Freitag, 17. Januar 2014

Das Jahr des Grünspechts... und der Gnade

Als Kind habe ich mit meinem Bruder einmal einen Eisvogel beobachtet,

den es zu jener Zeit in meiner Heimat nicht häufig, aber noch gab. Im letzten Sommer konnte ich an einem See in Schweden ein Fischadlerpärchen beobachten. Dort habe ich vor vielen Jahren auch das erste Mal in meinem Leben einen Grünspecht gesehen … ein toller Vogel, mit seinem schillernden Grünton und seinen roten Federn am Kopf.
Das Jahr des Grünspechts... und der Gnade; Quelle: br.de
Das Jahr des Grünspechts...

Immer wieder freue ich mich, wenn ich einen solchen Vogel sehe. Und nun ist er vom NABU zum Vogel des Jahres 2014 ernannt worden. „… des Jahres“. Die Traubeneiche ist der Baum des Jahres, der Spitzwegerich die Arzneipflanze des Jahres. Mit diesen Tieren und Pflanzen des Jahres werde ich immer an die Schönheit der Schöpfung Gottes erinnert, aber auch daran, gut mit der Schöpfung zu sein.
Die UNO hat übrigens das Jahr der Kristallographie ausgerufen. Ja, Kristalle sind auch etwas Besonderes und Geheimnisvolles der uns umgebenden Natur.
Und die UNO hat außerdem das Jahr der „kleinen Inselstaaten“ ausgerufen. Dazu gehören übrigens auch die KAP VERDEN, wohin ja Familie Vaz zurückgekehrt ist. Das ist natürlich politisch motiviert und betrifft sozusagen die Menschen.

Jesus hat bei seinem ersten Auftreten in der Synagoge auch ein „Jahr ausgerufen“: ein Gnadenjahr des HERRn. Man kann es bei Lukas in seinem Evangelium nachlesen (Kap. 4, Verse 16-21).

In diesem Gnadenjahr, mit dem sicher kein Kalenderjahr gemeint war, leben wir immer noch! Wir leben mit den Kristallen, dem Grünspecht, den kleinen Inselstaaten, irgend einer Pflanze usw. Das ist alles wichtig, weil wir darauf aufmerksam werden sollen, dass unsere Welt auch voller Probleme ist. Wir dürfen aber auch mit Jesus leben und teilhaben an der Gnade.

Gnade ist in gewisser Weise ein Herrschaftsbegriff. Verzicht auf Macht und Gewalt. Gnade vor Recht ergehen lassen … Ich höre „sanft“ mit durch. Auch Zugewandtheit, Liebe. Andere hören „geschenkt, nicht verdient“, wieder andere: „bin bei dir“. Gnade ermöglicht etwas Neues bei mir, den Ausstieg aus Altem, den Einstieg in Neues … nicht nur in ein neues Kalenderjahr, sondern in ein inniges Leben mit IHM, Jesus Christus.

Ich grüße Euch mit einem Liedtext:

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer du tust. Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte, bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

  1. Das Jahr Das Jahr des Grünspechts... und der Gnade; Quelle: katalyma.wordpress.com
    Alte Stunden, alte Tage lässt du zögernd nur zurück.
    Wohlvertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück.

  1. Neue Stunden, neue Tage zögernd nur steigst du hinein.
    Wird die neue Zeit dir passen? Ist sie dir zu groß, zu klein?

  1. Gute Wünsche, gute Worte wollen dir Begleiter sein.
    Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein:

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, geh in seinem Frieden, was auch immer du tust. Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte, bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

Du willst das neue Jahr mit Gott in Verbindung bringen?
Dann wende Dich an einen der Gesprächspartner bei GottInBerlin.

                                                         Thomas Bruhnke für GottinBerlin.com

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihren Kommentar. Wir werden ihn in Kürze freischalten.
Ihr Gott-in-Berlin-Team