Sonntag, 30. Juni 2013

Das Berliner Handwerk wirbt!

Das Berliner Handwerk wirbt!
Gestern musste ich dann doch auf die Bremse treten, rechts ran fahren, um diesen fleißigen Mann zu fotografieren. Immer wieder sehe ich diesen Mann in der ganzen Stadt, fleißig seine Arbeit vollrichten.

Ich sehe seine Konzentration und seine Freude bei der Arbeit. 

Es gibt eine kleine Geschichte unter den Christen, die ich im Groben nacherzählen will. Vielleicht entstand sie sogar damals beim Bau des Berliner Doms:

Ein Besucher ging damals über die Baustelle vom Berliner Dom. 
Er fragte einen Bauarbeiter: Was machst Du?
Antwort: Ich schleppe Steine.

Der Besucher fragte einen anderen Arbeiter: Was ist deine Aufgabe?
Antwort: Ich behaue Steine.

Er befragte einen Dritten: Was machst Du hier auf der Baustelle?
Antwort: Ich trage dazu bei, Gott ein Haus zu bauen.

Der Dritte hatte ein Ziel vor Augen, Gott ein Haus zu bauen. Das gibt Kraft, wenn ein Ziel schon vor dem geistigen Auge fertiggestellt ist. Das überwindet Durststrecken und Motivationeinbrüche. Dieser Dritte hat was erlebt, was erfahren und gestaltet jetzt dadurch sein Leben und seine Umgebung.

Das Berliner Handwerk wirbt!
Heute ist Sonntag. Eventuell warst du in der Kirche. Hast du die vielen Stimmen vernommen, die dir zugeflüstert haben: "Auch ich habe dazu beigetragen, das dieses Haus Gottes entstanden ist. Ich habe es auch für dich getan, damit du Gott kennen lernst."
Menschen haben damals wie heute Gott erlebt und wollen diese Tatsache weiter geben.

Kann man Gott wirklich kennen lernen? Gibt es einen Gott auch in Berlin?
Gib dir, gib Gott eine Chance und fange an, nach Gott zu fragen. Da Du schon online bist, klick dich in GottinBerlin.com rein und schau dir an, was Berliner Christen erfahren haben.


Thomas G. für GottinBerlin.com









Samstag, 29. Juni 2013

Was macht Gott eigentlich in Berlin?

Die Theologie spricht von der Allgegenwart Gottes; soll heißen: Ob im letzten Winkel des Universums oder in Timbuktu - Gott ist da. Wozu also diese besondere Erwähnung der Gegenwart Gottes in Berlin? Wir erwähnen ja auch nicht ständig die Gegenwart der Berliner Luft, die wir zum Atmen brauchen.. Es sei denn, wir haben mal wieder Smog, der unsere Atemwege belastet. Es geht nicht um den Allgemeinplatz, dass Gott in Berlin ist, sondern darum, wozu Er in Berlin ist.

Unglücklich verliebt? Bild by Artclip MS Office
Unglücklich verliebt?
Waren Sie schon mal unglücklich verliebt? Eine schmerzhafte Erfahrung, die wohl fast jeder mindestens einmal im Leben durchmacht. Da ist jemand, nach dem Sie sich sehnen, dem Sie von ganzem Herzen das Leben gönnen, den Sie beschützen und gut tun, am liebsten ständig um sich haben möchten. Und was passiert? Der oder die Andere nimmt keine Notiz von Ihnen. Sie spüren, dass es dem Menschen vollkommen egal ist, dass Sie da sind oder wie es Ihnen geht. Totale Ignoranz Ihrer Person. Unsereins denkt dann irgendwann an Selbstschutz, denn jeder seelische Schmerz hat seine Grenze, an der es unerträglich wird, mit diesem Leiden einfach weiter zu leben. Distanz, Trauer, Abschied.. und irgendwann lässt der Schmerz nach, die Erinnerung verblasst, das Vergessen schafft Abstand.

Gott sagt einmal im Alten Testament, dass selbst, wenn eine Mutter ihr Kind vergessen könnte, Er doch niemals dazu imstande wäre, seine Menschenkinder zu vergessen.

Was also macht Gott in Berlin? Er ist da, um sich auszuleben. Sich ausleben heißt bei Gott sich auslieben. Und jeder, der sich von Ihm nicht lieben lässt, bereitet Ihm Kummer. Lassen wir doch einmal diese romantisierende Vorstellung zu, dass Gott Liebeskummer hat.

Lässt du dich von Ihm lieben? Wenn nicht, sei dir gewiss, Gott hat deinetwegen Liebeskummer. Stell dir vor: So ernst nimmt Er dich...
Und nun? Willst du dich darüber unterhalten? Schreib einer Berliner E-Mailpartnerin oder einem E-Mailpartner.



du spürst eine Hand, sie hält dich unsichtbar

auf dich achtet ein Auge, es ist immer da

du fühlst Trost im Schmerz, es ist sonderbar

du denkst neue Gedanken, rein und klar

eine Liebe liebt dich, sie ist wunderbar

und dein Herz begreift, Gott ist ganz nah

Thomas Nachtigall für GottinBerlin.com

Donnerstag, 27. Juni 2013

Jesus rockt - Du bist kein Zufall!

