Dienstag, 31. Dezember 2013

Neues Jahr 2014! Nichts Neues....?

Zu oft habe ich diese Silvester-Wunschgedanken nur als kurzes Feuerwerk erlebt: "Ab dem 1. Januar im kommenden Jahr werde ich ...

  1. ... damit anfangen, ..."
  2. ... damit aufhören, ..."
  3. ... mich ändern, um ..."
Du kennst Dich selbst am besten und weißt, was Du an Änderungen in deinem Leben dir selber wünschst. Gut, dass Du noch Ziele hast!! Auch für das neue Jahr 2014.

Neu gegen alt. Neues Jahr 2014! Nichts Neues....?; Photo by Thomas Gerlach
Neu gegen alt. Neues Jahr 2014! Nichts Neues....?
Im letzten Sommer hatte ich mir von meiner lieben Frau Angela ein Paar neue Jogging-Schuhe zum Geburtstag gewünscht. Jawohl, diese bekam ich dann auch, auch wenn es vorher schon ein Aussuch- und Testlauftermin im Fachgeschäft gab und somit die Überraschung selbst nicht mehr so groß war. Mein Jogging mache ich nun wirklich nicht wegen der Freude darüber, sondern, weil ich weiß, dass es mir allgemein gut tut. Und es gibt noch einen speziellen Grund: Ich will beweglich bleiben. Freude stellt sich natürlich dann auch ein, wenn ich meine Runde geschafft habe. Mein Geburtstagswunsch hat dazu beigetragen, mich von meinen alten Jogging-Schuhen zu trennen und mich um neue zu kümmern. Da steckt eine Entscheidung von mir persönlich dahinter, die ich dann auch umgesetzt habe. 

Woran denkst Du gerade, was im neuen Jahr 2014 alles anders werden soll? Gibt es da was? Wenn ja, dann bleibe mit deiner Entscheidung nicht alleine. Sprich deinen Wunsch mit deiner Freundin oder Freund oder deinem Partner durch, damit diese Dir Mut zusprechen können, wenn mal die Energie zum Durchhalten fehlt. Dein Wunsch möchtest Du im Geheimen lieber mit einem unserer E-MailpartnerInnen besprechen? Schreib auf, was Dich bewegt. Du wirst eine Antwort bekommen.

Der erste Schritt ist manchmal der schwerste Schritt. Weil ich das weiß und selbst kenne, spreche ich Dir nochmals viel Mut zu.


Donnerstag, 26. Dezember 2013

Vom Warten

Vom Warten, Quelle:lobotec-acryl.de
In diesem Jahr habe ich zum allerersten Mal eine Krippe in unserem Wohnzimmer aufgestellt. Eine Krippe aus Holz. Rechts befindet sich ein kleines Fenster, daneben der große Eingang, durch den hindurch man in das Innere schauen kann. Eine kleine Lampe mit warmem Licht strahlt von der Decke. Bis Weihnachten standen nur wenige Figuren dort: Ein Hirte, neben ihm zwei Schafe. Und an der Seite die leere Futterkrippe. Die anderen Figuren lagen noch eingepackt im Schuhkarton unter dem Tisch.

In der Advents- und Weihnachtszeitzeit kommen mir die Tage manchmal kürzer vor als sonst. Und das scheint nicht nur mir so zu gehen. Es ist viel los, mehr als sonst. Man gerät zeitweise wie von selbst in eine Art Aktivitäten-Strudel.
Aber manchmal gibt es dann doch diese Momente, in denen es wieder möglich ist, anzuhalten. In solchen Momenten kommt es mir vor, als könnte man die Stille förmlich hören. Man nimmt Dinge war, die sonst an einem vorbeirauschen.

Das Licht, das aus dem kleinen Fenster hervorlugt, ist warm und angenehm. Es ist ein ganz besonderes Licht. Es dringt durch die feinen Holzspalte an der Seite der Hütte.

Der Hirte hält den Kopf leicht zur Seite geneigt, schaut auf seine Schafe. Er sieht sehr aufmerksam und konzentriert aus, gleichzeitig wirkt sein Gesicht entspannt. Er strahlt eine Gelassenheit und Ruhe auf mich aus.
Er sieht aus, als würde er warten.

So stelle ich es mir bei den Hirten vor, von denen die Weihnachtsgeschichte erzählt.

"In jener Gegend waren Hirten auf freiem Feld, die hielten Wache bei ihren Herden in der Nacht. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie, und sie fürchteten sich sehr. Aber der Engel sagte zu ihnen: »Habt keine Angst! Ich habe eine große Freudenbotschaft für euch und für das ganze Volk. Heute ist euch der Retter geboren worden, in der Stadt Davids: Christus, der Herr! Und dies ist das Zeichen, an dem ihr ihn erkennt: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden, das liegt in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe.« Und plötzlich war bei dem Engel ein ganzes Heer von Engeln, all die vielen, die im Himmel Gott dienen; die priesen Gott und riefen: »Groß ist von jetzt an Gottes Herrlichkeit im Himmel; denn sein Frieden ist herabgekommen auf die Erde zu den Menschen, ... " (Lukasevangelium 2, 8-14)

Vom Warten, Quelle: katholisch.de
Die Hirten waren bei ihrer Arbeit, eigentlich konzentriert und mitten in ihrem ganz normalen Alltag. Und trotzdem wartend. Auf Jesus. Sie hatten diese Hoffnung schon, dass jemand kommen würde, um die Brücke zwischen Gott und Menschen wieder zu schließen. Und dann kommt diese Nachricht, mitten während der Arbeit: Jesus ist geboren! Sie waren außer sich vor Freude. Also ist es möglich: Mitten im Alltag und trotzdem wartend. Warten auf eine Begegnung mit Jesus. Und er schenkt uns diese Begegnung, wenn wir es wagen auf ihn zu warten. Das durfte ich in den letzten Wochen wieder neu erleben, trotz allem Trubel.

Die Holzkrippe stand, genau letztes Jahr, im Wohnzimmer meiner Oma. Sie hatte sie schon seit mehreren Jahren, ein Verwandter hatte sie selbst gebastelt. Im Mai diesen Jahres ist meine Oma gestorben. Seit ich mich erinnern kann, stand diese Krippe in ihrem Wohnzimmer, Jahr für Jahr. Bis zum Ende ihres Lebens hat sie an ihrem Glauben an Jesus festgehalten.

Es ist wunderbar, diese Krippe jetzt hier zu haben. Wenn ich sie anschaue, erfüllt mich das mit einer Hoffnung, einer Freude, einem tiefen Frieden.
Das macht mir auf's Neue bewusst: In Jesus ist die einzige Hoffnung, die wirklich trägt, über den Tod hinaus.

Monika Lusky für GottinBerlin.com

Mittwoch, 25. Dezember 2013

The Day After

Heute haben wir "den Tag danach". Der Tag nach dem Heiligen Abend. Wir haben also gestern mal wieder Geburtstag gefeiert!? Ich möchte Dich aus einem Traum aufwecken. Kennst Du das folgende Lied?

The Day After - Bitte aufwachen! iStockfoto
The Day After - Bitte aufwachen!

Alle Jahre wieder
Kommt das Christuskind
Auf die Erde nieder,
Wo wir Menschen sind.

Kehrt mit Seinem Segen
Ein in jedes Haus,
Geht auf allen Wegen
Mit uns ein und aus.

Ist auch mir zur Seite
Still und unerkannt,
Dass Es treu mich leite
An der lieben Hand.

