Freitag, 31. Mai 2013

Verkorkster Frühling 2013

Am 22. März schrieb ich meinen ersten Blogbeitrag für „Gott in Berlin“ zum Thema „Frostiger Frühling“. 16 cm Neuschnee bedeckte an diesem Frühlingsanfang unsere Stadt. Der kälteste März seit 100 Jahren – aller globalen Erderwärmung zum Trotz. Der schneebedeckte Rhododendron in unserem Garten schien keine Spur des nahenden Frühlings zu zeigen.


Frostiges Klima:
Manchmal auch unter Menschen.
Doch wenn man näher heranging, konnte man die Knospen erkennen, die den nahenden Frühling ankündigten. Ähnlich sei es mit unserem Glauben, schrieb ich damals. Manchmal scheint der Winter in unserem Leben kein Ende zu nehmen. Wir rufen zu Gott und doch haben wir den Eindruck, nicht gehört zu werden.
Wenn man sich aber näher mit dem Glauben beschäftigt, sieht man, dass nach dem Karfreitag, nach Leiden und Tod der Ostersonntag, die Auferstehung kommt. Gott wandelt oft im Hintergrund bereits unsere Situation, obwohl wir noch gar nichts davon bemerken.
Am 14. Mai habe ich den Rhododendron wieder fotografiert. Was für eine Blütenpracht! Für mich ist der Frühling in jedem Jahr ein erneutes Zeichen dafür, dass Gott seine Lust an uns Menschen trotz aller unserer Gottlosigkeit noch nicht verloren hat: „Ja, die Natur ist wohl schön und wert, angesehen zu werden; aber sie soll uns nur von einem, der noch schöner ist, erzählen und uns nach ihm das Herz verwunden“ (Matthias Claudius).
Gott kann auch deine Lebensfreude
wieder erblühen lassen
Morgen, am 1. Juni, soll nun der Sommer beginnen - nach dem Kalender der Meteorologen. Und wieder merkt man nicht viel davon, denn gerade haben wir den kältesten Frühling seit 40 Jahren hinter uns gebracht: „Viel zu kalt, viel zu wenig Sonne: Dieser Frühling war so verkorkst wie seit 1970 nicht mehr“, schrieb DIE WELT.
Manchmal ist unser Leben genauso verkorkst wie der Frühling 2013: viel zu viel Kälte in den menschlichen Beziehungen und zu wenig Liebe in unserer Gesellschaft. Wie ist deine Lebenssituation im Moment? Gleichst du eher dem frostigen Strauch auf dem oberen Bild?
Dann will ich dir Mut machen: Gott kann dein Leben so verwandeln wie den eisigen Rhododendron! Er kann die Liebe und die Lebensfreude in dir so stark wachsen lassen, dass du am liebsten die ganze Welt umarmen möchtest.
Noch skeptisch? Fang an, dich mit dem christlichen Glauben zu beschäftigen! Jesus lebt! Er ist keine Museumsfigur, sondern ein lebendiger Gott, der dich mit seiner Liebe beschenken möchte. Es ist ganz einfach ihn kennenzulernen: Du musst ihn nur einladen, in dein Leben zu kommen, z.B. mit diesem Gebet. Wenn du das noch nicht beten kannst, trage deine Skepsis hier in den Kommentaren vor oder kontaktiere unsere E-Mail-Partner. Sie haben Zeit für dich. Du hast nichts zu verlieren, kannst aber alles gewinnen.
Gerhard Lenz 


Mehr zum Thema: Wann wird's mal wieder richtig Frühling, Herr Petrus? Ein Interview mit dem Mann, der angeblich für das Wetter zuständig sein soll.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Zügig voran!

Zügig voran! Photo by Thomas Gerlach
Zügig voran!
Vorgestern Nachmittag war ich mit Hans Pohl verabredet. Hans hat ein Bauunternehmen und all seine Geräte und Maschinen (Bagger) sind auf einem Bauhof gegenüber vom Bahnhof Südkreuz untergebracht. Bei der letzten Geburtstagsfeier von GottinBerlin.com, kam ihm die Idee, eines unserer großen Werbeschilder gut sichtbar auf sein Gelände zu installieren. 

Der Rundgang auf seinem Gelände, um die Machbarkeit zu prüfen, endete dann mit dem Besuch des Bahnhof Südkreuz, wo wir gemeinsam zum Ergebnis kamen, dass das Werbeschild vom Steig aus gut lesbar sein wird.


Zügig voran! Photo by Thomas Gerlach
Zügig voran!
Ich war mal wieder begeistert, dass Berliner sich von der Idee haben anstecken lassen, für unseren Himmlischen Vater Werbung zu machen. 
Dauerwerbung für Gott, für GottinBerlin.com? Ja, wir müssen es doch tun!
Zu wenig entdecke ich Werbung für das Angebot von Gott an uns Menschen, sichtbar in unserer Stadt Berlin. Wo gibt es weitere Flächen oder Grundstücke, die sich dafür eignen, Werbeschilder anzubringen oder aufzustellen? 

Vergesst es bitte nicht: Es ist für die wichtigste und beste Sache der Welt, für das Überleben nach dem Leben, die Fahrkarte ins Ewige Leben. Gott möchte, dass wir seinen guten Fahrplan bekannt machen. 

So ist das, wenn wir uns zum Geburtstag von GottinBerlin.com treffen; wir bekommen gute Ideen. Damit die Ideen auch fließen können, lade ich Euch hiermit nochmals zur 4. Geburtstagsfeier von GottinBerlin.com, am  07. Juni 2013, ab 19:00 Uhr, ein. 