"Denn in ihm ist alles erschaffen worden, sei es das Sichtbare, wie das Unsichtbare, mögen es Throne, Herrschaften oder Gewalten sein, alles ist durch ihn und für ihn geschaffen worden … " (Kolosser1, Vers 16)


Jesus rockt - Du bist kein Zufall!; Photo by Martin Dreyer
Jesus rockt - Du bist kein Zufall!
Ich will hier nicht den großen Gesellschaftskritiker raushängen lassen, aber ich glaube tatsächlich, dass das System, in dem wir leben, ganz schön krank ist. Die Symptome dieser Krankheit kann man überall erkennen. Eins davon sehe ich da drin, dass im Grunde jeder nur für sich selber lebt.

Es kommt mir so vor, als gäbe es da eine unsichtbare Leiter. Nach oben will man kommen, nach unten wird getreten. Die Leute machen ihren Wert daran fest, wie hoch sie auf dieser Leiter stehen. Sind sie in irgendetwas besser als der Andere, dann steigert das ihren Wert. Haben sie ein besseres Aussehen, einen besseren Schulabschluss, einen besser bezahlten Job, eine größeres Auto, oder ein cooleres Handy, dann wertet sie das auf. Man fühlt sich etwas besser, denn man steht etwas weiter oben.

Es gibt auch viele, die es aufgeben haben, die Leiter nach oben zu klettern. Dann versuchen sie zumindest, jemanden nahe zu kommen, der ganz oben steht, einen Star, einen großen Musiker, oder sogar einen Pastor. Ist man in seiner Nähe, bekommt man ein Lächeln von ihm, dann fühlt man sich etwas aufgewertet. Passiert das aber nicht, ist man ganz unten, depressiv und wertlos.

Im Grunde baut sogar unsere Wirtschaft auf diesem System auf. Im Kapitalismus geht es doch darum, immer mehr Gewinn, immer mehr Kapital, zu erzielen. Aber warum erstrebt jemand diesen Gewinn? Weil er sich mit dem mehr an Geld, ein mehr an Selbstwertgefühl erhofft? Ich sehe diesen Mangel an Selbstwertgefühl überall. In meinem Fitnessstudio kämpfen die Männer an den Gewichten um einen schöneren Body zu haben. Die Frauen hopsen im „Bauch, Beine, Po“ Kurs um die Wette, um etwas besser auszusehen. Kaum einer fühlt sich wirklich perfekt, so wie er ist.

Ich finde, dass jeder Christ so was eigentlich nicht mehr nötig hat. Denn wenn es stimmt, dass „alles in ihm … durch ihn … und für ihn geschaffen worden ist“, dann muss dieses „alles“ auch dich beinhalten. Das bedeutet doch: Jesus hat dich geschaffen! Du bist ein genialer Gedanke Gottes! Er liebt dich ohne Ende, weil du sein Geschöpf bist. Und mehr noch, er hat sogar eine Aufgabe für dich, denn du bist ja auch „für ihn geschaffen!“.

Mich hat das immer extrem gekickt, zu merken, dass Jesus mich gebrauchen will. In meiner Jugend war ich eigentlich eher immer ein Loser, der gut für ein paar Witze war, weiter nichts. Aber als Jesus in mein Leben kam, hat er mich aus der Masse herausgerissen. Er hat mir eine Aufgabe gegeben und das tut er auch heute noch. Ich weiß nicht, was Deine Eltern dir erzählt haben, wie du entstanden bist. Vielleicht wurde dir gesagt, es war eigentlich ein Zufall oder vielleicht sogar ein Unfall. Aber für Jesus warst du genau im Plan, er hat dich gewollt, denn du bist durch ihn und für ihn geschaffen worden.

Erkennst du dich in den Zeilen wieder? Willst du eine Änderung in deinem Leben? Willst du wissen, was Gott im Speziellen mit dir vor hat? Dein erster Schritt könnte eine anonyme E-Mail-Korrespondenz mit einer E-Mailpartnerin oder einem E-Mailpartner sein.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Vielfalt und Einheit

Vielfalt und Einheit, Photo by Thomas Gerlach
Vielfalt und Einheit
Beim Spazierengehen durch Berlin freut man sich über den Vielfalt der Religionen, Kulturen und Menschen, die da zusammen zu finden sind.
Nichtsdestotrotz  wird Berlin für immer in der Geschichte als Symbol einer Spaltung und einer Vereinigung innerhalb“ kürzer Zeit“ bleiben.
Menschlich, allzu menschlich: ist Berlin ein Spiegel der Menschheit?

Wir sehnen uns nach Vielfältigkeit und dennoch lassen wir uns oft im Bereich Wirtschaft, Politik usw.  spalten.
Eine mögliche Erklärung für das Wort „spalten“ findet sein Ursprung in Griechenland als „Diabolos“ (Diabolus auf  Latein bzw. Teufel auf Deutsch) und bedeutet Etwas zwischen uns werfen.  Diabolos oder der „Spalter“ leitet eine Disharmonie in die Seele ein.

