Montag, 31. März 2014

..auf einmal verstehste alles

..auf einmal verstehste alles; Quelle: martin-dreyer.blogspot.com
..auf einmal verstehste alles
Als eine liebe Freundin neulich meine Hündin hütete, weil ich den ganzen Tag unterwegs war, fiel ihr mein Neues Testament in der Ausgabe der Volxbibel in die Hand. Ihre Reaktion: "Ej, die ist ja krass. Da versteht man ja auf Anhieb, was gemeint ist".

"Dem Volk auf´s Maul schauen" war das Motto Martin Luthers, als er seine Bibelübersetzung schuf. Die Lutherbibel ist sicherlich DER Klassiker unter den deutschen Bibelübersetzungen. In der Kombination von Genauigkeit und sprachlicher Schönheit ist und bleibt sie unerreicht. Nun ist sie bald 500 Jahre alt. Die Textrevision, insbesondere die 1984 abgeschlossene, ist gelungen. Doch da man die Luthersprache weitmöglichst erhalten wollte, ist sie für Menschen von heute oft schwer verständlich. Es gibt modernere Übersetzungen, die sich dem heutigen Sprachgebrauch anpassen und somit leicht und verständlich sind.

Eine Übersetzung hebt sich unter ihnen jedoch deutlich ab: Die Volxbibel. Sie ist sozusagen ins Gossendeutsche übersetzt. Sicher, sie ist nicht wie vertraute Ausgaben daran interessiert, den ursprünglichen Wortlaut wieder zu geben. Sie beschreibt, um sich verständlich zu machen, die biblischen Sachverhalte mit heutigen Gegebenheiten. So kann man denn von Porschemotoren und O-Säften lesen. 

Gerade Menschen, die kirchlich nie sozialisiert waren, nie mit den Inhalten und dem Sprachgebrauch des Christentums in Berührung kamen, verstehen auf Anhieb, worum es geht. Der Punk, der Goth, der Rechtsradikale, der RTL2 Konsument und im Grunde jeder, der in heutigen Sprachslangs zuhause ist wird so angesprochen, dass er sich in den biblischen Inhalten unmittelbar wiederfindet.

..auf einmal verstehste alles. Quelle: pi-news.netAls einer, der die Lutherbibel liebt und sich in diesem Leben nicht mehr von ihr trennen wird, lese ich die Volxbibel als eine gelungene Alternative. In ihrer Sprache wird Jesus zu einem Typen von heute: cool, ironisch, witzig und trotzdem geradlinig und heilig. Martin Dreyer, der sich für die Volxbibel verantwortlich zeichnet, kam ursprünglich aus der Hamburger Gosse und nutzt diesen Sprachslang um so den Leuten deutlich zu machen, wer Gott ist und worum es Ihm geht. Wer mal einfach eine Leseprobe möchte, der gehe auf: wiki.volxbibel.com 






Die Volxbibel ist als Gesamtausgabe oder Neues Testament bei coeo-berlin.de erhältlich.


Thomas Nachtigall für GottinBerlin.com

Samstag, 29. März 2014

Teamwork auf einer Halbinsel in Moabit

Am Mittwoch konnten wir es zum ersten Mal genießen. Seit langem schon suchten einige Mitarbeiter der Firma Schmidtsdorff Elektromotoren und ich einen Fußballplatz, auf dem wir direkt nach dem Feierabend das tun, was Männer eben gerne tun; Fußballspielen.

Wie wir den Platz bekommen haben, ist schon alleine eine Geschichte wert. Er liegt auf einer Halbinsel in Moabit.


Teamwork; Photo by http://media.photobucket.com/user/quocdat1406/media/teamwork-mice.jpg
Team-work
Wir starteten auf dem Kleinfeld mit acht Spielern. Es kamen zwei kleine, interessierte Jungs dazu; Jonathan und David. Nun waren wir 10 Spieler. Nach einer halben Stunde kamen zwei Studenten ohne deutsche Sprachkenntnisse, wahrscheinlich Inder oder Pakistanis, dazu. Auch sie lud ich zum Mitspielen ein. Nun, ihr könnt es euch denken, es kamen nochmals zwei Studenten dazu und auch Florian, denn wir von vorherigen Spielen kannten.

