Samstag, 1. Februar 2014

Heute schon einen Frosch geküsst?

Fühlst du dich auch manchmal wie ein Frosch? Frösche fühlen sich mies und mickrig, träge und hässlich, abgeschlafft und elend. Woher ich das weiß? Einer hat's mir ins Ohr geflüstert! Das Froschgefühl kommt, wenn man schlau sein möchte, aber was Dummes sagt; wenn man teilen möchte, aber seinen Egoismus nicht überwinden kann; wenn man dankbar sein will, aber sich nicht traut; wenn man sich großzügig zeigen will, aber der Geiz das verhindert; wenn man sich engagieren will, aber seine Trägheit dann doch nicht überwindet.
Heute schon einen Frosch geküsst?
Bleib kein Frosch!
Ja, von Zeit zu Zeit sitzen wir alle mal auf einem Seerosenblatt, das im Strom des Lebens treibt. Ängstlich und über uns selbst enttäuscht, haben wir einfach keinen Mumm, von unserem Blatt herunterzuspringen.
Es war einmal ein Frosch, der gar kein richtiger Frosch war. Er war ein Prinz, der wie ein Frosch aussah und sich auch so fühlte. Eine böse Hexe hatte ihn verzaubert und nur ein Kuss von einem schönen Mädchen konnte ihn erlösen. Aber welches schöne Mädchen küsst schon einen hässlichen, depressiven Frosch? So saß er da, der ungeküsste Prinz – als Frosch!
Aber es geschehen noch Wunder! Eines Tages gab ihm doch ein schönes Mädchen einen dicken Schmatz! Wamm! Krach! Bumm! – Da stand er! Aus dem Frosch war ein schöner Prinz geworden. Liebe verwandelt. Den Rest kennst du: Sie lebten glücklich und in Freuden.
So ist das auch mit Gott! Wenn wir uns von seiner Liebe berühren lassen, wird er uns "Frösche" in seine geliebten Kinder verwandeln.

Was die Aufgabe von uns Christen in der Welt ist? Frösche zu küssen natürlich! Und - hast du heute schon geküsst? ;-)
Gerhard Lenz  für "Gott in Berlin"
  (Administrator der Facebookseite von "Gott in Berlin" und kath. Religionslehrer) 

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