Autor: Wilhelm Hertz (1835-1902)

Alle Jahre wieder geben wir uns, gibst Du dich Träumen hin:

  1. Der Formel 1-TV-Zuschauer nutzt gleich nach einer Live-Übertragung seine PlayStation und tobt sich in seinem Möchte-Gern-Rennwagen auf der Monitor-Rennbahn aus.
  2. Immer wieder muss das Lottospielen dazu herhalten, meine Sehnsüchte nach einem besseren Leben zu stillen.
  3. Alle Jahre wieder träume ich von diesem oder jenem Ereignis, um mich von meinem Alltag abzulenken. Zum Beispiel das Weihnachtsfest.
Nun sagt der Dichter Wilhelm Hertz: "Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind,..." Ist das auch ein alljährliches Event in deinem Leben?

Heute ist dein Glückstag. Du hast was gewonnen. Mehr, als ein Jackpot. Wenn Du diese Zeilen liest, dann bist Du direkt auf der Zielgeraden; lass dich nicht ablenken, damit Du den Siegerkranz erhältst.

Gewonnen? Du hast eine Zusage, ein Versprechen gewonnen. Eine Zusage, die nicht nur "Alle Jahre wieder ..." gilt, sondern für immer, ewig und jetzt. Der lebendige Gott sagt zu Dir: "Du bist von mir geliebt. Ich will, das Du lebst. Ich bin für das Leben, ich bin für Dich."

Willst Du das annehmen? Willst Du in dieses Abenteuer eintauchen? Willst Du den lebendigen Gott zu deinem Gott machen? Seit der Heiligen Nacht ist das möglich. Du hast Fragen dazu? Dann frage einen unserer E-MailpartnerInnen. Wache auf und entdecke, dass für Dich im Weihnachtsfest mehr drin ist.


Dienstag, 24. Dezember 2013

Geburt und Wiedergeburt



Geburt und Wiedergeburt; Quelle: berghuette-baerenfalle.com

Wiedergeburt

Wenn Hass und Liebe sich umarmen
fragt die Sehnsucht nach Erbarmen
wo der Weg zur Krippe ist
ob du dort gewesen bist

Wenn Angst und Glaube sich verstehen
einander in die Augen sehen
fragt man nach dem Jesuskind
ob da Feinde Freunde sind

Wenn Glück und Trauer sich berühren
in den Tränen Nähe spüren
hell ein Stern den Völkern scheint
dass der Gottmensch sie vereint

Wenn Tod und Leben sich verbinden
ihren Ursprung zu ergründen
kommt der Engel, welcher spricht
Gott regiert, fürchte dich nicht

Wenn Mensch und Christus sich ergreifen
wird der Mensch zum Menschen reifen
wächst in Gottes Ebenbild
Frieden, der die Welt erfüllt 

                                                         Thomas Nachtigall


Allen eine gesegnete Weihnacht, Ihr GottinBerlin.com - Team

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Gut vernetzt?

Ohne Netzteil oder mit dem falschen läuft mein Laptop nicht. Und ohne übersichtlichen Netzplan laufe ich Gefahr, zu lange Strecken zu fahren. Mein Netzlaufwerk läuft nicht immer so, wie es sollte und wer seine Netzhautprobleme ignoriert, läuft früher oder später blind durch die Gegend…
 
gut vernetzt?
Gut vernetzt?
Netze sind anscheinend wichtig – das soziale Netz auch, von sozialen Netzwerken ganz zu schweigen. Wer gut vernetzt ist, hat mehr… mehr was?


Ich denke da an ein Fischernetz, wenn es voll ist: Wichtig ist, dass es zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle ausgeworfen wird und dass die Netze dicht genug sind. Dann kann sich Erfolg einstellen. Dazu müssen Netze regelmäßig geprüft, gewartet, geordnet und gepflegt werden. Das braucht Zeit.


Im Vergleich dazu – eine Angel. Ganz anderer Fall. Im Donaudelta in Rumänien auf einem gemieteten Schiff wirft – nach genauer Anleitung des Kapitäns – eine Freundin die Angel aus. Der Haken landet nicht im Wasser, sondern an der Nase des hinter ihr stehenden Schiffkochs. Auch ein Fang und was für einer! Der konnte sich allerdings wieder befreien…


In unserem Netzzeitalter geht es nicht ums Angeln, sondern um Netzwerke. Es scheint wichtiger zu sein, ein großes, dünnes und weitmaschiges Netz zu haben als ein kleines, starkes und engmaschiges. Ersteres wird viel verlieren, letzteres fängt Beute, die nicht durchfällt.


Es kommt nicht auf die Menge der Beziehungen an, sondern auf deren Stärke, und wie engmaschig sie sind. „Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.“ (Bibel, Prediger12, 4): Wichtig ist, dass diese Beziehungsschnur regelmäßig geprüft, gewartet, geordnet und gepflegt wird. Dann ist großer Gewinn angesagt! Welcher? Beziehungen, die tragfähig sind und großen Belastungen standhalten – in allen Lebenslagen.


In diesem Sinne: Seid NETtZuEINANDER!          
 Jutta Lörler für GottinBerlin.com

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Banner Südkreuz - Zwischenstand

Banner Südkreuz - Zwischenstand; Photo by Thomas Gerlach
Hans Pohl auf der Leiter 
Gestern waren wir auf dem Gelände von Hans Pohl, gegenüber dem Bahnhof Südkreuz, und haben mit der Banner-Montage angefangen. Zuerst mussten zentnerschwere Betonplatten als stabiler Untergrund antransportiert, gelegt und ausgerichtet werden. Dann kamen die Gerüststangen und deren Stabilisierung. Zum Schluss, es wurde schon langsam dunkel, brachten wir noch das Banner an einigen Fixpunkten an. Zur Fertigstellung gehört nun noch die Befestigung des Banners an allen Punkten und eine Beleuchtung.
Ich staunte nicht schlecht, wie viele Menschen dann abends stehen blieben und das Smartphone nutzten um zu sehen, was das mit GottinBerlin.com auf sich hat.
Banner Südkreuz - Zwischenstand; Photo by Bibiana Johannsen
Blick vom Bahnhof Südkreuz
Thomas G. für GottinBerlin.com


Wozu kann ein Krokodil Vorbild sein?

Wozu kann ein Krokodil Vorbild sein? Quelle: Otto.de
Wozu kann ein Krokodil Vorbild sein?
Ich meine, genau betrachtet, nicht das gefährliche Tier, sondern die  derzeitige politische  Situation im Lande. Es geht um die große Koalition zwischen CDU und SPD. GroKo ist zum Wort des Jahres gewählt worden. 
  
