Donnerstag, 18. April 2013

Perfect Love - auf dem Straßenstrich?


Etwa 500 Bordelle gibt es in Berlin und  ca. 6.000 – 8.000 Prostituierte bieten hier oder auf der Straße ihre Dienste an. Sindy Sunshine will helfen, diesen Mädchen einen Ausstieg zu ermöglichen und unsere Gesellschaft von der Pornographiesucht zu befreien:
Shelley Lubben
Sindy kam als Mädchen im 5. Schuljahr zum ersten Mal mit Pornographie in Berührung. Erst war sie geschockt, dann nahm sie sich diese Frauen zum Vorbild, weil sie von Männern begehrt wurden. Mit 19 ging sie nach New York und führte ein scheinbar glamouröses Partyleben. Für Nächte in 5-Sterne-Hotels verlangten die Männer aber Gegenleistungen und wollten mit ihr intim werden. So geriet sie in eine Abwärtsspirale, bei der sie sich nicht mehr wohlfühlte. Sie erlebte so viel sexuellen Missbrauch und Gewalt, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen wollte.
Im Internet stieß sie dann aber auf die Geschichte der Shelley Lubben, die aus der Pornobranche ausgestiegen war und durch das Leben mit Jesus ein neuer, befreiter und glücklicher Mensch geworden war. So machte sich auch Sindy auf die Suche und versuchte, diesem Jesus zu vertrauen. Sie entdeckte, dass für Gott nicht ihr Äußeres wichtig war, sondern ihr Herz. Durch Jesus entdeckte sie, was wahre Liebe ist.


Sindy Sunshine engagiert sich
im Café Neustart 
Heute lebt Sindy in Berlin und möchte ihre Erfahrungen weitergeben. So arbeitet sie ehrenamtlich im Café Neustart mit, das sich direkt an einem berüchtigten Berliner Straßenstrich befindet. Sie ist befreundet mit Patricia Green, die vielen als „Engel im Rotlichtviertel“ gilt. Diese lebte 17 Jahre in Thailand und baute dort eine christliche Straßenarbeit für Prostituierte auf. Sie sieht ihre Bestimmung darin, „mit den Mädchen Gottes Liebe zu teilen“. Auf dem Straßenstrich erfahren die Mädchen, dass sie ganz am Rande der Gesellschaft stehen. Sie werden beschimpft und geschlagen. Wirklich freiwillig steht hier keine, denn sie werden nicht wie Menschen behandelt.
In Berlin gibt es etwa 500 Bordelle und Bars und etwa 6.000 - 8.000 Prostituierte bieten hier oder auf der Straße ihre Dienste an. Eine von ihnen erzählt in dem Video, wie sie in das Milieu geraten ist und weshalb sie jetzt aussteigen will. Die Kraft dazu hätte ihr Gott gegeben. Sie sei viereinhalb  Wochen im Jugendgefängnis gewesen und habe dort angefangen, täglich zu beten. In ihren Träumen habe sie Jesus gesehen und gehört.
„Jesus ist der Heiler der gebrochenen Herzen“, erklärt Patricia Green. Das Evangelium könne das Leben der Mädchen verändern, wenn sie ein offenes Herz hätten. Auch Prostituierte seien „Gottes geliebte Töchter“.
„Jeder Mensch ist geliebt – auch mit seinen Schwächen“, erklärt Sindy, die auch Präventionsarbeit in Schulen macht. „Wir können unsere Schwächen ruhig zugeben. Hey, ich habe ein Problem mit Pornographie und der Sexualität.“
Sindy will mit „Pink Cross“ helfen, über Gefahren von Pornographie, Prostitution und sexuellem Missbrauch aufzuklären, aber auch über „gottgewollten Sex“, denn das sei „der beste Sex überhaupt“ und nicht das, was wir in Pornos sähen.
Gerhard Lenz (für Gott in Berlin)

Mehr dazu in unserem Blog: Wie Pornographie die Liebe zerstört


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihren Kommentar. Wir werden ihn in Kürze freischalten.
Ihr Gott-in-Berlin-Team