Sonntag, 31. März 2013

Ostern ist kein Hasenfest


Vor zwei Jahren erlebte die Buchhandelskette Thalia einen Shit-Storm (= öffentliche Entrüstung) im Internet. Was war geschehen? Sie hatte für „Geschenke zum Hasenfest“ geworben. Christen machten in großer Zahl ihrer Empörung Luft über die Umbenennung ihres höchsten Festes. Sie sahen darin einen weiteren Beweis für die zunehmende Ent-Christianisierung ihres Landes.
Die zum Douglas-Konzern gehörende Buchkette ruderte zurück. „Es war nie unsere Absicht, das Hochfest der Christen in Frage zu stellen“, erklärte eine Thalia-Sprecherin. Und prompt war auf der Internetseite wieder von „Geschenken zum Osterfest“ die Rede. So weit, so gut. Doch was hat der Hase eigentlich mit Ostern zu tun?
Was haben Küken und Hasen mit ostern zu tun?
Was haben Küken und Hasen mit Ostern zu tun?
Der Hase und das Ei sind als ursprünglich heidnische Symbole für Leben und Fruchtbarkeit in die Ostertradition gelangt. So wie das Küken die Schale des Eies sprengt, hat Jesus die Grenzen des Todes gesprengt, das Grab verlassen und sich als der Auferstandene gezeigt: „Nach seinem Tod hat er sich ihnen während vierzig Tagen wiederholt gezeigt und ihnen eindeutig bewiesen, dass er lebte“ (Apostelgeschichte 1,3).
Das halten in unserem Land allerdings immer weniger Menschen für wahr: Nach einer Umfrage aus dem Jahr 1998 glauben nur noch 45% der Katholiken an die Auferstehung der Toten, bei den Protestanten sogar nur 27% und bei den Menschen ohne Konfession ganze 5%. Umgerechnet auf alle Bundesbürger sind das in etwa 30 %. Wir Christen sind deshalb aufgerufen, unseren Glauben an die Auferstehung nicht länger in unseren Kirchen zu verstecken, sondern offensiv in die Welt zu tragen.
„Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos“ (1 Kor 15,13f).
Die Auferstehung Christi ist aber eben kein Märchen, keine fromme Legende, sondern eine gut historisch bestätigte Tatsache des Sieges über den Tod. Wenn wir das glauben und auf Jesus unser Vertrauen setzen, dann können wir von Herzen Ostern feiern – auch mit Hasen und Ostereiern. Solange diese Symbole den eigentlichen Inhalt des Festes nicht verdrängen oder ersetzen, ist das okay.
Unsere Enkelkinder hatten im vorigen Jahr nicht nur Freude am Eiersuchen, sondern auch am Lied von „Stups, dem kleinen Osterhasen“, das sie uns spontan vorgetragen haben. Zum Glück wissen sie, dass Ostern trotzdem kein Hasenfest ist.
Gerhard Lenz

Samstag, 30. März 2013

Das Leben ist für mich Christus

Die Verbindung von Gnade und Gerech­tigkeit kann nur in dem Sühneopfer des Herrn Jesus Christus deutlich gemacht werden. Am Kreuz sehen wir, wie gnädig der Herr ist und wie gerecht.
 Charles Haddon Spurgeon



Wirst du zu Ostern das Auferstehungsfest feiern? Bedenke, dass die vor uns liegenden Gedenk- und Feiertage nichts mit dem Osterhasen, aber alles mit dem Opferlamm Gottes zu tun haben. Wir wissen: Heil und Befreiung erfahren wir nur durch den Opfertod unseres Herrn Jesus Christus – Sein Sterben ist unser Gewinn.

Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn (Phil.1.21).

Christa Mader (für GottinBerlin)

Freitag, 29. März 2013

Es gab so viele Judasse...


