Montag, 28. Juli 2014

Dynamit auf dem Handy: die Bibel

„Ihr Christen habt in eurer Obhut ein Dokument mit genug Dynamit in sich, die gesamte Zivilisation in Stücke zu blasen, die Welt auf den Kopf zu stellen, dieser kriegszerrissenen Welt Frieden zu bringen. Aber ihr geht damit so um, als ob es bloß ein Stück guter Literatur wäre, sonst weiter nichts.“ Dieses „Zitat des Tages“ von Mahatma Gandhi am 26. Juli über die Bibel ist eine der erfolgreichsten Grafiken der letzten Zeit auf der Facebookseite von „Gott in Berlin“: Sie hat in nur zwei Tagen 11.816 Leser erreicht, wurde 229 mal geteilt und bekam 59 Gefällt-Mir-Klicks. Offenbar wurde hier etwas ausgesagt, was viele Menschen heute so empfinden.


Dynamit auf dem Handy: die Bibel
Ich habe dieses Zitat ausgewählt, weil mir als katholischem Christen die Bibel jahrelang ein „Buch mit sieben Siegeln“ war. Wir hatten zwar eine zu Hause, aber gelesen wurde darin nicht. Außerdem glaubte ich den Inhalt bereits zu kennen. Jeden Sonntag wurden ja im Gottesdienst kleine Abschnitte daraus vorgetragen und alle drei Jahre wiederholte sich das Ganze.
Inzwischen hat die Bibel zwar auch bei manchen katholischen Christen einen Platz im Wohnzimmer auf dem Hausaltar und wird eifrig studiert, aber bei den meisten Christen verstaubt sie wohl eher im Bücherregal. Dabei gibt es sie heute sogar nicht nur als Online-Bibel, sondern auch als Programm für das Smartphone und das Tablet mit täglichem Bibelleseplan und Suche nach Stichworten. Schon mehr als 147 Millionen Menschen haben sich die App bis heute heruntergeladen, die es in 667 Sprachen und zahlreichen deutschen Bibelübersetzungen gibt. Hier findest du die Download-Links oder hole sie dir in Apples App Store oder im Google Play Store.
Als sich in meiner katholischen Gemeinde vor einigen Jahren ein Bibelkreis gründete, fragten einige Gemeindemitglieder entsetzt: Ist denn da auch ein Theologe dabei? Offenbar waren sie der Meinung, nur ein Theologe könne und dürfe die Bibel lesen. Das ist natürlich Unsinn! Sogar Papst Franziskus empfiehlt es: "Man tut gut daran, jeden Tag ein Kapitel davon zu lesen!", ermunterte er zu Ostern die Gläubigen und forderte immer wieder dazu auf, ein kleines Exemplar bei sich zu tragen.
Natürlich bleiben manchmal Fragen beim Lesen offen. Da kann es helfen, in einer Gruppe seine Gedanken auszutauschen. Das kann nach einer simplen Methode geschehen: Bibel teilenHier gibt es eine einfache Anleitung dazu.
Ich lernte Jesus erst wirklich zu lieben, als ich anfing, selbst in der Bibel zu lesen. Am ersten Abend las ich gleich alle vier Evangelien hintereinander. Meine Liebe zu Jesus wuchs von Stunde zu Stunde und ich entdeckte, dass er in inniger Verbindung zu seinem Vater im Himmel gelebt und sich immer wieder zum Gebet zurückgezogen hatte. So lernte auch ich wieder beten.
Bibel lesen – eine spannende Beschäftigung! Aber Vorsicht! Sie kann dein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellen!
Gerhard Lenz für „Gott in Berlin“
Die Bibel-App: Schon mehr als 147.000.000 Downloads!

Freitag, 25. Juli 2014

Du bist so wunderbar: Du Palästinenser und Du Israeli!

"Du bist so wunderbar, so einzigartig. Du bist gewollt und von mir geliebt", sagt Gott zu jedem seiner Menschen. 

Das gilt auch für all die Menschen, die sich auch in Berlin gegen sein Volk, das Volk ISRAEL, auflehnen und das lautstark mit hassvollen Wörtern unterstreichen. Du, Du bist von Gott geliebt, auch wenn Du in deinem Leben, in deiner Umgebung bisher nichts Gutes über das Volk ISRAEL gehört hast.

Du wurdest in dein Umfeld hineingeboren. Du bist in deinem Umfeld aufgewachsen. Dafür kannst Du nichts. Aber Du kannst jetzt entscheiden, Vertrauen zu deinem Nächsten aufzubauen. Schau Dir es im Clip Sweet Mama Dog Interacting with a Beautiful Child with Down Syndrome an, wie viel Geduld und Rücksichtnahme dazu nötig ist. 



Es ist eine Schwachheit in uns Menschen, wenn Du nicht mit Gott, nicht mit deinem Nächsten und mit DIR versöhnt bist. Wie Du das ändern und ermöglichen kannst? Suche Gott, ER wird sich von Dir finden lassen. Das hat ER versprochen.