Wie schon in den Jahren davor, gibt es: 

  • gute Beiträge um die Arbeit herum
  • ein reichhaltiges, exotisches Essen
  • einen Gastredner, diesmal Martin Dreyer (Autor der Volx-Bibel)  
  • ein Vater mit seinen zwei blinden Töchtern wird uns musikalisch unterhalten
  • gemeinsame Zeit, Gott zu danken; es trifft sich dazu auch die Evangelische Allianz Berlin 
  • Bitte meldet Euch jetzt dazu per E-Mail bei mir, Thomas Gerlach,  an, damit genügend Essen bestellt werden kann.

Sei auch du dabei! Gerne auch in Begleitung.

Schreibt Euch schon jetzt die Örtlichkeit ein: Stephanstraße 44, 10559 Berlin. Bei schönem Wetter werden wir auch den Garten nutzen.


Mittwoch, 29. Mai 2013

Das widerspenstige ICH

Von Seneca stammt der Ausruf:O dass eine Hand vom Himmel herab käme und mich von meiner hartnäckigen Sünde erlösen würde!“ Sein Flehen hallt weiter durch die Jahrhunderte- bis heute. 


Dieses Zitat aus der Einleitung des Buches von Dr. Erwin Lutzer zeigt, dass wir Menschen es mit Verhaltensweisen und Neigungen zu tun haben, die sich scheinbar unserer Kontrolle entziehen. Woher kommen diese Versuchungen? Wieso sind sie so hartnäckig? Wie kann ich damit fertig werden?

Der Autor macht deutlich, dass der frustrierende Kreislauf von Niederlagen, guten Vorsätzen, zeitweiligen Erfolgen und Rückfällen durchbrochen werden kann. Ein lebenslanger Lernprozess, der mit Gottes Hilfe in Gang gesetzt wird. Als Pastor und Seelsorger mit jahrzehntelanger Erfahrung benennt der Autor eine Reihe von Beispielen aus der Praxis, wie Menschen Befreiung und Erneuerung erlebt haben. Ein Buch, das Mut macht zum Kämpfen und zum sofortigen Aufstehen nach dem Fallen.
Jedes Kapitel schließt mit Ratschlägen und Fragen zur Vertiefung.

Welche Erfahrungen hast Du mit deinem widerspenstigen ICH und wie sah dein AUFSTEHEN nach dem Fall aus?
Erwin Lutzer: „Das widerspenstige Ich“; 192 Seiten für 6,90 Euro



Dienstag, 28. Mai 2013

Selbst schuld! - Oder nicht?

Selbst Schuld! - Oder nicht?
Selbst Schuld! - Oder nicht?

"Ich bin begeistert von meinem Projekt, in dem ich gerade sehr stark eingebunden bin. Doch mein Chef lobt mich nicht und macht in den letzten Tagen zweideutige Anmerkungen, ob ich es denn, in einem festgesetzten Zeitfenster, alles schaffe. Ich weiß, dass Gott da ist und mir helfen kann, doch gerade heute Morgen habe ich keine Stille Zeit gemacht und habe mich dadurch um seine Unterstützung gebracht. Jetzt muss ich mich wohl alleine durchbeißen."

Woher nehmen wir die Gewissheit, dass Gott unsere Gebete erhört, unsere Sünden vergibt und sich Tag für Tag um uns kümmert? Denken wir nicht oft so: "Gott wird erst dann seinen Beitrag leisten, wenn wir unseren zuerst geleistet haben?"

Durch so ein Denkmuster in Bezug auf unser Fehlverhalten entwickelt sich bei uns Angst. Und mehr noch, Gott hat eine tiefe Abneigung gegen unsere Versuche, uns seine Gunst zu verdienen. Wir beleidigen damit Gott, weil Gott schon für uns in Vorleistung gegangen ist; durch seinen Sohn Jesus. Besteht unser Glaubensleben lediglich aus dem Bemühen, Gott durch unser Handeln zu gefallen, so führt das zur geistlichen Müdigkeit. 

Doch Gott macht uns Hoffnung. Immer dann, wenn wir wieder mal versagen, dann schaut Gott auf Jesus, seinen Sohn, der für all unser Versagen schon die Schuld bezahlt hat.

Ich zitiere aus der Volxbibel; Römer 3,23-24:
Alle Menschen haben irgendwie Mist gebaut und alle haben dadurch das Recht verloren, mit Gott zusammen zu sein. Was keiner verdient hätte, das tut Gott einfach so, umsonst. Er akzeptiert uns, weil wir durch Jesus wieder okay für ihn, Gott, sind.

Kennst du diese Angst in deinem Leben? Fange an, darüber zu kommunizieren! Vertrau dich einem unserer E-Mailpartner an.


Thomas G. für GottinBerlin.com



Montag, 27. Mai 2013

FC Bayern München, David Alabas und der lebendige Gott

"Meine Kraft liegt in Jesus!" Dieses Lebensmotto ist auf David Alabas Spielerprofil auf der offiziellen Homepage des FC Bayern Münchens zu lesen. Aus seinem tiefen religiösen Glauben hat der 20-jährige Shootingstar noch nie einen Hehl gemacht.

FC Bayern München, David Alabas und der lebendige Gott.
FC Bayern München, David Alabas und der lebendige Gott.
Österreichs Fußballer des Jahres tanzte vorgestern mit dem Pokal in Händen über den Rasen des Londoner Wembley-Stadions, gewandet in ein T-Shirt mit der Aufschrift “Meine Kraft liegt in Jesus” und in eine Fahne, auf der die philippinische, österreichische und nigerianische Flagge zu sehen waren.
Der in Wien geborene Sohn einer Philippinin und eines Nigerianers war nach dem Erfolg beinahe sprachlos. “Ich kann es noch gar nicht fassen”, meinte der ÖFB-Teamspieler.
Bereits im Alter von 20 Jahren hat Alaba erreicht, was vielen großen Fußballern verwehrt blieb – den Gewinn der wichtigsten Trophäe im europäischen Clubfußball. “Einfach ein Wahnsinn”, stammelte der Bayern-Linksverteidiger.
Außerdem darf sich David Alaba laut der “Süddeutschen” schon demnächst über eine weitere persönliche Auszeichnung freuen: “Nach Ansicht seines Teamkollegen Thomas Müller hatte er vor dem Finale seinen nächsten Titel ‘bereits sicher’ – den des österreichischen Fußballers des Jahres 2014″.

