Montag, 30. September 2013

Das Glück der Verlorenen


Das Glück der Verlorenen
Hans Günter. Sein G3-Sturmgewehr ist schon geladen, um den Arzt zu erschießen, durch dessen vermeintlich falsche Behandlung seine junge Frau auf dem Sterbebett liegt. Doch zwei Stunden, bevor er den geplanten Mord ausführen will, durchkreuzt ein nerviger Vertreter seine finsteren Rachepläne.

Tim genießt sein Rollenspiel sowohl als gutbürgerlicher Posaunenchor-Bläser wie auch als abgefahrener Reggae-Kiffer, wird dann esoterischer Bio-Freak und erlebt schließlich eine »biologisch-dynamische Bauchlandung«. Am Ende erkennt er, dass man zu Gott auch ohne jeden »Hokuspokus« eine echte Beziehung haben kann.


Carina hat quälende, traumatische Erinnerungen an ihre Kindheit und versucht schon als Jugendliche, durch Alkohol, wechselnde Beziehungen und okkulte Praktiken die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung zu stillen.


Tasso ist ein gewiefter Unternehmer, selbstbewusst, erfolgsverwöhnt und von seiner Unantastbarkeit überzeugt. Doch dann wird er von Freunden zu einem Kurz-Trip eingeladen und erkennt dort in einer ihm völlig ungewohnten Umgebung, welch ein Schuft und Egoist er in Wirklichkeit ist. Und das hat gravierende Auswirkungen …


Yusuf. Seine Heimat ist Anatolien, wo er seine Kindheit verbringt. Mit großen Hoffnungen und Zukunftsplänen kommt er als junger Mann nach Deutschland und erlebt bald, dass seine Träume wie Seifenblasen zerplatzen und dem Tröster Alkohol Platz machen.

Scheinbar hoffnungslose und desillusionierte Menschen erfahren an den Kreuzwegen ihres Lebens Begegnungen, die ihr Leben für immer verändern …



empfohlen von Harald S. für Gott inBerlin.com 

W. Bühne /Hrsg. "Das Glück der Verlorenen" 1,90 Euro, 160 Seiten, CLV Verlag erhältlich bei  COEO/ Haus der guten Taten im Forum Steglitz/ 1.OG 

Samstag, 28. September 2013

Das war ein Sommer …

der mir Freude machte. So viel Sonne … könnte ich schreiben. Ja, das stimmt, obwohl es Menschen gibt, die sich das Wetter auch mit anderen Augen anschauen und sich deutlicher Abkühlung oder Regen herbeisehnen und dafür auch gute Gründe haben.
Quelle: clipart
Ich denke eben gerade aber an das Wetter „in mir“. Die Wolken, die über mich hinziehen … oder der klare Sonnenschein im Herzen, ein „Unwetter im Anzug“ oder gar „Stürme des Lebens“, die sich anmelden?

Viele persönliche Stimmungen oder Situationen drücken wir ja in Bildern aus. Oder ein Gegenstand wird zu einem Gleichnis für mein Leben, z.B. ein Trinkbecher mit einer richtigen „Macke“. Ich habe auch so manche „Macke“ ...

Solche (inneren) Bilder oder Gegenstände lösen etwas aus in mir, rufen bisweilen auch Erinnerungen wach (z.B. erinnert mich ein alter Füller immer an meine Mutter, die mir viele Briefe geschrieben hat … und das tut mir gut).

Und das Bild vom Trinkbecher mit dem „Dipser“ versöhnt mich in gewisser Weise mit mir selbst … Gott sieht mich anders: Liebevoll schaut er mich an.

Jesus bringt den Menschen seine Botschaft auch oft in Bildern oder Gleichnissen. Er sagt zum Beispiel: Wer mir nachfolgen will, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“

Hm. Dieses Wort ist selbst in unserer Welt, in der man von Jesus nicht mehr viel weiß, präsent geblieben. So mancher spricht von dem Kreuz, das er zu tragen hat. Eine Last ist damit gemeint, die man nicht so eben abschütteln kann, vielleicht eine persönliche Schwäche, die es einem mit sich selbst und auch anderen mit einem nicht leicht macht, vielleicht die Sünde, durch die ich einem anderen wehgetan habe, die Schuld, die ich auf mich geladen habe.

Nun hat ja Jesus tatsächlich ein Kreuz getragen, das Kreuz, an dem er zu Tode gebracht wurde, von Quälereien und Spott begleitet.

Damit wird für mich deutlich, dass das Kreuz, das ich zu tragen habe, schon längst getragen worden ist. Vielleicht darf ich sogar sagen: Ich mit meinem Kreuz bin „getragen“ von Jesus, der das Kreuz wirklich stellvertretend getragen hat und mich in seiner großen Liebe dabei schon „im Blick hatte“.

