Samstag, 22. März 2014

"Dreh den Hahn auf" - Tag des Wassers

Der durchschnittliche Wasserverbrauch des Deutschen beträgt täglich 122 Liter. 40 Liter gehen allein schon für die Klospülung drauf. 40 Liter, das ist doppelt soviel, wie viele Menschen in Entwicklungsländern zur Verfügung haben. Von der teilweise miserablen Qualität des Wassers ganz zu schweigen.


Wasser ist der wichtigste Rohstoff überhaupt auf dieser Erde. Genauer gesagt Trinkwasser, das nur 4% des Wasservorkommens überhaupt ausmacht. Täglich sterben fast 2000 Kinder an den Folgen verunreinigten Wassers. Viele sagen, die nächsten Kriege werden nicht mehr wegen Öl sondern Wasser geführt. Der Nestle Konzern hat sich schon bemüht, Rechte am Trinkwasser zu erwerben. attac.de kämpft dagegen an. Trinkbares Wasser zu besitzen heißt Überleben. Ein Recht für alle!

Der 22. März ist seit 1992 von den Vereinten Nationen zum "Tag des Wassers" deklariert. Mit verschiedenen Schwerpunkten soll auf die zunehmende Problematik des Zugangs zu sauberem Trinwasser aufmerksam gemacht werden. Immer mehr Nichtregierungsorganisationen beteiligen sich an diesem Tag und so gewinnt er immer mehr an Bedeutung. Geschenke-der-Hoffnung.org ist eine deutsche Hilfsorganisation, die unter anderem auch jährlich die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" durch führt, in der Geschenke zu bedürftigen Familien hauptsächlich in Osteuropa gebracht werden. Ihre Aktion "Dreh den Hahn auf" hat sich zur Aufgabe gemacht, Dörfer in Uganda und Kambodscha mit Bio-Sand-Wasserfilter für sauberes Trinkwasser, Kanister mit Zubehör zum Transport und Lagerung des Wassers und Schulungsmaterialien für Gesundheitskurse zu versorgen. Helfen Sie bitte mit, dass aus der Quelle ein Fluss wird.

Die Christliche Hilfsorganisation "Geschenke der Hoffnung" hat ihren Sitz in Berlin. Sie bringt Menschen zusammen, die sich geschlossen engagieren, die Not in dieser Welt zu lindern, ihr Angesicht menschenfreundlicher zu machen gemäß der Menschenfreundlichkeit Gottes. Dafür ein ganz herzliches Danke!


Thomas Nachtigall für GottinBerlin.com

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