Der 20-Jährige stieg am Samstag wohl in die Sphären der Allzeitgrößen im österreichischen Fußball auf. David Alaba ist der erste ÖFB-Kicker, der bei einem Finalsieg in der 1992 geschaffenen Champions League mit von der Partie war. 

Damit ist Alabas Erfolgshunger aber noch nicht gestillt – nach Meistertitel und Champions League könnte er mit den Bayern am 1. Juni in Berlin im Falle eines Endspiel-Erfolgs im DFB-Pokal über den VfB Stuttgart das Triple perfekt machen. Sechs Tage später tritt der Linksfuß im ausverkauften Wiener Happel-Stadion mit dem Nationalteam im vorentscheidenden WM-Qualifikationsmatch gegen Schweden an. (APA)
Thomas G. für GottinBerlin.com
(aus: Salzburg24.at)

Warum hat ein Star es nötig, für Jesus Werbung zu machen? Was macht ein Jesus in einem Menschenleben aus? Ist da wirklich was zu erleben? Was ist, wenn Gott, Jesus nun doch existieren? Frag dich durch! Gib nicht auf! Wenn du willst, dann frage einen E-Mailpartner vom GottinBerlin-Team.

Sonntag, 26. Mai 2013

Die Mauer ist überall!

Als ich nach Berlin kam, war die Mauer durchbrochen. Die DDR war virtuell am Ende, aber die Mauer - trotz Löcher - bestand noch.

Ich lernte die deutsche Sprache und die Ost- und Westdeutschen lernten sich kennen. Die Sprache war die deutsche Sprache, aber das Gewicht bestimmter Wörter schien anders im Osten und im Westen.


Was nicht auf Gott beruht,
ist nicht von Dauer.
Als Franzose musste ich natürlich die Feinheiten auch mitlernen, weil Worte auch Mauern aufrichten können. In der Bibel findet man diesen Satz „caro verbum factum est“ (Das Wort ist Fleisch geworden). Das ist natürlich auf Gott bezogen, aber in der Tat können Worte sich verkörpern und Gestalt annehmen.

Nur wenn man in Demut und Liebe Gott sein Herz anvertraut, ist man in der Lage, alte Mauer zu brechen und noch besser keine neue zu errichten.

Berlin wird für mich ein Symbol Gottes bleiben:
1. Was nicht auf Gott beruht, ist nicht von Dauer.
2. Das zu verstehen, erfüllt jeden Tag ein menschliches Leben.

Jean-Paul, ein Franzose in Berlin, 
Erzbischöfliches Ordinariat,

Was nicht auf Gott beruht, ist nicht von Dauer? Was meint Jean-Paul damit? Fang an, deine Frage oder Antwort im Kommentarfeld zu veröffentlichen. Du willst mehr Anonymität? Dann schreib einem unserer E-Mailpartner. Trau dich. Nur so offenbart sich dir ein Geheimnis. 

Samstag, 25. Mai 2013

Die lebendige Macht des Gebetes



Die lebendige Macht des Gebetes
P.i.R. Dr. Wolfgang Lorenz , Bethel-Gemeinde in Berlin-Tegel (Baptisten)
Mit diesem Titel veröffentlichte Wilhard Becker  Vorträge des Baptistenpastors Roland J. Brown aus Chicago, die dieser auf der Seelsorgetagung der Rufer in Dassel 1958 gehalten hatte. Als junge Seminaristen hat uns das Gebetsleben von Roland J. Brown fasziniert. Dabei gab er, wie Wilhard Becker im Vorwort schreibt, keine Parolen aus, hatte keine Patente für alle Lebenslagen, aber einen ansteckenden Glaubensmut und eine Liebe zu allen, zu denen er zeugnishaft über seine Gebeterfahrungen sprach: „Die Liebe ist der Grundfaktor für ein erhörliches Gebet. Wenn du von Gott gebraucht werden willst, musst du lieben. Wenn deine Gebete erhört werden sollen, musst du lieben.“ (R. J. Brown)  Es ermutigt mich immer wieder neu, mein eigenes Gebetsleben, einen so kostbaren Schatz des Glaubens, zu pflegen. Dabei frage ich: Welche Erlebnisse haben mein Gebetsleben geprägt, welche Erfahrungen haben Mut gemacht wie das Zeugnis von Roland J. Brown?

Mein persönliches Gebetsleben wurde so durch andere Glaubenszeugen beeinflusst und gestärkt. 
Unvergessen sind mir  und anderen aus unserer Bundesgemeinschaft die Teilnahme an den Ratstagungen und Konferenzen der Baptist World Alliance (BWA), hier vor allem die morgendlichen Andachten und Gebetsgemeinschaften. Es fühlte sich an wie der Vorhof zum Himmel, wenn  Glaubensgeschwister in ihrer jeweiligen Muttersprache zu Gott flehten, IHN lobten und anbeteten. Bei solchen Gebetserfahrungen habe ich oft  leise, eigentlich lieber lauter, das Lied gesummt: „O dass ich tausend Zungen hätte und einen tausendfachen Mund, so stimmt ich darum um die Wette vom allertiefsten Herzensgrund ein Loblied nach dem andern an von dem, was Gott an mir getan“.
Wie bekennt der Psalmist: „ Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.“ (Psalm 66,20). Darum zitiere ich auch noch die vierte Strophe dieses Lobliedes von Johann Mentzer  (1704) : „Ich will von deiner Güte singen, solange sich die Zunge regt; ich will dir Freudenopfer bringen, solange sich mein Herz bewegt; ja wenn der Mund wird kraftlos sein, so stimm ich doch mit Seufzen ein.“

