Freitag, 16. August 2013

Ich habe einen Traum!

Träume; Photo by Thomas Bruhnke
Träume
Am 8. August 1963 – also vor 50 Jahren – fand der in die Kriminalgeschichte eingegangene Postraub in England statt. Umgerechnet 50 Mio. EURO wurden erbeutet. Ob sich die Posträuber damit Träume erfüllen wollten und ob sich die Posträuber damit Träume erfüllen konnten?

Am 24. August 1963 – ebenfalls vor 50 Jahren – wurde in den USA eine der berühmtesten Reden unserer Zeit gehalten. Martin Luther King, Baptistenpastor, begann seine Rede als Bürgerrechtler gegen die politische Praxis der Rassentrennung in den Südstaaten mit den Worten I HAVE A DREAM. Im April 1968 wurde er ermordet. Er wäre heute 84 Jahre alt.

»Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages diese Nation erheben wird und die wahre Bedeutung ihrer Überzeugung ausleben wird: Wir halten diese Wahrheit für selbstverständlich: Alle Menschen sind gleich erschaffen. Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können. Ich habe einen Traum, dass eines Tages selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und in der Hitze der Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandelt wird. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt. Ich habe heute einen Traum!«[1]

Träume. Wer träumt nicht ? Und das auch tags? In den Anfangssätzen seiner Rede, die mit den Worten I have a dream (today) rahmte, taucht das Wort GOTT nicht auf. Und doch war Kings Traum von Gottes Mitleid, von Gottes Liebe, von Gottes Sehnsucht nach Menschlichkeit und Gerechtigkeit, nach Frieden unter den Menschen inspiriert.

Die Posträuber träumten von Glück und Freiheit, das sie verbrecherisch erreichen wollten. Alles, was man dazu lesen kann, hat mit Glück dann nichts mehr zu tun, sondern mit Flucht, Angst, Strafe ….

Martin Luther King versuchte, im Einklang mit Gottes Willen für das Miteinander der Menschen zu sein. Sein Traum, sein Leben, seine Worte sind bis heute für viele Menschen, die sich am Guten orientieren wollen, inspirierend.

Mein Traum ist es, dass sich Gottes Traum von mir nach und nach verwirkliche. Da jeder Mensch anders ist, möchte Gott sicher, dass ich ganz ich selbst bin und nicht nur eine billige und letztlich unerreichbare Kopie eines Idols. Ich kann immer mehr der werden, der ich sein kann, wenn ich es zulasse, dass Gottes Liebe mich verändert. Ich kenne Menschen, die so verbunden mit Jesus Christus leben, dass Jesu Leben ihr Leben prägt. Das ist mein Traum für mich. Darum lese ich gern in der Bibel. Darum bin ich gern mit Menschen zusammen, die mich von Gott etwas spüren lassen.

Und Du ? Möchtest Du mehr erfahren über Gottes Möglichkeiten in Deinem Leben ? Dann fange doch an, die Fragen zu stellen, die dich bedrücken. Einer unserer Berliner E-MailpartnerInnen erwartet deine E-Mail.

Thomas Bruhnke für GottinBerlin.com


(Foto: Abutilonblüte auf meiner Fensterbank: Blüten sind ein sehr schönes Gleichnis für Gottes „Traum“ von mir ...)







[1]  Aus Wikipedia, Seite: I Have a Dream

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