Hat Jesus am Kreuz mich sozusagen schon mitgenommen zum Vater und mich ihm ans Herz gelegt? So dass ich mit meinem Kreuz „gut aufgehoben“ bin und es wagen kann mit mir selbst? Ich glaube, Jesus hat da unendlich viel für mich getan.

Vielleicht wird da manches anders in meinem Leben, weil Jesus meinem Leben einen Kick geben will. Ich will, dass Jesus mit verändernder Liebe in mein Leben kommt, jeden Tag neu … in allen Großwetterlagen und mit „meiner Macke, dem Dipser“.

T. Bruhnke für GottinBerlin.com

Freitag, 27. September 2013

"Seid langsam zum Zorn", sagt ausgerechnet ein Choleriker.


Da gehste jemütlich 'nen Waldweg mit deiner Hündin spazieren und dann kommt dir so´n Spinner entjegen, der, wohl um die beiden Damen, die er mit sich führt zu beeindrucken, verlangt, der Hund müsse einen Maulkorb tragen. „Den haste viel nötiger als ich!“, war meine Antwort im Affekt.


 
´Würde Dummheit weh tun`, so dachte ich in dem Moment, ´du wärst chronischer Schmerzpatient`. Ungerecht? Ja, vielleicht. Aber wo liegt die Grenze zwischen dem notwendigen Ertragen des Anderen in seiner Andersartigkeit... Und manche Leute sind ziemlich andersartig, was allerdings wenig mit artig zu tun hat... und der notwendigen Psychohygiene, um sich vor Magengeschwüren zu schützen?

Charles H. Spurgeon, ein großer Prediger aus vergangenen Jahrhunderten, entgegnete einmal einer Dame, die nach einer Predigt meinte, seine Krawatte sei zu lang, er würde sie kürzen, wenn sie sich die Hälfte ihrer Zunge abschneiden ließe.

„Seid langsam zum Zorn“, sagt der Apostel Paulus, der vor seiner Begegnung mit dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus als wutschnaubender Verfolger der Christen beschrieben wird. Danach war er fromm – allerdings nicht lammfromm. Wer seine Briefe liest, wird immer wieder auf Passagen treffen, die sehr zornig formuliert sind. Und er ist in seinem Zorn (meistens) im Recht. Und er sagt ja auch nicht, wir sollten gar nicht zornig werden, sondern uns in dieser Gemütsverfassung langsam verhalten. Und er fügt hinzu, dass wir, wenn wir zürnen, nicht sündigen, d.h. auf deutsch: dem Anderen keinen Schaden zufügen sollen.

Als ich etwa sechs Jahre alt war, gab es ein paar ältere Jungs, die meinten herausfinden zu müssen, was passiert, wenn die Sonne durch eine Lupe auf meine Haut trifft. Mein Vater, der mein Schreien hörte, kam, aber sowas von zornig, herausgeschossen.. Die Kerlchen haben es ohne Schaden überstanden, mich jedoch nie wieder angefasst. Und mein Vater konnte den Eltern der Kerlchens weiter freundlich in die Augen sehen.

Es gibt einen hastigen Zorn, der nicht selten zu Hass führt. Und es gibt einen „heiligen“ Zorn, der Gerechtigkeit im guten Sinne fordert. Der Zorn der Tier- und Naturschützer, der Frauenbewegung, ohne die wir heute keine Kanzlerin hätten (ob wir mit ihr als Person einverstanden sind oder auch nicht), den Zorn der Friedensbewegung usw. Ohne diese zornigen Bewegungen wäre vieles noch viel mehr im Argen als das, was uns nach wie vor- zu Recht- zornig macht.

Und übrigens, selbst Gott, die Liebe in Person, kann sehr zornig sein, wo Seine Schöpfung, Seine Kinder gequält werden. Doch Sein Zorn will Gerechtigkeit, nicht Vergeltung. Worauf bist Du eigentlich zornig?

Thomas Nachtigall für GottinBerlin.com

Donnerstag, 26. September 2013

Er macht aus Fremden Brüder

Brüder und Schwestern in Christus

In mehreren Bibelversen erwähnt man die Geschwister von Jesus Christus (z. B. :Matthäus 12,46, Lukas 8,19, Markus 3,31, Johannes 7,1-10 und Apostelgeschichte 1,14). Bücher wurden von Theologen und Laien darüber geschrieben. Kann man heute noch Geschwister von Jesus Christus sein? Ehe ich über meine Überzeugung spreche, möchte ich eine kleine Geschichte erzählen.



Vor circa 3 Jahren wurde ich in eine andere Abteilung versetzt. Ich lernte neue Kollegen und Kolleginnen kennen. Darunter war ein riesiger Mann, der sehr ungewöhnlich aussah. Es dauerte Zeit und Überwindung, aber wir wurden zuerst gute Kollegen und zum Schluss Freunde. Wir sprachen über Gott und die Welt und dann immer mehr über das Reich Gottes, das eigentlich zum Greifen nah ist.

