Mittwoch, 8. Januar 2014

...so wahr mir Gott helfe

...so wahr mir Gott helfe
Eine Tageszeitung berichtete eine Woche vor Weihnachten über die Vereidigung der Minister und Ministerinnen unserer neuen Regierung, „wobei alle die Formel mit dem religiösen Zusatz ‚so wahr mir Gott helfe‘ sprachen“, wie die Zeitung schrieb. Ich freue mich sehr darüber, dass die komplette Regierung beim Amtseid auf die Hilfe Gottes vertraut und darauf hofft!
Denn ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass jemand einen so verantwortungsvollen Job wie die Führung eines kompletten Fachressorts geschweige denn die des ganzen Volkes erledigen will ohne Gottes Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Jedes Regierungsmitglied trägt eine große Verantwortung, Entscheidungen zu treffen, die in der Regel Weichen für die Zukunft stellen, „zum Wohle“ für uns alle –mehr als 80 Millionen Menschen, junge, alte, arme, reiche, gesunde und kranke, in Familien und Firmen. Obwohl zugegebenermaßen manches Mal die getroffenen Entscheidungen für manchen eine sinnvolle und gerechte Zukunftsfähigkeit nicht unbedingt erkennen lassen.

Umso hoffnungsvoller stimmt es mich, wenn Verantwortungsträger im Vertrauen auf Gott diese Verantwortung schultern wollen, doch auch in der Erkenntnis, dass eines Tages Rechenschaft abgelegt werden muss vor Gott – nicht nur gegenüber den Wählern und Wählerinnen während bzw. am Ende einer Wahlperiode.

Wir, das Wahlvolk, sind aufgefordert für unsere Regierenden zu beten, „damit es uns wohl ergehe“. Damit sich unsere Regierenden auch nach dem Amtseid an Gott erinnern, IHN um Rat und Weisheit bei den Lösungen der unterschiedlichsten Problemstellungen und Zielkonflikten zu fragen.



Angelika Pohl, phlilippus-berlin.de, für GottinBerlin.com

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