Stunden- und Wochen lang wurde diskutiert, um Gemeinsamkeiten gerungen,   Kompromisse erarbeitet. --  Bis endlich der Deal gelungen war. Wobei wir wieder beim GroKo.deal sind. Ohne Groko ist kein Regieren möglich.  Ach wäre dies doch auch im christlichen Szenario unseres Landes gesetzlich regelbar. Ohne GroKo kein Arbeiten. Die Kirchen wären geschlossen, Vatikan und Petersplatz in Rom verwaist. Die Baptisten können keine Taufe mehr durchführen   -   bis das gemeinsame Koalitionspapier zustande gekommen wäre. Die große Koalition zwischen evangelischen und katholischen Christen.  Am besten wäre noch eine Ampel mit den Freikirchen. Sich zusammen raufen, eine wahre Ökumene bilden,  gemeinsame, biblisch fundierte Positionen festschreiben, gemeinsames Abendmahl feiern können, traditionelle Liturgie und moderne Elemente in die Gottesdienste einbauen usw..  Welch eine Kraft könnte das Land durchwehen,  wenn alle am gleichen Strang ziehen würden.  Warum ist eigentlich solch ein Deal nicht möglich?  Zumal doch alle das gleiche Grundsatzpapier, die Bibel, besitzen. Andere Gruppierungen würden sich darum reißen,  hätten sie solch klare gemeinsame Statuten. ----- 

Wie wäre es,  wenn ohne GroKo im christlichen Bereich kein "Regieren" möglich wäre?  Keine Gottesdienste, keine Trauerfeiern, keine kirchlichen Trauungen  -  so lange, bis die derzeit noch sich bekämpfenden Parteien zu einem unumstößlichen Termin einig geworden sind?
Wäre dies möglich,  wären christliche Stellungnahmen zu politischen, sozialen, kulturellen und kirchlichen Ereignissen klar, kämen eindeutig aus einem Mund. So aber hat der katholische Papst eine andere Meinung zu Fragen der Familie als zum Beispiel die evangelische Kirche.  Die Menschen spüren die Zerrissenheit der Gläubigen und wenden sich immer mehr von der Kirche ab, weil sie mehr irritiert als informiert werden.  Sie fragen sich wo die gemeinsamen Werte der Christen geblieben sind? Das sollten wir ändern. 
Wozu kann ein Krokodil Vorbild sein? Quelle: kleinanzeigen.ebay.de
Wir müssen als Gemeinschaft der Christen endlich unsere gemeinsame Stimme erheben,  damit eine zukunftsfähige Gesellschaft gebaut werden kann. Gerade haben 10 namhafte Professoren ein Buch zu diesen Themen geschrieben "Höllensturz oder Hoffnung". Sie meinen, unsere Gesellschaft steht vor dem Zusammenbruch,  wenn keine Umkehr stattfindet. Die Erneuerung unserer Zivilisation wird nur geschehen können,  wenn sie von Menschen gestaltet wird,  die ihr Denken nicht von dieser Welt beeinflussen lassen, sondern die bereit sind, sich vom Geist Gottes inspirieren zu lassen und konsequent neue Wege einschlagen. 


Werner Zimmermann vom Nehemiahof-Wietstock für GottinBerlin.com

Dienstag, 17. Dezember 2013

Advent... worauf warten wir eigentlich?


Advent... worauf warten wir eigentlich?; Quelle: main-taunus.feg.de
Advent... worauf warten wir eigentlich?
Wenn man den Geschenkestress verfolgt, könnte man meinen, dass wir eigentlich, wie man manchmal so sagt, „einpacken“ können. Weihnachten – und was habe ich verstanden?
  
Es ist unglaublich, was unter dem Deckmantel „wir wollen einander Freude machen“ und „Liebe“ alles so „veranstaltet“ wird. Wir durchschauen es, aber die meisten von uns entziehen sich dem dennoch nicht.
Und dann heißt es natürlich „Alle Jahre wieder“. Rund um Weihnachten tun mir viele Menschen oft ein wenig leid. Wie schwer muss es sein, dem Rummel zu entgehen, sich dem Stress zu entziehen. Wenn man in den Evangelien liest, kann man sehen, dass Jesus sich in bestimmten Sitationen auch entzogen hat, um ganz bei sich und dem himmlischen Vater zu sein. Sich enziehen (?) …  und die Adventszeit einer geistlichen Erneuerung widmen, die mich schließlich zum anderen wendet? Na, ein paar Tage sind es noch ...
Advent hat mit „warten“ zu tun. Warten ist etwas, was in unserem Leben nur noch selten vorkommt. „Alles, und zwar sofort“ greift in viele Lebensbereiche hinein. Dabei ist „warten“ so etwas wie eine demütige und aufrichtige Lebenshaltung: Denn es gibt doch Dinge in unserem Leben, die können wir uns nicht selbst geben, die werden schlicht und ergreifend geschenkt. Liebe zum Beispiel. Zuspruch wäre ein anderes Beispiel … oder Trost.
Warten … „Worauf warten wir?“ Wir warten doch nicht auf das Kind in der Krippe. Dann wäre Weihnachten nur süßliche Erinnerung ohne lebensgestaltenden Wert. Nein, Weihnachten hat vor 2000 Jahren etwas angefangen, worauf Menschen lange gewartet haben: etwas Erlösendes. Etwas Befreiendes. Das haben viele Menschen im Laufe ihres Lebens erfahren, wie erlösend Jesus Christus für ihr Leben war, ich auch. Wo stände ich heute, wäre Jesus nicht in mein Leben gekommen ?!?
Die endgültige Erlösung steht noch aus mit der Wiederkunft Jesu Christi beim letzten Gericht, das heißt ich lebe als Christ einer zu gestaltenden Wartezeit: Jesus, der einst kam als „wahrer Gott und wahrer Mensch“ (damals) , Jesus Christus in mir (heute), der mir alles ist, den ich erwarte in meinem Herzen, und Jesus Christus, der kommen wird zum Ende der Zeiten (Zukunft)!
Advent... worauf wareten wir eigentlich; Quelle: haroldgraf.blog.de
Wartezeit gestalten … das ist Advent. Der „innere Großputz“ vor Weihnachten: Wie steht es um mich, um meine Beziehungen, was ist in Ordnung zu bringen, wem bin ich Liebe schuldig geblieben? Was trennt mich von Gott, weil ich so sehr auf mich selbst bezogen bin und nicht auf Jesus Christus? Wartezeit ist Zeit, den Frieden zu tun. Da liegt eine Verheißung drauf!
Adventszeit ist Lebenszeit, ist Wartezeit, ist Zeit für Seelsorge, in der ich durch „Abgeben“ und „Klären“ mich neu ausrichten lasse, oder ? Wartezeit gestalten …. Gehen durch die Dunkelheiten des Lebens in ein „helles Licht“ (Jes 9): Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, muss unsere Nacht nicht dunkel sein!
Wir sind nicht nur österliche, sondern auch adventliche Menschen, meint

Montag, 16. Dezember 2013

Freust du dich auf Weihnachten?

Und kannst es kaum erwarten, unterm Tannenbaum die Geschenke auszupacken und beim Gedanken an den leckeren Gänsebraten läuft dir schon jetzt das Wasser im Mund zusammen? Oder freust du dich auf die freien Tage? Oder auf’s Wiedersehen mit den Verwandten und Freunden? Oder einfach nur auf’s Nichtstun? 
Freust du dich auf Weihnachten? Quelle: rebstock-kehl.de
 
Nach den Feiertagen hört man dann, dass das „Fest der Liebe“ in Streit, Frust und Ärger endete. Die Enttäuschung war einfach zu groß, die Erwartungen an Harmonie, Gemeinschaft und Liebesbeweise in Form ausgesuchter Geschenke blieb unerfüllt.

Aber ist nicht das Weihnachtsfest in erster Linie ein GEBURTSTAGSFEST: Jesus wurde vor mehr als 2000 Jahren geboren. Und das feiern wir. Ein wirklicher Grund zur Freude, ja zum Jubeln, denn Gott wurde in diesem Kind Mensch und kam auf die Erde – aus unvorstellbar großer Liebe zu uns.

So bekommt Weihnachten einen ganz anderen Sinn, so wird es in der Tat das „Fest der Liebe“.