Dennoch wünschen wir im Tiefen unseren Herzen sehnsüchtig nach der wahren EinheitLassen wir uns nicht durch falsche Debatten verwirren und bewahren wir die vielfältige Liebe Christi immer im Blick.

Es lebe die Einheit!


Jean-Paul, ein Franzose in Berlin, für Berlin, für GottinBerlin.com

Dienstag, 25. Juni 2013

Von Küssen, Kameras und Karten

Am letzten Freitag war das GottinBerlin.com-Team, wie am 7. Juni 2013 angekündigt, mit der Kamera unterwegs. An zwei Plätzen in Berlin stellte ich die Frage nach Beziehung, bekennende und sichtbare Liebe und nach Gott.
Von Küssen, Kameras und Karten; Photo by Thomas Gerlach
Von Küssen, Kameras und Karten
Von Küssen, Kameras und Karten; Photo by Thomas Gerlach
Von Küssen, Kameras und Karten
Zuvor nahmen wir in Berlin-Mitte, in der ChristusKirche, zwei weitere Zeugnisse für unsere Homepage GottinBerlin.com auf.

Die Eingangsfrage lautete: Welchen Tag haben wir am 6.07.2013? Kaum einer wusste es. Antwort: Nicht nur der Hochzeitstag von meiner lieben Frau Angela und mir, sondern auch der internationale Tag des Kusses. Wir hoffen vom Team, dass wir zu diesem Tag dann schon einige Szenen fertig geschnitten haben und veröffentlichen können. Jedes der Pärchen hat uns die Genehmigung zur Veröffentlichung erteilt.
Von Küssen, Kameras und Karten; Photo by Thomas Gerlach
Von Küssen, Kameras und Karten

Von Küssen, Kameras und Karten; Photo by Thomas Gerlach
Von Küssen, Kameras und Karten
Worum ging es bei den Fragen an die Pärchen? Es ging um zwischenmenschliche Beziehungen, wie dies angefangen und sich weiter entwickelt hat. Ich forderte die Pärchen dann auf, sich vor der Kamera zu küssen. Manche taten es zaghaft, die brauchten dann einen zweiten Anlauf, andere waren gar nicht mehr auseinander zu bringen. Seht es später selbst in den Clips. Nach dem Küssen stellte ich oft selbst die Frage, wo denn nun die Clips veröffentlicht werden. Ich nahm dann die Scheckkarte (siehe Blog vom 21.Juni) und hielt bis auf das Wort Gott, alles zu. Die Pärchen sollten es selbst lesen. Gott? Ja, Gott! GottinBerlin.com.
Von Küssen, Kameras und Karten; Photo by Thomas Gerlach
Von Küssen, Kameras und Karten

Von Küssen, Kameras und Karten; Photo by Thomas Gerlach
Von Küssen, Kameras und Karten
Ich fragte, ob sie sich vorstellen könnten, dass es einen Gott gibt, der sich danach sehnt, eine Beziehung zu jedem einzelnen Menschen aufzubauen und diese auch zu leben? Mit dieser Frage war ich dann im Gespräch :-). Anschließend gab es eine Karte zur Erinnerung.

Übrigens, in der Plastikblume war ein kleines Mikrofon installiert. Darauf und auf die zwei Kameras hatte ich jeweils immer am Anfang hingewiesen.

Von Küssen, Kameras und Karten; Photo by Thomas Gerlach
Von Küssen, Kameras und Karten

Burkhart Nenn führte die Filmkamera 1, Winfried Grützmann die Filmkamera 2 und Maximilian Kohn die Knips-Kamera. Herzlichen Dank an euch Drei.

Was der Bagger in meiner Hand  zu suchen hat, davon schreibe ich in einem weiteren Blog.


Thomas G. für GottinBerlin.com

Montag, 24. Juni 2013

Ozzy Osbourne: Leben nach dem Tod?