Gott macht keine Fehler. Und DU? Gott ist ein barmherziger Vater. Gott möchte dich als sein Kind begleiten und deine Sinne von Hass und Groll befreien, damit Du mit Dir selbst, mit deinem Nächsten, mit deinem Nachbarland friedlich leben kannst. Gott will Dir einen neuen Geist schenken. Nimm dieses Geschenk an und sei stark und durchbreche DU die Hass-Fronten, indem DU Vertrauen aufbaust. 
Schrei zu Gott und lass Dir diese Kraft schenken. Gott hat Dir im Clip als Beispiel gezeigt, wie Vertrauensaufbau aussehen kann. Gott herrscht über alles und deshalb kannst Du dich im anvertrauen; Gott liebt Dich. Gott ist für Dich!

Ich sehne mich danach, dass Gottes Liebe mehr in die Herzen aller Berliner und Berlinerinnen strömt. Und wenn es jetzt am Wochenende wieder Demos auf Grund der aktuellen Lage im Nahen Osten gibt, dann fleht ,ihr Christen, Gott an, seinen Sieg und Frieden, durch Jesus Christus, über alle auszugießen.

Thomas Gerlach, für GottinBerlin.com

Mittwoch, 23. Juli 2014

2000 Jahre Christentum: Haben wir versagt?

Dieser Tage prasseln so viele schreckliche Meldungen auf uns nieder, dass wir sie kaum noch verarbeiten können. Nur heute habe ich gelesen: Hunderttausende fliehen wegen des Bürgerkriegs aus der Ost-Ukraine, wahrscheinlich riss eine Rakete 298 Menschen in der MH17 über dem Kriegsgebiet in den Tod; weiter Raketenangriffe auf Israel aus dem Gazastreifen, 500 Tote im Gazastreifen; antijüdische Aggressionen auf deutschen Straßen, 170.000 Ehescheidungen 2013 allein in Deutschland, Euro-Zone häuft neun Billionen Euro Schulden an; zehntausende Christen im Irak und Syrien werden von IS-Kämpfern bedroht mit Kreuzigungen, Köpfungen oder zumindest vollkommener Enteignung und Vertreibung; BOKO-HARAM-TERRORISTEN haben im Nordosten Nigerias mehr als 100 Menschen massakriert...
Wenn ich mich nur noch mit solchen Meldungen beschäftige, merke ich, wie mein Lebensmut sinkt und Resignationsgefühle zunehmen. Dennoch poste ich einiges davon auf Facebook, weil Christen dem Leid und Unrecht in der Welt nicht gleichgültig gegenüber stehen dürfen. Im Gebet versuche ich, alles zu verarbeiten und Gott um Hilfe für die Verzweifelten zu bitten. Aber bringt das überhaupt etwas? Müsste es 2000 Jahre nach Christus nicht viel friedlicher und gerechter auf unserer Erde zugehen?
Folgenden Text hatte ich dazu vor einigen Tagen auf der Facebookseite von „Gott in Berlin“ gepostet. Er wurde von einigen tausend Menschen gelesen und 65 Mal geteilt: 
2000 Jahre Christentum: Haben wir versagt?
Ein Seifenfabrikant sagte zu einem Priester: „Das Christentum hat nichts erreicht. Obwohl es schon bald zweitausend Jahre gepredigt wird, ist die Welt noch nicht anders geworden. Es gibt immer noch Böses und böse Menschen.“
Der Priester wies auf ein ungewöhnlich schmutziges Kind, das am Straßenrand im Dreck spielte, und bemerkte: „Seife hat nichts erreicht. Es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen in der Welt.“
„Seife“, entgegnete der Fabrikant, „nutzt nur, wenn sie angewendet wird.“
Der Priester antwortete: "So ist es mit dem christlichen Glauben auch!"
(Quelle: Gisbert Kranz)
Jesus hat uns nicht versprochen, dass es nur noch Friede, Freude und Eierkuchen unter den Menschen geben wird: „Wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, achtet darauf, aber erschreckt nicht! Das muss geschehen, doch es bedeutet noch nicht das Ende. Die Völker und Königreiche der Erde werden Kriege gegeneinander führen. In vielen Teilen der Welt wird es Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geben“ (Matthäus 24:6-7 HFA).
Aber er gab uns einen klaren Auftrag, etwas dagegen zu tun: „Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen! Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist“ (Matthäus 28:19-20 HFA)!
Gerhard Lenz für „Gott in Berlin“

Hilfe?! Gewalt im Britzer Garten!

Hier habe ich ein Erlebnis von meiner Schwiegertochter B. aufschreiben lassen, welches sie letzte Woche im Britzer Garten hatte:

Hilfe?! Gewalt im Britzer Garten! ;Photo by Werner Zimmermann
Hilfe?! Gewalt im Britzer Garten!
Meine Freundin L. und ich verbrachten den sonnigen Tag mit unseren Kindern P. und Su. im Britzer Garten. Die Kleinen, im Alter von drei und vier Jahren, erfreuten sich des herrlichen Wetters und zögerten nicht lange, sich auf dem großen Spielplatz ein Plätzchen zum Spielen zu suchen. Die kleine sieben Monate junge Ma. machte erste Bekanntschaften mit dem grünen Gras, während mir ihre Mutter stolz berichtete, wie sehr die Kleine schon begreife, wenn man mit ihr spricht. Wir unterhielten uns eine Weile darüber.

Hin und wieder kamen mein Sohn P. und Su., um uns sagen, dass alles okay sei.
Als dies eine Zeit lang nicht mehr geschah, schauten wir nach ihnen. Auf einem Klettergerüst, von zwei, ich schätze ein- bis zwei Jahre älteren Kindern in die Ecke gedrängt, standen die beiden eingeschüchtert, mit Ausdrücken beschimpft, welche ich hier nicht dokumentieren möchte, wehrlos da. L. bat die Kinder mit erhobener Stimme, die Beiden in Ruhe zu lassen. Diese antworteten patzig und verschwanden. Es war keine Aufsichtsperson in Sicht, also beließen wir es dabei.

