Dienstag, 25. März 2014

Dachhase

Dachhase; Photo by Pascal Gerlach
Dachhase auf dem Schornstein
Vorletztes Wochenende gab es den ersten Frühjahrsputz. Ich bin mit meinem jüngsten Sohn Pascal dem Haus sozusagen aufs Dach gestiegen, habe Moos von den Bitumenschindeln abgefegt, die Dachrinne gesäubert und den Schornstein nach Schäden untersucht. Zusätzlich zu meinem Adrenalin kamen dann noch  flotte Sprüche von den Nachbarn, wie: "Hi du Dachhase" oder "Wenn de fertig bist, kannste bei uns weiter machen!"
Dachhase; Photo by Thomas Gerlach
Dachhase

Wieder heil vom Dach abgestiegen, fiel mir nochmals der Zettel ein, den ich in der Dachrinne fand. Es handelte sich um eine Augen-Sehstärkemessung/Angebot von Fielmann. Wie kommt dieser als kleiner, einmal gefalteter Zettel, noch lesbar in die Dachrinne. Werfen war unmöglich. Es blieb nur noch eine Möglichkeit. Jemand hat den Zettel verloren oder entsorgen wollen und der Wind hat diesen direkt in die Rinne oder auf das Dach geweht.Ich musste an Joh. 3,8 denken.

Das Leben eines Christen ist etwas Unsicheres, etwas, das Jesus mit dem Wehen des Windes verglichen hat. 
Wir können nichts anderes tun, als diese Situation anzuerkennen und uns 
vom Geist auch weiterhin führen zu lassen. 
Wir können nicht dem Geist Gottes gleichsam befehlen, er solle in uns wirken und uns vollkommener machen. Noch weniger können und dürfen wir dem Geist, wenn er in uns wirken will, Schranken setzen. Der heilige Geist wirkt in uns allen, aber in jedem Menschenleben auf andere Weise. Wir können nur still und hellhörig werden für dieses göttliche Wirken im Innersten - gerade 
auch in meiner eigenen Seele. – Das ehrliche, ganz persönliche Beten ist 
das Mittel, uns vom Geist leiten zu lassen – dorthin, wohin Er will. 

Wir können nichts Besseres tun, als uns dankbar von ihm führen zu lassen – wohin auch immer er uns weht. 
Von was, von wem lässt Du dich leiten? Jemand oder etwas leitet Dich immer. Ist das wahr? Wer nicht glaubt, glaubt auch! Oder sind Dir in diesem Blog zu viele Fremdwörter?

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