„Da kramt man mal in seinen alten Black-Sabbath-CDs - und entdeckt auf deren 3. Album ‚Master of Reality’ den Song ‚After Forever’! Nicht dass man ihn nicht schon tausendmal gehört hätte - aber auf einmal fällt einem der positive christliche Bezug auf! Geschrieben von Bassist Geezer Butler (bekennender Katholik) und gesungen von Ozzy Osbourne...“, postete kürzlich mein Facebookfreund Stefan. Ich stutzte: Hatte die BILD nicht erst kürzlich Ozzy Osbourne als „Fürsten der Finsternis“ bezeichnet?
Ozzy Osbourne:  Hat er die Schlacht
zwischen Satan und Gott verloren?
„Black Sabbath“ ist eine englische Heavy-Metal-Band aus Birmingham, die in den 70iger Jahren den Hard Rock prägte. Ihren Namen hat sie nach einem Horrorfilm gewählt. Nach 43 Jahren sind sie mit ihrem Comeback-Album „13“ wieder auf Platz 1 in den Charts gelandet. In ihren meist düsteren Texten geht es um „zerstörte Seelen“, Krieg, Tod und Teufel und die Frage: Ist Gott tot?
Und Ozzy Osbourne, den sie 1979 wegen seiner Alkohol- und Drogenprobleme rausgeworfen hatten, ist wieder dabei. Zwischenzeitlich war er zur Witzfigur in der Doku-Soap über seine Ehe „The Osbournes“ verkommen. Die Serie zeigte, wie Alkohol und Drogen einen Menschen zerstören. BILD stellte ihm deshalb dem 64-Jährigen anlässlich seines Comebacks einige Fragen:
Seine dunkelste Stunde: „Mein schlimmster Albtraum war die Krebsdiagnose meiner Frau Sharon. Und dann bekam mein Sohn die Diagnose Multiple Sklerose. Wenn alles in deinem Leben gut läuft und plötzlich schmeißt jemand eine Bombe da rein, ist das einfach unheimlich. Da weißt du: Keiner wird ewig leben.“
Seine Drogenvergangenheit: „Ich war eine ganze Weile ziemlich fertig. Wenn du über 55 bist, realisierst du, dass das Leben nicht ewig ist und beginnst, deinen Scheiß zusammen zu kriegen. Jetzt will ich mich gar nicht mit solchen Menschen umgeben.“
"Ist Gott tot?", fragt Black Sabbath
auf ihrer neuesten Single.
Ob er an ein Leben nach dem Tode glaube? Ozzy trocken: „Ich sag dir Bescheid, wenn ich gehe ...“
Lieber Ozzy, wenn ich dein Leben so betrachte, scheint es ein einziges Auf und Ab zu sein, ein lebenslanger Seelenkampf zwischen Gut und Böse und vielleicht hast du den Eindruck, den Kampf verloren zu haben. Schließlich singst du auf eurem neuen Album davon in „Damaged Soul“: „I’m losing the battle between satan und god – Ich habe die Schlacht zwischen Satan und Gott verloren!“
Aber so ist es nicht. Täglich breitet der auch für dich gestorbene Jesus seine Arme nach dir aus und möchte dir helfen, diesen Kampf zu gewinnen. Vor 42 Jahren hast du selbst davon in dem Song „After forever“ davon gesungen:
Have you ever thought about your soul - can it be saved?
Hast du jemals über deine Seele nachgedacht - kann sie gerettet werden?
Or perhaps you think that when you're dead you just stay in your grave
Oder glaubst du, dass du, wenn du tot bist, du nur in deinem Grab bleibst?
Is God just a thought within your head or is he a part of you?
Ist Gott nur ein Gedanke in deinem Kopf oder ist er ein Teil von dir?
Is Christ just a name that you read in a book when you were in school?
Ist Christus nur ein Name, den du in einem Buch gelesen hast, als du in der Schule warst?
Well I have seen the truth, yes I've seen the light and I've changed my ways
Nun, ich habe die Wahrheit gesehen, ja, ich habe das Licht gesehen und habe meine Wege geändert.
And I'll be prepared when you're lonely and scared at the end of our days
Und ich werde vorbereitet sein, wenn du einsam und verängstigt bist, am Ende unserer Tage.
Could it be you're afraid of what your friends might say
Könnte es sein, du hast Angst, was deine Freunde sagen könnten?
IF THEY KNEW you believed in God above?
Wenn sie wüssten, du glaubst an den Gott da oben?
They should realize before they criticize
Sie sollten erkennen, bevor sie kritisieren,
that God is the only way to love
dass Gott der einzige Weg zur Liebe ist...
Perhaps you'll think before you say that God is dead and gone
Vielleicht denkst du nach, bevor du sagst, dass Gott tot und gegangen ist.
Open your eyes, just realize that he's the one
Öffne deine Augen und erkenne, dass er der einzige ist,
The only one who can save you now from all this sin and hate
der einzige, der dich jetzt retten kann von all dieser Sünde und dem Hass...

Wenn du wissen willst, wie du einen neuen Anfang mit Gott machen kannst, sprich mit deinem ganzen Herzen dieses Gebet, das wir auf „Gott in Berlin“ als Einstiegshilfe auch für dich bereitgestellt haben: Einfach hier klicken!
Gerhard Lenz



Sonntag, 23. Juni 2013

Gottes Dünger für die Seele!

Gott schenkt Dünger für die Seele! Photo by ArtClipOffice
Gott schenkt Dünger für die Seele!
Im Frühjahr haben wir unseren Rasen begutachtet und festgestellt, dass er im Winter ganz schön gelitten hatte: allerlei wilde Kräuter und vor allem Moos, Moos, Moos und nochmals Moos haben sich sehr breit gemacht. Ein Gartenexperte riet uns zum Vertikutieren, also Belüften des Bodens, und zu speziellem Rasendünger. Gesagt, getan. Nun, etwa zwei Monate später, können wir nur staunen, wie sich nach und nach die zarten Rasenpflänzchen erholen, wachsen und von Woche zu Woche immer kräftiger werden. Die restlichen kleinen Moosinseln harken wir immer wieder raus. Ich staune über die Wirkung des Düngers, ja nicht nur beim Rasen sondern auch bei meinen Grünpflanzen und Orchideen.