Zurück auf unserer Decke, kam eine große ausländische Familie auf uns zu; zwei korpulente Frauen mit circa zehn Kindern. Sofort wurde es laut. Es gab kurz eine Diskussion bevor L. von einer der beiden Frauen am Hals gepackt und zu Boden gerissen wurde. Plötzlich mischte sich auch noch die zweite Frau ein, sodass meine Freundin unter den beiden vollschlanken Personen kaum noch zu erkennen war.
Sofort nahm ich die kleine Ma. auf den Arm, die in dem Gefecht fast überrannt wurde. Die Kinder schrien und klammerten sich schockiert an mein Bein. An verbale Kommunikation war hier nicht zu denken. Schließlich ließen die Frauen wider Willens von meiner Freundin ab. Es gab noch ein paar drohende Worte von denen, bevor sie verschwanden. 


Nach Anweisung der Polizei, die wir sofort riefen, folgten wir ihnen.  L. weinte und zitterte. Sie hatte überall kleine Verletzungen. Die kleine vierjährige Ma musste mit ansehen, wie ihre Mutter attackiert wurde. Das tat uns am meisten leid. Als die freundlichen Beamten eintrafen, erstatteten wir Anzeige. Sie nahmen unsere Daten auf und teilten uns mit, dass wir demnächst Post bekommen und noch einmal vorgeladen werden um alles zu schildern, aber höchstwahrscheinlich alles im Sande verlaufen und die Anzeige eingestellt werden wird. Sie begleiteten uns zum Ausgang und wünschten uns einen schönen Tag.

Wir fühlten uns allein gelassen und nicht ernst genommen. Schließlich war es ein schockierendes Erlebnis für uns alle. "Das hat meine Sicht auf die Dinge verändert. Da muss man doch was tun können", äußerte L., "kommunikativ!"
"Ja", antwortete ich, "mit Sprache". Denn deine Sprache zeigt, was du heute bist, und sie bestimmt, was du morgen sein wirst." Wir waren uns einig und verabschiedeten uns voneinander.


Ich habe beim Zuhören die Spannung gespürt, die durch die Ohnmacht bei B. und ihrem Mann M. herrschte. Ich habe mir die Verzweiflung und die Wut von M. angehört, seine kleine Familie im Britzer Garten nicht schützen zu können. 

Ist Rückzug von deutschen Familien aus dem Britzer Garten angesagt? Sind jetzt Selbstverteidigungsseminare zu buchen? Welche Bürger und  Politiker wollen die Integrierung von ausländischen Weltbürgern in Berlin, lassen aber diese mit ihrem Hintergrund alleine? 

In dem Leitbild von der "Internetmission Berlin e.V. steht: 


"Wir sind Christen vieler Kirchengemeinden und Konfessionen. Wir vertrauen dem Wort Gottes, der Heiligen Schrift. Wir bekennen gemeinsam den Glauben an den dreieinigen Gott, wie ihn das Apostolische Glaubensbekenntnis aus­drückt. Uns verbindet die Liebe zu den Menschen unserer Stadt Berlin. Wir wollen ihnen helfen Gott zu begegnen und sie dabei unterstützen, in den Kirchen und Gemeinden unserer Stadt eine geistliche Heimat zu finden. Dazu nutzen wir das Internet."

Liebe zu den Menschen unserer Stadt? Wie können oder sollten sich Christen dieser Stadt verhalten? Welche Antworten und Meinungen habt ihr? Was sagt ihr dem Vater M.? Wie soll er sich verhalten und seine Familie schützen? Wer hat ähnliches erlebt? Du kommst mit dem Druck nicht klar? Schreibe einem unserer E-Mailpartner aus Berlin. Ich habe zum Schutz der genannten Personen die Namenskürzel verändert.
Thomas Gerlach für GottinBerlin.com

Dienstag, 22. Juli 2014

Selig, wer lachen kann!

Selig, wer lachen kann; bought by iStock
Selig, wer lachen kann!
Ein Besucher einer geschlossenen Einrichtung fragt den leitenden Arzt, nach welchen Kriterien entschieden wird, ob ein Patient aufgenommen werden kann oder nicht. „Wir füllen eine Badewanne mit Wasser, geben dem Betroffenen einen Löffel, eine Tasse und einen Eimer und bitten ihn, die Badewanne zu leeren.“ „Alles klar. Ein normaler Mensch würde den Eimer nehmen, oder?" „O nein, ein normaler Mensch würde den Stöpsel herausziehen. Sagen Sie, möchten Sie nun ein Zimmer auf dem gelben oder dem grünen Flur?"
Ich lache gern. Du auch? Da erzählt jemand etwas Lustiges, was passiert ist zum Beispiel. Oder es macht jemand einen „Versprecher“, der den ganzen Sinn seines Satzes entstellt. „Ich weiß, was es bedeutet, Mutter von drei kleinen Kindern zu sein“ … soll Edmund Stoiber (71, CSU) gesagt haben bei einem Politfrühschoppen. „Boris Becker hat das WC-Turnier gewonnen.“ … von Dagmar Berghoff in der Tagesschau 1988 … der Versprecher schlechthin. Sie hatte ihn dann bemerkt und konnte sich vor Lachen nicht mehr „einkriegen“. Die Tagesschau „war gelaufen“. Oder eben ein guter Witz ...