Ich stellte fest, das dass Miteinander hervorragend klappte. Ich spürte aber auch mehr und mehr eine Abkühlung und ich begann zu frieren. Ist ja auch nachzuvollziehen. Je mehr Spieler in meiner Mannschaft, um so kürzer sind meine Wege, um so weniger muss ich laufen, da andere in ihrer Position auf dem Platz die Aufgabe für mich übernehmen, den Ball dort hin zu treiben, wo unsere gemeinschaftliches Mannschaftsinteresse liegt. In das gegnerische Tor. Es war ein sehr schönes Zusammenspiel. Die 90 Minuten waren schnell rum.

Ähnlich geht es mir in meiner Position als Projektleiter in dem Arbeitsumfeld von GottinBerlin.com. Zu gerne möchte ich einen Themen-Ball abgeben und dann jubeln, wenn jemand anders die Aufgabe so vollendet hat, wie es vorher gedacht und vereinbart war. (Beim Fußball nennt man das Tore schießen und nur um diese geht es letztendlich.) Gerne kann das dann mit anderen zum Teamwork werden.
Gegen aufsteigende Kälte ziehe ich mir gerne was zusätzliches über. So bin ich im Spiel, verausgabe mich nicht total und habe Kraft-Reserven für den nächsten Tag, für neue Aufgaben.

Wem geht es ähnlich und was hat geholfen?

Thomas Gerlach, Bethel, Baptisten-Gemeinde in Tegel für GottinBerlin.com

Freitag, 28. März 2014

Nur 14 Bilder


Nur 14 Bilder; Quelle: Iris Hillmeister-Becker
Nur 14 Bilder
In vielen katholischen Kirchen hängen sie an den Seitenwänden das ganze Jahr über. Sie gehören also zum Inventar. Sie gibt es in vielen Stilrichtungen: als bronzenes Halbrelief, als bunte, als Bleistiftzeichnung, realistische Malerei, die dem Betrachter genau zeigt, was damals abgelaufen ist:
Jesus wurde von Pontius Pilatus zum Tode verurteilt. Der durch das Auspeitschen geschwächte Mann nimmt sein Kreuz auf die Schultern und begibt sich in Richtung Hinrichtungsstätte.
Er hat kaum Kraft, weiter zu gehen und fällt durch das Gewicht des schweren Keuzes.


In der Bibel sind auch einige dieser dramatischen Szenen beschrieben: Jesus begegnet Menschen, die um ihn während des schmerzhaften unmenschlichen Weges trauern und es wird ein Feldarbeiter, der zufällig des Weges ist, gezwungen, das schwere Kreuz auf den Berg zu tragen. Dieser Mann wird auch namentlich erwähnt: Simon von Kyrene.

Nur 14 Bilder; Quelle: Iris Hillmeister-Becker
In meiner Kindheit bekam ich ein Kreuzweg-Büchlein anläßlich meines Kommunionsunterrichts. Oft sah ich es mir an und es ging mir unter die Haut. Das letzte Bild paßt irgendwie so vom Gefühl her nicht zu den anderen düstern Bildern:
Es hat wesentlich hellere Farben. Da sitzt ein Engel vor einem leeren Grab und sagt den traurigen Frauen: Jesus ist nicht mehr hier; er ist auferstanden.
Besuchen Sie eine katholische Kirche und lassen Sie in Ruhe die Kreuzweg-Bilder auf sich wirken. Sie bewegen so viel, was man sonst als Christ nur so theoretisch weiß und tauchen den Betrachter in eine reale Welt.
Lassen Sie sich einladen!



