Sonntag, 16. März 2014

Zusammenrücken...

zusammenrücken..;Quelle: mbem.nrw.de
zusammenrücken..
Wir müssen unsere Zusammengehörigkeit als Spezies Mensch begreifen. Wir können nur in GEMEINSCHAFT leben - überleben. Dazu ist Ausgewogenheit die Bedingung dafür, dass der Organismus Gesellschaft gesund ist.. oder wieder wird.

Ein Bild: Zwei Kinder möchten wippen. Du nimmst einen massiven Baumstamm und legst mittig ein Brett darüber. Wie lang sollte das Brett sein, damit die Kinder ihre optimale Freude am Wippen haben, während sie sich nach oben und unten wiegen? Ein Meter Abstand voneinander? Das würde ihnen wohl schnell langweilig werden. Ok, nehmen wir zehn Meter Abstand zwischen den Kindern. Da die Kinder ja nun ein gewisses Eigengewicht mitbringen, besteht Überbelastung und somit akute Bruchgefahr für das Brett. Der Kompromiss wäre die Mitte. Fünf Meter Abstand, bei einem stabilen Brett, böte Sicherheit und höchstes Wippvergnügen. Und wer nicht zu hoch wippt, kann nicht zu tief fallen.

In Deutschland besitzen 20% der Deutschen 80% des Realvermögens. Global besitzen 83 Familien zwei Drittel des Weltvermögens. Da hört das Vergnügen auf.  Bei diesen Relationen bricht das Brett! Die Kinder stürzen..

Wir können als Familie nur harmonieren, wenn wir Zusammen-halt waren. Genauso im Dorf, in der Stadt und als Volk. Und wenn wir mit dem Nachbarn in Frieden leben wollen, müssen wir uns mit ihm verbünden. Wir nennen das gerade Projekt Europa. Und da wir uns nun global verstehen müssen, bleibt uns nichts anderes übrig, als uns als gesamte Menschheit zusammengehörig und aufeinander angewiesen zu wissen. Denn jede Unausgeglichenheit bringt Bruchgefahr für das Brett, auf dem die Menschenkinder wippen.

Wer zwei Hemden hat, der gebe dem eins ab, der keins hat, hat Jesus vorgeschlagen. Nun, dieser Idealzustand der ersten Christen, wo sie alles gemeinsam hatten, kein Vermögen als Privatbesitz (übrigens, das lateinische Verb von privat beinhaltet die Bedeutung Rauben) ist gemessen am Zustand unserer Menschheit als Anspruch wohl vermessen und utopisch. Aber soviel Einsicht und Vernunft darin, dass das Brett, der Organismus nicht zerbrechen darf und dafür alle leben müssen um zu überleben, müsste doch jedem Menschen, egal welchen Einkommens, welcher Machtposition, zu eigen sein.
Eine Menschheit. Eine Welt. Ein Schöpfer.


Thomas Nachtigall für GottinBerlin.com

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