Mittwoch, 15. Januar 2014

Der Papst verurteilt Abtreibungen

Mit drastischen Worten hat Papst Franziskus die ablehnende Haltung der katholischen Kirche zur Abtreibung verdeutlicht und Schwangerschaftsabbrüche als gesellschaftlichen Werteverfall gegeißelt.


copyright iStockfoto.com; Der Papst und das Töten eines wehrlosen Menschen
Der Papst verurteilt Abtreibungen

"Häufig werden menschliche Wesen wie nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände entsorgt", sagte das Kirchenoberhaupt am Montag in seiner ersten Ansprache an das Diplomatenkorps des Vatikans. "Allein schon der Gedanke, dass Kinder als Abtreibungsopfer niemals das Licht der Welt erblicken werden, lässt mich schaudern", sprach der Papst weiter.

Abtreibung

© 2008 I.M.K.

Heute fast – vor neunzehn Jahren ist ein Mord „in mir“ geschehn!
Meine Tochter durft nicht leben – hat die Welt noch nie gesehn!
Ich war schwanger und voll Freude. Stolz trug ich ein Kind in mir! – Frisch verliebt im siebten Himmel – wollt’ ich dieses Kind von „Dir“!
Doch mein Freund hat mich verlassen – wollte nicht mehr bei mir sein!
Ich war schwanger und verstand’s nicht: Warum ließt Du “uns” allein?
Das Kind in meinem Bauche weinte, weil ich verzweifelt – traurig war!
Ich betete zu Gott und hoffte, dass alles nur ein Alptraum war!
Doch leider ist es doch geschehen. Das Kind wollt nicht mehr auf die Welt!
Es hat vor lauter Leid und Kummer –sein Wachstum einfach eingestellt!
Die Ärztin riet mir abzutreiben, weil dieses Kind behindert wird!
Es könnte sein, dass es auch sterbe – es besser „abgetrieben“ wird!
Sie schickte mich zu Pro Familia – sie stellten einen Schein mir aus!
Kein Wort, ob ich das wirklich wollte. -Solch Baby trägt man doch nicht aus!
Ich musste in die Abbruch-Klinik – dort gab man mir ein Formular!
Ich sollte unterschreiben dieses, was für mich ganz unmöglich war!
Ich konnt’ nicht die Erlaubnis geben – mein Kind zu töten – mir im Bauch!
Ich rannte weinend aus der Klinik und meine Seele weinte auch!
Im vierten Monat ging ich wieder zur Frauenärztin – ängstlich hin.
Sie schimpfte mit mir und erboste: Wie unverantwortlich ich bin!
Trotz allem aber wollt ich’s haben – das kleine Kind in meinem Bauch!
Ich sagte es auch meiner Mutter, doch sie wollte den Abbruch auch!
Ich hatte keinen Mensch zum Reden, denn niemand mein’ Entschluss verstand.
Ich spürte doch, es wird ein Mädchen – uns tiefe Liebe schon verband!
Zwei „gute Freunde“, die sich sorgten – luden dann zum Gespräch mich ein.
Sie rieten mir, es doch zu machen – und packten mich ins Auto ein!
Die Fahrt ging in die Abbruch-Klinik – doch ich konnt’s immer noch nicht tun.
Der Arzt, er holte mich ins Zimmer – und drängte mich, es doch zu tun!
Sie können doch noch Kinder kriegen – gesunde Kinder – jederzeit!
Das Kind wird ganz bestimmt nichts spüren – die Nerven sind noch nicht so weit!
„Nur wenn Sie mir dies auch versprechen, dass dieses Kind kein Schmerz verspürt –
nur dann werd’ ich mich von ihm trennen.“ – Mein Herz, es war wie zugeschnürt!
Ich sah, wie sie mein Kind zerschnitten – ich wollt’ mich wehren, flüchten, schrein!
Doch ich war festgeschnallt und hilflos! – Das sollte nun „sein Ende“ sein!?
Ich hab’s mir lange nicht verziehen, dass ich mein Kind so töten ließ!
Doch ich weiß heut’ – es ist im Himmel! Es ist so schön, so lieb und süß!
„Maria“ hält es in den Armen – sie ist die Mutter, die es liebt!
Ich bin so froh, dass “sie” bei Ihr ist und mir die große Schuld vergibt!
In Liebe zu meiner ungeborenen Tochter „Jessica“




1 Kommentar:

  1. Wie wollen wir Christen solch einer Frau, wie im Gedicht beschrieben, helfen? Wer hat Erfahrungen gemacht? Als Betroffene und als Mitwissender!

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