Dieser Kollege und Freund ist momentan im Krankenhaus und es wird dauern, bis er zurückkommt. Ich bete zu Gott, dass er wieder gesund wird. Ich versuche seine Frau jeden Tag am Telefon zu trösten und besuche ihn im Krankenhaus. Ich habe festgestellt, dass dieser Kollege und Freund eben auch ein Bruder geworden ist. Wir sind genetisch nicht verwandt und dennoch spüre ich, wie nah wir sind. Es ist das Wunder Christi. Er kann fremde Menschen in Geschwister umwandeln. Wir müssen nur in unseren Herzen wie Maria das Fiat-Wort sagen und dem Plan Gottes zustimmen.

Jean-Paul ein Franzose aus Berlin für GottinBerlin.com

Mittwoch, 25. September 2013

Warum lässt Gott das zu?

Manchmal passieren Dinge im Leben, die wir nicht verstehen. Wir fragen uns: 
  • Warum ist dieser Unfall passiert? 
  • Warum habe ich diese Krankheit? 
  • Warum habe ich keinen Job? 
  • Warum wurde ich enttäuscht? 
  • Warum ist dies oder jenes ungerecht? 
Wir bitten Gott, dass er… 
  •  … uns heilen soll; 
  • …  uns einen Job geben soll; 
  •  … uns Frieden schenken soll; 
  •  … uns gerecht behandeln soll. 
Warum lässt Gott das zu? Ein Gitarrist ohne Arme.
Wir haben immer etwas zu beklagen und sind unzufrieden. Warum eigentlich? Ich glaube, weil wir Menschen uns gern selbst bemitleiden, wie schlecht es uns doch geht. Wir wollen einfach nicht wahrhaben, dass Gott etwas Gutes und Großes mit uns im Sinn haben könnte. Wenn wir nicht wissen „Warum?“, fällt es uns schwer Gott zu vertrauen, weil wir seinen Plan nicht verstehen.

Dabei hat Gott für jeden von uns einen wundervollen Plan für unser Leben, eine Bestimmung, die wir erfüllen dürfen. 

Jawohl, daran glaub' ich ganz fest! 

Manchmal will Gott uns, glaube ich, nicht von unseren Problemen befreien, sondern sie eher zu unserem Vorteil gebrauchen. Wie ich das meine? Ich will es euch an einer Geschichte aus der Bibel erklären. 

Es gab einen Mann, der ohne Augenlicht zur Welt kam. Unterwegs sah Jesus einen Mann, der von Geburt an blind war (Johannes 9, 1). Auch hier wurde gefragt: „Warum?“ Warum wurde dieser Mann geboren, ohne etwas sehen zu können? Und wer ist Schuld daran? „Meister“, fragten die Jünger ihn, „warum wurde dieser Mann blind geboren? Ist es wegen seiner eigenen Sünden oder wegen der Sünden seiner Eltern ?" (Johannes 9, 2) Jesus gibt daraufhin eine wahnsinnige, coole Antwort: „Er wurde blind geboren, damit die Kraft Gottes an ihm sichtbar werde.“ (nach Johannes 9, 3) Ich glaube, Jesus will uns damit sagen, dass wir uns nicht beklagen sollen, wenn wir Rückschläge im Leben erleiden.

Gott hat etwas Großes mit uns vor! Er ist gut und hat einen wundervollen Plan für uns! Wir müssen uns klar machen, dass Gott etwas Tolles für uns bereithält.

Ich bin auf einen tollen Mann aufmerksam geworden, den ich für seine Stärke und Kraft echt bewundere. Er heißt Tony Melendez. Dieser Mann kam ohne Arme zu Welt. Tony hatte einen Traum: Gitarre spielen.

Klingt ein bisschen absurd - oder?

Ist es aber nicht. Er ließ sich nicht unterkriegen. Er wusste, dass Gott einen Plan für ihn hat. Tony glaubte daran, dass Gott seine Schwäche gebrauchen konnte. Also lernte Tony mit seinen Füßen Gitarre zu spielen. Heute spielt er wirklich klasse und erzählt vielen anderen seine Geschichte:



Solltest du also mal nicht verstehen, warum etwas ist, wie es ist, dann mach dir bewusst, dass Gott etwas Wundervolles für dich bereithält. 

Gina für "Gott in Berlin"
Gina ist Internetmissionarin und betreibt die Seite "Meeting  Jesus".
In unserem Blog kannst du lesen, warum sie das macht: Gina meets Jesus

Dienstag, 24. September 2013

..der Dummheit fette Beute

Während wir in Deutschland demokratisch wählen durften, flogen den Christen in Pakistan die Leiber ihrer Liebsten um die Ohren. In Nairobi wurden Menschen in einem Einkaufszentrum zusammengeschossen oder als Geiseln genommen. Wieviel Wahnsinn muss in Menschen herrschen, die sich zu so einer Scheiße hinreißen lassen? "Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen", lautet ein Jesuswort.
 