Was kann ICH dem Geburtstagskind schenken? Mein Herz, mein Vertrauen, meine Liebe? Wenn ich das schaffe, dann ist es wirklich Weihnachten. Und Tannenbaum, Geschenke und Gänsebraten kann ich dankbar und froh genießen, mich über die Gemeinschaft mit Familie und Freunden von Herzen freuen, weil das Geburtstagskind Jesus der Mittelpunkt ist, nicht nur am Heiligen Abend in der Christmette um Mitternacht in der Kirche, sondern an jedem neuen Tag, mein ganzes Leben lang!

Kannst du dich darüber auch so freuen?


                            Angelika Pohl, philippus-nathanael.de für GottinBerlin.com

Samstag, 14. Dezember 2013

Die drei Gaben

die drei Gaben; Quelle:heilandkirche-bonn.deKaum hatten die drei vornehmen Gäste aus dem Morgenland, die gekommen waren, anzubeten und dem Kind ihre Gaben zu bringen, auf höheren Befehl Bethlehem verlassen, nahten sich drei andere Gestalten.

Sie kamen ohne Gefolge, unauffällig und unansehnlich. Ihr Gang war schleppend, mühsam setzten sie Schritt vor Schritt. Ihre müden Gesichter waren so sehr vom Staub bedeckt, dass man ihre Farbe kaum erkennen konnte. 
Waren sie gelb, braun schwarz oder weiß?

Der erste von ihnen ging in Lumpen einher und schaute hungrig und durstig umher. Hohle Augen, die viel Leid gesehen hatten, saßen in tiefen Höhlen. 
Der zweite ging vornüber geneigt. Er trug an den Händen Ketten. Vom langen Tragen und von der weiten Reise war er wundgescheuert an Händen und Füßen. 
Der dritte hatte wirre Haare, verzweifelte Augen und einen unsteten und suchenden Blick. Als ob er nach etwas Verlorenem Ausschau hielte.

Die Leute, die um das Haus des Neugeborenen herumstanden, waren schon vielerlei Besucher gewohnt. Dennoch wichen sie scheu zurück, als sie diese drei Gestalten sich nahen sahen. Sie waren zwar selber lauter arme, unvermögende Leute - aber so elend und verwahrlost wie sie sah doch keiner von ihnen aus. Sie rückten scheu und unwillig zusammen, um diese drei am Eintritt in das Haus zu hindern. Auch sahen sie, dass sie nichts bei sich trugen, das sie als Gaben hätten abgeben können. Waren sie etwa gekommen um etwas zu holen? Manche dachten an das Gold, das von den eben Weggezogenen im Haus niedergelegt worden war. Jeder hatte davon erzählen gehört. Hatten vielleicht diese etwas vom Gold vernommen?

Freitag, 13. Dezember 2013

Advent und Weihnachten in der Werbung

Wir leben hier in Berlin ja bekanntermaßen in einer atheistischen Umgebung. Der christliche Glaube wie auch christliche Kentnisse sind in der Bevölkerung nicht mehr weit verbreitet, teilweise nur noch rudimentär vorhanden oder werden gar falsch interpretiert.
Die Bedeutung von Ostern und Pfingsten erschließt sich nur noch wenigen Mitbürgern.

Advent und Weihnachten in der Werbung; Quelle: plakatshop24.de
Advent und Weihnachten in der Werbung
 
Aber einmal im Jahr, kurz vor dem Jahreswechsel, wenn es dunkel und kalt wird, dann kommt Weihnachten und das auch ganz gewaltig in der Werbung. Da erkennen die Konsumgüterindustrie und der Einzelhandel urplötzlich, dass Werbung mit weihnachtlichen Motiven und Sprüchen verkaufsfördernd sein kann. Sie wollen dabei immer nur unser Bestes, nämlich unser Geld. Der Kunde wird umworben. Mit allen Mitteln.


Unvergesslich bleibt der Satz eines großen Elektronikkonzerns, der vor einigen Jahren behauptete, dass „WEIHNACHTEN UNTERM BAUM ENTSCHIEDEN“ würde. Wobei zu fragen ist, was wurde dort entschieden? Der Konzern war natürlich der Ansicht, dass möglichst viele, große Pakete aus seinem Sortiment unterm Baum liegen sollten. Nach meiner Erfahrung aus Kindertagen aber ist da unterm Baum gar nicht soviel Platz….


Dieses Jahr wird ein „5-Millionen-Euro-Adventsgewinnspiel“ zweier auflagenstarker Tageszeitungen aus einem Berliner Verlag, nennen wir ihn einfach mal „Hopser-Verlag“ mit dem Satz „DAS FEGT DIE NADELN AUS DER TANNE“ beworben. Demnach muss ein gewaltiger Sturm aufziehen….

Ein schwäbischer Automobilhersteller formuliert „DEZEMBERTRÄUME“ und duzt seine Kunden, indem er sagt: Seid reich beschenkt, weihnachtliche Eintauschprämie, Preisnachlass, Winterkompletträder, um dann wieder ins Sie zu fallen: Sichern Sie sich jetzt Ihren ganz persönlichen Weihnachtsstern am Geländewagen. Ein Berliner Möbelhaus (das mit dem gezückten Hut) meint gar, „WUNSCHLISTE ÜBERFLÜSSIG“. Überschreitet der Kunde einen bestimmten Einkaufspreis, dann gibt es Geschenke gratis dazu.

Ein Paketzustelldienst mit drei Buchstaben tituliert sich als „OFFIZIELLER PARTNER DES WEIHNACHTSMANNES“ und stellt folgende Rechnung auf:


1 Weihnachtsmann
100.000 Zusteller
8 Millionen Pakete täglich.


Eine Fluggesellschaft, die unseren Stadtnamen trägt, verspricht: „WIR ERFÜLLEN WEIHNACHTSWÜNSCHE BIS ZUM LETZTEN TÜRCHEN“ und wirbt damit für günstige Flugpreise. Diese Auflistung ließe sich fortführen….


Merke:
Wenn es der Werbung gelingt, den Umsatz zu steigern, dann kann auch Weihnachten wieder eine Rolle spielen. Mit GLAUBEN hat dies alles natürlich nichts zu tun. Am 24. Dezember ist dann auch alles ganz schnell vergessen und Silvester steht vor der Tür….. Aber bis dahin, fröhliche FREUDNACHTEN!


Die Bertelsmann-Stiftung hat im Religionsmonitor 2013 festgestellt, dass drei Viertel der Menschen in den westlichen Bundesländern und 55 Prozent in den östlichen Bundesländern meinen, dass der christliche Glaube unsere Gesellschaft trägt.

Quelle: kirchensite.de
Bischof Markus Dröge schreibt dazu (nachzulesen in der B.Z. vom 05.12.13):
„Im Advent und zur Weihnachtszeit wird dies besonders augenfällig. Doch was können wir tun, dass diese vier Wochen nicht nur das religiös untermalte Kulturprogramm für den letzten Abschnitt des Jahres sind ? In keiner anderen Religion als dem Christentum wird so konsequent vermittelt: Gott zu ehren und den Mitmenschen zu lieben, gehören unmittelbar zusammen, weil Gott selbst Mensch geworden ist. Advent ist die Zeit der Erwartung und der Hoffnung. Und was wir hoffen, bestimmt das, was wir tun. Wenn Gott in Jesus Christus Mensch wird, begegnet er uns auch in anderen Menschen. Dieser Geist prägt unsere Kultur. Gut, dass die Mehrheit der Deutschen das spürt. Denn es ist nicht nur der äußere Schein alter Traditionen, der unsere Kultur christlich prägt. Der Inhalt ist es, der uns trägt.“


Soweit M. Dröge, Bischof der evangelischen Kirche in Berlin.