Lachen soll gesund sein, weil es z.B. die Muskeln anders beansprucht als jeder grimmige oder anders verspannte Gesichtsausdruck. Lachen soll gut sein für den Blutdruck, die Hautdurchblutung usw. Unzählige Vorteile gibt es da … .

Ich habe gelesen: Kinder lachen etwa 400x am Tag, Erwachsene gerade 15x. Ob das stimmt? Selbst wenn es nicht so extrem sein sollte, die Tendenz ist schon erkennbar, oder? Zuerst lache man über sich selbst. Das befreit ungemein. Sodann genieße man Situationskomik. Am 1. April klingelt das Telefon. Ich nehme ab und sage „Hallo, Sie können es ja nicht wissen, Sie müssen sich verwählt haben, wir haben nämlich gar kein Telefon“. Daraufhin entschuldigt sich der andere und legt auf ...

Christen haben allen Grund, mit Humor und einem Lachen über sich selbst in die Welt zu gehen. Sie sind erlöst in ein anderes Leben, in ein Leben in der neuen Welt Gottes, es kann ihnen nichts passieren. In Gottes Hand lebt man total frei. Das macht froh und bisweilen auch richtig fröhlich. Da kann auch ruhig mal gehörig etwas schiefgehen. Na und? Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Gott ist kein miesepetriger Begleiter. Und Trübsalbläser sind nicht die Musikanten Gottes.

Montag, 21. Juli 2014

Schätze, die die Welt noch heben darf. Teil 1

Gemeint sind die verborgenen Schätze aus Weisheitsbüchern. Davon gibt es reichlich. Es gibt die fünf Tibeter, die Thora der Juden, prophetische Bücher des Alten Testaments. Weisheitslehren kommen aus China oder von den Griechen, es gibt für die Moslems den Koran, für die Christen das Alte und das Neue Testament usw.
Schätze....; bought by iStock
Schätze, die die Welt noch heben darf.

Uns Menschen ist ein unglaublicher Schatz an Weisheitsliteratur zugänglich. Frage: Haben wir diese Bücher, die die Welt kennt, über die Millionen reden, überhaupt schon wenigstens einmal gründlich gelesen? Oder reden wir nur über Dinge, die wir vom Hörensagen kennen? Um wirklich konstruktiv mitreden zu können, sollte all diese Literatur richtig erarbeitet werden. Sonst sind wir keine glaubwürdigen Zeitgenossen. Unsere Diskussionsbeiträge sind schwach, schlecht fundiert, tragen nicht zur Weisheitsfindung bei, sind unglaubwürdig.

In welchem Weisheitsbuch steckt z. B. eine sinnvolle, praktische und auch nachvollziehbare Anleitung für eine gerechte oder zumindest eine gerechtere Gesellschaft? Welcher der Weltweisen hat sich das menschenwürdigste Gesellschaftssystem ausgedacht? Ein System, in dem es fast keine Armen mehr geben dürfte? Warum sind wir Menschen so blöd und basteln ständig unsere eigenen Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme, die fast immer in Elend, Verarmung, Ausbeutung, Verschuldung, sozialen Unruhen und Kriegen enden?
200 Kriegsherde registrieren wir allein im Jahr 2014 auf der Erde. Haben wir uns schon daran gewöhnt?


Ungerechtigkeit wohin man blickt und nur ganz wenige bäumen sich dagegen auf. Kaum eine herausragende Persönlichkeit der heutigen Zeit hat schlüssige Antworten. Oder wollen sie keine haben? Verkaufen diese neuen Weltherrscher uns alle für dumm?

Um Menschen in die Abhängigkeit von anderen Menschen zu bringen, muss man ihnen die Freiheit nehmen. Das muss nicht immer Gefängnis sein. Unfreiheit heisst auch abhängig machen von Süchten, vom Konsum. Oder es heisst, durch Manipulation in eine bestimmte Denkrichtung drängen.

Im alten Rom waren es BROT und SPIELE. Satt sein und unterhalten werden sind deshalb für viele Menschen die höchsten Ziele. Auch Europa- und Weltmeisterschaften, so spannend sie sind, gehören dazu - ich habe auch fast alle Spiele gesehen). Also ESSEN und UNTERHALTUNG - nur nicht nachdenken müssen. Hauptsache wir haben unsere Ruhe.

Die eigentlichen Herrscher des Weltkapitals wissen schon, warum sie Millionen gegen göttliche Inspiration immun machen müssen. Damit sich niemand wehrt, damit niemand anderes an die Macht kommt und damit sie das Weltkapital der restlichen 90% der Weltbevölkerung weiter einsaugen können. Weltweit arbeiten Mächte daran, uns davon zu überzeugen, dass wir Gott nicht mehr brauchen. Das ist ihnen bisher fast erfolgreich gelungen.


Sie sagen: Dieser Gott, den sich die Menschen selbst geschaffen haben, ist überflüssig geworden. Er hat nur Verbote für euch übrig, er ist gegen das Leben, gönnt uns keine Freuden, ist ja lediglich Opium für das Volk. Vergesst ihn. Wendet euch der Vernunft zu. In euch steckt das Gute und der Fortschritt der Menschheit.