Man kann nun wirklich nicht behaupten, dass sich in Deutschland die Schwarzen und die Roten wirklich grün sind, das haben der Wahlkampf und die Wahl mal wieder deutlich gezeigt. Und trotzdem, da können die ganzen wie auch immer eingefärbten Vertreter ihrer Partei an einem Tisch sitzen, aufs schärfste kontrovers debattieren und trotzdem im Anschluss zusammen freundschaftlich einen trinken gehen. Unterschiede in der Sache und doch menschliche Gemeinsamkeit. Das haben wir - zum Großteil - in Europa über die Jahrhunderte gelernt, ebenfalls um den Preis vieler unschuldiger Menschenleben. "Gott mit uns" oder "Für Gott und Vaterland" stand häufig auf den Koppeln der sich bekriegenden Armeen.

Heute sehen und hören wir solche Nachrichten und stehen kopfschüttelnd und fassungslos davor. Dass sich Menschen gegenseitig töten, weil sie unterschiedlicher Meinung sind, geschieht auch bei uns noch im Einzelfall, denn die Dummheit stirbt nicht aus und Morden ist immer ein Ausdruck tiefster Dummheit, egal welches Motiv sie vorgibt. Einem anderen sein einmaliges, unwiederbringliches Leben zu nehmen, ist Ausdruck von Dummheit, die unfähig oder unwillig ist, den Wert und die Komplexität des Lebens wahrzunehmen. Dummheit meint hier nicht einen Mangel an Intelligenz, es gab und gibt zu allen Zeiten sehr intelligente Mörder. Es geht um die Dummheit des Herzens, aus dem Arroganz, Rechthaberei, Gier und Hass entspringen. Auch das wusste Jesus zu sagen. 

Und diese Dummen berufen sich auch noch auf Gott. Sicher, das haben sie in Europa und den von Europäern annektierten Gebieten auch getan. Und die Geschichte des Abendlandes ist leider zu einem großen Teil eine sehr dumme Geschichte. Mittlerweile scheinen wir etwas klüger geworden zu sein(?).

Eine Frage möchte ich von diesen ganzen Dummen, die sich in ihrem Morden auch noch auf Gott berufen, ja Ihn zum Auftraggeber ihrer Taten machen, gern beantwortet haben. Mit was für einer Logik lässt sich behaupten, dass der Schöpfer alles Lebens, der das Leben selbst ist, verlangt, dass von Ihm geschaffene Menschen andere von Ihm geschaffene Menschen vernichten? Weil jemand anders denkt, lebt, glaubt oder nur anders betet? 

Ehrlich, bei soviel Dummheit gehen mir die Worte aus und ich habe nur noch die schmerzverzehrten, trauernden Gesichter der Menschen vor Augen, die auf solch dumme Weise Menschen verloren haben, die sie liebten, die übrigens bis in die letzte Faser von Gott geliebt wurden. 

Nochmal: "Wer zum Schwert greift", um gegen andere seine egoistischen Belange durchzusetzen, "wird durch das Schwert umkommen". Wenn nicht in dieser Welt, durch ein menschliches Schwert, dann in der kommenden Welt durch das Schwert Gottes. An dieser Stelle tun mir ehrlich alle Atheisten leid, die um keine höhere Gerechtigkeit wissen, die nach ihrer Vorstellung damit 
leben müssen, dass diese Verbrecher ungeschoren davon kommen.

Manchmal, gerade bei solcher Nachrichtenerstattung, ist mir die Erwartung eines Jüngsten Gerichts ein großer Trost. Mag sein, dass es auch für mich ein paar sehr peinliche Facetten bezüglich meines Lebens haben wird. Aber es geht nicht um mich, es geht um Gerechtigkeit, die Gerechtigkeit Gottes. Und nur in Seiner Gerechtigkeit gibt es auch eine wahre Gerechtigkeit für den Menschen. Amen.


Thomas Nachtigall für Gott in Berlin     


Montag, 23. September 2013

Meine Wahl

Nun haben wir unsere Wahl getroffen, der große Sonntag der Bundestagswahl liegt hinter uns. Zumindest hat die Zahl der Nichtwähler im Gegensatz zur letzten Bundestagswahl ein wenig abgenommen. Und dennoch: Etwa ein Viertel der wahlberechtigten Deutschen haben auch dieses Mal ihr Wahlrecht nicht in Anspruch genommen.  