Thomas Nobeling für GottinBerlin.com

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Einmal Opfer - immer Opfer? Wenn dir keiner glaubt...

Wenn die kindliche Seele Dinge ertragen muss, die sie überfordern, verdrängt sie. Ich habe die Erlaubnis folgendes, auch stellvertretend für viele, zu berichten:

einmal Opfer - immer Opfer?; Quelle: brightsblog.wordpress.com
einmal Opfer - immer Opfer?
Ich bin mit einer Frau im Gespräch. Als junges Mädchen wurde sie von einem Verwandten sexuell missbraucht. Konkret erinnern konnte sie das über viele Jahre nicht. Nur dunkle Bilder in ihren Träumen und eine sie ängstigende Ahnung trug sie mit sich herum. Seelische Störungen quälten und kränkten sie; doch die Ursache schien verborgen. Schleichend, nur stückweise wurden konkrete Informationen auf die Bewusstseinsebene gehoben. Vieles lag zunächst ungeordnet und vermischt ineinander. Nur langsam fügten sich die Teile zu einem Gesamtbild zusammen - verbunden mit der erschreckenden Erkenntnis darüber, was von wem her passiert ist.

Ein langsames Sichöffnen und die Mitteilung an Menschen in ihrer Familie folgte; Menschen, denen sie vertraute. Was sie dann erlebte glich einer erneuten, wenn auch diesmal "nur" seelischen Vergewaltigung. Sie hätte sich das ausgedacht. Der von ihr Beschuldigte würde so etwas niemals tun. Sie sei wohl psychisch einfach zu sehr gestört, sodass sie dann solche seltsamen Anwandlungen hätte. Sie benutze diese Geschichte nur als Entschuldigung dafür, dass sie ihr Leben nicht auf die Reihe kriegt.. und Ähnliches.

Wenn das Opfer zum Täter gemacht wird, von den eigenen Leuten. Wenn ein Mensch, den man traumatisiert hat, nun zum Lügner abgestempelt, als nicht ernst zu nehmen abqualifiziert wird - von den eigenen geliebten Leuten. Da werde ich nur vom Zuhören stinksauer. Denn nicht nur, dass der betroffene Mensch noch dafür bestraft wird, was ihm angetan wurde; er wird noch zusätzlich lebensunfähig gemacht, indem man ihm den Rest seiner Würde nimmt, das bisschen verbliebene Selbstwertgefühl zerschlägt, ihn in die Autoagression und dauerhafte Depression treibt. Wieviel Liebe, wieviel Zuwendung und ernstgemeinte Wertschätzung ist nötig, um überhaupt erst einmal den Beginn einer möglichen Heilung einzuleiten. Und der Täter? Der wird von allen Seiten geschützt, weil der ja so ein netter Mensch ist.. blablabla..

einmal Opfer - immer Opfer?; Quelle: lebenskreationen.wordpress.com
Engel der Heilung
"Es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird", sagt Jesus. Das ist letzten Endes der Trost, den ich ihr zusprechen kann; dass es bei Gott keine Geheimnisse gibt, dass es in der gesamten Menschheitsgeschichte kein Unrecht und keine Perversion gibt, die Er nicht registriert. Diese Frau glaubt an die Existenz Gottes, hat aber keine perönliche Beziehung zu Ihm. Ich kann hier nur ein Kanal für Ihn sein, durch den Er ihr sagt, dass jemand die Wahrheit kennt, ihr glaubt und sie heilen möchte. Und dass Er der ist, der Gerechtigkeit spricht. Denn darum geht es. Diese Frau hat keine Rachegelüste, sie will nur, dass das, was wahr ist, auch wahrhaftig wahrgenommen wird. Das Gericht muss und wird bei Gott liegen; das ist so gewiss, wie die Tatsache, dass es keine Wunde gibt, die Er nicht heilen kann.

In Hinsicht auf diese Frau und viele Opfer, denen es ähnlich ergeht,  kann ich nur zuhören, Mut zum Leben machen und beten: kyrie eleison.

P.S.: Sollte dies jemand lesen und sich als Opfer oder auch Täter wiedererkennen, wir, die E-Mailpartner von "Gott in Berlin sind bereit zuzuhören; anonym und vertraulich. Gerne nennen wir auch weitere professionelle Anlaufstellen zu diesem Thema. 


Thomas Nachtigall für GottinBerlin.com 

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Weblog-Schulung am 18.01.2014 in Berlin

Bloggen ist eine zeitgemäße, authentische und direkte Form der Kommunikation ohne Hochglanz-Attitüde. Als dynamische Website mit Kommentarfunktion ist das Blog ein Mittler zwischen der alten und der neuen Welt. Das Blog steht mit dem einen Bein im Social Web, wenn es gelingt, es dort professionell zu promoten und zu vernetzen. Mit dem zweiten Bein steht es fest in dem Unternehmen, im Verein, in der Kirchengemeinde und ist ein integraler Bestandteil der Kommunikation mit ihren Kernbotschaften, Inhalten und Medien.

Neugierig auf diese Art von zukünftiger Informationsverbreitung und innovativen Kommunikationsweg? Entdecken Sie auch die Steigerung ihrer Website im Google-Ranking durch Ihren lebendigen Blog. 

Die Internetmission Berlin e.V., Betreiber der Website www.GottinBerlin.com, bietet zu diesem Thema eine Schulung an. Dazu haben wir die Referentin und PR-Managerin, Frau Meile Leopold, gewinnen können. Gerne können Sie auch schon im Vorfeld das Praxishandbuch über den Weblog mit 300 Seiten von Frau Leopold lesen. Einfacher, kostengünstiger und schneller erhalten Sie die wichtigsten Informationen in der genannten Schulung am 18.01.2014.


Zu den Inhalten der Schulung: 


► Tipps und Tricks für Ihre Blogger – Kern-Aspekte bei Aufbau, Struktur, Leserlichkeit und Tonalität von Blogposts: Worauf sollten Blogger beim Schreiben achten? Welche „Fettnäpfchen“ sollten sie vermeiden? Wie finden sie gute Themen? Wie gehen sie mit Schreibblockaden um? Wie bekommen sie mehr Kommentare? Wie können sie sich mit anderen Blogs und dem Social Web besser vernetzen? Mit Praxisübung und Feedback.


► So arbeitet Ihre Blogredaktion professionell und nachhaltig: Ressourcen einplanen, Ziele setzen, Themen-Monitoring und -Recherche, langfristige Redaktionsplanung, Freigabe von Blogposts, Autoren-Akquise, Redaktion von Blogposts, Suchmaschinen-Optimierung, rechtliche Aspekte (nur Grundlagen) etc.

► So machen Sie Ihr Blog bei den Zielgruppen bekannter: Blog-, RSS- und Inhaltsverzeichnisse nutzen, Blog-Paraden ausrufen oder daran teilnehmen, Community-Aufbau: Wie vernetzen Sie sich mit anderen Blogs bzw. Social-Media-Plattformen? Wie integrieren Sie das Blog sinnvoll in den sonstigen Kommunikationsmix? Welche Rolle spielt dabei besonders die Unternehmens-, Vereins- oder Kirchengemeinde-Website?


