Mittwoch, 26. Februar 2014

Mutter Teresa: Worte der Liebe

Am 5. September 1997 verließ Mutter Teresa im Alter von 87 Jahren diese Welt. Geblieben ist uns ihr Werk: Der Orden der „Missionarinnen der Nächstenliebe“, in dem über 5000 Schwestern in fast 130 Ländern der Erde für die Ärmsten der Armen da sind. Und geblieben sind ihre einfachen, aber tiefen und eindringlichen Worte, die uns so berühren, weil aus ihnen nur Liebe spricht.
Mutter Teresa: Worte der Liebe
Frage eines Journalisten: „Was meinen Sie, Mutter Teresa, was sich in der Kirche ändern sollte?" Mutter Teresa: „Sie und ich."
Wir können uns in der Arbeit abmühen bis zum Umfallen; wenn unsere Arbeit nicht mit Liebe durchwoben ist, ist sie unnütz.
Wenn du weißt wie sehr Gott dich liebt, dann kannst du nur leben, indem du diese Liebe ausstrahlst.
Lass doch die Liebe Gottes ganz und gar von deinem Herzen Besitz ergreifen. Lass zu, dass seine Liebe sozusagen zu deiner zweiten Natur wird.
Anfangs glaubte ich, bekehren zu müssen. Inzwischen habe ich gelernt, dass es meine Aufgabe ist zu lieben. Und die Liebe bekehrt, wen sie will.
Wir müssen für die Kinder ein Bild von Jesus sein, dem Freund der Kinder.
Kinder sind Gottes schönstes Geschenk. Jedes Kind hat das Recht, auf die Welt zu kommen, ob es erwünscht ist oder nicht.
Ungeborene Kinder sind Gott so nah. Ich bitte die Ärzte in indischen Krankenhäusern immer, niemals ein ungeborenes Kind zu töten. Wenn niemand es haben will, nehme ich es.
Kennen wir die Nöte der anderen? Nehmen wir uns die Zeit, wenigstens jemandem zuzulächeln?
Wir werden nie wissen, wie viel Gutes ein einfaches Lächeln hervorbringen kann. Ein Lächeln ist wie eine Berührung. Es bringt etwas von der Wirklichkeit Gottes in unser Leben.
Viele versuchen, die Leere, die sie empfinden, mit Essen, Radio, Fernsehen und ständigen äußerlichen Aktivitäten zu füllen. Doch diese Leere kann nur durch Gott gefüllt werden.
Wenn du nach Gott suchst und nicht weißt, wo du anfangen sollst, lerne zu beten und mache dir die Mühe, jeden Tag zu beten.
Ohne Gebet könnte ich nicht einmal eine halbe Stunde lang arbeiten. Ich erhalte meine Kraft von Gott durch das Gebet.
Das Gebet, das aus unserem Geist und Herzen kommt und nicht vorformuliert ist, wird inneres Gebet genannt... Aus diesem Gebet lebt unsere Seele, ohne es können wir nicht heilig werden.
Für Kinder und in Familien ist Beten dringend nötig. Liebe beginnt zu Hause und daher ist es wichtig, dass man zusammen betet. Wenn ihr zusammen betet, werdet ihr zusammenbleiben und euch so lieben, wie Gott jeden von euch liebt.

(Zusammengestellt von G. Lenz für GottinBerlin.com aus: Angelo Devananda, Für jeden Tag - Gedanken von Mutter Teresa, Verlag Neue Stadt 1994; Lucinda Vardey, Mutter Teresa - der einfache Weg, Bastei-Lübbe-Taschenbuch 1995; Christian Feldmann, Die Liebe bleibt, Verlag Herder 1997)

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