Iris Hillmeister-Becker für GottinBerlin.com

Donnerstag, 27. März 2014

als Ostfriesland China den Krieg erklärte

als Ostfriesland China den Krieg erklärte; Quelle: lustich.deIrgendwann, vor nicht all zu langer Zeit, ärgerten sich die Ostfriesen über die Chinesen und setzten folgendes Schreiben auf:
Liebe Chinesen, hiermit erklären wir euch den Krieg.
Wir kommen mit 500 Soldaten und 5 Panzern.
Mit freundlichen Grüßen, eure Ostfriesen

Daraufhin erwiderten die Chinesen:
Liebe Ostfriesen, wir nehmen eure Kriegserklärung an. 
Wir kommen mit 5 Millionen Soldaten und 500 000 Panzern.
Mit freundlichen Grüßen, eure Chinesen

Hierauf erwiderten die Ostfriesen:
Liebe Chinesen. Wir müssen unsere Kriegserklärung zurückziehen. 
Wir haben leider nicht genug Platz für die Gefangenen.
Wir danken für euer Verständnis, eure Ostfriesen

Ich finde, dieser kleine ostfriesische Witz beschreibt wunderbar die Absurdität von Krieg überhaupt. In diesen Tagen, in denen man unfreiwillig mit diesem Wort konfrontiert wird, denkt man, als jemand, der nie Krieg erleben musste, darüber nach, was das eigentlich ist. Wie kommt es, dass Menschen, die sich nie gesehen, einander nie etwas getan haben aufeinander losgehen und bereit sind den anderen zu töten? Ehrlich gesagt, ich habe darauf keine Antwort. Wenn man das mit übergeordneten Ideen und Interessen gegründet, müssen diese Ideen und Interessen böse sein. Denn sonst würden sie keine Menschenleben gefährden. Und so habe ich keine echte Antwort auf die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Krieg. Was mir bleibt ist das Versprechen, das Jesus gegeben hat: Göttlich glücklich sind die Leute, die nicht so agressiv, sondern friedlich drauf sind, denn ihnen wird einmal alles gehören.(zitiert nach der Volxbibel)



Thomas Nachtigall für GottinBerlin.com 

Mittwoch, 26. März 2014

EUROPA

EUROPA, Quelle: trffpunkteuropa.de
EUROPA
Europa scheint uns oft selbstverständlich, weil wir eine gemeinsame Währung haben und ohne Grenzen reisen können. Man kann auch überall in Europa studieren und arbeiten. Man ärgert sich oft über die Bürokratie in Brüssel, die sich scheinbar nur mit der Größe und Länge der Gurken beschäftigt.
  
Bestimmte Parteien wollen uns glauben lassen, dass unser Heil nur hinter den Grenzen stattfinden sollte. Go back to the roots oder die Gegenwart der Vergangenheit ist sehr modisch geworden. Man vergisst oft wie Europa entstanden ist. Zwei Weltkriege hatten die europäische Nationen ruiniert und zerstört. Die Barbarei hatte unsere Seelen vergiftet. Ohne Adenauer, De Gaulle und andere wunderbare Menschen, hätten wir weiter gemacht.

Wir haben eigentlich verwirklicht, was wir in Jesaja 2,4 lesen können: „Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg.“ Wenn wir ernst nehmen, was uns Gott sagt, dann sollten wir uns nicht verführen lassen. Wir sind Geschwister in Christus und wollen im Reich Gottes beiwohnen.


Jean-Paul, ein Franzose aus Berlin für GottinBerlin.com

Dienstag, 25. März 2014

Dachhase

Dachhase; Photo by Pascal Gerlach
Dachhase auf dem Schornstein
Vorletztes Wochenende gab es den ersten Frühjahrsputz. Ich bin mit meinem jüngsten Sohn Pascal dem Haus sozusagen aufs Dach gestiegen, habe Moos von den Bitumenschindeln abgefegt, die Dachrinne gesäubert und den Schornstein nach Schäden untersucht. Zusätzlich zu meinem Adrenalin kamen dann noch  flotte Sprüche von den Nachbarn, wie: "Hi du Dachhase" oder "Wenn de fertig bist, kannste bei uns weiter machen!"
Dachhase; Photo by Thomas Gerlach
Dachhase