Als ich gestern diese Zahl hörte, musste ich an eine Ansprache des Bundespräsidenten Joachim Gauck denken, die ich vor einigen Wochen miterleben durfte. Er erzählte von seinem persönlichen Beschluss, den er in seinem Leben gefasst hatte, an dem Tag, als die Berliner Mauer fiel. An diesem Tag habe er beschlossen, dass es keine Wahl mehr geben werde, die er nicht in Anspruch nehmen wird. Menschen, die in einem System wie der damaligen DDR lebten, hatten keine Wahl. Es gab keine Möglichkeit, ein anderes Leben zu führen, als das in den festgelegten Grenzen – es sei denn, wenn man bereit war, ein großes Risiko einzugehen. Als Joachim Gauck von diesem Erlebnis erzählte, sah ich einen etwa gleichaltrigen Mann, der vor mir stand und sich Tränen wegwischte.

Da ich selbst nicht während dieser Zeit aufgewachsen bin, wurde es erst in diesem Moment für mich wirklich greifbar und real: Vor 24 Jahren lebten in meiner Straße, in meiner Wohnung in einem Stadtteil in Ostberlin, Menschen, die keine Wahl hatten. Während wir heute mit der gesamten Welt in Verbindung stehen und Freundschaften weltweit pflegen können, wurden über Jahre hinweg ganze Familien auseinander gerissen – und das innerhalb dieses Landes. Und in dem gleichen Land, hier in Deutschland, wurden unzählige Juden und Randgruppen getötet, umgebracht. Von unsrer eigenen Regierung. Es ist keine 70 Jahre her. Unsere Großeltern können uns davon erzählen.

Heute klagen wir darüber, dass entweder alle Parteien, zumindest die "Großen" gleich sind oder dass es überall Mängel gibt. Doch bei allen Mängeln sieht unsere Situation heute so aus: Es ist möglich, eine Entscheidung zu treffen. Nicht für ein Ideal. Wohl aber für eine oder sogar mehrere Parteien, die alle zumindest eines gemeinsam haben: Sie tragen den Wunsch in sich nach einer gerechteren Gesellschaft, nach Demokratie und sind sich einig darin, dass Fremdenhass, Judenhass, Unterdrückung, Gewalt und Diktaturen nie wieder Raum bekommen dürfen in diesem Land.

Ich gehöre zu der neuen Generation, die weder die Zeit der DDR noch die der Nazis erlebt haben. Für uns ist all das normal: Wir leben in einem freien Land, jeder darf sagen, was er denkt und leben, wie er es für richtig hält. Es war schon immer so, seit wir leben und wir gehen automatisch davon aus, dass es auch immer so bleiben wird.

Teilweise kenne ich diese Haltung auch von mir selbst: Es beschäftigt mich manchmal genug, mein eigenes Leben zu gestalten, mich um eigene Dinge zu kreisen. Man hat manchmal den Eindruck, sowieso nichts Gravierendes verändern zu können und gibt sich ganz gerne damit zufrieden, das eigene Leben nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

Es kann viel Mut und Überwindung kosten, uns aktiv für die Veränderung bestimmter Lebensumstände einzusetzen. Das ist ein Aspekt, der - neben vielen anderen - Jesus für mich absolut glaubwürdig macht: Ihm sind Menschen nie egal gewesen. Wo er auftauchte, hat er Dinge verändert. Er hat die Menschen geprägt durch seine Worte, hat Menschen ihre Leiden weggenommen, sie gesund gemacht und ihnen Antworten gegeben auf die zentralsten Lebensfragen. Er hat sein ganzes Leben für uns gegeben. Die Worte von ihm sprechen bis heute, 2000 Jahre später, konkret in das Leben unzähliger Menschen hinein. Noch heute erleben Menschen Veränderung und Heilung durch ihn. Er hat sich dafür entschieden, Menschenleben zu verändern und alles für uns zu geben. Ich habe mich vor einigen Jahren dafür entschieden, ihm zu glauben und ihm nachzufolgen.

Wenn Jesus sagt, dass wir ihm nachfolgen sollen, dann macht mir das unglaublich viel Mut: Ich will nicht konsumieren, sondern glauben, dass ich selbst verändern kann. Da wo ich bin. In meinem persönlichen Umfeld, in meiner Nachbarschaft, in meinem Beruf, in meiner Gemeinde – überall da, wo ich mich einbringe. In dem Maß, wie es für mich möglich ist. Ich kann mich entscheiden, es zu tun. Das ist etwas ganz Besonderes!


Monika L. für GottinBerlin.com

Freitag, 20. September 2013

Prost Wahl-Zeit

Am vergangenen Montag gab es mal wieder für mich einen zusätzlichen Abendtermin. Ich traf mich mit einem lieben Menschen im COEO, im Forum Steglitz. Ein hervorragender Platz, um bei der Besprechung einen guten Kaffee aus dem FairTrade-Handel zu genießen. Gegen 19:00 Uhr waren wir dann mit unseren Themen durch und ich fuhr wieder nach Hause. Hierbei traf ich dann die Entscheidung, doch mal meine Gedanken zu den Wahlplakaten zu schreiben.


