Samstag, 29. März 2014

Teamwork auf einer Halbinsel in Moabit

Am Mittwoch konnten wir es zum ersten Mal genießen. Seit langem schon suchten einige Mitarbeiter der Firma Schmidtsdorff Elektromotoren und ich einen Fußballplatz, auf dem wir direkt nach dem Feierabend das tun, was Männer eben gerne tun; Fußballspielen.

Wie wir den Platz bekommen haben, ist schon alleine eine Geschichte wert. Er liegt auf einer Halbinsel in Moabit.


Teamwork; Photo by http://media.photobucket.com/user/quocdat1406/media/teamwork-mice.jpg
Team-work
Wir starteten auf dem Kleinfeld mit acht Spielern. Es kamen zwei kleine, interessierte Jungs dazu; Jonathan und David. Nun waren wir 10 Spieler. Nach einer halben Stunde kamen zwei Studenten ohne deutsche Sprachkenntnisse, wahrscheinlich Inder oder Pakistanis, dazu. Auch sie lud ich zum Mitspielen ein. Nun, ihr könnt es euch denken, es kamen nochmals zwei Studenten dazu und auch Florian, denn wir von vorherigen Spielen kannten.

Ich stellte fest, das dass Miteinander hervorragend klappte. Ich spürte aber auch mehr und mehr eine Abkühlung und ich begann zu frieren. Ist ja auch nachzuvollziehen. Je mehr Spieler in meiner Mannschaft, um so kürzer sind meine Wege, um so weniger muss ich laufen, da andere in ihrer Position auf dem Platz die Aufgabe für mich übernehmen, den Ball dort hin zu treiben, wo unsere gemeinschaftliches Mannschaftsinteresse liegt. In das gegnerische Tor. Es war ein sehr schönes Zusammenspiel. Die 90 Minuten waren schnell rum.

Ähnlich geht es mir in meiner Position als Projektleiter in dem Arbeitsumfeld von GottinBerlin.com. Zu gerne möchte ich einen Themen-Ball abgeben und dann jubeln, wenn jemand anders die Aufgabe so vollendet hat, wie es vorher gedacht und vereinbart war. (Beim Fußball nennt man das Tore schießen und nur um diese geht es letztendlich.) Gerne kann das dann mit anderen zum Teamwork werden.
Gegen aufsteigende Kälte ziehe ich mir gerne was zusätzliches über. So bin ich im Spiel, verausgabe mich nicht total und habe Kraft-Reserven für den nächsten Tag, für neue Aufgaben.

Wem geht es ähnlich und was hat geholfen?

Thomas Gerlach, Bethel, Baptisten-Gemeinde in Tegel für GottinBerlin.com

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