Dienstag, 2. April 2013

Gina meets Jesus

Bei einer christlichen Bloggertagung kürzlich in Berlin lernte ich Gina Lippert und ihren Mann kennen, die eine perfekte christliche Internetseite gestalten. Was bewegt junge Menschen dazu, sich so zeitintensiv für Jesus zu engagieren? Das musste ich sie unbedingt fragen:

1. Was bringt eine junge Frau dazu, eine Website mit dem Titel "Meeting Jesus" zu gestalten?
„Meeting Jesus“ sollte mir dazu dienen, meine im Jugendkreis gehaltenen Themen online bereitzustellen, damit alle nochmal nachlesen konnten bzw. Jugendkreismitglieder, die krank waren, das Thema dennoch lesen konnten. Es ging also darum, Zeit mit Jesus durch diesen Blog zu verbringen. Eine Art Treffen also. Im Namen sollte Jesus vorkommen und eben auch dieses “Treffen”.
Deutsche Titel finde ich aber immer doof.... “Jesus-Treff” ist irgendwie mehr so ein lokaler christlicher Jugendtreff... “Meeting Jesus” ist da doch etwas - aus jugendlicher Sicht - treffender und direkter. Cooler sozusagen. Triff Jesus... JETZT!
Da der Jugendkreis nur jeden Freitag war, also viermal im Monat, habe ich maximal einmal im Monat ein Jugendkreis-Thema gehalten und habe daher auch maximal einmal im Monat einen neuen Beitrag auf Meeting Jesus geschrieben. Viel Aktivität war also Fehlanzeige.
Inzwischen wächst „Meeting Jesus“ beinahe täglich. Dabei spielt es keine Rolle welche Art von Artikel erscheint. Viele Leser schauen inzwischen mehrmals die Woche auf „MeetingJesus" vorbei, lassen sich in sozialen Netzwerken, per Mail oder im Feed Reader über neue Beiträge informieren und lesen diese dann auch.
Gina Lippert - Internetmissionarin auf "Meeting Jesus"
2. Wie hast du zu Jesus gefunden?
Zu Jesus gefunden habe ich durch jemandem in meinem Jugendkreis, die vielen Besuche da (ich kam damals nur wegen der ‘coolen’ Leute) haben mich anscheinend so verändert, dass ich irgendwann zu diesem Jemand ging und fragte, wie man Christ wird. Ich glaube ca. drei Stunden haben wir uns dann unterhalten und so fing alles langsam an.
Doch leicht war es nicht, meinen Alltag zu verändern, denn wenn man aus einem nicht-christlichen Elternhaus kommt, hat man eben so seine Probleme, den Eltern seinen Glauben soweit klar zu machen, dass er akzeptiert wird.
3. Hat deine Arbeit im Internet schon Früchte hervorgebracht?
Die Arbeit im Internet unterscheidet sich ja grundlegend zu bspw. einer Kirche in diesem Punkt: Ich sehe meine Besucher nicht. Ich sehe zwar, wie lange ein Besucher bleibt, aber nicht, was er während des Lesens meiner Artikel denkt.
Bei Kommentaren ist das schon anders oder bei direktem Kontakt zu Lesern in sozialen Netzwerken, per E-Mail, per Brief (weißt schon: das mit dem Umschlag und der Briefmarke, muss man in den Post-Kasten schmeißen und sogar dafür bezahlen) und so weiter. Da bekomme ich dann schon mal Rückmeldungen.
Des Öfteren bekomme ich von verschiedenen Lesern inzwischen Rückmeldung, dass mein Artikel, der an diesem Tag dann erschienen ist, genau in ihr Leben gepasst hat und sie genau nach diesen Worten/Inhalten gesucht haben. So was freut uns immer wieder, wir sind gerne Gottes Werkzeuge.
Wenn du jetzt aber wissen willst, ob sich jemand durch meine Artikel bekehrt hat, kann ich dir das nicht sagen. Ich weiß es nicht.
4. Ist das Internet nicht Teufelswerk?
Nein warum? Genau wie das Telefon-Netz ist das Internet auch nur eine Vernetzung technischer Geräte. Wir hören hier und da schon mal, dass das Internet schlecht sei, weil es dort so viele bspw. pornografische Inhalte gibt, aber mal ganz ehrlich: Wie soll Licht sein, wenn man keines hinstellt?
Was ich damit meine ist: Zum einen sollten wir Christen im Internet sein, damit wir “Licht” in die Sache bringen. Zum anderen sollte sich mal jeder fragen, wo die heutigen Jugendlichen am meisten Zeit verbringen... Tipp: Es ist nicht der Garten beim Unkraut beseitigen.
Heutzutage haben sehr viele Jugendliche bereits ein Smartphone und geistern im allgegenwärtigen Facebook umher, suchen nach interessanten Themen bei Google oder lesen Neuigkeiten allgemein.
Warum sollten wir uns diesen Fakt entgehen lassen? Wieso bieten wir nicht auf dem größten Marktplatz der Welt das Wichtigste der Welt an: den Glauben!?
Das Interview mit Gina Lippert führte Gerhard Lenz für "Gott in Berlin".


"Meeting Jesus" - eine auch optisch gelungene christliche Seite

Gott in Berlin sucht junge Menschen, die von Christus begeistert sind, und hin und wieder kleine religiöse Denkanstöße für unsere Blogseite schreiben: 5-10 Sätze genügen. Du willst das mal versuchen? Dann melde dich bei uns!



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