Gibt es für uns Menschen auch „Dünger“? Klar, wir kennen vollwertige Nahrung, Vitamin- und Mineralpillen und können in der Apotheke oder in der Drogerie manch andere Präparate erwerben, die uns gesundheitliche Stärkung versprechen.
Gott schenkt Dünger für die Seele! Photo by ArtClipOffice
Gott schenkt Dünger für die Seele!
Und unsere Seele? Wo findet sie „Dünger“? Groß ist der Markt der Literatur, die dem Leser, der Leserin den Weg zu Glück, Zufriedenheit und Gelassenheit aufzeigen. Warum nur sehen dennoch so viele so maßlos traurig, mürrisch und gehetzt aus?
Gott, der jede und jeden so wunderbar, einmalig, ja einzigartig, geschaffen hat, will, dass wir wachsen und erkennen, dass ER es richtig gut mit uns meint und sich freut, wenn es uns gut geht. Unseren „Dünger“ finden wir in SEINEM Wort, niedergeschrieben in der Bibel, die alle Bereiche unseres täglichen Lebens anspricht: wie wir Beziehung zu Gott, aber auch untereinander, in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft nachhaltig, Sinn stiftend und erfüllend gestalten können.

Das Beste daran: diesen „Dünger“ gibt’s gratis; er ist dennoch kostbar wie nichts Anderes auf dieser Welt! Einfach probieren!


Ausprobieren? Du kommst mit der Gebrauchsanleitung nicht klar? Frag einen unserer Berliner E-Mailpartnerinnen oder E-Mailpartner


Angelika Pohl für GottinBerlin.com

Freitag, 21. Juni 2013

Meine Karte zählt!

Wer kann sich noch erinnern? Am 7. Juni 2013, abends auf der Gott-sei-Dankfeier von GottinBerlin.com, habe ich 60 mal 20 Karten an Gäste verteilt, damit die Karten in Berlin verteilt werden.


Ich hatte zugesagt, dass ich mich heute über diesen Weblog bei euch melde, um die Klickrate unserer Homepage GottinBerlin.com bekannt zu geben. Hat sich was getan?

Ja, es tut sich immer was. Doch der große Rutsch nach oben blieb aus. Bis heute sind es im Juni 404 neue Personen, die sich auf der Seite eingeklickt haben. Nicht gezählt werden die User, die sich immer wieder neu einklicken. Hier geht es nicht darum, Zahlen schlecht oder schön zu reden. Es geht alleine um die Menschen, die angegeben haben, sich für Jesus entschieden zu haben. Das waren bisher im Juni 2013 in Summe 16 Beter, eine Neu-Entscheidung, eine Wieder-Entscheidung und zwei Menschen stellten an unsere E-Mailpartner Fragen. Dafür bin ich Gott und euch dankbar. Wer weiß, ob nicht gerade unter den Betern und Entscheidern, einige darunter sind, die gerade von euch mit der Karte angesprochen wurden? Wer berichtet uns von Erlebnissen, die ihr bei dem Verteilen gemacht habt?

Diese Karte ist nur eine Möglichkeit, BerlinerInnen auf die Homepage aufmerksam zu machen. Ich habe oft erlebt, dass bei der Überreichung der Karte ein interessantes Gespräch entstanden ist und die Karte dann bei meinem Gesprächspartner als Erinnerung funktionierte. Zu Hause klickten sich dann die Gesprächspartner im Internet in die Homepage ein.

Wer benötigt noch weitere Karten zum Verteilen? Gerne sende ich Euch welche zu. In einem weiteren Blog werde ich euch über die sensationellen Zahlen und Möglichkeiten unseres Widgets berichten. Widget? Am rechten Rand auf dieser Blogseite seht ihr es. Mit blauem Rahmen und vier Videobildern.


Thomas G. für GottinBerlin.com




Donnerstag, 20. Juni 2013

Mach mal Pause!

Mach mal Pause. Richtig, die haben wir uns verdient, oder? Wer arbeitet, soll auch eine Pause haben.



Diese große Firma mit dem rot-weißen Logo (CocaCola) hat's schon in den 60-er Jahren rausgehabt und inzwischen gibt es eine Zeitschrift, die so heißt. Sie kennt das Bedürfnis vieler Menschen, die sich heute zu einem großen Teil über Arbeit, Leistung, Hektik, „keine Zeit“ definieren. Eine Arbeitsethik gibt es, eine Pausenethik nicht. Eine Pause muss man in gewisser Weise durch Fleiß rechtfertigen. Ich habe mal in der Bibel geblättert. Richtig lange. Habe mal nachgeschaut. Da wird auch gearbeitet.

Zum Beispiel Gott. Der schafft was: Die Welt, Himmel und Erde und alles, was dazu gehört. Und dann vollendet er sein Werk, indem er am siebenten Tag ruht. Die Ruhe, die Pause, sie gehört dazu !!! Die ist nicht so ein netter Zusatz, sondern das „vollendende Teil“, das alles komplett macht.