Wieder heil vom Dach abgestiegen, fiel mir nochmals der Zettel ein, den ich in der Dachrinne fand. Es handelte sich um eine Augen-Sehstärkemessung/Angebot von Fielmann. Wie kommt dieser als kleiner, einmal gefalteter Zettel, noch lesbar in die Dachrinne. Werfen war unmöglich. Es blieb nur noch eine Möglichkeit. Jemand hat den Zettel verloren oder entsorgen wollen und der Wind hat diesen direkt in die Rinne oder auf das Dach geweht.Ich musste an Joh. 3,8 denken.

Das Leben eines Christen ist etwas Unsicheres, etwas, das Jesus mit dem Wehen des Windes verglichen hat. 
Wir können nichts anderes tun, als diese Situation anzuerkennen und uns 
vom Geist auch weiterhin führen zu lassen. 
Wir können nicht dem Geist Gottes gleichsam befehlen, er solle in uns wirken und uns vollkommener machen. Noch weniger können und dürfen wir dem Geist, wenn er in uns wirken will, Schranken setzen. Der heilige Geist wirkt in uns allen, aber in jedem Menschenleben auf andere Weise. Wir können nur still und hellhörig werden für dieses göttliche Wirken im Innersten - gerade 
auch in meiner eigenen Seele. – Das ehrliche, ganz persönliche Beten ist 
das Mittel, uns vom Geist leiten zu lassen – dorthin, wohin Er will. 

Wir können nichts Besseres tun, als uns dankbar von ihm führen zu lassen – wohin auch immer er uns weht. 
Von was, von wem lässt Du dich leiten? Jemand oder etwas leitet Dich immer. Ist das wahr? Wer nicht glaubt, glaubt auch! Oder sind Dir in diesem Blog zu viele Fremdwörter?

Vertrau dich einem unserer Berliner E-Mailpartner an. Klick dich rein und schreibe ihm. Geh mit ihm ein Stück! Frage ihn nach seiner Leitung und Glauben. Von wem lässt Du dich "wehen"?

Sonntag, 23. März 2014

Rapper und Nonne: wie Teufel und Weihwasser?

Casting-Shows sind nicht nur im deutschen Fernsehen sehr verbreitet: Top-Models, Bachelors, Supertalente, Dschungelkönige, abnehmwillige "Biggest Loser", die "Voice of Germany", "Voice-Kids" oder Superstars werden angeblich in Deutschland gesucht. Am widerlichsten davon finde ich „Germanys next Topmodels“ und die Sendungen mit Dieter Bohlen, in denen vielfach talentfreie Menschen öffentlich vorgeführt und der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

Wartet auf den Anruf des Papstes:
Schwester Christina
Eine dieser Casting-Shows schaue ich mir allerdings manchmal zusammen mit meiner Frau an: „Voice of Germany“. Hier treten ausnahmslos hervorragende Sangestalente auf. Sie werden auch nicht niedergemacht, wenn sie es trotzdem nicht in die nächste Runde schaffen. Auch das Aussehen und die sexy „Performance“ stehen nicht im Vordergrund, denn in den Anfangsrunden lauscht die Jury nur dem Gesang und kann nicht sehen, wer da singt.