Friedrich-Wilhelm-Platz in Berlin-Steglitz; Photo by Thomas Gerlach
Am Friedrich-Wilhelm-Platz in Berlin-Steglitz
Habe ich nicht erst vor ein paar Tagen ein "Hoch auf den Himmel" ausgerufen, so will ich jetzt ein "Prosit auf den Wahl-Kampf" anstimmen.

Was liegt mir so an dem Wahlkampf? Es wird gekämpft! Nicht, dass ich Gewalt verherrliche, nein, ich sehe aber dieses Engagement sowas von stark vor meinen Augen, dass ich fröhlich ausrufe: "Geht doch!" All die Straßenplakate, die Infostände, die Talk-Shows und Löwenrunden von unseren Politikern. Da steckt richtig Herzblut und Eifer dahinter. Jawohl, wenn man ein Ziel hat und dafür kämpft, dann kommen Überlegungen und Taten, die ansonsten im Alltagstrott nicht zum Zuge kommen.

Wie wollen wir gläubige Christen, die wir ja schon die Ewigkeit sicher haben, damit umgehen? Wie wollen wir auf diesen Status aufmerksam machen, damit andere ins Fragen kommen? Sollen wir eine direkte Werbeansprache wählen? Zum Beispiel:

  1. "Hast Du dein Ticket für den Himmel schon eingelöst?"
  2. "Ich wünsche mir DICH im Himmel an meiner Seite!"
  3. ........
Friedrich-Wilhelm-Platz in Berlin-Steglitz; Photo by Thomas Gerlach
Am Friedrich-Wilhelm-Platz in Berlin-Steglitz
Was Werbung angeht, können wir von der Wahl-Zeit lernen. Deshalb: "Prost Wahl-Zeit"

Und wenn Sie bis heute noch nicht wissen, welche/wen Sie wählen sollen, dann empfehle ich, sich nochmals auf einer guten, zusammengestellten Liste, mit den Programmen ausgewählterParteien auseinander zu setzen. Hier ist der Link dazu.

Thomas G. für GottinBerlin.com

Donnerstag, 19. September 2013

Lust auf mehr - und mehr kommt!

YouthUnited

Fast 400 Jugendliche aus über 30 Kirchengemeinden Berlins und darüber hinaus kamen am Samstag, den 14.09. in der Zentrale der Berliner Stadtmission, nähe Berliner Hauptbahnhof, zusammen.


Der Anlass war eine Premiere! Nachdem die Jugendlichen der internationalen Gemeinden schon zweimal einen kleinen Jugendtag feierten, kamen diesmal endlich die Deutschen hinzu. Der Saal war also bunt und das nicht nur was die Hautfarben anging, sondern auch was die geistliche Herkunft betraf. Von CVJM bis pfingstlerisch war alles vertreten und diese Einheit wurde so richtig gefeiert. "YouthUniteD" war entsprechend auch der Titel des Jugendtages der Jugendabteilung von "Gemeinsam für Berlin", "BerlinUniteD".

Viele Jugendliche arbeiteten schon seit Freitag am Aufbau der grandiosen Technik und Dekoration und mehr als 20 Jugendgruppen waren vor und während des Jugendtages aktiv dabei, um den Tag zu einem tollen Erlebnis werden zu lassen. Als die Schlange vor dem Eingang gegen 15.30Uhr verschwunden war, begann es mit 30 min Action, moderiert von den Mitglieder des Leitungskreises Florian Fürst und Joshua Lupemba. Dank der "YouthUniteD"- Band und den Tänzerinnen von YWAM war die Wohlfühltemperatur schnell erreicht. Anschließend ging es für 1 1/2 Stunden in Kleingruppen von 20 bis 60 Jugendliche aus den unterschiedlichsten Jugend- und Studentengruppen. Es wurde gespielt, über das Reich Gottes nachgedacht und gemeinsam auf das Reden Gottes gehört. Eine gute und intensive Zeit! Nachdem dann alle mit HotDogs versorgt waren, wurde die große "Spielwiese" erföffnet. Bungeerun, Fingerrockets, Kistenklettern, Sofas, BreakDance und blauer Himmel mit einer großen Portion Sonnenschein ließen keine Langeweile aufkommen. 

Um kurz nach 19 Uhr kamen dann wieder alle zusammen. Die kommenden zwei Stunden waren voll gepackt mit Lobpreis, einem Segnungsangebot, Spaß und kurzen Impulsen von Tobias Pfarrkicher und Tobi Schöll aus dem Leitungskreis zum Thema Einheit und Leib Christi.