Oder Jesus: Der sendet seine Jungs aus, die Jünger, sie sollen in seinem Namen predigen (lehren) und Kranke heilen … die waren sicher komplett überfordert, könnte man denken. Kann man nachlesen im Markus-Evangelium, Kapitel 6. Aber dann kommen sie zurück, sind wahrscheinlich randvoll mit Erlebnissen und Eindrücken. Und was sagt Jesus? „Auf zum nächsten Einsatz, nur keine Müdigkeit vortäuschen!“ 

Nein, das sagt er nicht. Er sagt: „Schluss, Jungs, macht mal Pause. Kommt mit mir an einen ruhigen Ort. Die Pause macht's komplett.“

Der Jesus weiß einfach, was die Jungs brauchen, das gefällt mir. Der weiß auch, was ich brauche. Der Jesus weiß, was die Jungs brauchen, der weiß, was ich brauche: seine Gegenwart so ganz persönlich, ganz und gar … mal „unter sich sein“. Und wenn ich Ruhe brauche, ist mir zum Beispiel der Sonntag als Unterbrechung, als Pause geschenkt. Ein Tag übrigens, den es ohne Jesus nicht gäbe. Weil das SEIN Tag ist. Wenn ich genau nachdenke, gibt es noch mehr Pausen, noch mehr Zeiten zum Innehalten. Mehrmals am Tage. Ich nutze sie oft nicht. Oder Urlaub, das will auch eine Zeit sein, in der Gott ganz intensiv bei mir sein will, sozusagen, ohne jeden Druck und Stress, das soll ich so richtig auskosten können.

Nun ist Ferienbeginn für die Schüler und Studenten. Manche machen Urlaub. Eine schöne Zeit wünscht

Thomas B. für GottinBerlin.com


Und wenn du erfahren möchtest, wie es eine Zeit mit Gott werden kann, wo man erzählen kann, Fragen loswerden kann usw. wende dich an einen E-Mailpartner, der mit dir im Gespräch bleibt.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Präsident Obama oder Bischof Dröge?

Präsident Obama oder Bischof Dröge? Photo by Thomas Gerlach
Präsident Obama oder Bischof Dröge?
Gestern Abend gab es für mich zwei Highlights. Einmal war ich von Radio PARADISO eingeladen, deren Neustart mitzufeiern. Dazu gab es eine gute Predigt von Bischof Dröge im Französischen Dom. 
Das andere Highlight war die Ankunft in Berlin-Tegel von dem mächtigsten und auch gefährdetsten Mann im aktuellen Weltgeschehen: Barack Obama. Ich wollte den Anflug der AirForce One filmen. 
Ich entschied mich für PARADISO. 
Erst gestern schrieb ich in diesem Blog von nötiger Werbung für Menschen, damit diese nach Gott fragen. Hier ist PARADISO der erste private Sender in Deutschland mit vielen Sendefenstern für die Gute Nachricht von unserem Gott. Super und weiter so!

Werbung? Hier fielen mir zwei besondere Bilder auf. Einmal die Botschaft an dem Französischen Dom selbst. Was stand da in Stein gemeiselt: "Gott zur Ehre - Der Gemeinde zum Segen."
Das berührt mich und ich freue mich über solche Aussagen, die schon hunderte von Jahren in Berlin überstanden haben. 
Präsident Obama oder Bischof Dröge? Photo by Thomas Gerlach
Nach Außen in Stein gemeißelt!
Doch müssen wir weiter denken! Die eben genannte Aussage hatte ihre Berechtigung zur Verbreitung von Segenswünschen in einer alten Zeitepoche. Heute wird nach AUßEN ganz anders kommuniziert, damit Menschen konfrontiert und ins Nachfragen kommen. Wie?

Nach der Dom-Veranstaltung ging die ganze Festgesellschaft in eine nahe gelegene Location, um gemeinsam bei einem kühlen Schluck Wasser, sich auszutauschen oder sich kennen zu lernen. Kaum betrat ich die Location in der Vorhalle, wurde ich auf moderner Art und Weise  von Radio PARADISO begrüßt und bekam das Gefühl vermittelt: "Jawohl, hier biste richtig!" 


Präsident Obama oder Bischof Dröge? Photo by Thomas Gerlach
Von Außen nicht sichtbar!
Ein Flachbildmonitor diente zur Kommunikation. Der Nachteil? Dieser Monitor hing im Haus. Nicht draußen, wo ich ihn dringend benötigt hätte, da ich und andere zuvor in zwei verkehrten Türen reingegangen waren.

Wer hat den Mut, die Energie und die nötige Investition, vor unseren Kirchen und Gemeinden, Monitore zu installieren, um auf beeindruckende Weise den Menschen draußen zu zeigen, was drinnen geboten wird? Sprecht mich an, damit erste Erfolge veröffentlicht und zu Mutmachern werden.

