Freitag, 19. April 2013

Ich glaube nicht an irgendeinen Gott!

Hoch über dem Marktplatz einer kleinen Stadt hatte ein Seiltänzer sein Seil gespannt und machte dort oben unter den staunenden Blicken vieler Zuschauer seine gefährlichen Kunststücke. Gegen Ende der Vorstellung holte er eine Schubkarre hervor und fragte einen Anwesenden: „Sagen Sie, trauen Sie mir zu, dass ich die Karre über das Seil schiebe?“ – „Aber gewiss“, antwortete der Gefragte fröhlich und auch mehrere andere der Umstehenden stimmten der Frage sofort zu. „Würden Sie sich dann meiner Geschicklichkeit anvertrauen, sich in die Karre setzen und von mir über das Seil fahren lassen?“, fragte der Schausteller weiter. Da wurden die Mienen der Zuschauer ängstlich. Nein, dazu hatten sie keinen Mut! Nein, das trauten sie sich und ihm nicht zu.
Plötzlich meldete sich ein Junge. „Ich setze mich in die Karre“, rief er, kletterte hinauf und unter dem gespannten Schweigen der Menge schob der Mann das Kind über das Seil. Als er am anderen Ende ankam, klatschten alle begeistert Beifall. Einer aber fragte den Jungen: „Sag, hattest du keine Angst da oben?“
„Oh nein“, lachte der, „es war ja MEIN VATER, der mich über das Seil schob!“
(aus: Ich glaube, Jugendbuch)
Vertraust du Gott - wie ein
Kind seinem Vater vertraut?
Einer Umfrage für Focus Online zufolge (vom 5. - 8. April 2013) spielt die Frage, ob es Gott gibt, nach wie vor eine große Rolle für uns Deutsche. Nur jeder sechste sei überzeugter Atheist. Es gebe im Westen mehr Gläubige als im Osten, aber auch zahlreiche Zweifler unter den Kirchenmitgliedern. Doch selbst viele Konfessionslose würden an irgendeinen Gott glauben.
Ich dagegen glaube nicht an irgendeinen Gott. Glaube ist für mich auch mehr als das bloße Fürwahrhalten von Glaubenssätzen oder moralischen Grundsätzen. Ich glaube an Jesus Christus, in dem mein Vater im Himmel Mensch geworden ist.
Je mehr ich diesen Christus kennenlernte, umso mehr wuchs mein Vertrauen zu ihm. Es wuchs so sehr, dass ich ihm mein Leben anvertraute. Wie der kleine Junge in der Geschichte oben setzte ich mich in die Karre auf dem Seil des Glaubens und lasse mich nun von Jesus durchs Leben führen.
Ich bin gewiss: Mein Leben ist bei ihm in guten Händen. Ich brauche keine Angst mehr um mich zu haben. Jesus wird mich zum anderen Ende des Seils sicher führen.
Vertrau auch du ihm dein Leben an, wenn du es noch nicht getan hast. Unsere E-Mail-Partner können dich dabei begleiten. Wenn du Jesus aber schon kennst, dann teile deine Erfahrungen oder diesen Artikel mit anderen, damit immer mehr Menschen in die Karre zu ihm steigen.   :-)
Gerhard Lenz (für Gott in Berlin)

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