Donnerstag, 8. August 2013

Die Vögel vom Tempelhofer Hafen zeigen es uns!

Die Vögel vom Tempelhofer Hafen zeigen es uns! Photo by MS ClipArt
Die Vögel vom Tempelhofer Hafen zeigen es uns!
Im Tempelhofer Hafen wurden an der Südwand neben der Media-Markt- Leuchtreklame diverse Brutkästen für Vögel montiert, ich meine, sowohl welche für Meisen als auch solche für Mauersegler (oder doch Schwalben?). Ich konnte eine ganze Weile dem munteren „Flugbetrieb“ zusehen und musste unwillkürlich an die Worte Jesu denken: 
Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch, Math. 6,26

Diese Vögel haben es doch irgendwie gut: sie tun den lieben langen Tag nichts Anderes als durch die Lüfte zu gleiten und für den täglichen Bedarf auf Nahrungssuche zu gehen.
Wollen wir essen, musste lange zuvor irgendwo irgendein Bauer säen, warten, bis die Saat aufging, auf gutes Wachstum hoffen und später die Ernte einbringen, welche zur weiteren Verarbeitung in Mühlen oder zu Viehzüchtern oder Fabriken geschafft wurde – bis wir eines Tages die Lebensmittel kaufen und ein schmackhaftes Mahl zubereiten können. Für den Ernteüberschuss bauen wir große Scheunen und (Tief-)Kühlhäuser zur Bevorratung. Säen, ernten, sammeln - mehr als nur für das täglich Notwendige.
Seid ihr denn nicht viel mehr als sie (die Vögel)? fragt Gott weiter. ER weiß ganz genau, dass wir unser tägliches Brot benötigen, dessen bedürfen (Math 6,32).

In unserem immer noch reichen Land (jede/r bekommt das tägliche Brot) können wir uns nicht wirklich vorstellen, was es heißt, existentiellen Mangel zu leiden --- und dennoch sind die Sorgengeister ausgewachsene Monster geworden: die (Lebensmittel-)Preise, Mieten und Energiekosten steigen, die Wirtschaftskraft verliert an Fahrt, Arbeitsplätze und Renten werden immer unsicherer, Altersarmut droht vielen – und ganz aktuell: Die Ausspähung unserer Privatsphäre weckt mehr als ungute Gefühle. Ängste und Sorgen sind die Folge. Je größer die Fantasie, desto größer erscheinen die Sorgen.
Dale Carnegie behauptet in seinem Buch „Sorge dich nicht – lebe!“, dass 80 % aller Sorgen ganz umsonst sind. Recht hat er. Wir sollten Gott, unserem himmlischen Vater, vertrauen – ER ist treu und sorgt für uns, weil ER weiß, wessen wir bedürfen!
Und supergut finde ich folgendes Zitat (S. Young): "Angst und Sorgen entstehen immer dann, wenn ich mir die Zukunft ohne JESUS vorstelle."  Es ist wahr! Rufe den Namen JESUS aus und Du wirst erstaunt sein, was passiert, denn bist DU nicht viel mehr als sie (die Vögel)?

Angelika Pohl für GottinBerlin.com

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