Ein herzlicher DANK geht an dieser Stelle auch die Leiter Claus Schröder, Stefan Boscheck, Simon Lusky und Zizong Yoon, an alle Mitarbeiter und Jugendliche die diesen Tag möglich gemacht haben und ein riesen DANK geht an Jesus für seine Gegenwart!

"YouthUniteD" macht definitv Lust auf mehr - und mehr kommt! www.youthunited.de

Tobias Schöll für GottinBerlin.com

Mittwoch, 18. September 2013

Wahl-Kreuze

Wer hat sie aufgestellt, die Wahl-Kreuze, in der so weltoffenen Stadt Berlin, in den Köpfen hemmungsloser Machtsucher? 

Immer das Kreuz mit der Dummheit! Da schießt sich eine Partei darauf ein, eine Minderheit ans Kreuz der Politik zu nageln um die Stimmkreuzchen unzufriedener, leicht zu beeindruckender Menschen zu ermogeln.
„Wehrt euch“, „Gebt Gas“ ….2013?

Sind es die Migranten, die in Deutschland Steuergesetze verabschieden? Haben Migranten ein System zur Zerstörung der Arbeit in Deutschland geschaffen, welches von anderen westeuropäischen Ländern bereits beneidet wird? Wenn man in den Tagen vor der Wahl durch Berlin fährt, kann man manche lebensnotwendigen Verkehrsschilder nicht sehen, da sie von einer Flut schreiend bunter Wahlplakate verdeckt werden. Doch diese Monster verdecken noch weit aus Wichtigeres: die Wahrheit!

VOLK WILL WAHRHEIT
In diesen Tagen denke ich viel über Wahrheit nach. Wie schreiend muss Lüge noch werden, ehe wir aufstehen und NEIN sagen? Wann gönnen wir uns den Luxus wahrhaftig zu werden? Unsere Lebenskonzepte, die auf Betrug basieren, halten von 12 bis Mittag. Schalte den Fernseher ein und sieh dir die Früchte der Unwahrheit an...

In der Bibel schreibt Jemand über das Sich-selbst-Belügen: Hey Männer, Gott-Erkennen ist keine Frage der Biologie, der Quantenphysik oder der Geschichtsforschung. Die logische Konsequenz darauf, dass ich in meinem Hirn auch nur die Ahnung eines Schöpfers zulasse, bedeutet: also könnte es sein, dass ich für mein Handeln verantwortlich sei...? ...also müsste ich mich ändern....das geschehe mir bloß nicht! (frei übersetzt)

Wer zeichnete das Bild eines versklavten, dümmlichen, unzufriedenen Gotteskindes? Doch nur Könige, die ihre Untertanen ausquetschen wollten.
Tatsächlich aber macht die Wahrheit sogar erst richtig frei, so frei, dass man sogar Wahlplakate besprüht, oder dass man empor steigt aus der Asche des Alles-Mitmachens.
Die Wahrheit Gottes befreit sogar von dem, was in die Haut gewachsen scheint. Sie setzt frei von den Seiten, die man an sich selbst nicht mag. Sie öffnet ungeahnte Reserven an Lebenskraft in dir.

Mach dein Kreuz bei Gott und es werden Berge zerfließen wie heißes Wasser!

Gisela H. für GottinBerlin.com

Dienstag, 17. September 2013

Liebe auf Platz 1

Heute Abend treffe ich mich mit den Verantwortlichen mehrerer Gemeinden. Pastoren, Gemeindemitglieder mit finanzieller Verantwortung, Personen, die ebenfalls predigen oder eine Gruppe in der Gemeinde leiten. Alle sind sie in ihren Gemeinden im sog. „Vorstand“ und sind beteiligt an den grundlegenden Entscheidungen für die Gemeinde, haben geistliche oder verwalterische Verantwortung übernommen.

Liebe auf Platz 1; Photo by ClipArt MS Office
Liebe auf Platz 1
Ich freue mich auf diese Runde. Es tut gut, mit Menschen zusammen zu sein, die ihr Herz ganz bei denen haben, mit denen sie zusammen sind und zugleich bei Gott. Ich fühle mich mit allem, was ich vielleicht selbst sagen werde, gut aufgehoben. Ich kann dankbar sein für das, was ein anderer sagt, weil es mich anregt, über etwas nachzudenken.

Wir werden auch miteinander beten. Vertrauen zueinander und Vertrauen zu Gott kommen da zusammen.