In allem gilt - wir bleiben im Beten stets Schüler Jesu: Herr, lehre uns beten. 
(Lukas 11,1) Gottes Wort bezeugt, dass wir durch Jesus Christus den Freimut  haben, mit Gott, unserem Vater, zu reden. Wir dürfen „Abba“ rufen (Gal.4,6).  Jesus  hat uns zum kindlichen Vertrauen befreit. Alle Verkrampfung fällt von uns ab, wenn wir Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten.  So bezeugt es auch der Apostel  Paulus: "Der Geist hilft unserer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich`s gebührt, sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen… Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen"(Römer 8,26ff).

Du kannst gar nichts mit dem Begriff "Beten" anfangen? Frage nach, geh deiner Neugier nach und stelle deine Fragen anonym an einen unserer E-Mailpartner.

                                                                        P.i.R. Dr. Wolfgang Lorenz für GottinBerlin.com

Freitag, 24. Mai 2013

Was haben andere davon, dass es mich gibt?


Was haben andere davon, dass es mich gibt?
Was haben andere davon, dass es mich gibt?
 "Ja, die Zeit vergeht. Wir haben es damals:  
              
 1.0   erlebt  
 2.0    aufgeschrieben  
 3.0   es weitergesagt.

 Alle Menschen sollen erfahren, dass es einen lebendigen Gott gibt.  Nutzt doch bitte heute auch zu der Verbreitung der guten  Botschaft das Internet." 


So kann man es sich doch mal das vorstellen, wie Petrus und seine Freunde es heute sagen würden.;-)

 Ich erlaube mir einen Vergleich:

Ein Auto ist ein Nutzobjekt. Darin liegt sein Sinn. Zu 99 Prozent kaufen wir uns ein Auto, um uns damit bequem fortzubewegen. Es hat sein Eigengewicht, nimmt Platz ein, will gewartet und repariert werden. Die Autobauer, ob Opel, Ford oder Porsche, stellen die Autos her und verkaufen sie.

Es gibt eine Bedingung für die Nutzer, für die Autofahrer und diese habe ich bisher noch nie in eine PKW-Anleitung/ Gebrauchsanweisung gelesen: Der Autobauer geht davon aus, dass der Nutzer sich selbst darum kümmert, dass immer genug Treibstoff im Tank ist. Ist das so? Das Auto macht nur Sinn, wenn es mit dem entsprechenden Treibstoff betankt wird. Dann leistet es gute Dienste. Da kann sogar richtig Freude aufkommen. Doch das setzt eine persönliche Entscheidung voraus; ich muss dass Auto betanken wollen und es auch tun.

Ähnlich ist es mit uns und unserer Beziehung zu Gott. Gott hat uns erschaffen. Ja, ganz persönlich auch DICH. Gott hat an und in dir alles vorbereitet, damit du IHM ehren und dienen kannst. Mehr noch, ER hat einen Plan für DICH und ER hat auch einen Auftrag für Dich. ER möchte, dass du seine Existenz weiter verbreitest und bekannt machst. Gott "betankt" dich mit seinem Heiligen Geist, damit du an die Ziele in deinem Leben ankommst, welche Gott für dich geplant hat. Lass es zu!

Wenn du das schon erlebt hast, dann sage es weiter. Lass dein Umfeld erfahren, dass es einen erlebbaren Gott gibt. Du traust dich nicht? Ja, das kann ich verstehen. Ich will dir dabei helfen.
Was haben andere davon, dass es mich gibt?
Was haben andere davon, dass es mich gibt?

Du hast mit diesem Blog mehrere Möglichkeiten, deinen Glauben, an den lebendigen Gott, weiterzugeben und zu bekennen:


  1. Versende diese Blogbeiträge per E-Mail weiter.
  2. Teile diese Blogbeiträge auf Facebook.
  3. Teile diese Blogbeiträge auf Twitter.
  4. Nutze das Widget und binde es in deine bekannten Homepages ein. Das Widget ist auf der rechten Seite abgebildet. Gehe mal mit deinem Cursor drüber und Du wirst sehen, es tut sich was.

Alle 4 Hilfen findest du auf dieser Blog-Seite. Klick die Buttons an!
Du hast noch Fragen? Schreibe deine Fragen in die Kommentarfelder und versende sie an uns.

Wenn ich später dann mal im Himmel Petrus und Paulus treffe, werde ich sie fragen, ob sie sich ähnlichen Möglichkeiten wie wir beholfen hätten, um unseren gemeinsamen, lebendigen Gott bekannt zu machen. ;-)

Welche Erfahrungen habt Ihr, hast du bisher gemacht?


Thomas G. für GottinBerlin.com

Donnerstag, 23. Mai 2013

Dr. Markus Spieker aus dem ARD-Hauptstadtbüro liest bei COEO

Ein Buch, das polarisiert !

Der Journalist und ARD-Hauptstadtkorrespondent Dr. Markus Spieker traut sich an heiße Eisen. Es gibt heute nicht viele Autoren, die einem Buch die drei wesentlichen Eigenschaften mitgeben können: tiefschürfend, in die Breite gehend und dabei noch glänzend geschrieben zu sein. Dabei konzentriert er sich auf Folgendes: 

Das Böse, das Brutale und Ungerechte auf diesem Erdball wird von Dr. Markus Spieker beim Namen genannt und dabei weder bagatellisiert noch zu wichtig genommen. Er ist der Auffassung, dass wir, um das Böse überwinden können, es zunehmend erkennen und begreifen müssen.

