Freitag, 28. März 2014

Nur 14 Bilder


Nur 14 Bilder; Quelle: Iris Hillmeister-Becker
Nur 14 Bilder
In vielen katholischen Kirchen hängen sie an den Seitenwänden das ganze Jahr über. Sie gehören also zum Inventar. Sie gibt es in vielen Stilrichtungen: als bronzenes Halbrelief, als bunte, als Bleistiftzeichnung, realistische Malerei, die dem Betrachter genau zeigt, was damals abgelaufen ist:
Jesus wurde von Pontius Pilatus zum Tode verurteilt. Der durch das Auspeitschen geschwächte Mann nimmt sein Kreuz auf die Schultern und begibt sich in Richtung Hinrichtungsstätte.
Er hat kaum Kraft, weiter zu gehen und fällt durch das Gewicht des schweren Keuzes.


In der Bibel sind auch einige dieser dramatischen Szenen beschrieben: Jesus begegnet Menschen, die um ihn während des schmerzhaften unmenschlichen Weges trauern und es wird ein Feldarbeiter, der zufällig des Weges ist, gezwungen, das schwere Kreuz auf den Berg zu tragen. Dieser Mann wird auch namentlich erwähnt: Simon von Kyrene.

Nur 14 Bilder; Quelle: Iris Hillmeister-Becker
In meiner Kindheit bekam ich ein Kreuzweg-Büchlein anläßlich meines Kommunionsunterrichts. Oft sah ich es mir an und es ging mir unter die Haut. Das letzte Bild paßt irgendwie so vom Gefühl her nicht zu den anderen düstern Bildern:
Es hat wesentlich hellere Farben. Da sitzt ein Engel vor einem leeren Grab und sagt den traurigen Frauen: Jesus ist nicht mehr hier; er ist auferstanden.
Besuchen Sie eine katholische Kirche und lassen Sie in Ruhe die Kreuzweg-Bilder auf sich wirken. Sie bewegen so viel, was man sonst als Christ nur so theoretisch weiß und tauchen den Betrachter in eine reale Welt.
Lassen Sie sich einladen!



Iris Hillmeister-Becker für GottinBerlin.com

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihren Kommentar. Wir werden ihn in Kürze freischalten.
Ihr Gott-in-Berlin-Team