Mittwoch, 19. Februar 2014

Achtung! Rutschgefahr


Ausnahmezustand in Berlin! Vor über 3 Wochen. Der Grund? Blitzeis! Ich war unterwegs mit dem Rad, nichtsahnend, dass drei Stunden später Schlittschuhe das bessere Fortbewegungsmittel gewesen wäre. Aber es war schon zu spät.


Ich fuhr auf dem Nachhauseweg sehr langsam. Das ging gut. Aber dann bog ich, einen Gehweg überquerend, auf einen Parkplatz – und schon war es um mich geschehen. Ich legte mich samt Rad auf meine rechte Seite. Autsch? Nein, tat gar nicht weh! Zumindest habe ich kaum etwas gespürt, nur der Hals hat leicht geknackt. Mir fehlte den ganzen Tag lang nichts, allerdings konnte ich am nächsten Tag meinen Kopf bzw. meinen Hals nur unter großen Schmerzen bewegen.

Hätte auf dem Gehweg ein Warnschild gestanden, wäre ich dennoch gestürzt. Trotz größter Vorsicht passieren immer wieder mal Ausrutscher – kleine und große. Auf der Straße, wie im Leben. Das Hinfallen setzt die Bibel als etwas Normales voraus: In Sprüche 24 16 steht: „denn ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf, ...“ Sprüche 24, 16

Gläubige und Atheisten fallen gleichermaßen, der Unterschied ist, dass der Gott-Vertrauende von IHM, Gott selbst, immer wieder aufgerichtet wird. Das betrifft sowohl die Fehler, die man macht, aber auch konkrete Sünde. Wenn man sie bekennt und nicht ignoriert oder weitermacht, dann vergibt uns der himmlische Vater, nimmt uns an der Hand und zieht uns wieder hoch. Es ist nicht so, dass ein Gottesleugner die ausgestreckte Hand Gottes nicht auch erwarten kann. Der Unterschied ist nur, dass er sie nicht ergreift und von dem Angebot nicht Gebrauch macht.

Ist Ihnen ein Fauxpas passiert? Oder haben Sie sich irgendwo schuldig gemacht. Gott gibt uns immer wieder eine neue Chance und stellt uns auf die Beine, wenn wir Dummheiten sein lassen. Und wenn Sie vielleicht von jemand verleumdet wurden, oder man Ihnen Stöcke zwischen die Beine geworfen hat, dann verzweifeln Sie nicht. Gott richtet wieder auf, seine Hand ist immer ausgestreckt.

                                                                Jutta Lörler für GottinBerlin.com

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