Markus Spieker tappt nicht in die Falle, das Böse erklären zu wollen, sondern vielmehr seinen Ursprung aufzuzeigen.
Wer noch mehr aus erster Hand wissen möchte, ist herzlich zur Lesung plus Signiermöglichkeit zu COEO "Haus der guten Taten" im Forum-Steglitz eingeladen. 

Am Samstag, den 8.6.2013 um 19.30 Uhr geht es los. 
Dort steht Herr Spieker auch Rede und Antwort im Anschluss an die Veranstaltung. 
Der Eintritt ist frei, um Spenden zu Gunsten des Hauses Jona in Berlin werden gebeten.



 Harald Schieffers, COEO-Mitarbeiter aus dem "Haus der guten Taten" in Berlin für GottinBerlin.com


Mittwoch, 22. Mai 2013

Pfingsten - ohne Gemeinschaft geht es nicht!

Pfingsten - ohne Gemeinschaft geht es nicht! Foto by Thomas Bruhnke.
Gemeinsam für das Beste brennen.
Wenn du dir einmal Gedanken über das Feuer machst, wirst du darauf kommen, was man so ganz selbstverständlich richtigerweise tust: Um das Feuer am Brennen zu halten, wirst du immer dafür sorgen, dass mehrere Holzscheite, die alle ganz unterschiedlich sind, beieinander liegen. Ziehst du die Hölzer auseinander, werden die Flammen kleiner, dann glüht es noch ein wenig, dann geht es aus ….

So will Gott unser Leben: Gemeinschaft, Nähe zu anderen – miteinander und füreinander „brennen“. Sein Geist bewegt die Herzen zueinander. Beieinander bleiben und Gottes Liebe deutlich erfahren. So wollte Jesus das.

Ich glaube, das ist Pfingsten. Gemeinschaft durch Gott. Und so komme ich weiter … nicht allein, sondern in Gemeinschaft.

Du willst mehr davon erfahren, wovon Thomas Bruhnke schreibt? Dann schreibe jetzt einen unserer E-Mailpartner aus Berlin .

Thomas Bruhnke für GottinBerlin.com

Dienstag, 21. Mai 2013

Ohne Strom und den Hl. Geist wird es eng...

Gestern, in Berlin-Heiligensee, kurz nach 14:00 Uhr, hörte meine Frau Angela  sich genussvoll eine alte ABBA-CD an. Ich las einen Artikel über die "Schöpfung Gottes-auch-ohne-Bibel-Beweis". Plötzlich, mitten im Lied, hörte die Stereoanlage auf zu spielen. Sämtliche Anzeigelampen an der Anlage waren aus. Ich dachte sofort an den Überspannungsschutz. 

Doch dann kam einer unserer Söhne aus seinem Zimmer und meinte grinsend: "Bei mir ist der Strom weg. Habt ihr eure Stromrechnung nicht bezahlt?" 

Daran lag es nicht. Ich flitzte in den Keller, um nach den Hauptsicherungen zu schauen. Alles OK! Also musste das Problem außerhalb von unserem Haus liegen. 

Waren es die Kleingärtner, die zu tief gebuddelt haben, um ihre Swimmingpools oder Stauden ins Erdreich zu versenken und dabei ein Hauptkabel getroffen haben?

Ich ging auf die Straße und bemerkte schnell, dass auch unsere Nachbarn stromlos waren. Einigen standen Sorgenmienen ins Gesicht geschrieben. Ein klärender Anruf bei Vattenfall löste dann alle Fragen. Hinzu kam die gute Nachricht, dass bald wieder zugeschaltet wird. Dies war dann auch so; ca. eine halbe Stunde später. Die Welt war wieder in Ordnung. 

Ich dachte so bei mir: Da fehlt mal der Strom und schon wird es eng im Wohlfühlalltag. Es wird sich Sorgen um eine Wirklichkeit gemacht, die man noch nicht mal sehen kann. Strom kann man nicht sehen. Die Auswirkungen schon, doch der Strom ist nur fühlbar, wenn man sich ihm aussetzt. Zu viel davon wird dann sogar schon wieder schädlich.

Wie oft geht es um die Diskussion, dass Gott und der Heilige Geist nicht sichtbar sind und deswegen wird die Realität angezweifelt? Gerade haben wir Pfingsten gefeiert. Die Freunde Jesus haben den Heiligen Geist erlebt. Nachzulesen in Apostelgeschichte, Kapitel 2. Keine Bibel zum Nachlesen? Schreib uns, ich sende dir eine kostenfrei zu.

Wir Christen haben zwar Augenzeugen, die uns in der Bibel beschrieben werden, aber wir haben noch mehr. Wir selbst sind die "Geräte", die "Verbraucher", die mit und durch den "Heiligen Geist" leben oder technisch ausgedrückt: funktionieren. 

Gott möchte zu dir eine Beziehung aufbauen und dir ermöglichen, im Heiligen Geist zu leben. Wie das geht? 

Willst du diese Beziehung zu Gott ? Hast du noch Fragen dazu? Dann stelle diese Fragen an einen unserer E-Mailpartner. Diese werden mit dir deine Fragen im Vertrauen zueinander durchgehen. 
Thomas G. für GottinBerlin.com

Montag, 20. Mai 2013

Erinnerung an ein schönes Pfingstfest 2013

Ihr Lieben,
gestern war Pfingsten. Ich schreibe euch aus dem Büro der Internetmission Berlin e.V. und möchte euch wunderbare Gemälde, passend zum Pfingstfest, anbieten. Künstler haben sich zusammen gefunden und für die Arbeit GottinBerlin.com ihre Werke gespendet.


Sogar der ERF (EvangeliumsRundFunk) fand die Aktion sehr interessant und hat einen der Künstler, Helmut Hesener aus Potsdam, interviewt. Hört es euch an: ERF interviewt den Künstler Helmut Hesener .