So die Argumente der Machthaber. Diejenigen, die sich allerdings daran gemacht haben und z. B. die Bibel wirklich gründlich studiert haben, sehen darin eine ganz besondere Weltweisheit, erkennen plötzlich geniale Anleitungen für ein zielgerichtetes Leben, einen Sinn für ein gutes menschliches Zusammenleben und Statuten für ein sozial gerechtes Wirtschaftssystem.

Gebote und natürlich auch Verbote kommen darin vor, aber immer nur dort, wo sie Sinn machen oder weiterhelfen, oder vor Gefahren warnen und uns schützen. Aber immer alles abgestimmt im Hinblick auf ein optimales Zusammenleben der Menschen in allen Kulturen. Da gibt es z. B. exakte Anleitungen wie die Reichen NICHT immer reicher und die Armen NICHT immer ärmer werden. Darüber will ich im nächsten und übernächsten Blog sprechen.

Z. B. lesen wir da bei Mose: "In jedem dritten Jahr sollt ihr den zehnten Teil eures Erarbeiteten (eures Besitzes und eures Geldes, also auch der Ersparnisse auf der Bank) in euren Städten und Dörfern sammeln und lagern. Er ist für die Armen bestimmt, die kein eigenes Land haben, und für die Ausländer, die Waisen und die Witwen. Sie können sich davon nehmen, was sie brauchen. Wenn ihr sie gut versorgt, wird der Herr, euer Gott, euch segnen und all eure Arbeit gelingen lassen."


Für die Skeptiker unter uns klingt das natürlich utopisch. Doch gemach. Noch viel mehr Utopisches wird in unserem Land in Zukunft diskutiert werden müssen. Da bin ich mir absolut sicher.


Lasst uns gemeisam mit den Teilen 2 und 3 von SCHÄTZE, DIE DIE WELT NOCH HEBEN DARF weiter über dieses Thema nachdenken. Dazu einfach öfter in den nächsten Wochen bei www.gott-in-berlin.blogspot.com nachsehen.



Werner Zimmermann für www.Mavuno.de und GottInBerlin.com

Freitag, 18. Juli 2014

Schweinerei!

Vergangenem Montag habe ich mir im ARD REPORT angetan. Wow, das ist heftig. 
Ich kann es nicht ertragen, wenn Leben gequält wird. Sterben ja, aber nicht quälen. Ich sehe nicht nur das Erschlagen oder das Wegwerfen der Ferkel, sondern auch die eingezwängte Muttersau.

Ich denke oft beim Genuss der Chicken-Wings, wie es wohl bei der Mästung und der Tötung der Chicken zugegangen ist.

Wollen wir das so, wie es zum Beispiel in dem REPORT-Beitrag ersichtlich ist? Da wir fast alle Fleischliebhaber sind, können wir uns dieser Frage nicht entziehen. Ja, hier werden wir zu Mittätern. Wir haben jetzt kein Wissensproblem sondern ein Handlungsproblem!

Mir geht es hier noch um mehr. Es geht mir um die Ehrfurcht vor dem Leben. Und  hier fange ich an, an die Einwohner der Altenheime zu denken. Wie viel Abscheuliches habe ich über den Umgang der alten, hilf- und wehrlosen Menschen schon gehört und gesehen. 

Warum kann sich so ein Elend entwickeln? Weil es im Verborgenen geschieht! Warum kann diese Verborgenheit bestehen? Weil wir uns nicht dafür interessieren, nicht hingehen, nicht hinschauen, nicht handeln!

Wer sich schon jetzt für die nächsten Jahre einen angenehmen Altenheim- und Hospiz-Aufenthalt sichern will, der sollte jetzt hinschauen und handeln. Genauso wollen wir in der Nahrungskette zurückverfolgen, wo unlebenswürdige Zustände herrschen. 

Vielleicht sollten wir auch mal wieder in der Kirchengeschichte zurück gehen und erkunden, woran es liegt, das unsere Kirchen immer leerer werden. Und gehen wir mutig so weit zurück, dann verspreche ich Euch, das wir auf den Menschen auftreffen, dessen Wort noch heute gilt: "ICH, Jesus, bin der Weg, die Wahrheit und das Leben".

Möchtest du mehr darüber wissen? Dann stehen Dir unsere E-Mail-Partner gerne zur Verfügung.
Thomas Gerlach für GottinBerlin.com