Ökumenische Karfreitagsprozession durch Berlin-Mitte
Die heutige ökumenische Karfreitagsprozession vom Berliner Dom bis zur St.-Hedwigs-Kathedrale durch den historischen Berliner Stadtkern setzte sich als Bußgang von uns Christen besonders mit den verhängnisvollen Auswirkungen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft  auf die Stadt Berlin nach 1933 auseinander. Etwa 600 Menschen nahmen trotz Schneegestöbers daran teil.
Ökumenische Karfreitagsprozession durch Berlin-Mitte
Bischof Markus Dröge (links)
Die Prozession stoppte zum ersten Mal vor der St. Marienkirche. Hier hatte nur wenige Tage nach Hitlers Machtübernahme  im Februar 1933 der Pfarrer Joachim Hossenfelder einen Dankgottesdienst gefeiert. Die Kirche war damals so voll wie sonst nur an Weihnachten. Er und seine antisemitische Bewegung der „Deutschen Christen“ hielten Hitler für ein Werkzeug Gottes. Erschreckend die Flagge dieser sogenannten „Christen“: Sie hatten am Kreuz Jesu Christi ein Hakenkreuz angebracht.
„Warum sind so viele Christen dem Ruf der Nazis gefolgt und selbst zu Tätern geworden?“, fragte Superintendent Berthold Höcker. „Warum hat die Kirche Schuld auf sich geladen, indem sie diese Gefolgschaft nicht nur politisch  unterstützt, sondern auch religiös verklärt hat?“ Bis 1945 seien in vielen Kirchen Berlins Führergeburtstage und Dankgottesdienste zum Nationalen Aufbruch gefeiert worden. Die Kirchenleitung hatte damals geduldet, dass der Ruf Jesu, der ein Ruf der Liebe ist, in das Gegenteil verkehrt wurde.
Die dritte Station führte uns an die St. Nikolaikirche. Hier sind viele Kirchenlieder entstanden: „Geh‘ aus mein Herz und suche Freud‘ “, „Befiehl du deine Wege“, „Ich bin ein Gast auf Erden“, „Ich steh an deiner Krippen hier“ und das Passionslied „O Haupt voll Blut und Wunden“, das an jeder Station heute gesungen wurde. Lieder voller Optimismus und Lebensfreude, geschrieben von Paul Gerhardt, der von 1657 bis 1667 hier als Pfarrer tätig war. Er war davon überzeugt, dass Gott unser Leben in seinen Händen hält. Dabei war sein eigenes Leben nicht gerade leicht: Mit 12 verlor er seinen Vater, kurz darauf die Mutter. Vier seiner fünf Kinder starben, Pest und Pocken tobten damals in unserer Stadt, so dass die Hälfte der Einwohner Berlins starben. Sein Gottvertrauen war hart errungen, seine Zuversicht alles andere als leicht dahingesagt.

Ökumenische Karfreitagsprozession vor der St.-hedwigs.Kathedrale
Die Kreuzträger wurden nach jeder Station
gewechselt: Hier meine Frau.
Weiter ging es zum ehemaligen Standort der Petrikirche am Petrikirchplatz. Hier hatte Dr. Walter Hoff als Probst gearbeitet. Der NS-Pfarrer rühmte sich dafür, dass er „in Sowjetrussland eine erhebliche Anzahl von Juden, nämlich viele Hunderte, habe liquidieren helfen“. Ein Pfarrer als Judenmörder! Trotzdem wurden ihm nach dem Krieg seine geistlichen Rechte wieder zugesprochen. „Ein düsteres Kapitel der Schuldgeschichte unserer Kirche“, klagte Superintendent Bertold Höcker. Dennoch werde gerade an diesem Ort an einem Zeichen der Hoffnung gearbeitet. Ein Bet- und Lehrhaus soll hier entstehen, in dem Juden, Muslime und Christen friedlich Gottesdienst feiern, Dialoge führen und den Diskurs suchen. Wir beteten hier besonders für die Geschundenen, Erschlagenen, Verfolgten und zu Tode Gequälten aller Völker.
Gleich um die Ecke an der Friedrichswerderschen Kirche hatte Pfarrer Heinrich Grüber sein Büro. Er war für viele Menschen damals ein Zeichen der Hoffnung. Das Büro Grüber war eine Einrichtung der „Bekennenden Kirche“ vor allem für Christen jüdischer Herkunft. Die Verfolgung der Nazis richtete sich aber auch gegen Schwule und Lesben, Behinderte, Kranke und Schwache.
Adolf Eichmann sagte einmal zu Pfarrer Grüber: „Sie haben es doch nicht nötig, für diese Menschen einzutreten. Niemand wird es Ihnen danken! Ich begreife nicht, warum Sie das tun!“
Der Pfarrer antworte: „Auf der Straße von Jerusalem nach Jericho lag einmal ein überfallener und ausgeplünderter Jude. Ein Mann, der durch Rasse und Religion von ihm getrennt war, ein Samariter, kam und half ihm. Der Herr, auf dessen Befehl ich allein höre, sagt mir: Gehe du hin und tue desgleichen!“
An der Französischen Friedrichstadtkirche erinnerten wir uns der Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, und beteten wir besonders für die verfolgten Christen in Ägypten, Syrien, Nordkorea und vielen islamischen Staaten.
Der Domprobst der St.-Hedwigs-Kathedrale Bernhard  Lichtenberg betete nach den Pogromen im November 1938 für die verfolgten Juden - regelmäßig und öffentlich. Besonders bekannt geworden ist sein Gebet, das er dort unter dem Eindruck des Judenpogroms der „Reichskristallnacht“ sprach: „Was gestern war, wissen wir. Was morgen ist, wissen wir nicht. Aber was heute geschehen ist, haben wir erlebt. Draußen brennt der Tempel. Das ist auch ein Gotteshaus“.
Außerdem hatte er in einem Brief an Reichsgesundheitsführer Leonardo Conti gegen das Euthanasieprogramm protestiert, das zur Ermordung von unheilbar Kranken und geistig oder körperlich Behinderten führte.
Bernhard Lichtenberg betete ohne Unterlass. Dafür brachten ihn die Nazis zu Tode. „Betet ohne Unterlass“ (vgl. Kol 4,2, Eph 6,18)!, schrieb er in einem der wenigen Briefe, die er aus der Haft schreiben durfte.

