Montag, 24. Februar 2014

Ein Rätsel geht um die Welt

Vor ein paar Tagen teilte jemand folgenden öffentlichen Beitrag auf facebook mit der Überschrift "Which word did you see first" – also: "Welches Wort siehst du zuerst?":


Darunter war folgender Text zu lesen (sinngemäß ins Deutsche übersetzt): "Angeblich lesen 90% aller Personen ein ganz bestimmtes Wort zuerst. Lasst uns testen, ob das stimmt!"

Am besten, liebe Leserin/lieber Leser, du machst den Test erst einmal selbst, bevor du weiter ließt :-). Also:


Welches Wort (in englischer Sprache) entdeckst du zuerst?

Als ich meine Augen über den Buchstabensalat streifen ließ, entdeckte ich als erstes "popular" (7. Zeile von unten). Dann las ich mir die Kommentare durch und war natürlich ziemlich enttäuscht, nicht zu den 90% zu gehören, die "love" in der ersten Zeile zuerst entdecken müssten :-).

Was mich an diesem Beitrag aber am allermeisten faszinierte: Er ging um die ganze (facebook)-Welt, wurde 31 303 Mal geteilt und von fast 700 000 Menschen kommentiert! Ein einfaches Buchstabengitter! Irgendetwas scheint dieses Rätsel ja in uns anzusprechen, was uns wirklich interessiert. Etwas, das völlig unterschiedliche Menschen aus allen möglichen Kulturen, Hintergründen und Lebensumständen miteinander verbindet.

Das fasziniert mich immer wieder: Es gibt eine Menge Unterschiedlichkeiten, die zwischen Menschen bestehen können. Aber es gibt offensichtlich trotzdem Dinge, die alle Menschen miteinander verbinden.
Einige der Wörter, die sich in dem Buchstabengitter verstecken, sprechen Sehnsüchte an, die im Grunde alle Menschen miteinander teilen.

In unserem Bedürfnis nach Liebe sitzen wir dann doch irgendwie alle in einem Boot. Wer sehnt sich nicht nach Dingen wie Freundschaft (friends), Ehrlichkeit (honesty), Freiheit (freedom) und Kraft (power)?

Warum sind Menschen sich in diesen Grundbedürfnissen so ähnlich?
Ich finde, dass die Bibel dazu eine ziemlich geniale und zutiefst logische Antwort gibt: Gott ist das Ziel und in Ihm liegt die Erfüllung von alldem, wonach wir uns wirklich sehnen. Er liebt uns mehr als jeder Mensch, bietet uns Freundschaft an auf ewig, ist absolut ehrlich zu uns, führt uns in völlige Freiheit und gibt uns für jeden Tag neue Kraft.

Unsere Sehnsucht zieht uns also letztendlich zu Ihm. Er hat sie uns gegeben, damit wir uns auf die Suche machen – und bei Ihm ankommen.

Die Bibel drückt es so aus:

"Von Anfang an war es sein Plan, dass die Menschen Gott suchen und auf ihn aufmerksam werden sollten und ihn finden würden - denn er ist keinem von uns fern. In ihm leben, handeln und sind wir." (Apg 17, 27-28)

Ich wünsche mir, dass der Glaube in unserer Gesellschaft immer mehr ein Thema wird, das nicht trennt, sondern verbindet. Denn letztendlich sitzen wir alle in einem Boot. Die Frage ist nur: Lassen wir es zu, dass Gott uns "auf sich aufmerksam" macht? Machen wir uns auf die Suche und lösen das "Rätsel" :-)!

Monika Lusky für GottinBerlin.com

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