Donnerstag, 17. Juli 2014

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Folgenden Dialog von Zwillingen im Mutterleib fand ich heute auf Facebook: „Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“, fragt der eine Zwilling. „Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird", antwortet der andere.
https://www.flickr.com/photos/linuz90/2516058777/sizes/o/in/photostream/
Gibt es ein Leben nach der Geburt?
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“ – „Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“
„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“ – „Na hier - überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“ – „Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt..." (Quelle: unbekannt).
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Mit dieser Frage tun sich viele Menschen ebenso schwer wie unser Zwilling im Mutterleib. „Es ist noch keiner zurückgekommen“, wird behauptet. Aber das stimmt nicht ganz. Manche Menschen haben Nahtoderfahrungen gemacht und erlebt, dass mit dem Tod ist keineswegs alles aus ist.
Als Christen sind wir überzeugt: Einer ist zurückgekommen. Jesus starb am Kreuz, wurde am dritten Tag auferweckt und ist vielen Menschen erschienen, zum Beispiel:
  • Maria Magdalena (Johannes 20, 11-18),
  • den anderen Frauen (Matthäus 28, 8-10),
  • den elf Jüngern (Johannes 20, 26-29),
  • den Emmaus-Jüngern (Lukas 24, 13-35).
Der Apostel Paulus bezeugte: „Er wurde begraben und am dritten Tag auferweckt, wie es die Schriften gesagt haben. Er ist dem Kephas erschienen, dann dem Kreis der Zwölf. Danach erschien er mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch am Leben sind; nur einige sind entschlafen. Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln. Zuallerletzt erschien er auch mir, dieser ‚Fehlgeburt’. Denn ich bin der Geringste unter den Aposteln. Ich verdiene es gar nicht, Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe“ (1. Korinther 15,4-7).
Und weiter schreibt er: „Wenn nun aber gepredigt wird, dass Christus von den Toten auferweckt wurde, wie können da einige von euch sagen: ‚Es gibt keine Auferstehung der Toten?’... Wenn wir nur für dieses Leben auf Christus hoffen, sind wir die bedauernswertesten von allen Menschen. Nun ist Christus aber von den Toten auferweckt worden. Er ist der 'Erstling' der Entschlafenen. Weil durch einen Menschen der Tod kam, kommt auch die Auferstehung vom Tod durch einen Menschen“ (1. Korinther 15, 12; 19-21).
Es gibt einen Gott, der uns nahe ist. "In Ihm leben und weben und sind wir" (Apg. 17,28). Noch Zweifel, dass das stimmt? Dann wende dich an unser E-Mail-Team oder lies hier im Blog noch etwas zum Thema „Kann es einen Gott geben?“.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Idealismus und Fragmente in unserer Gesellschaft

Gedanken, die ich von meinem Theologischen Aufbaukurs mitgebracht habe.
Unser Thema: Idealismus und Fragmente in unserer Gesellschaft.

Idealismus und Fragmente in unserer Gesellschaft; Quelle: uni-potsdam.de
Es ist eine uralte Menschheitssehnsucht, Regeln, Gesetzmäßigkeiten, und Patentrezepte für eine erfolgreiche Lebensgestaltung zu finden. Das Streben der Menschen geht dahin, es muss alles immer schneller, besser und perfekter werden. In unserer Gesellschaft gilt der Mensch etwas, der erfolgreich und wohlhabend ist. Auf die nicht so erfolgreichen und armen Menschen wird herab geschaut. Selbst in unseren christlichen Kreisen ist diese Ansicht stark vertreten.

Jeder von uns hat seine Idealvorstellung von einem gelungenem Leben. Suchen wir als Christen das Ideale in unserem Leben vielleicht in der Gottesebenbildlichkeit? Aber wo finden wir in uns die Ebenbildlichkeit Gottes? Im Schöpfungsbericht (1 Mose 1,26ff) sagt Gott: "Lasst uns Menschen machen, ein Bild das uns gleich sei (zitiert aus der Übersetzung Luthers)". Wie sollten wir das verstehen? Dass wir nach dem idealen Leben streben sollten, in dem wir uns Gott zum Vorbild nehmen? Wenn wir weiter in den Schöpfungsbericht hineinschauen, lesen wir: ER schuf sie als Mann und Frau. 

Schauen wir jedoch in den 2.Schöpfungsbericht (1Mose 2, 18ff) wird dort berichtet, dass Gott erkennt, es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei, so schuf Gott für den Menschen ein Gegenüber. Der Mensch allein, war also auch kein Ideal. Es war eine unvollkommene Schöpfung. Und unser Gott? Wollte ER im Menschen auch ein Gegenüber, dem ER seine Liebe schenken kann?

Die ganze Bibel ist durchdrungen von der Aussage, dass Gott die „Liebe“ ist. Doch was ist die Liebe wert, wenn es keinen gibt, dem sie gegeben werden kann? Das erkennen wir Menschen doch auch. Wo lassen wir unsere Liebe, wenn wir keinen haben, dem wir sie geben können? So will Gott dir und mir SEINE Liebe schenken.

Daraus ziehe ich den Schluss, dass das Ideal des Lebens erst zum Ausdruck und zur Entfaltung kommt, wenn wir in der Gegenwart Gottes leben werden. Und solange wir noch auf der Erde leben, leben wir im „Vorläufigen“. Im Fragment – im Unvollkommenen, Unfertigen. Wollen wir es in der Welt bekannt machen, dass Gott uns – dich und mich - wollte und Sehnsucht hat und mit uns in Gemeinschaft leben möchte?

von Lucie für GottinBerlin.com

Dienstag, 15. Juli 2014

Schätze, die die Welt noch heben darf. Teil 2

Schätze, die die Welt noch heben darf; Quelle: real-treasure.de
Schätze, die die Welt noch heben darf
Im letzten Blog zum Thema "Schätze,  die die Welt noch heben darf" haben wir die Frage gestellt: In welchem Weisheitsbuch steckt eine sinnvolle, praktische und auch nachvollziehbare Anleitung für eine gerechte oder zumindest eine gerechtere Gesellchaft?
Zum Schluss habe ich ein "utopisch" klingendes Konzept einer gerechteren Welt von Mose vorgestellt.
(Blog vom 15.7.14)