    Bild 1; 45 x 35 cm, Aquarell                                                                       Bild 2; 45 x 35 cm; Aquarell        
                                                       Bild 3; 60 x 40 cm in Öl

                                          Bild 4; 60 x 40 cm


Bild 5; 45 x 35 cm, Aquarell

Die Maßangaben beziehen sich auf das Bild selbst, nicht auf den weißen Rand.

Die Bilder kosten alle je 50,00 € und sind nur von Selbstabholer zu erwerben.
Die Aquarelle sind auch mit Rahmen (gebraucht) zu erhalten. Die Rahmen kosten je 20,00 €.

Schreibt mir, Thomas G. eine E-Mail, wenn ihr Fragen habt.

Thomas G. für GottinBerlin.com

Sonntag, 19. Mai 2013

Pfingsten! Jesus will einen und nicht trennen!

Und er [JESUS] ist vor allem, und alles besteht durch ihn. Er [Jesus] ist das Haupt der Gemeinde. (Kolosser 1, Vers 17 + 18)

Nachdem ich, Martin, mit 19 Jahren Christ geworden bin, war mir zuerst gar nicht klar, dass es auch so was wie einen Gegengott gibt. Satan, der Teufel, oder wie man ihn auch immer nennen will, hatte es zwar geschafft, mein Leben fast vollständig zu zerstören. Trotzdem war es wohl auch sein Plan, dabei nicht als Verantwortlicher aufzufallen. Erst als Jesus in meinem Leben war, bemerkte ich, dass es diesen Widersacher tatsächlich gibt. 

Man kann in der Bibel an einigen Stellen lesen, wie Satan arbeitet, was sein Anliegen ist. Er will die Christen davon abbringen, das zu tun, was Gott will. Und er versucht den Leib, die Gemeinde, zu schwächen, wo es nur geht. Diese Schwächung passiert an verschiedenen Stellen.

Zum Beispiel durch Anfechtung der Leiter oder durch echte Verfolgung, dass sind bestimmt einige der Merkmale, die man auf einen Angriff vom Teufel zurückführen kann. Aber ich denke, dass eine der effektivsten Waffen von Satan, die der Spaltung ist. Durch Spaltungen von Gemeinden, wurde die Wirkungskraft der Christen vor Ort schon so oft kaputt gemacht. Durch Spaltung von Kirchen, verlor der Glaube die Glaubwürdigkeit. Durch Spaltungen von christlichen Ehen, der kleinsten Keimzelle der Gemeinde, wurde sehr viel Leid verursacht. Satan will trennen, Jesus will einen. 

Ich habe mal von einem Feuerwehrmann gehört, nach welcher Strategie große Feuer, wie zum Beispiel Waldbrände, gelöscht werden. Man geht nicht so vor, dass man das Feuer auf der einen Seite des Waldes angeht, sondern man versucht, das Feuer zu spalten. Wenn man dann nur noch zwei Feuer hat, dann versucht man es wieder zu spalten. Dann hat man noch vier kleinere Feuer und die werden dann solange gespalten, bis es ganz gelöscht ist.

Ob dieses Verfahren auf alle Brände zutrifft, weiß ich nicht. Aber ich bin mir sicher, dass das Feuer des Heiligen Geistes, das in einer Gemeinde brennt, auf diese Art schon oft gelöscht worden ist. Dann gibt es dort plötzlich eine Gruppe, die mit dem Gottesdienst nicht mehr einverstanden ist. Sie treffen sich alleine und erleben natürlich tolle Sachen. Schließlich geht das Gerücht in der Gemeinde herum, dass sich die „geistlichen Christen“ zu einer Sondergruppe formiert haben. Es gibt Streit, Diskussionen, wilde Gemeindeversammlungen. Und am Ende steht eine Spaltung, die Hälfte der Gemeinde geht und man liegt am Boden. Der Riss geht tief und die Wunden brauchen lange, um wieder zu verheilen. So etwas ist schon hundertfach passiert. 

Im ersten Korintherbrief im ersten Kapitel können wir lesen, wie Paulus die Gemeinde vor Spaltung eindringlich warnt. Er schreibt dort mit höchster Autorität, „Im Namen Jesu“, fast so, als wolle er einen Dämon austreiben. Seine Mahnung ist „Lasst keine Spaltung zu!“ und „Haltet aneinander fest“. Er will, dass wir Christen unbedingt zusammenhalten und uns nicht durch Spaltung kaputt machen lassen. Wenn Jesus das Haupt der Gemeinde ist, dann ist er der Kopf des ganzen Systems. Im Kopf laufen alle Nerven zusammen, von dort wird der ganze Organismus geleitet. Die Gemeinde wird an einer anderen Stelle der Bibel auch als „Leib“ oder „Körper“ von Jesus beschrieben. Ich denke, dass wir Spaltung verhindern können, wenn wir uns immer wieder an den Erinnern, durch den nach Kolosser 1, alles besteht, an Jesus! Wenn es Streit gibt, sollten wir vielleicht zu Jesus gemeinsam beten. Es wäre gut, wenn wir uns auf dem Grund versammeln, den niemand anders gelegt hat, als er, Jesus Christus. Wir sollten uns dann an den erinnern, der uns verbindet, und nicht nur an das, was uns trennt. Denn bei Jesus finden wir Einheit, Zusammenhalt, die Kraft, die uns hilft, den Spaltpilz zu bekämpfen.

Martin Dreyer für GottinBerlin.com


Martin Dreyer wird auf der Geburtstagsfeier von GottinBerlin.com am 7. JUNI ab 19:00 Uhr zu uns sprechen. Spannend? Sei dabei! Hier die Fakten: Klick dich rein!

Samstag, 18. Mai 2013

"Heute schlägt er, morgen streichelt er dich!"