In der italienischen Ausgabe dieses Sendeformats („Voice of Italy“) gab es am vergangenen Mittwoch einen Auftritt, der sich innerhalb weniger Tage 22 Millionen Mal im Netz verbreitete. Die 25-jährige sizilianische Ordensschwester Cristina Scuccia brachte das Publikum schon nach wenigen Sekunden mit dem Song „No One“ von Alicia Keys dazu, begeistert aufzuspringen. Eine „Nonne rockt den Saal“ schrieb die „Frankfurter Allgemeine“.
Alle vier Juroren votierten für die Sängerin und waren zu Tränen gerührt, als sie sahen, wer sie da mit seiner Stimme so beeindruckt hatte: eine junge Schwester aus dem Ursulinen-Orden, die in einem Mailänder Kinder- und Altenheim arbeitet. „Bist du eine echte Ordensschwester?“, war die erste Frage, die ihr von der Jury gestellt wurde. „Aber ja“, antwortete sie, „ich bin hierher gekommen, weil ich eine Gabe habe. Und Gaben soll man teilen.“
Auf die Frage, was der Vatikan zu ihrem Auftritt sage, scherzte sie: „Ich warte auf einen Anruf des Papstes.“ Schließlich habe er dazu aufgerufen, die Klöster zu verlassen, in die Welt zu gehen, um das Wort Gottes zu verkünden. Ob der Papst inzwischen mit der fröhlichen Nonne gesprochen hat, ist nicht bekannt, aber immerhin soll der Vorsitzende des Päpstlichen Kulturrats, Gianfranco Ravasi, bereits seine Bewunderung für die Nonne geäußert haben.
Dabei war Cristina Scuccia früher alles andere als fromm. Wie viele junge Leute hatte sie nach der Firmung mit Kirche und Glauben erst einmal nichts mehr am Hut: "Nach der Firmung war ich weg von der Kirche und ich war wütend auf Gott. Für mich ging es nur um meinen Gesangsunterricht, meine Kurse an der Akademie der Unterhaltung in Catania und um Auftritte mit meiner Band." Das änderte sich erst, als sie von ihrer Mutter gedrängt wurde, in einem Musical die Rolle einer Nonne zu spielen und dabei ihre Berufung entdeckte, "Braut Christi" werden zu sollen. Dabei hatte sie ursprünglich eine berühmte Sängerin werden wollen: "Das war immer mein Ziel und meine Familie hat mich dabei auch unterstützt. Aber ich habe irgendwann gemerkt, dass mir tief drinnen etwas fehlt", sagt Sr. Cristina.

2010 ging sie ins NoviziatDas führte sie zunächst nach Brasilien. Hier arbeitete sie mit Straßenkindern: "Die Musik hat mir geholfen, mit ihnen in Kontakt zu kommen, und ich habe die Musik als eine Möglichkeit entdeckt, den Herrn zu loben, als ein Bedürfnis meiner Seele und als Werkzeug, um Herzen zu berühren", sagte Sr. Cristina. 2012 legte sie die Gelübde der Keuschheit, Armut und Gehorsamkeit zum ersten Mal ab. „Ich habe Jesus geheiratet, aber die Musik ist eine Leidenschaft, die ich teilen kann.“
Am tiefsten berührt von ihr war ausgerechnet der wild tätowierte Rapper J-Ax, der erklärte: „Hätte ich dich sonntags in der Messe singen gehört, als ich jünger war, wäre ich heute Papst!“ Alle vier Juroren rissen sich darum, die Schwester für die nächsten Sendungen zu „coachen“, doch sie entschied sich für den, der am wenigsten zu ihrem Outfit passte: den Rapper J-Ax. „Zusammen sind wir unschlagbar“, jubelte er. „Wir sind wie der Teufel und das Weihwasser.“
Und ich dachte immer, den Teufel könnte man mit Weihwasser vertreiben... :-)
Gerhard Lenz (für Gott in Berlin)
Nachtrag vom 17.4. 2014: Die italienische Rocksängerin und Ordensfrau Suor Cristina hat die nächste Wettbewerbsrunde geschafft! Unglaublicher Auftritt!! Ihr zweiter Auftritt ist unten zu sehen!






Samstag, 22. März 2014

"Dreh den Hahn auf" - Tag des Wassers

Der durchschnittliche Wasserverbrauch des Deutschen beträgt täglich 122 Liter. 40 Liter gehen allein schon für die Klospülung drauf. 40 Liter, das ist doppelt soviel, wie viele Menschen in Entwicklungsländern zur Verfügung haben. Von der teilweise miserablen Qualität des Wassers ganz zu schweigen.