Heute ein paar weitere Gedanken:
In der göttlichen Welt,  die auf Weisheit gründet, sollte jeder Mensch nicht nur seine Würde erhalten und behalten, sondern auch seine Heimat (auch ein Stück Land), seine soziale Bindung.  Singles, hauptsächlich lebend in der Großstadt, sind im biblischen Plan einer freien Gesellschaft nie vorgesehen. Singles, natürlich auch viele andere, sind die modernen Sklaven. Die Bibel sagt, dass sie unbedingt freigekauft werden sollen. Sie haben kein Land, oft wenig Besitz,  sie sind heimatlos,  wurzellos, oft auch noch einkommenslos, alleinerziehend usw.  Dadurch sind sie abhängig vom Staat oder der Willkür der Arbeitgeber und Vermieter und immer gestresst. Sie kämpfen oft regelrecht ums Überleben. Sie neigen häufig zu Depressionen und müssen darauf achten,  dass ihre Seele nicht "verwildert". Gott meint, eine gerechte Gesellschaft sollte ihnen eine Heimkehr anbieten, zurück aufs eigene Land und zwar ehe die Reichen alles Land aufgekauft haben.

Schätze, die die Welt noch heben darf; Quelle: c-plakat.deÜbrigens ließ Gott nie zu, dass Land in den Besitz der Reichen gelangt. Land ist eigentlich immer nur geliehen. Gott hat im Buch Mose ganz klare Anweisungen dazu gegeben, wie Menschen mit Grundbesitz umgehen sollen. Denn es gehört nicht Menschen,  es gehört Gott. Mose: "Das Land ist mein."  Fast  immer ist nur Pacht vorgesehen. Besitz für wenige führt langfristig immer zu Ungerechtigkeit und Versklavung. Also, Singles müssen wieder heimkehren dürfen. Sie gehören,  dorthin, wo Beziehungen gepflegt,  gemeinsam gegessen und unter dem Kirschbaum auf der eigenen Wiese gesungen wird, damit die Seele gesund bleibt. Über diesen idyllischen Wunsch wird nun mancher Leser lächeln. Natürlich lässt sich dieser Idealzustand von vor 300 Jahren nicht nahtlos übertragen.  Er sollte aber zum Nachdenken anregen, wie denn eine Gesellschaft wieder gesunden kann. Kreativität in der Politik und Gesetzgebung ist gefragt.

Eine weitere interessante Anleitung steht wieder im Buch Mose: "Wenn jemand aus deiner Familie oder ein naher Verwandter verarmt (seine Schulden nicht mehr bezahlen kann), und schon alles an die Bank verpfändet hat, sollst du ihn, wenn du kannst, finanziell auslösen und sogar das Verpfändete zurückkaufen."
Ein weiterer Vers aus Mose: "Wenn du einem Armen aus deiner Verwandtschaft Geld leihst, verlang keine Zinsen."

Was steht noch bei Mose? "Wenn der Gerichtsvollzieher kommt, darf er nicht so einfach in deine Wohnung spazieren, um Sachen zu pfänden.  Das ist gegen deine Menschenwürde.  Er soll schon draußen warten, bis du ihm was bringst." Ja, da staunt der Laie. Das ist göttliche Weisheit. Vertrauen wir lieber auf die menschliche?

                      Von Werner  Zimmermann für GottinBerlin.com und mavuno.de

WM 2014! Was uns begeistert!

Genau so wollen wir es doch haben und leben. Das, was uns begeistert, das oder der Person wollen wir ganz nahe sein.


Was uns begeistert!
WM 2014! Was uns begeistert!
Heute, auf der Hinfahrt zur Arbeit hörte ich auf dem INFO-Radio, dass unsere Fußball-Weltmeister-Mannschaft um 10:10 Uhr in Tegel landet und anschließend in Alt-Moabit vom Bus auf einen offenen LKW umsteigen, um dann zur Fan-Meile zufahren. Alt-Moabit??? Vor meiner Bürotür. 

WM 2014! Was uns begeistert!
WM 2014! Was uns begeistert!
Per Motorrad mit Mitarbeitern von der Firma Schmidtsdorff und einem leeren Mülleimer als Erhöhung, fuhren wir zur Straßenecke Alt-Moabit/ Rahel-Hirsch-Straße. Nicht mehr lange gewartet und schon hatte ich unsere Stars im Visier.

Welch eine Begeisterung war zu spüren. Ganz nahe den Menschen, die vorgestern noch von zig Millionen Menschen weltweit hochgelobt wurden. Gänsehaut!

WM 2014! Was uns begeistert!
WM 2014! Was uns begeistert!
Ich selbst jubelte mit, da es sich um eine große, erbrachte Leistung handelte. 

Und nun? Die Straßen mit den vielen Menschen zur Fan-Meile sind wieder leer. Die Normalität ist eingekehrt. Welcher Berliner hat denn jetzt durch diesen Besuch seine Probleme, seine Traurigkeit, seine Zerrissenheit entledigt bekommen?
 
Umso mehr möchte ich unseren großen, lebendigen Gott in Berlin bekannt machen, damit ein weiteres Jubel-Fundament in den Herzen der Berliner gegossen wird, welches durchgehend trägt. 