Schulungsort: CVJM-Gästehaus; Einemstraße 10, 10787 Berlin-Schöneberg

Beginn: 10:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr

Kosten: Wir bitten um Spenden! Wir stellen Spendenbescheinigungen für das Finanzamt aus!


Bankverbindung:
  • Internetmission Berlin e.V.
  • Bank für Sozialwirtschaft
  • BLZ: 10020500
  • Kto: 1305100
Verköstigung: Getränke werden zur Verfügung gestellt. Es wird ein gemeinsames Mittagessen auf dem Winterfeldtplatz eingenommen (2,80 €).

Anmeldung: Bitte bis zum 13.01.2014 bei Thomas Gerlach unter der Mail-Adresse: thomas.gerlach@internetmission-berlin.de


Wer sollte nach Ihrer Sicht auch an der Schulung teilnehmen? Dazu bitte diese Information entsprechend weiterleiten.


Mit freundlichen Grüßen und ein Gott befohlen



Thomas Gerlach

Dienstag, 10. Dezember 2013

Schweigen ist Silber, Reden manchmal goldwert!

Schweigen ist Silber, reden manchmal goldwert! Photo by Thomas Gerlach
Görlitzer Weihnachtsmarkt 2013

An Wochenende war ich mit meiner lieben Frau Angela auf unserem Traum-Weihnachtsmarkt in Görlitz. Angela bezeichnet diesen auch als Märchen-Weihnachtsmarkt.





Nun zu meinen zwei Erlebnissen, wo das Reden goldwert war.
Schweigen ist Silber, reden manchmal goldwert! Photo by Thomas Gerlach
Spontanes Filmschauen im Studio "Görlitz spricht .."
  1. Es war am Freitagabend auf dem Görlitzer Weihnachtsmarkt, bei offenen Feuer und Schneetreiben und beim Glühweintrinken. Wir scherzten alle fröhlich miteinander, obwohl die meisten sich untereinander nicht kannten. Wir lernten einen Kameramann aus München kennen, dadurch kamen wir zum Drehort des Kurzfilmes "Eine gute Geschichte" in Görlitz in das Haus von "Bone", wo wir dann den Besitzer und Betreiber von der Talkshow "Görlitz spricht..." kennen lernten, in dessen Studio wir dann mit dem inzwischen angereisten Regisseur Martin-Christopher Bode uns den inzwischen Oskar-Nominierten Film anschauten. Fazit: Gut, dass wir nicht unter uns geblieben sind und Menschen mit ins gemeinsame "Reden" genommen haben.
  2. Am letzten Mittwochabend hatte ich in meiner Heimat-Kirchengemeinde in Tegel ein Strategiegespräch. Wir stellten uns die Frage, was Gott in der Zukunft mit der Gemeinde vor habe. Anschließend gingen wir zu Dritt noch in die der Straße gegenüberliegenden Kneipe "Servus Austria". Dort kamen wir schnell  mit der Wirtin und anderen Kneipen-Besuchern ins Gespräch. Wir erfuhren, was Menschen in der Straße über die Kirchengemeinde dachten. Dabei offenbarten sich plötzlich Möglichkeiten für das zukünftige Gemeindeleben. Selbstverständlich habe ich auch unsere guten GottinBerlin-Scheckkarten verteilt. Fazit: Gut, das wir Drei nicht unter uns geblieben sind und Menschen mit ins gemeinsame "Reden" genommen haben.
Mut, sich im Gespräch zu öffnen, zieht manchmal ein Abenteuer nach. Der Film erzählt von der Versöhnung zwischen Deutschen und Polen. Deshalb auch der Drehort, die Grenzstadt Görlitz.

Schweigen ist Silber, reden manchmal goldwert! Photo by Thomas Gerlach
Schweigen ist Silber, reden manchmal goldwert!
Und im zweiten Erlebniss brachte mich das gemeinsame Gespräch zu einer Idee, wie wir unter Einbindung der Schlieperstraße-Mitbewohner einen Schritt aufeinander zugehen können. Als Gottes Kirche dürfen wir eine Außenwirkung haben. Mut, sich im Gespräch zu öffnen, zieht manchmal ein Abenteuer nach.


Thomas Gerlach, Baptistengemeinde in Tegel, für GottinBerlin.com



Montag, 9. Dezember 2013

Einsamkeit - Wo ist Gott?

"Einsamkeit ist die wahre Form der geistigen Freiheit", höre ich die Menschen reden, zu denen ich sage, dass ich sehr einsam bin. Wie so oft merke ich, dass ich nicht richtig verstanden werde.

Ich erlebte die Einsamkeit als die völlige Bedeutungslosigkeit. Und hat nicht jeder Mensch das Recht, für den Anderen irgendeine Bedeutung zu haben?
Und genau das hatte ich einmal und es ist vorbei. Dem Leben einen neuen Sinn zu geben, dazu braucht man Kraft und die muss man erst einmal haben.
Woher nimmt man die Kraft, die einen aus der Einsamkeit  herausführt, wenn es keinen anderen Menschen gibt, der einem hilft und hat man denn in so einer Situation überhaupt  das Vertrauen zu einem anderen Menschen? Nein, man ist ganz für sich alleine und weiß einfach keinen Ausweg.
Nur allein beten hilft auch nicht, denn man weiß gar nicht, um was man Gott bitten soll.
Aber die Beschäftigung mit der Bibel gibt einem neuen Mut.
Die Bibel ist voller Geschichten von einsamen und armen Menschen und dass gerade diese Menschen für Gott eine besondere Bedeutung haben.
Und später dachte ich dann, es soll so sein. Ich bin jetzt in dieser Einsamkeit, also nutze ich sie, um mich mit Gottes Wort und mit mir auseinanderzusetzen, denn es musste ja Gründe für meine derzeitige Situation geben und wenn ich für keinen Menschen eine Bedeutung habe, dann vielleicht für Gott und dadurch für den anderen.

Einsamkeit- Wo ist Gott? Photo by Office-ClipArt
Einsamkeit- Wo ist Gott?
Und ich begann die Einsamkeit als eine große Chance zu sehen, um zu Gott und zu mir selbst zu finden.
Und wenn man nach Gott fragt, wo ist er, er ist einem in so einer Situation ganz nahe man muss ihn nur an sich heranlassen.
Auch wenn Andere lachen oder man sich ausgegrenzt fühlt, weil man über Gott und die Bibel spricht. Es sind die Spötter von denen in der Bibel zu lesen ist. Aber die Spötter nehmen mir meine Einsamkeit nicht, Gott tut es. Ich muss nur den Anfang machen.
Also habe ich zuerst erst einmal das Ziel. aus dieser Einsamkeit herauszukommen. Wo ein Ziel ist. findet sich auch ein Weg. Ohne Ziel kein Weg und wer kein Ziel hat, wird auch nie eins erreichen.
Alles, was ich in der Bibel las, war für mich unheimlich interessant und ich begann die Menschen und mein Leben besser zu verstehen und ich kam dahinter, sich glücklich zu fühlen, liegt zu einem großen Teil an einem selbst.

Und die Beschäftigung mit der Bibel und die Suche nach Gott ist Verantwortung für einen selbst und ein sicherer Weg in das eigene Glück. 

Paulus Menard, EKG-Altlandsberg bei Berlin für GottinBerlin.com

Samstag, 7. Dezember 2013

Kosmischer Christus oder kleinkarierte Kirche?


kosmischer Christus; Quelle: beate-elise.de
..kosmischer Christus oder kleinkarierte Kirche

"..in Ihm ist ALLES erschaffen, was im Himmel und auf Erden ist.. und ALLES besteht in Ihm.."(Paulus an die Kolosser, Kap.1) Es gibt keine Weltanschauung oder Religion, die solch einen Anspruch erhebt. Nämlich dass ein Mensch das Universum regiert; Jesus aus Nazareth, welcher der Christus ist.