Ich muss jetzt gerade lächeln, da ich schon jetzt die Einwände höre, was alles dagegen spricht. Ja doch, alles will bedacht sein. Doch es soll uns nicht abhalten, das Beste für unsere Stadt, für Gott zu geben.


 Thomas G. für GottinBerlin.com



Dienstag, 18. Juni 2013

Endlich Schulabschluss! Und nun?

Endlich Schulabschluss! Und nun? Photo by Thomas Gerlach
Endlich Schulabschluss! Und nun?
Gestern war ich als stolzer Vater mal wieder in der Schule. Stolz? Ja, mein jüngster Sohn hat nun auch seinen MSA in der Tasche. Prompt wurde ich nach der Veranstaltung gefragt: "Na, haste denn in der Schule auch was gelernt?" Meine Antwort: "Ja, dass die Zeit vergeht!"

Merkt ihr es auch, wie die Zeit vergeht oder besser gesagt, sie rennt. Egal, was wir machen oder erleben, ob es schön oder furchtbar und unerträglich ist; die Zeit bleibt nicht stehen. Eines ist todsicher, wir werden älter.

Die Schule in Berlin-Borsigwalde brachte in diesem Jahrgang 2013, 94 Schulabgänge. Es soll wohl einer der erfolgreichsten Jahrgänge sein. Herzlichen Glückwunsch!


Endlich Schulabschluss! Und nun? Photo by Thomas Gerlach
Endlich Schulabschluss! Und nun?
Ich habe ein Bild im Kopf, was ich euch weitergeben möchte. Die jungen Absolventen vergleiche ich mit einem neuen Eisenbahnwaggon, welcher sich an den Zug des Lebens anhängt. Dieser Generationszug fährt immer. Das heißt, dass ich mit meinen bald 52 Jahren auf jeden Fall mich in einem  Waggon im ersten Drittel des Zuges befinde und die Generationswaggons vor mir werden immer weniger. Das ist der Lauf der Zeit. Ist eine Generation in einem Waggon weggestorben, dann wird dieser leere Waggon aus dem Zug herausgenommen. Warum sollen auch leere Waggons unnötig mitgezogen werden?

Mir stellt sich die Frage, was die Bahnreisenden unterwegs alles sehen. Gibt es genügend Hinweise draußen auf der Strecke, wo alle Generationen im Zug auf Gott hingewiesen werden? Sind die Hinweise so gestaltet und platziert, dass dadurch die Reisenden untereinander in Diskussionen und ins Fragen kommen? Und gibt es jetzt auch genügend gekennzeichnete Info-Träger (E-Mailpartnerim Zug, die sich positiv in die Diskussion einmischen, gute Fragen stellen und auch helfende Antworten geben?

Das Bild hinkt zum Glück. Es ist zum Glück nicht realistisch, da Gott uns die Möglichkeit und die Freiheit schenkt, unsere Bahntrasse mit zu gestalten. Hier liegt unser Auftrag und unsere Möglichkeit als Christen, diese Bahntrasse so zu gestalten, dass Menschen in ihrem fahrenden Zeitzug, Hinweise bekommen, dass der lebendige Gott, der Himmlische Vater auf sie wartet. Durch Jesus Christus sind die Signale auf Hoffnung gestellt.


Thomas G. für GottinBerlin.com


Montag, 17. Juni 2013

17. Juni - eine Sehnsuchtsgeschichte

Neulich war ich mal wieder auf der Straße zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor. Straße des 17. Juni …

Sofort kommen mir Erinnerungen an Berlin-Besuche vor dem 9.11.1989, Besuche bei Verwandten in West-Berlin, an Gespräche über das Leben in Berlin und in Deutschland, wo ich im Westen im sog. Zonenrandgebiet gelebt habe.
Mir kommen Erinnerungen an die Schule und was wir dort über die deutsche Geschichte vor und nach 1945 und nach 1949 gelernt haben.

Gedanken kamen und gingen:

Für viele Menschen in Deutschland bleibt der 17. Juni ein besonderer Tag, auch  nach dem Fall der grenzziehenden Mauern und Zäune mitten in Deutschland und mitten in Berlin.

Menschen wollten unter den Bedingungen, wie sie diktatorisch gesetzt wurden, nicht leben. Die Sehnsucht nach einer Freiheit und darin gelebten Verantwortung für ein gelingendes Miteinander brach sich in jenen Tagen Bahn,   … und ihr wurde mit dem „Ausnahmezustand“ und Panzern begegnet.

Bereits eine Woche später gab es – dieses Tages der Ohnmacht der Westmächte und der Bundesrepublik gedenkend – eine Straßenumbenennung im Westen Berlins: Straße des 17. Juni.

Inzwischen ist das in gewisser Weise Geschichte. Geschichte, die ich nicht vergessen will. Mein Glaube lässt mich sagen: Gottes Geist bewegt die Herzen, wenn Menschen aufeinander zugehen, einander die Hände reichen. Auch die, die einander Gegner waren, haben einander die Hände gereicht. So viel Wille zum Frieden. Und: Frieden ist der Wille Gottes.