In solchen kleinen Gemeinschaften erlebe ich, wie Gott es meint: Jesus Christus hat auf der Erde auch dafür gelebt, dass wir mit Gelassenheit und Freude in ein Miteinander und ein Füreinander finden. Dass man sich nicht selbst genug ist, sondern sich das Herz weiten lässt.
Gott will etwas für uns, was ungemein kostbar, aber auch leicht zerstörbar ist: Gemeinschaft. Keiner soll allein sein.
Und Er selbst ist in dieser Gemeinschaft des Glaubens bzw. glaubender Menschen anwesend. Ist das nicht toll? Jesus hat gesagt: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Das steht im Evangelium des Matthäus, der aus seinem Erleben mit Jesus und aus den Erinnerungen einiger anderer aufgeschrieben hat, was Jesus gesagt und getan hat.
Er ist mitten unter uns, wenn wir uns in seinem Namen zusammentun, versammeln. In seinem Namen, das heißt: der Liebe den ersten Platz geben. So wirkt seine Liebe, und diese Liebe will ich achten.

Jesus macht uns nicht nur zu Freunden, sondern eben auch zu Geschwistern. Da, wo Geschwister sind, bin ich in gewisser Weise zuhause …


Thomas Bruhnke für GottinBerlin.com

Montag, 16. September 2013

Nicht meckern, sondern klotzen!


Dass Wahrheit und Wirklichkeit auseinanderklaffen können, ist eine uralte Tatsache. Wir haben bald wieder Wahlen, demokratisch. Und doch, die größte Partei ist die der Nichtwähler. Warum? Die Gründe sind vielschichtig. Desinteresse, Misstrauen der Politik gegenüber: „Die machen doch sowieso, wat se wollen und kümmern sich´n Scheiß um unsere Bedürfnisse, sondern nur um Banken und Wirtschaftskonzerne“. Nun, so ganz von der Hand zu weisen sind diese Vorwürfe nicht. 

Die Wirklichkeit unserer Demokratie hängt schon etwas der Wahrheit der Demokratie hinterher, in der das Volk eben wirklich entscheidet, was passieren soll (nehmen wir nur die Militäreinsätze). Doch kommt, abgesehen von den Wählern der trotteligen NPD, deshalb jemand auf die Idee, die Demokratie abzuschaffen und gegen eine monarchische Diktatur einzutauschen? Selbst der Anarchiegedanke hat sich, wie es die Punkbewegung einmal forderte, als unsinnig erwiesen.

So ähnlich ergeht es auch der Kirche, und zwar in ihrer Pluralität aus Katholiken, Lutheranern, Reformierten und dem breiten Spektrum der Freikirchen. Die Wirklichkeit in ihren Selbstdarstellungen und die Wahrheit, die ihnen gemeinsam zugrunde liegt, ihr Grund, Fundament in Jesus Christus, stimmten und stimmen in der Geschichte oft nicht überein. Deswegen gab es ja auch immer wieder Austrittswellen – und, man kann es den Menschen oft nicht verübeln. Und doch, ist damit die Wahrheit aus der Kirche verschwunden?

Mir sagte mal eine Frau, sie werde erst aus der Kirche austreten, wenn Jesus aus ihr austritt, sie Ihm dort nicht mehr begegnet. Und, ich kann es bezeugen, Er ist nicht ausgetreten, du kannst ihm dort nach wie vor begegnen; zugegeben, oft nicht auf den ersten Blick. Doch wer sich die Mühe macht, mal den „Finger durch die oft morsche Tapete zu stecken“, wird dort Erfahrungen machen, die er oder sie sich nicht entgehen lassen sollte. Wird Menschen begegnen, in denen der Chef der Kirche, Jesus selbst, lebt und wirkt. Sicher, in unvollkommenen Menschen – aber wer bitte kann für sich oder einen anderen Menschen Vollkommenheit beanspruchen?

Dass wir heute so eine Pluralität von Kirchen haben, ist sicher ein Ausdruck der auch sehr unvollkommenen und gebrochenen Kirchengeschichte. Doch, und das sollte jedem Menschen der größte Trost sein, Jesus lässt Seine unvollkommenen und gebrochenen Menschen nicht im Stich, Er ist „treu, auch wenn wir untreu sind“. Somit gibt es für Ihn nur EINE Kirche, auch wenn sie unterschiedliche Namen trägt und verschiedene Ausdrucksformen hat. Er lässt sich dort finden und lässt Dich Reichtümer finden, mit denen Du nie gerechnet hast. Keine materiellen Reichtümer, sondern Reichtümer Seiner Liebe, Zuwendung und Fürsorge. Wer Kirche mal einfach so pauschal ablehnt, wird ihr und den Menschen, die ihre Wahrheit leben, nicht gerecht und schon gar nicht Dem, der in ihr Seine absolute Liebe lebt und leben will.

Sicher, die Kirchen müssen immer wieder neu die Wahrheit und Liebe ihres Chefs lernen und leben lernen. So, wie wir immer wieder neu Demokratie lernen müssen, damit die Wahrheit der Demokratie sich in eine wiedererkennbare Wirklichkeit umsetzen kann. Ja, wir haben wohl alle viel Nachhilfeunterricht nötig. Denn Leben heißt Lernen und Lernen heißt Leben.

Thomas Nachtigall für Gott in Berlin.com