Vorgestern Abend zeigte mir meine App "TV Spielfilm" als Empfehlung den Film "Die Fremde" an; Anspruch: Volle Punktzahl. Somit ein Film für mich ;-). Ich war am Schluss des Filmes emotional stark erschüttert. Warum? Vorab eine kurze Einleitung und schaut euch den Trailer dazu an:

Die Fremde. "Heute schlägt er Dich, morgen streichelt er Dich!"
Film: Die Fremde (in Berlin, bei Dir in der Nähe!?)
Ein Vorort der türkischen Metropole Istanbul: Umay, eine junge Frau und Mutter eines kleinen Sohnes, flieht aus einer unglücklichen Ehe mit einem Mann, der sie verprügelt, zurück in ihr Elternhaus nach Berlin. Doch die Unterstützung, die sie und der kleine Cem so dringend bräuchten, erhalten sie auch hier nicht. Eine Scheidung steht für die Eltern nicht zur Debatte. Umay solle sich die "ein, zwei Ohrfeigen" ihres Mannes gefallen lassen. Da sie auf ihrem Entschluss beharrt, distanziert sich die gesamte Familie von ihr. Diese Trennung zermürbt Umay innerlich und so versucht sie sich immer wieder mit der geliebten Familie zu versöhnen. Dabei bemerkt sie nicht, dass sie unweigerlich auf die Katastrophe zusteuert ...

Warum hat dieser Film mich so aufgewühlt?
  1. Ich habe kaum Einblick in das Leben und Elend meiner Berliner Migranten/ Mitbewohner. 
  2. Migranten in Berlin haben es extrem schwer, aus der Tradition auszubrechen. Der Druck von Außen reibt sie auf.
  3. Ich muss mich entschuldigen. Zu oft habe ich z.B. unsere türkischen Mitbewohner falsch beurteilt: Sie lebten zu intensiv in ihren Familien-Clans und seien selbst schuld, dass sie sich zu wenig "gesellschaftlich" integrierten. Wer macht mit?
  4. Ich möchte diesen Film mit den Berliner Türken um mich herum gemeinsam anschauen, sie nach ihren Nöten fragen und verstehen zu lernen.
  5. Gott will keine Gewalt in der Ehe, Gott will keine schleichende Entfremdung und keinen gutheißenen Ehrenmord. Zu oft schauen wir nur auf die Islamisten und sehen nicht das Problem bei dem Nachbarn.
  6. Wie gehen wir in unseren Kirchengemeinden in Berlin mit diesen, von Gott geliebten Menschen um? Wer hat dazu Gedanken und Erfahrungen? Schreibt dazu eure Kommentare!
Übrigens, nirgendwo Zuhause zu sein, dürfte Sibel Kekilli in vielfacher Hinsicht im echten Leben geläufig sein. Geht es dir auch so? Vertrau dich einem Menschen an, der Gottes echte Liebe erfahren hat und frag ihn danach; einen E-Mailpartner oder einer E-Mailpartnerin .

Thomas G. (für GottinBerlin.com)





Freitag, 17. Mai 2013

Bist Du noch ganz dicht?

Bist Du noch ganz dicht? Photo by Jakobus-Gemeinde e.V.
Jakobus-Gemeinde in Berlin-Lichtenrade.

Am vergangenen Sonntag war ich, Thomas G., in der Lichtenrader "Kirche des Nazareners, Jakobus-Gemeinde e.V.; John-Locke-Straße 48.

Die Gemeinde hat mir während des Gottesdienstes ein Zeitfenster geschenkt, um GottinBerlin.com vorzustellen. 

Anschließend hatte Pastor Thomas Bruhnke eine wunderbare Predigt über Risse und Brüche in einem Menschenleben gehalten. Er selbst schreibt für Euch diesen Blog! 

Danke lieber Thomas!

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Ganz dicht ?


Ein Tongefäß klingt schepperig. Es bekommt schnell Risse und Brüche und ist dann nur eingeschränkt verwendungsfähig. Ist ja dann „nicht mehr ganz dicht“. Ist angeschlagen. Wertlos?

Eine Kanne mit einem Sprung oder einem Loch kann nicht mehr für den Zweck so gebraucht werden, wofür sie mal geformt wurde. Wenn Du allerdings eine besondere „Liebe“ zu diesem Gegenstand hast, wirst Du ihn vielleicht doch noch gebrauchen als Übertopf für eine Blume oder wofür auch immer.

Gott hat so eine besondere Liebe zu Dir. Die Risse und Brüche in Deinem Leben sieht er, die Verletzungen Deiner Seele, die es Dir selbst vielleicht schwer machen. Er steht an Deinen persönlichen Grenzen, wo Du nicht weiterkommst mit Dir selbst , vielleicht im Lieben und Vergeben, in der Annahme deiner selbst, was auch immer es ist …

Bist Du noch ganz dicht? Photo by Thomas Gerlach
Licht leuchtet aus rissigen, angeschlagenen Gefäßen.
Aber weil er, Gott,  Dich durch und durch liebt, liebt er Dich mit diesen Wunden, mit diesen „Macken“. Er macht sich nicht daran fest, dass Du perfekt und heil sein musst. Er mag „angeschlagene Typen“. Er will Dich gar so wie Du bist. Du musst nicht super sein – es reicht, dass er super ist … und Dich super findet. Und ich glaube fest daran, er macht was daraus, nicht irgendetwas, auch nichts Zweckentfremdetes. Nein, er ist der wahre „Künstler“, der aus Brüchigem etwas zu machen vermag,  der Dich Deiner Berufung zuführt:
Denn so wie ein Licht nur in den Rissen, Brüchen und Löchern durch ein Tongefäß leuchten kann, will er durch Dich leuchten. Ja, Gott ist ein echter Schatz !