Ohne diesen innigen Kontakt zum Herrn, stehen wir immer in Gefahr, Jesus nicht mehr zu folgen. "Judas, mit einem Kuss willst du den Menschensohn verraten?", fragte Jesus seinen Jünger (Lk 22,48). Nicht nur im engsten Kreis des Herrn gab es einen Verräter. Immer wieder in der Kirchengeschichte gab es Judasse, denen die Botschaft vom Kreuz als Unsinn erschien, und die durch ihr Leben das Licht des Evangeliums verdunkelten.

Tief berührt gingen wir nach der fast 2 1/2- stündigen Prozession nach Hause. Wie wichtig ist es doch, dass wir Christen unserem Herrn folgen und uns nicht durch den gerade herrschenden Zeitgeist von der Nachfolge abbringen lassen.
Gerhard Lenz (für GottinBerlin)


Ostereier weisen auf das bevorstehende Auferstehungsfest hin.
Schon am Karfreitag aufgehängt: Ostereier, die als Zeichen des Lebens
auf das bevorstehende Fest der Auferstehung Jesu Christi hinweisen.

Karfreitag: Ich sehe nicht gerne Blut!


Vor einigen Jahren waren meine Frau und ich am Karfreitag im Kino. Wir wollten „Die Passion Christi“ sehen. „Gibsons grausame Special-Effect-Orgie“ (Der Spiegel), den „grausamsten Film der Kinogeschichte“. Das Leiden und Sterben unseres Herrn, so hatten wir gelesen, sollte in einer noch nie dagewesenen Realitätsnähe verfilmt worden sein. Da ich nicht gern Blut sehe und Gewalt in Filmen verabscheue, kostete es mich einige Überwindung, ins Kino zu gehen, zumal in der Öffentlichkeit massiv Stimmung gegen den Film („antisemitisch“) geschürt wurde, bevor er überhaupt erschienen war.


