Freitag, 22. September 2017

Wer ist mein Co-Pilot?


God is my Co-Pilot



Im Rayllesport gibt es neben dem Piloten noch den Copiloten. Der Copilot hat die Funktion, dem Piloten genaue Anweisungen zu geben wie er zu fahren hat. Klar ginge das auch ohne ihn.
Dann wäre aber die Gefahr da, dass der Fahrer mit seinen Sportwaren zu schnell in die Kurve fahren würde, die Kontrolle dabei über das Fahrzeug verliert und anschließend in die Zuschauermenge kracht. Einen Copiloten braucht es also im Rayllesport.



„God is my Copilot“


steht da auf dem Nummernschild des Cadillacs, der mal an der Wand eines Berliner Hauses hing. Der Fahrer des Wagens hatte sich Gott an seiner Seite gewünscht. Das gefällt mir. Noch besser wäre es ihn gleich in sein Leben einzuladen, das er sich neben einem setzt um gemeinsam durchs Leben zu fahren.
Ich möchte das gerne. Das Gott neben mir sitzt, seinen Plan für mein Leben ausrollt und mir Dinge sagt, die mich schnell und sicher weiterbringen.

Klar muss ich nicht auf ihn hören, aber dann kann es passieren, dass ich mit meinem Leben zu schnell in die Kurve fahre, die Kontrolle verliere und dann irgendwo reinkrache. Und das will ich nicht.

Ist schon gut, wenn er neben mir sitzt und ich auf ihn höre.
Andreas Uellner für GottinBerlin

Dienstag, 19. September 2017

Man sollte und man müsste.

Man sollte und man müsste

Man sollte ...

Man sollte die Reichen mehr besteuern. In der Gesellschaft müsste es gerechter zugehen. Man sollte die Steuern senken. Wir sollten endlich konsequent werden angesichts der Attacken der türkischen Regierung.
Aber nicht nur humanistisch denkende Regierungsleute  (meist in der Opposition) bleiben im Konjunktiv stecken, auch Christen sind Weltmeister darin.


Wir müßten ...

Da heißt es:
Wir sollten unseren Glauben überzeugender leben. Wir müssten mehr Zeugnis vor den Menschen ablegen. Die Kirche müsste sich mal von Grund auf erneuern.
Warum wird so viel im Konjunktiv argumentiert?
Tatsächlich müsste sich so vieles in der Welt verändern.
Wer tut es aber? Gläubige wissen, nur Gott kann es mit Hilfe seiner Menschen tun. Jesus sagt: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Ohne  mich könnt ihr nichts tun." Da Christen das wissen, sollten Sie diesenJesus bekennen. Das wäre der größte Beitrag zur Veränderung der Welt.
Aber wollen sie nicht lieber aus dieser Verantwortung fliehen?  Aus Angst vor Spott, aus Angst davor, als Ewiggestrige, die noch im Mittelalter leben, betitelt zu werden?
Schieben wir damit die Schuld nicht heimlich auf andere ab? 
 

Wer im Konjunktiv argumentiert, hat nichts zu verlieren.

Wer im Konjunktiv argumentiert hat nichts zu verlieren, aber auch nichts zu gewinnen. Und die Welt wird auch nicht verändert.
Wie wärs, wenn mal eine Partei die Steuern tatsächlich senkt? Das würde die Gesellschaft wirklich verändern. Das wäre ein Schritt zu mehr Gerechtigkeit.
Wie wäre es, wenn Christen wirklich Zeugnis ablegen würden vor den Menschen? Wie würde sich dann das geistliche Klima im Lande positiv verändern.

Der Islam lacht sich krank.

Aber viele Christen üben sich in Werkgerechtigkeit, gründen Suppenküchen, organisieren Kunstausstellungen in den Gotteshäusern. Sie bekennen die unverdiente Gnade, die Gott ihnen zuspricht, nicht mehr. Kaum noch jemand wagt es seinem Mitmenschen zuzurufen: "Auch du, gerade du, brauchst Jesus. Er liebt dich. Er ringt um dich. Er kann dir in deinen Fragen Antwort geben " Aber so primitiv kann man das doch heutzutage nicht sagen, wird argumentiert. Ja wie kann man es dann sagen? Am besten gar nicht mehr. Christen ohne Bekenntnis zu Christus? Der Islam lacht sich krank.
Und was sagen oder denken Politiker in der Regierung, die wieder gewählt werden wollen?:
"Ich brauche Gott und seine unverdiente Gnade nicht,  weil ich lebe, wie ich leben soll. Ich weiss, was ich zu tun habe, und das tue ich nach besten Kräften und nach bestem Gewissen." Unser Kanzlerkandidat meint: "Ich habe meinen Glauben verloren, aber für mehr Gerechtigkeit werde ich mich einsetzen." Na, wie macht er das wohl?
Ich meine, wenn ich etwas verloren habe, mache ich mich auf, es zu suchen. Aber was suchen, wenn es für mich sowieso keinen Wert hat? Dann verlass ich mich lieber auf meine eigene Vernunft.
Egal welcher christlichen Gemeinde wir angehören, wenn wir im Konjunktiv stecken bleiben, verändern wir nichts.
Egal welche Partei wir wählen, ohne Gott wird sie nichts nachhaltig verändern können. Also bleibt alles beim Alten?

Wer sind unsere Hoffnungsträger?

Alle großen Hoffnungsträger haben, nachdem sie gewählt wurden, bisher enttäuscht. Bush, Clinton, Obama, Trump, Marcron, usw.
Ohne Gott werden sie, bei aller Mühe und allem Respekt für Ihre Arbeit und dem guten Willen, nichts wirklich Zukunftsweisendes  tun können. Es fehlt ihnen der Durchblick zur Wahrheit, die man auch als intelligenter Mensch nicht denken kann. Denn Wahrheit ist nicht die logische Folge unserer Vernunft. Wahrheit ist eine Person. Die heißt Jesus, der von sich sagt: "Ich bin die Wahrheit." Das ist allerdings der umstrittenste Satz der Weltgeschichte. Die gängige Meinung heute: Es gibt mehrere Wahrheiten.
Na, dann suchen Sie sich mal eine aus, die sich als richtig erweist. 

© fotolia | #142455270 | fotomek
                                                                                                                                                      Wezi für GottinBerlin

Donnerstag, 14. September 2017

Stell dir vor, es ist Wahl und keiner geht hin.



Stell dir vor, es ist Wahl und keiner geht hin.

Egal, welche Partei regiert?

Gehören sie zu denen, die resigniert haben, weil sie meinen, es ist egal, welche der Parteien regiert, oder zu denen, die denken, die Wahl ist sowieso schon entschieden?

In vielen Staaten der Welt haben die Bürger nicht das Recht, ihre Stimme abzugeben und  die politische Richtung ihres Landes zu beeinflussen.

Demokratie lebt von deinem Gestaltungswillen!

Auch in Deutschland war das nicht immer so. Eine Demokratie lebt vom Gestaltungswillen ihrer Bürger. Ich werde am Sonntag, den 24. September 2017, wählen gehen, weil es mein Recht und auch meine Pflicht ist. Ich werde zwei Kreuze machen, für den Direktkandidaten meines Wahlkreises und die Partei, die ich in der Regierungsverantwortung für die nächsten vier Jahre sehen möchte.

Christen tragen eine doppelte Verantwortung.

Übrigens, alle Christen sind aufgefordert, für die Regierenden zu beten, auch für die, die sie nicht gewählt haben. Es liegt in ihrem eigenen Interesse (1. Tim. 2, 1-7).

BeLa für GottinBerlin  
Foto Copyright: Thomas Gerlach