Sonntag, 11. August 2013

Häuslicher Hitze-Schutzkeller in Berlin

Da, wo die häuslichen Keller zum Schutz vor Bomben im 2. Weltkrieg dienten, trafen sich die Berliner, um gemeinsam zu überleben. Wer kennt sie nicht, die Luftschutzkeller in Berlin. In den meisten Berliner Mietshäusern wurden von einem Mietshauskeller zum anderen Durchbrüche geschaffen, damit bei einem Bombeneinschlag mehrere Fluchtwege vorhanden waren. Gott sei Dank, der Krieg ist vorbei.


Zugemauerter Durchbruch in Berlin-Moabit; Photo by Thomas Gerlach
Zugemauerter Durchbruch in Berlin-Moabit
Diese häuslichen Luftschutzkeller hatten ihre Berechtigung. Zum Schutz vor einer Gefahr. Gerade eben war ich mit Andreas Lattka im Keller und wir haben uns einen solchen ehemaligen Durchbruch angeschaut; siehe Foto. Andreas sagte dann noch, dass Kellerräume mit einer Preußischen Kappendecke bevorzugt wurden, da diese eine besondere gute Statik hatten.

Wie ist das aktuell mit der schon seit Wochen anhaltenden Hitze in Berlin? Für viele Berliner unerträglich, für einige schon gefährlich.

Ich dachte so bei mir, dass es doch ein gutes Angebot von Berliner Wohnungsbaugesellschaften wäre, wieder Schutzkeller einzurichten und zwar Hitze-Schutzkeller. In den Berliner Kellern
ist es bekanntlich immer kühler, manchmal sogar entenpellenkalt. Diese Einrichtung wäre gegenüber einer kostenintensiven Klimaanlage vertretbar. Oft fahren in den großen Mietshäusern sogar die Fahrstühle bis in den Keller. Damit kann dann diese Einrichtung auch von Menschen mit Behinderungen genutzt werden.

Auch wenn so eine Umsetzung in diesem Sommer nicht mehr möglich ist, der nächste Sommer kommt bestimmt. Jetzt, wenn der Leidensdruck hoch ist, könnten schon mal erste Planungen angeschoben und erste Bedenken beseitigt werden. Der erste Schritt ist wichtig.

Erholung bei einer großen Hitzelast, umsonst von kühler Luft umgeben, Gemeinschaft haben, Menschen kennenlernen, ... Übrigens, nächsten Sommer haben wir die WM. Ein guter Grund, jetzt schon mal den TV-Anschluss im neuen kühlen Hitzeschutz-Gemeinschaftsraum oder entsprechende Kellerfläche zu beantragen. Seid vorbereitet; wie auf so vieles im Leben und danach.

Ich möchte hiermit schon mal auf den morgigen Blog von Thomas N. hinweisen, der sich über folgendes Thema einen Kopf gemacht hat: "Braucht man im Himmel einen Mantel, wenn es in der Hölle heiß ist?"

Sollten Sie, solltest Du jetzt über heiße Fragen in deinem Leben nachdenken und überlegen, was Gott damit zu tun hat, dann fange doch einen Austausch darüber mit einem unserer Berliner E-Mailpartner und -Mailpartnerinnen an. Der erste Schritt ist wichtig.

Euch allen dazu einen kühlen Kopf! 


Thomas G. für GottinBerlin.com

Heißer Tipp: Sollten Sie, solltest Du in einem solcher Mietshäuser wohnen, dann habe doch den Mut, diesen Blog an die Wohnungsbaugesellschaft zu senden. Mal schauen, was sich tut ;-).

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