Wer schreibt in dem Kommentarfeld einen Jubelbeitrag von und über unseren lebendigen Gott?
Thomas Gerlach für GottinBerlin.com

Montag, 14. Juli 2014

Mario Götze: Vom Verräter zum Fußball-Gott


Im April 2013 brach ein Shit-Storm über ihn herein, als sein Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Bayern bekannt wurde: „Du bist der größte Verräter, den es gibt! Manuel Neuer ist genau so ein charakterloses Schwein wie du, Judas!“, beschimpften ihn „Fans“ auf seiner Facebookseite. Beim nächsten Länderspiel – so schrieben wir damals im Blog von „Gott in Berlin“ -, in dem Götze vielleicht ein entscheidendes Tor für Deutschland schießt, werden ihm dieselben „Fans“ wieder zujubeln.
Gestern Abend war es soweit: Der erst 22-jährige Mario Götze sicherte mit seinem Treffer zum 1:0 gegen Argentinien in der Verlängerung Deutschland den vierten Weltmeistertitel! Was kann es Größeres für einen Fußballspieler geben, als in einem WM-Finale den Siegtreffer zu erzielen! BILD nannte ihn einen „Fußball-Gott“.
Trotz dieses großen Erfolges habe ich gute Hoffnung, dass Mario jetzt nicht überschnappt und abhebt. Denn nach dem Spiel hat er längere Zeit in den Himmel geschaut, um seinem Schöpfer zu danken. Woher ich das weiß?
Das hat er selbst auf seiner Facebookseite verraten, als er schrieb: „Lieber Gott, ich möchte mir eine Minute Zeit nehmen. Nicht, um Dich um irgendwas zu bitten. Sondern einfach, um Danke zu sagen für alles, was ich habe.“ Sein Talent habe er von Gott bekommen, bekannte er, nicht von seinem Vater, der Professor in Dortmund ist und wahrscheinlich schlecht Fußball spielt. Und Gott blieb er auch dann treu, als nicht alles glatt lief und er Anfang des Jahres durch eine schwere Verletzungsphase ging, die seine Teilnahme an der WM fragwürdig werden ließ.
Er stehe dazu, einen „guten Draht zu Gott“ zu haben und postet immer wieder auf seiner Facebookseite Inhalte mit dem Zusatz «Faith», «Hope», «Strength» oder «Believe» (Vertrauen, Hoffnung, Kraft, Glaube).
Außerdem hat eine Münchener Zeitung schon vor einiger Zeit darüber gerätselt, was Mario zusammen mit seinem Freund und FC-Bayern-Kollegen David Alaba für ein seltsames Torjubel-Ritual pflegt, bei dem beide mit ausgebreiteten Armen nach oben schauen. Was die Münchener Journalisten offenbar nicht wussten: Auch David Alaba ist bekennender Christ und gläubige Christen stehen täglich mit ihrem Schöpfer in Verbindung. Man nennt das Gebet. Christen haben das Bedürfnis, Gott täglich für alles Gute zu danken, das ihnen widerfährt. Doch auch ihren Kummer und ihre Sorgen tragen sie ihrem Schöpfer vor. Er zaubert die Probleme zwar nicht weg, hilft ihnen aber, sie zu tragen und durchzustehen.
Gestern Abend hat jedoch nicht ein „Superstar“ den WM-Titel nach Deutschland geholt, sondern ein echtes Team. Deshalb möchte ich noch zwei weitere aus der Mannschaft erwähnen: Podolski und Klose sind ebenfalls durch ihre Frömmigkeit besonders verbunden. Der ehemalige Kölner zündete vor der WM 2006 im Dom seiner Heimatstadt eine Kerze an und betete darum, „dass Gott mich beschützt und mir Kraft gibt“. Sein Motto: „Gott glaubt stets an dich, also verliere auch du nie den Glauben an dich!“
Mit Klose haben wir nach Meinung von „Focus“ einen weiteren „Fußball-Gott“ im Team! Der 36 Jahre alte Nationalstürmer hat mit seinem 16. WM-Tor den Brasilianer Ronaldo überholt und ist jetzt alleiniger Rekordschütze bei Fußball-Weltmeisterschaften! Doch auch der gebürtige Oberschlesier (früher Ministrant und Sternsinger in seiner Gemeinde) blieb nach diesem großen Triumph bescheiden und gab zu, dass er regelmäßig betet: „Ich bin gläubiger Katholik – wie alle in meiner Familie. Der Glaube an Gott hat in meinem Privatleben einen festen Platz.“
Und noch einen früheren Messdiener gibt es im Team: Joachim Löw – auch früher in der kirchlichen Jugend aktiv. Wo hat er seine Gelassenheit her? „Ich bin katholisch – aber man kann aus jeder Religion lernen“, verriet er der „Bild“-Zeitung. Der christliche Glaube gebe ihm „die Zuversicht, dass es stärkere Kräfte im Menschen gibt, als den Egoismus. Nehmen Sie den Gedanken der Nächstenliebe. Sehr bewegt haben mich die letzten Worte des Papstes Johannes Paul II: ‚Ich bin froh, seid ihr es auch’.“
Teammanager Oliver Bierhoff fühlt sich ebenfalls in den Höhen und Tiefen des Lebens in seinem christlichen Glauben geborgen: „In schönen Momenten wird einem noch bewusster, dass jemand da ist!“
Co-Trainer Hans Flick kann so auch Niederlagen besser verarbeiten: „Mein Glaube an Gott treibt mich an, immer am Ball zu bleiben und mein Bestes zu geben. Er schenkt mir aber auch Kraft, mit Niederlagen umzugehen.“ 
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Gerhard Lenz (für „Gott in Berlin“)