Wer den Christlichen Glauben ablehnt, weil er "glauben" soll, dass der Ursprung, Gestalter und Erhalter  unseres Kosmos  kein anderer ist als der Mensch Jesus aus Nazareth, den kann ich gut verstehen. Das klingt nun wirklich wie ein Ammenmärchen. Wäre ich Ihm nicht persönlich begegnet, hätte Er mich nicht herzlich und intelligent argumentativ davon überzeugt, ich hätte das als einen alten Mythos abgetan. Nur, wer das für ein Märchen hält, sollte so konsequent sein und nicht mehr Weihnachten feiern. Nichts anderes nämlich erzählt die Weihnachtsgeschichte, als dass der Schöpfer aller Dinge uns selbst als Mensch besucht, unter uns lebt, durch und für uns stirbt und am Ende aller Tage die Kosmos- Welt- und Menschheitsgeschichte in sich vereinigt. Er ist das erste Wort und Er hat das letzte Wort. Unter dem gibt es kein Christentum. Weniger als das ist maximal religiös eingefärbte Kulturgeschichte. Deswegen kommt ja auch nicht mehr das Christkind sondern der Weihnachtsmann.

Doch, wenn das wahr ist, dass Jesus im buchstäblichen Sinn ALLES umfasst und durchdringt, dann müssten sich die Leute, die sich Ihm anvertrauen (denn das bedeutet Glauben) doch die Größe in ihrem Denken und Handeln zulegen, die Er vorgibt. Und was haben wir? Einen Haufen kleinklüngeliger Kirchen, die versuchen, sich, und nur sich als die wahren, richtigen Vertreter und Ausleger Seiner Botschaft darzustellen.
Da streitet man sich darüber, ob und  wer wen lieben darf- im Angesicht der Liebe, welche Jesus in Person ist. Man streitet sich um Lebensmoral- im Angesicht dessen, der das Leben selbst ist. Man streitet sich um Detailfragen in der Ausübung des Gottesdienstes = Dienst an Gott und auch Dienst Gottes an uns (Wein oder Saft; für alle oder nicht, Frauenfrage, wer wann wie taufen und getauft werden darf usw.) im Angesicht dessen, der Gott ist. Jeder will in seinen kleinen Fragen und Angelegenheiten die absolute Wahrheit nicht nur pachten, sondern als festen Besitz unterbringen- im Angesicht dessen, der die Wahrheit in Person ist.

Quelle: journalist.deKein Wunder, dass so viele Leute das Phänomen Kirche nicht mehr ernst nehmen können. Könnten sie sich doch wenigstens am Evangelium ärgern; an Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Aber soweit kommen sie erst garnicht. Sie bleiben an der Tür einer Kirche hängen, bei der man sich, bildlich gesprochen, noch nicht einmal einig werden kann, ob der Fußabtreter davor blau oder rot sein soll. "Weihnachten im Schuhkarton" meint nicht, dass wir Gott so klein machen, dass er in so einen Schuhkarton passt.

Advent.. Ankunft Gottes. Das brauchen die Menschen in dieser Welt, um in und mit dieser Welt zu überleben. Aber zunächst, scheint mir, sollte Gott erst einmal in der Kirche ankommen dürfen, mit Seiner Weite und Größe. Die Kleinkariertheit, die man in ihr finden kann, scheint eine echte Erstickungsgefahr für den Heiligen Geist Gottes zu sein.

Advent muss heute auch bedeuten: "Weck die tote Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit. Dass sie deine Stimme hört, sich zu deinem Wort bekehrt. Erbarm dich Herr!"

Thomas Nachtigall für GottinBerlin.com

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Mehr Verbote oder mehr Freiheit?

Großstädte wie Berlin sind merkwürdige Orte. Einerseits wimmeln sie von Verboten, was man wann, wo und wie nicht tun darf:
Halteverbot – Parkverbot - Einfahrt verboten
Unbefugten ist der Zutritt verboten - Zugang strengstens untersagt - Zutritt nur mit gültigem Fahrschein - Spielplatz verboten für Jugendliche über 14 - Kein Zutritt für Jugendliche unter 18 - Nur für Männer – Women only -Fotografieren verboten - Handy ausschalten - Baden verboten usw.  Weitere Beispiele auf dem Fo
to.



Andererseits ist in Berlin fast alles möglich und erlaubt. Man/Frau kann sich kleiden, dass andere sich nur verwundert umdrehen – oder sich schon gar nicht mehr wundern. Jeder Lebensstil wird toleriert. Jede Vorliebe und manchmal auch Perversion lässt sich hier ausleben. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt.

Merkwürdiges Pflaster, dieses Berlin. Tausende von Verboten, noch viel mehr Möglichkeiten. Da fiel mir neulich in Schöneberg dieses Plakat an einer Litfaßsäule auf:

„Sie dürfen da nicht parken, sonst ruf ich die Polizei!“ Eine neue App fürs Smartphone wird damit beworben. Ihr Angebot lautet so:
Erfinde mit uns das Parken neu. Finde einfacher Parkplätze. Oder teile Deinen Parkplatz und verdiene Geld. Oder beides. Park2gether verbindet Parkplatzsucher und Besitzer von Parkplätzen direkt per App.



Na, das ist ja noch ganz nett. Wer wie ich in der Innenstadt öfter auf Parkplatzsuche ist, den könnte das reizen. Oder soll ich doch lieber mit der BVG fahren oder um einen Parkplatz beten? Auf jeden Fall ein cooler Werbeslogan.

Ganz in der Nähe fand ich an einer Hauswand dieses etwas martialische Schild, noch klein drunter durch die Polizei legitimiert:
Vorsicht vor dem wachsamen Nachbarn!

„Vorsicht! Wachsamer Nachbar“ - Das schreckt bestimmt alle Einbrecher, Hauswand-mit-Graffiti-Beschmierer, An-die-Wand-Pinkler und sonstige notorische Strafftäter wirksam ab! Aber wohnen möchte ich in diesem Haus eher nicht… Ich höre förmlich die Haltung hinter diesen Mauern: „Hier herrscht noch deutsche Ordnung. - Der Blockwart passt auf. - Wo der Staat versagt, nehmen wir unsere Sicherheit selber in die Hand.“ Wir kennen solche Sprüche leider aus unseliger Vergangenheit. Und die wünschen sich die meisten lieber nicht zurück.


Leben (besonders in einer quirligen Stadt wie unserer) kann nur gelingen, wenn es ein gutes Gleichgewicht zwischen individueller Freiheit und notwendigen Begrenzungen gibt. So viele Verbote wie nötig – so viel Freiheit wie möglich. Das ist durchaus auch ein christlicher Grundsatz. Gott lässt seinen menschlichen Geschöpfen ungeheuer viel Freiheit (sodass ab und zu Christen gar meinen, sie müssten die doch ein bisschen reglementieren). Wir können uns für oder gegen ihn entscheiden; wir können so handeln, dass Leben gefördert wird oder bedroht. Wir können Ja oder Nein sagen, Gutes oder Böses tun. Wir dürfen uns gnadenlos selbst verwirklichen oder uns an Gottes gnädigen Maßstäben orientieren. Er gibt uns seine Gebote als Leitplanken, damit unser Leben gelingt. Mit Recht hat schon mal einer die Zehn Gebote als die „Zehn großen Freiheiten“ bezeichnet. Die Möglichkeiten, die sich für den Menschen eröffnen, der sie aus Dankbarkeit befolgt, sind nahezu unendlich. Die Begrenzungen, die sie setzen, schützen mein Leben und das der anderen.