Wasser ist der wichtigste Rohstoff überhaupt auf dieser Erde. Genauer gesagt Trinkwasser, das nur 4% des Wasservorkommens überhaupt ausmacht. Täglich sterben fast 2000 Kinder an den Folgen verunreinigten Wassers. Viele sagen, die nächsten Kriege werden nicht mehr wegen Öl sondern Wasser geführt. Der Nestle Konzern hat sich schon bemüht, Rechte am Trinkwasser zu erwerben. attac.de kämpft dagegen an. Trinkbares Wasser zu besitzen heißt Überleben. Ein Recht für alle!

Der 22. März ist seit 1992 von den Vereinten Nationen zum "Tag des Wassers" deklariert. Mit verschiedenen Schwerpunkten soll auf die zunehmende Problematik des Zugangs zu sauberem Trinwasser aufmerksam gemacht werden. Immer mehr Nichtregierungsorganisationen beteiligen sich an diesem Tag und so gewinnt er immer mehr an Bedeutung. Geschenke-der-Hoffnung.org ist eine deutsche Hilfsorganisation, die unter anderem auch jährlich die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" durch führt, in der Geschenke zu bedürftigen Familien hauptsächlich in Osteuropa gebracht werden. Ihre Aktion "Dreh den Hahn auf" hat sich zur Aufgabe gemacht, Dörfer in Uganda und Kambodscha mit Bio-Sand-Wasserfilter für sauberes Trinkwasser, Kanister mit Zubehör zum Transport und Lagerung des Wassers und Schulungsmaterialien für Gesundheitskurse zu versorgen. Helfen Sie bitte mit, dass aus der Quelle ein Fluss wird.

Die Christliche Hilfsorganisation "Geschenke der Hoffnung" hat ihren Sitz in Berlin. Sie bringt Menschen zusammen, die sich geschlossen engagieren, die Not in dieser Welt zu lindern, ihr Angesicht menschenfreundlicher zu machen gemäß der Menschenfreundlichkeit Gottes. Dafür ein ganz herzliches Danke!


Thomas Nachtigall für GottinBerlin.com

Mittwoch, 19. März 2014

„Suchet der Stadt Bestes“…


Was kann mir die Stadt geben? Wo, wie und wann kann ich mir das Beste aus der Stadt rausholen…
In unserer egoistisch, hedonistischen Zeit sucht jeder das Beste, natürlich zuallererst für sich selbst und - zuallerletzt auch. Undso versteht man dann „Suchet der Stadt Bestes“.

Ist aber völlig anders gemeint. Nämlich, dass wir das Beste FÜR unsere Stadt wollen – und das nicht um unserer selbst willen, sondern um Gottes Willen. Er möchte, dass es Berlin gut geht – und damit meint er alle Berliner. Steht in der Bibel, in Jer. 29, 7 (nicht das von den Berlinern natürlich, sonderndas von der Stadt und dem Besten).

Aber irgendwie geht es der Stadt nicht so gut – ich beobachte und sehe viel Unschönes - bei Menschen und Gebäuden. Ich möchte was tun und ich fange mal ganz klein an und erhoffe mir Unterstützung von Lesern dieses Blogs:
Eine kleine, aber nervige Sache, ist das geschmacklose, destruktive, kostspielige Geschmiere an Mauern, U- und S-Bahnen, Liften, etc. 12 Millionen Euro Schaden allein im Jahr 2012, für den die BVG und S-Bahn aufkommen musste. Man könnte da jasagen: „Na, besser, die Leute lassen ihre Aggression an Wänden aus als an Menschen“. Das stimmt, das ist ein Argument. Aber noch besser wäre, wenn die Täter gar nicht erst auf solche Gedanken kommen würden.
Was kann man also tun?
Beten!
Das ist ein Apell und Aufruf an alle Leser, mit mir in der Fastenzeit für einen Rückgang des Vandalismus in Berlin zu beten. Beten statt Aufregen. Aktion statt Reaktion. Wer ist dabei? Ich fange heute damit an!


Jutta Loerler für GottinBerlin.com