Kurz und gut: Es war kein „schöner“ Kinoabend. Alle Zuschauer gingen still und wahrscheinlich tief betroffen nach Hause. Uns war der Film richtig unter die Haut gegangen. Es war, als wäre man beim Leiden und Sterben Jesu Christi „live“ dabei gewesen. Und es stellte sich die Frage: Warum musste der Gottessohn so viel erleiden? Hätte Gott die Erlösung nicht unblutiger gestalten können?
Das Kreuz ist ein entsetzliches Hinrichtungswerkzeug. Die Kreuze in unseren Kirchen und Wohnungen sind dagegen oft kunstvoll gestaltet und schön anzusehen. Da vergisst man leicht, wie grausam das Geschehen in Jerusalem damals gewesen war. Viele wollen daran auch gar nicht mehr erinnert werden und fordern, dass die Kreuze aus öffentlichen Gebäuden verschwinden müssen.
Die Botschaft vom Kreuzestod erscheint vielen als Unsinn...
Die Botschaft vom Kreuzestod
erscheint vielen als Unsinn...
Schon vor 2000 Jahren wollte man nicht verstehen, warum der Gottessohn da am Kreuz hingerichtet und auch noch öffentlich geschändet wurde. Der Apostel Paulus schrieb deshalb: „Für die, die verlorengehen, muss die Botschaft vom Kreuzestod als Unsinn erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren darin Gottes Macht“ (1. Korinther 1,15).
Schön war das Sterben Jesu nicht, aber nötig, um uns zu retten. Stellen wir uns doch einmal vor, wir würden nachts überfallen und sind unterlegen. Der Tod steht uns schon vor Augen. Da eilt ein Dritter herbei und kämpft für uns. Ein blutiges Gemetzel beginnt. Es ist entsetzlich! Aber hier wird über unser Schicksal entschieden! Würden wir dem Mann, der da für uns gekämpft hat, nicht ewig dankbar sein?
Nichts anderes geschah am Kreuz. Jesus kämpfte für uns. Der Essener Pfarrer Ulrich Parzany hat das einmal so formuliert: „Natürlich ist das Kreuz entsetzlich. Aber meine Sache wird da entschieden. Jesus stirbt meinen Tod unter dem Gerichtsurteil Gottes. So gefährlich steht es um uns. So brutale Maßnahmen sind nötig, um uns zu retten. Gott hat sich nicht gescheut, das Schmerzhafteste für uns zu tun.“ So groß war seine Liebe zu uns!
Müssen wir ihm da nicht dankbar sein? Du kannst Jesus heute am Karfreitag als deinen Retter annehmen, in dem du jetzt dieses Gebet sprichst oder deine Lebensübergabe an ihn erneuerst.
Gerhard Lenz

Donnerstag, 28. März 2013

Hoffnung auf Erlösung


"Hope of deliverance", tönte es gestern beim Joggen aus den Kopfhörern meines Smartphones. Eines meiner Lieblingssongs des Ex-Beatles Paul McCartney, 1992 in den deutschen Charts auf Platz 3. Die Musik der Beatles half mir durch meine Teeniezeit. Wenn ich deprimiert war, hörte ich eine Stunde ihre Musik und ich fühlte mich wieder besser.
„Hope of deliverance 
from the darkness, that surrounds us... Wovon singt Paul da eigentlich?“, dachte ich beim Laufen. Er hofft auf Erlösung von der Dunkelheit, die uns umgibt. Das Video zu diesem Song zeigt brennende Lichter, die in der Dunkelheit leuchten und mich an das Osterfeuer in der Osternacht erinnern.

Ist Paul McCartney ein Christ? Ich weiß es nicht. In einem Interview sagte er einmal über seine Kindheit: „Weltwirtschaftskrise, Kriegsstimmung – politisch keine gute Ära... Den McCartneys aus Liverpool ging es auch nicht gut. Aber in meiner Familie wurde nie geklagt. Die Stimmung war immer optimistisch. Unsere Laune signalisierte stets: Hey! Alles wird gut! Ich habe von klein auf gelernt: Egal wie schlimm die Lage auch scheint, zwei Dinge helfen immer – Musik und Humor. Das gilt für mich bis heute.“
Stimmt! Musik und Humor haben mich schon oft über Wasser gehalten. Aber es gibt Situationen im Leben, die kann man mit Musik, Humor und einer optimistischen Einstellung allein auch nicht bewältigen. Da brauchen wir mehr, um nicht unterzugehen. Da brauchen wir die „Hoffnung auf Erlösung“. Was bedeutet das eigentlich?
Als Kinder haben wir oft Verstecken gespielt. Wenn wir gefunden worden waren, mussten wir ins „Gefängnis“. Wenn sich aber jemand anschlich und uns berührte, waren wir erlöst. Wir konnten wieder frei herumlaufen.
Vor mehr als 2000 Jahren hat sich so ein Erlöser als Baby in einem Stall auf die Erde geschlichen. Von den Menschen 30 Jahre lang fast nicht bemerkt. Dann zog er als Wanderprediger durch die Lande und sprach zu ihnen von seinem Vater im Himmel, als er ob er ihn persönlich kannte. Er berührte sie tief in ihren Herzen und erlöste sie von ihren Leiden. Er gab sich für sie hin bis zum Tod am Kreuz.
Noch heute – nach mehr als 2000 Jahren – ist er unvergessen. Millionen Menschen haben ihn als ihren Erlöser angenommen und leben seitdem wie von einem Albdruck befreit. Er hat sie von ihrer Schuld erlöst, von ihren Ängsten, ihm vertrauen täglich sie ihre Sorgen an. Das kannst du auch. Er wartet auf dich und hätte sich auch kreuzigen lassen, wenn es nur einen einzigen Menschen auf dieser Welt gegeben hätte: dich. So wertvoll bist du ihm! Auf GottinBerlin kannst du mehr über ihn erfahren. Klick dich rein!
Gerhard Lenz