Bist Du noch ganz dicht? Photo by Thomas Gerlach
Jakobus-Gemeinde; Gott durch Lieder anbeten.
Eine herrliche Einladung: Akzeptiere Jesus, und ER beginnt sein Werk des Leuchtens aus Dir. Was das mit Dir macht ? Du wirst sein heiliges Gefäß, sein Werkzeug in dieser Welt. Angeschlagen? „Eingeschränkt verwendungsfähig“ oder gar „unbrauchbar“ nach irgendwelchen Maßstäben? Mag sein. Bei Gott: Weit gefehlt !  Überlass es, überlass Dich IHM.

Und das Wunder hat begonnen.

„Gott hat es in unserem Herzen Licht werden lassen, um die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi zum Strahlen zu bringen. Doch wir tragen diesen Schatz in zerbrechlichen Tonkrügen; denn die überlegene Kraft soll Gottes sein und nicht etwa von uns selbst ausgehen.“ (Paulus in 2 Kor 4,6f)


Gebet:

Jesus,
dein Kommen in mein Herz
ist der Beginn einer Freundschaft,
die ich nicht mehr missen möchte.
Keiner ist wie du.
Du kommst und nimmst mich an, wie ich bin, mit allen Brüchen und Rissen, Fragen und allem, wo ich mich selbst nicht mag.
Aus dieser Liebe heraus
kann sich mein Leben verändern,
kommt bleibendes Licht
in alle Winkel meines Herzens.
Und es leuchtet nach deinem Willen in diese Welt.
ich will dafür zur Vefügung stehen.
Du kennst mich, und Du machst was daraus.


Wie sieht dein Leben aus? Hat es Risse und Brüche? Willst Du trotzdem diese Liebe und das Licht  von Gott als Geschenk empfangen? Du willst wissen, wie das geht? Schreib einem unserer E-Mailpartner und stelle deine Fragen. 

Thomas Bruhnke für GottinBerlin.com

Donnerstag, 16. Mai 2013

Ins Jenseits und zurück

Ein Bericht vom Leben nach dem Tode
Auf dem Büchermarkt häufen sich die Erfahrungsberichte von Menschen, die schon klinisch tot waren und von den Ärzten ins Leben zurückgeholt wurden (siehe unser gestriger Blog). Ich habe in meiner kath. Gemeinde eine Frau kennengelernt, die das auch erlebt hat und bat sie um einen kleinen Bericht.
Am 8. Juli ging ich zu meinem Hausarzt, um mir Medikamente für eine bevorstehende Urlaubsreise zu holen. Mir ging es körperlich nicht besonders schlecht, obwohl ich schon drei Herzinfarkte hinter mir hatte.
Die Allegorie auf den Tod des Dauphins stellt dar, 
was ein Sterbender in einer Totenbett-Vision
 sehen könnte
Plötzlich, ohne jede Vorahnung, blieb mein Herz stehen. Ich sank im Wartezimmer meiner Nachbarin auf die Schulter. Der sofort gerufene Arzt soll mich ins Behandlungszimmer getragen haben. Mein Puls war weg, das Herz stand still. Klinisch tot, war die Diagnose.
Nun kommt das, was ich wahrnahm: Ich sah mich beim Arzt liegen, sah, wie er mich ganz erschrocken anschaute. Später sah ich noch Feuerwehrmänner über meinen Körper gebeugt. Dann verschwand auch das. Ich fühlte mich wunderbar leicht, hatte überhaupt keine Schmerzen mehr. Ich schwebte wie in einem schwerelosen Zustand in einem lichtblauen Raum, in dem es immer strahlender wurde, als wenn es der Sonne entgegenginge. Ich war glücklich.
Auf der Intensivstation des Krankenhauses setzte man – nach späterer Erzählung – sofort Spritzen und Herzmassagen ein. Letztere waren so stark, dass man mir zwei Rippen brach. Dann bekam ich einen Herzschrittmacher eingesetzt.
Ich fühlte von allem nichts, war nur glücklich. Dann soll mein Herz wieder angefangen haben zu arbeiten. Ich schlug die Augen auf und wusste gar nicht, was los war. Ich sah Ärzte und Schwestern um mich herumstehen und fragte, wo ich denn eigentlich sei.
Man sagte mir im Krankenhaus, mein Herz sei stehengeblieben. Ich war sehr, sehr traurig, dass ich nun doch wieder auf dieser armseligen Erde gelandet war. Jetzt lebe ich mit einem Herzschrittmacher so recht und schlecht.
Ich schreibe dies, um so manchem Zweifler zu sagen: Jawohl, nach dem Tode beginnt ein Weiterleben der Seele. Wer einmal das Todeserlebnis hinter sich hat, für den verliert der Tod seine Schrecken. Und vielleicht kann mein „Todeserlebnis“ dem einen oder anderen die Angst vor dem Sterben ein wenig nehmen. Die ewige Vereinigung mit Gott muss unendlich schön sein! Das Glücksgefühl lässt sich nicht in Worte kleiden, man kann es nur erleben.
Jetzt sind mehr als zwei Jahre vergangen, seit dem ich dem Leben wieder zurückgegeben wurde. Gott wusste sicher wozu. Ich glaube, ich kann so noch etwas für den Frieden in der Welt und für unsterbliche Seelen auch mit 77 Jahren beitragen. Es ist also doch nicht umsonst, einem alten Menschen zum Weiterleben verholfen zu haben.
Margarete Hasucha (für "Gott in Berlin")
Ohne ein Leben nach dem Sterben bleibt dieses Leben ein phantastisches Chaos, die Erde ein unbegreifliches Riesengrab und unser Geborensein ein Verbrechen, auf welches die Todesstrafe gesetzt ist. Verstanden werden kann das Leben nur im Licht der Ewigkeit.
Dr. Carl Ludwig Schleich, 1859-1922