Noch immer gibt es viele Länder, in denen Menschen diese Sehnsucht im Herzen tragen, während sie unterdrückt, gedemütigt, gequält, ihrer Entfaltungsmöglichkeiten beraubt werden. So berührt mich beides.

Ist es nicht wunderbar, dass wir in Deutschland in einer so großartigen Freiheit leben können?

In meinem Gebet danke ich Gott dafür, aber trage zu ihm auch die große Not der Unfreiheit, des Unfriedens an vielen Stellen unserer Welt.


Thomas B. für GottinBerlin.com

Sonntag, 16. Juni 2013

Andrea Bocelli sollte abgetrieben werden



Seit einigen Tagen ist ein Video im Netz, das mich sehr berührt hat. Aufgenommen wurde es von Andrea Bocelli, dem erfolgreichsten Tenor der Welt (70 Millionen verkaufte Alben) auf Bitten seines Freundes, Pater Richard Frechette, der als Missionar auf Haiti arbeitet. Während eines Benefizkonzerts bat ihn dieser, „Mütter in schwierigen Umständen“ zu ermutigen. Da habe er sich entschieden, die Geschichte seiner Geburt zu erzählen, erklärte Bocelli gegenüber einer Zeitung:
„Ich möchte euch eine kleine Geschichte erzählen.
Andrea Bocelli sollte abgetrieben werden
Andrea Bocelli erblindete im Alter von 12 Jahren
Eine junge, schwangere Ehefrau kam wegen einer gewöhnlichen Blinddarmentzündung ins Krankenhaus. Der Arzt musste Eis auf ihren Bauch legen. Am Ende dieser Behandlung empfahl er ihr das Kind abzutreiben. Er sagte, das sei die beste Entscheidung, denn das Baby würde mit Sicherheit mit einer Behinderung auf die Welt kommen. Aber die junge, mutige Ehefrau beschloss nicht abzutreiben und das Kind wurde geboren.
Diese Frau war meine Mutter und das Kind war ich.
Vielleicht bin ich befangen, aber ich glaube, dass ich sagen kann, dass diese Wahl die richtige Wahl war. Ich hoffe, dass das eine Ermutigung für viele Mütter sein kann, die sich in schwierigen Lebensumständen wiederfinden, aber das Leben ihres Kindes retten wollen…“
Das Video könnt ihr unten anklicken. Es ist mit englischen Untertiteln versehen und vor eineinhalb Jahren aufgenommen worden. Es zeigt einen Ausschnitt aus einem Benefizkonzert Bocellis für „Nuestros Pequeños Hermanos“ (NHP) – einer wohltätigen Organisation, die sich um Kinder in Not kümmert. Sie wird von einem Priester und Chirurgen geleitet, der sich seit 25 Jahren persönlich um haitianische Kinder in Armut kümmert.
Bocelli möchte Mütter ermutigen, die „das Leben ihres Babys schützen wollen“. Er sieht sich weniger als Gegner der Abtreibung, sondern viel mehr als Befürworter des Lebens. „Ich kämpfe nicht nur gegen etwas, ich kämpfe für etwas - und ich bin für das Leben“, erklärte er in einem Interview mit der italienischen Zeitung „Il Foglio“. Als Grundlage dieser Einstellung nennt er seinen katholischen Glauben.
Tenor Andrea Bocelli arbeitet auch mit einer Lebensrechtsorganisation zusammen, die auch die Internetseite www.IAmWholeLife.org initierte. Es geht um das Schutz des ganzen menschlichen Lebens in seiner Würde vom Embryo bis zum Alter unabhängig von Herkunft, Behinderung, Geschlecht oder Sozialstatus. Auf der englischsprachigen Seite kann der Besucher den “Whole Life Pledge” unterschreiben – also ein persönliches Versprechen zum Einsatz für den Schutz des ganzen Lebens.
„Viele weltbekannte Stars treten für Umweltschutz und Weltfrieden ein oder engagieren sich gegen Aids, Walfang und Armut. Doch von Stars, die sich gegen Abtreibung einsetzen, lesen wir nur selten. Das weltweit größte Unrecht, welches jedes Jahr knapp 46 Millionen Ungeborene das Leben kostet, scheint die Glamour-Welt nicht sonderlich zu interessieren. Bei Italiens Starsänger Andrea Bocelli sieht das anders aus“, las ich dazu auf einer Webseite.
Andrea Bocelli soll mit einer erblichen Form des Glaukoms geboren worden sein. Das ist eine schwerwiegende Erkrankung des Sehnervs. Als Kind wurde er insgesamt 27mal an den Augen operiert, seine Sehkraft verschlechterte sich trotzdem. Er erblindete schließlich völlig, als ihn im Alter von zwölf Jahren ein Fußball am Kopf getroffen hatte.
Nach eigener Aussage hat der Sänger allerdings trotz seiner Blindheit eine sehr glückliche Kindheit gehabt: Er habe die bildhaften Eindrücke genau behalten und bedauere es nicht, blind zu sein. Er arbeitet heute nicht nur als Sänger, sondern auch als Songschreiber und Produzent.
Gerhard Lenz (für "Gott in Berlin")