Mittwoch, 27. März 2013

Wie doof sind Blondinen(witze)?


Magst du Blondinenwitze? Ich eigentlich nicht. Nicht nur, weil meine Töchter blond sind und das Vorurteil blond = doof zum Glück widerlegen, sondern weil sie ähnlich wie Ostfriesenwitze immer auf demselben Erzählschema beruhen. Beispiele gefällig?
  1. Wie versucht eine Blondine einen Vogel umzubringen? Sie wirft ihn vom Balkon!
  2.  Wie beschäftigt man eine Blondine für mehrere Stunden? Einfach „Bitte umdrehen !“ auf beide Seiten eines Papiers schreiben!
  3. Was macht eine Blondine, wenn sie zu viel Wasser gekocht hat? Sie friert es ein! Warmes Wasser kann man immer gebrauchen!
Geschmunzelt? Ich auch. Trotzdem wecken die Witze Vorurteile. Ich kenne ehemals blonde Frauen, die sich die Haare dunkel färben ließen. Vielleicht wegen der Witze. Wer möchte schon als doof gelten? Doch einen habe ich noch:
  • Eine Blondine steht auf der Straße in der Gluthitze. Kommt eine Fee und sagt:
  • "Zwei Wünsche hast Du frei!"
  • "Echt?"
  • "Ja, was wünschst du?"
  • "Eine Flasche Wasser, die nie leer wird!"
  • Die Blondine hat plötzlich eine Flasche Wasser in der Hand und trinkt und trinkt und trinkt.
  • Fragt die Fee: „Und dein zweiter Wunsch?“
  • „Noch so eine tolle Flasche, bitte!"
„Haha, ist die blöd“, war mein erster Gedanke, „da wäre mir ein sinnvollerer zweiter Wunsch eingefallen!“  Aber dann: Vielleicht ist sie gar nicht so blöd. Vielleicht wollte die Blondine die zweite Flasche verschenken. Ständig frisches Wasser zu haben ist auf dieser Welt für viele Menschen nicht selbstverständlich.
Lachen nicht über Blondinenwitze: Kai Pflaume, Nadja Auermann, Klaus Wowereit.
Lachen hier nicht über einen Blondinenwitz:
Kai Pflaume, Nadja Auermann, Klaus Wowereit
Der Witz erinnert mich an eine Begebenheit aus dem Leben Jesu. Auch er hatte Durst und bat eine Samariterin am Brunnen um Wasser: „Gib mir etwas zu trinken!“ Sie war überrascht, von Jesus angesprochen zu werden, denn normalerweise wollten Juden mit Samaritern nichts zu tun haben.
Außerdem war es eine Frau mit zweifelhaftem Ruf. Fünf Männer hatte sie schon gehabt und war mit ihrem jetzigen Lebensgefährten nicht verheiratet. Doch Jesus hielt ihr keine Moralpredigt, sondern antwortete ihr: „Wenn du wüsstest, was Gott schenken will und wer dich jetzt um Wasser bittet, so hättest du ihn um lebendiges Wasser gebeten und er würde es dir geben“ (Jo 4,10). Die Frau verstand nicht, wovon er sprach, denn Jesus hatte keinen Eimer zum Schöpfen dabei.
Deshalb erklärte er: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird niemals mehr Durst haben. Ich gebe ihm Wasser, das sich in seinem Innern in eine sprudelnde Quelle verwandelt, die ewiges Leben schenkt“ (Jo 4,14).
Jesus bietet nicht nur Blondinen, sondern allen Menschen Wasser an, das unseren Durst stillt. Den Durst nach Liebe, nach Anerkennung, nach Lebenssinn, nach ewigem Leben. Du bist ihm so viel wert, dass er sich aus Liebe zu dir kreuzigen ließ.
Bitte Jesus, in dein Leben zu kommen und er wird dir dieses lebendige Wasser schenken. Hier findest du ein hilfreiches Gebet dazu: http://gottinberlin.jesus.net/?/6/probleme-gottes-hilfe-im-gebet-erfahren-konnen.html
Gerhard Lenz

