Mittwoch, 10. April 2013

Mein größter Fehler: Abtreibung!

„Ich möchte euch von einem meiner größten Fehler erzählen: eine Abtreibung. Ich hatte zwar die Pille genommen und war gerade zu meinem Freund gezogen, alles war okay“, aber dann wurde Kristina doch von einer Schwangerschaft überrascht. So erzählt sie in einem Video, das bereits 13.580 Aufrufe im Video-Kanal von „GottinBerlin“ hat. Am häufigsten schauen sich Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren dieses Video an. Vielleicht hilft es ihnen, Kristinas Fehler nicht zu wiederholen.
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Nach einer „Beratung“ bei „Pro Familia“ habe sie sich leer und zutiefst einsam gefühlt. Es ging auf den Freitag zu, ihren Abtreibungstermin. Tief in ihrem Innersten spürte Kristina: „Was du da machst, ist falsch!“ Sie habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht gewusst, dass es „eine totale Lüge ist, wenn sie dir sagen, dass es nur ein Gewebeklumpen ist, den du da aus dem Unterleib entfernen lässt“.
Sie hatte die Hoffnung, dass nach der Abtreibung alles leichter würde, aber es wurde nur schlimmer. Sie habe unter horrorhaften Albträumen gelitten und ihren Körper unterhalb der Gürtellinie gar nicht mehr gespürt.
Dann habe sie Jesus Christus kennengelernt, Seelsorge empfangen und erstmals verstanden, dass „Gott ihr diesen Mord vergibt“. Jesus habe ihr diese immense Schuld vergeben, weil er für sie gestorben sei. Das sei eine große innere Befreiung für sie gewesen. Warum spricht Kristina dann noch von ihrer Schuld?
„Ich hätte mir gewünscht, es hätte mir einer gesagt, dass es ein Baby ist. Weil ich überzeugt bin, dass eine Frau, die das weiß, auf ihr Herz hört. Und das Herz sagt: Das Kind muss leben!“ Seit sie Jesus Christus nachfolge, wisse sie, es sei eine totale Lüge, ein Kind als „Unfall“ zu bezeichnen. Jedes Kind sei ein Mensch, den Gott gewollt habe und liebt.
Kristina appelliert zum Schluss des kurzen Videos unter Tränen an ihre Zuschauer: „Wenn du schwanger bist, dann glaube mir, dass es Leben ist und dass es deine Aufgabe ist, dieses Leben zu schützen. Und wenn du auf dein Herz hörst, dann weißt du das auch! Und ich bitte dich, wenn dir auch niemand sagt, dass es Leben ist, höre auf dein Herz!“
Obwohl ich dieses Video schon mehrfach gesehen habe, geht es mir immer wieder unter die Haut. Deshalb meine Bitte: Verbreite es! Es kann vielen Frauen helfen, die in einer ähnlichen Situation wie Kristina sind, und nicht wissen, was sie tun sollen. Hier der direkte Link zum Video auf GottinBerlin.
Gerhard Lenz



Kommentare:

  1. Danke, für deinen Mut dich so verletzlich zu zeigen. Ich hatte total die Gänsehaut. Ich hoffe sehr, dass viele Frauen dein Video sehen, damit sie sich für ihr Baby entscheiden.
    Meine Schwester hatte kürzlich eine Fehlgeburt.(Auch ein schwerer Schlag) Sie hat aber direkt gewusst, dass es bei Gott gut aufgehoben ist und ihr die Engel viel beibringen werden. Außerdem hat sie ihrem Baby einen Namen gegeben. Vielleicht tröstet dich das und du kannst ihm auch einen Namen geben (einen männlichen und weiblichen). Ich finde, dann ist einem das Kind noch näher am Herzen.
    Sei doll gesegnet!
    Anika aus Iserlohn

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  2. ich wollte nie schwanger werden und Mutter sein. ich möchte als Frau selber über meinen Körper entscheiden, und für mich ist das, was entfernt wird, nur ein wenig Schwangerschaftsgewebe.

    Warum soll, Ihrer Meinung nach, eine Frau zum Muttern gezwungen werden, nur weil ihr ein Malheur passiert ist? manche freuen sich ja dann doch, ich aber garantiert nicht LG Gatinha

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    1. Da hast Du recht. Du mußt über deinen Körper selbst entscheiden. Fair wäre es, wenn das neue Leben auch über sein Gewebe entscheiden könnte. Diese Chance sollte jedem, von Beginn an, eingeräumt werden. Nur, weil es hilflos ist, darf es nicht getötet werden.

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    2. für mich ist es noch kein Mensch, nur ein wenig Schwangerschaftsgewebe. Schwangerschaften passieren nunmal, wenn man Sex hat, und oft auch ungewollt. Ich bin eine Frau am Ende der Fruchtbakeit, und ich bin froh drum. was soll denn passieren, wenn Frau nicht einmal schwanger geschweige denn Mutter sein will? Man kann sie doch nicht dazu zwingen, und dann hat man solche Fälle, dass Kinder vernachlässigt oder getötet werden, und ungeliebt sind, weil die Mutter sie nicht will, oder völlig überfordert ist LG Gatinha

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  3. Die Beitragsschreiber haben den Sinn und den Inhalt von Kristina verstanden? Hier scheint ein Austausch von Meinungen und Rechtfertigungen in Gang gekommen zu sein.

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Danke für Ihren Kommentar. Wir werden ihn in Kürze freischalten.
Ihr Gott-in-Berlin-Team