Gott hat die allerbesten Absichten für jede und jeden von uns. Wie gut, dass ich darauf vertrauen darf! Wie gut, dass Gott in Berlin ist.


Axel Nehlsen, seit 36 Jahren Berliner aus Leidenschaft, Gemeinsam für Berlin ev für GottinBerlin.com




Mittwoch, 4. Dezember 2013

Ist mein Partner treu?


Niemand sollte je in der Situation sein, sich so eine Frage überhaupt stellen zu müssen. Aber Treue ist längst nicht mehr selbstverständlich.
Wo fängt Treue überhaupt an?
 

Ist man untreu, wenn man ein paar nette Flirts auf der Party riskiert? Oder wenn man hin und wieder ne nette Whats App bekommt? Küssen JA, Sex NEIN?
Fremdgehen? - Das ist doch heute total normal. - Muss es nicht sein!!!
An alle Betrüger:


Ist mein Partner treu? Quelle: praxis-dr-shaw.de
Ist mein Partner treu?
Wenn man hinter die Fassade schaut, dann sieht man Frauen und Männer, die von den verschiedensten Motiven geleitet werden. Ist es der Wunsch nach Anerkennung, die Sehnsucht gewollt zu sein, das Verlangen geliebt zu sein oder die einfache unkontrollierte Lust, die man nicht halten kann… Die Ursachen vom Fremdgehen sind vielfältig. Warum gehst du fremd? 

Ich bin der Meinung, die Ursache kann nur von einem beseitigt werden und das ist Jesus. Der andere Partner kann sich abmühen so viel er will. Das Loch im Herzen, an dessen Platz Gott gehört, kann er nicht füllen. NUR Jesus kann es füllen, nur Jesus kann es ausfüllen. Wenn du untreu warst, dann darfst du heute wissen, dass Gott dich liebt; dass er deine Sehnsüchte stillen will; dass er für deine Schuld bezahlt hat. Er will dir zeigen, was die Ursache dahinter ist und dich heilen. Du darfst umkehren, darfst mit Gott neu anfangen. WIE? Frag einen unserer E-Mail Partner oder schnapp dir eine Bibel oder fang einfach an zu beten.

An alle Betrogenen:  

Wenn du der andere Partner bist, dann hör auf dich abzumühen! Du wirst es nicht schaffen… Du wirst als Mensch nicht tun können, was nur Gott tun kann.  Das Einzige, was du tust ist Kompromisse eingehen, die dich am Ende nicht glücklich machen, sondern immer mehr verzweifeln lassen. Vielleicht glaubst du sogar, dass du nicht ausreichst, nicht gut genug bist, es nicht wert bist als das man dir treu bleibt… Das ist eine Lüge. Du bist so wertvoll, dass man sein Leben für dich gibt. Jesus hat sein Leben für dich gegeben.


An alle Menschen:

Quelle: schoene-sprueche.info






Wir alle sind nicht perfekt, wir alle haben unsere Fehler und Schwächen. Wir alle haben Gott nichts zu bieten. Und trotzdem:


Gott ist treu „Und doch hebt unsere Untreue seine Treue nicht auf, denn er kann sich selbst nicht untreu werden“ 2. Timotheus 2,13
 

Es gibt Männer und Frauen die treu sind, es gibt Menschen, die sich die Treue versprechen und das Versprechen auch halten. Dass muss kein Märchen für dich sein, das muss nicht irgendwer irgendwo irgendwie „schaffen“. Du kannst es haben.


Anna G. für Gott in Berlin

Montag, 2. Dezember 2013

Mit Jesus kommt die Freude

So, jetzt habe ich das gesamte Apostolische Schreiben des Papstes über die "Freude des Evangeliums" quergelesen und bin einfach nur begeistert. Der Papst benennt, was der Kirche und der Welt von heute fehlt, und weist Auswege aus der Krise, die dann überwunden wird, wenn jeder von uns sein Ja zu Gott erneuert und aus der Freude des Glaubens zu leben beginnt. Für diejenigen, die nicht alle 256 Seiten lesen wollen, hier schon einmal ein kleiner Auszug:

Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz


"Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen. Diejenigen, die sich von ihm retten lassen, sind befreit von der Sünde, von der Traurigkeit, von der inneren Leere und von der Vereinsamung. Mit Jesus Christus kommt immer – und immer wieder – die Freude...

Ich lade jeden Christen ein, gleich an welchem Ort und in welcher Lage er sich befindet, noch heute seine persönliche Begegnung mit Jesus Christus zu erneuern oder zumindest den Entschluss zu fassen, sich von ihm finden zu lassen, ihn jeden Tag ohne Unterlass zu suchen. Es gibt keinen Grund, weshalb jemand meinen könnte, diese Einladung gelte nicht ihm, denn »niemand ist von der Freude ausgeschlossen, die der Herr uns bringt«. Wer etwas wagt, den enttäuscht der Herr nicht, und wenn jemand einen kleinen Schritt auf Jesus zu macht, entdeckt er, dass dieser bereits mit offenen Armen auf sein Kommen wartete. Das ist der Augenblick, um zu Jesus Christus zu sagen: „Herr, ich habe mich täuschen lassen, auf tausenderlei Weise bin ich vor deiner Liebe geflohen, doch hier bin ich wieder, um meinen Bund mit dir zu erneuern. Ich brauche dich. Kaufe mich wieder frei, nimm mich noch einmal auf in deine erlösenden Arme.“ 


Es tut uns so gut, zu ihm zurückzukehren, wenn wir uns verloren haben! Ich beharre noch einmal darauf: Gott wird niemals müde zu verzeihen; wir sind es, die müde werden, um sein Erbarmen zu bitten. Der uns aufgefordert hat, »siebenundsiebzigmal« zu vergeben (Mt 18,22), ist uns ein Vorbild: Er vergibt siebenundsiebzigmal. Ein ums andere Mal lädt er uns wieder auf seine Schultern. Niemand kann uns die Würde nehmen, die diese unendliche und unerschütterliche Liebe uns verleiht. Mit einem Feingefühl, das uns niemals enttäuscht und uns immer die Freude zurückgeben kann, erlaubt er uns, das Haupt zu erheben und neu zu beginnen. Fliehen wir nicht vor der Auferstehung Jesu, geben wir uns niemals geschlagen, was auch immer geschehen mag. Nichts soll stärker sein als sein Leben, das uns vorantreibt!"

Papst Franziskus, APOSTOLISCHES SCHREIBEN "EVANGELII GAUDIUM" ÜBER DIE VERKÜNDIGUNG DES EVANGELIUMS IN DER WELT VON HEUTE (Kap. 1 und 3)

Den gesamten Text gibt es hier: http://www.vatican.va/holy_father/francesco/apost_exhortations/documents/papa-francesco_esortazione-ap_20131124_evangelii-gaudium_ge.pdf

Noch Fragen, wie man Christus suchen und finden kann? Dann wende dich an die E-Mail-Partner von "Gott in Berlin". Sie können dir vielleicht weiterhelfen auf dem Weg zu einem freudigen Glauben.


Gerhard Lenz