Montag, 25. März 2013

Warum wir glauben

titelte die „Welt am Sonntag“ am 24. März 2013. Ich hatte mich schon auf einen guten Artikel gefreut, wurde dann aber nur mit religionssoziologischen Betrachtungen konfrontiert: „Als der Mensch nicht mehr allein mit dem Wissen um seine Sterblichkeit sein wollte, erschuf er Gott“, behauptete die Autorin. Eigentlich liegt sie damit gar nicht so falsch. Die meisten Religionen dieser Erde spiegeln die Vorstellungen, die sich Menschen von Gott gemacht haben. Aber es gibt da eine Ausnahme, die der Autorin nicht aufgefallen ist.
Das Christentum ist eine Offenbarungsreligion, d.h., Gott stieg als Mensch in Jesus Christus auf diese Erde herab. Er teilte unser Leben, litt, starb und besiegte den Tod ein für allemal. Das haben sich nicht Menschen ausgedacht, das haben sie erlebt und davon berichtet. Das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte ist die Auferstehung Jesu Christi, die wir am kommenden Sonntag feiern. Sie ist gut bezeugt.
Jacques Perret, die führende Autorität an der französischen Sorbonne, fasste seine Analyse der vier Evangelien folgendermaßen zusammen: „All diejenigen, die den Glauben an die Auferstehung Christi leugnen, tun dies nicht aufgrund von historischen Tatsachen. Geschichtliche Untersuchungen widersprechen nämlich den Berichten über die Auferstehung nicht, sondern führen im Gegenteil dazu, dass die Annahme, die Evangelisten berichteten die Wahrheit über das, was geschehen ist, als die wahrscheinlichste von allen angesehen werden kann.“
Jesus möchte auch deine Not wenden
Jesus möchte auch deine Not wenden
Doch wir Christen glauben nicht nur, weil die Auferstehung unseres Herrn gut bezeugt ist, sondern weil wir ihn auch heute noch als einen lebendigen Gott erfahren können, wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen. Das hilft uns nicht nur, uns „in Notsituationen viel Kraft zu holen“, „in risikoreichen Situationen vertrauensvoller und kooperativer“ zu agieren als andere - was auch die Religionswissenschaftler in dem Welt-Artikel bestätigten, sondern Gott macht neue Menschen aus uns.
„Früher waren auch wir - wie alle anderen Menschen - ohne Einsicht und Verständnis. Wir verweigerten Gott den Gehorsam, gingen in die Irre und wurden von allen möglichen Leidenschaften und Begierden beherrscht. Bosheit und Neid bestimmten unser Leben... Doch dann ist die Güte Gottes, unseres Retters, und seine Liebe zu uns Menschen sichtbar geworden und er hat uns gerettet, ... weil er Erbarmen mit uns hatte“ (Die Bibel, Titus 3, 3-5).
Gott hat auch Erbarmen mit dir. Er kennt deine Not und möchte sie wenden. Wenn du mehr über Jesus wissen willst, dann klick dich bei GottinBerlin rein. Dort kannst du E-Mailpartner kennenlernen, die dir helfen, die ersten Schritte in ein neues Leben mit Jesus zu gehen. Du wirst es nicht bereuen.
Gerhard Lenz