Samstag, 13. Juli 2013

Auf alten Werten sitzen

Es war am letzten Dienstag, Richtung Winterfeldplatz. Meine Frau Angela und ich waren auf dem Weg zu dem Platz, an dem eine wunderbare Beziehung begann. 


Auf alten Werten sitzen. Photo by Thomas Gerlach
Auf alten Werten sitzen.
Auf der Kurfürstenstraße stoppten wir wegen der roten Verkehrsampel in der ersten Reihe. Ich hörte es schon am Knattern, dass sich ein Oldtimer näherte. Links neben mir reihte sich eine sehr alte MZ (?) ein. Wow, sehr gepflegte Maschine und chic gekleideter Herr auf dieser. Ich dachte erst an eine alte BMW, R25 bzw. R26, Bing-Vergaser, .... Schnell das Handy raus und das erste Foto geschossen. Mir fehlte was auf dem Foto. Das Gesicht des Fahrers. Ein kurzer, leiser, rücksichtsvoller aber erfolgreicher Pfiff brachte mir die Aufmerksamkeit des Motorradfahrers. Ich signalisierte ihm, ein Foto zu schießen. Er nickte und setzte ein Lächeln auf. 

Wie kommt das, dass wir immer wieder den alten Dingen nachhängen? Die Erlebnisse, der Wert alter Tage, die Erinnerungen? 


Auf alten Werten sitzen. Photo by Thomas Gerlach
Auf alten Werten sitzen.
Es kann Mode sein, es kann auch der Wert in Euros sein. Es kann aber auch die Begeisterung sein. Was begeistert mich denn aus der Vergangenheit? Oft höre ich den Satz: "Ach ja, früher war alles anders oder besser."

Dann lasst uns doch mal zurückgehen, ganz weit zurück. Dahin, wo Gott sich mal wieder klar um die Zukunft seiner Menschen gekümmert hat. Zum Beispiel in den Zehn Geboten. Uralt? Na klar, aber wertvoll; voll mit Werten!

Bei den Zehn Geboten hören wir gleich: "Du sollst ...!" Es gibt Übersetzungen zu den Ur-Schriften, die die Zehn Gebote anders übersetzen. Beginnend mit: "Es ist gut für Dich, wenn Du ..... ". Das hört sich doch auf einmal ganz anders an. "Es ist gut für dich, wenn Du niemanden tötest!" oder  "Es ist gut für dich, wenn Du nicht fremdgehst!" oder "Es ist gut für dich, wenn ..!" Gut für mich heißt, dass mein Leben gelingt. Gott möchte nicht, dass wir Schaden nehmen. Gott will, das wir begreifen, uns selbst zu lieben. Erst dann können wir auch andere lieben.

Genau das sagt Jesus Christus, Gott als Mensch, vor ca. 2000 Jahren zu uns. Lies dazu: Neues Testament, Evangelium nach Markus, Kapitel 12, Vers 31 . Das gilt uns jetzt, weil es alt, aber nicht "veraltet" ist - als Lebensgrundlage wie auch als Verpflichtung unseren Mitmenschen gegenüber. 

Zurück ins Heute. Willst Du an der "Fülle der Liebe" in Dir teilhaben um sie dann weiterzugeben? Fange jetzt, heute an, darüber nachzudenken, Fragen zu stellen, neugierig zu werden. Schreibe einem unserer Berliner E-MailpartnerInnen.


Thomas G. für GottinBerlin.com



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