Freitag, 22. August 2014

Von der Keilschrift zur Computerbibel & Die Schriftrollen von Qumran

Von der Keilschrift zur Computerbibel & Die Schriftrollen von Qumran; Quelle: dibk.atEinmalige Ausstellung zum "Buch der Bücher"  “Erleben Sie 4000 Jahre Kulturgeschichte live und interaktiv!”

Vom 29.08.2014 bis 14.09.2014 gastiert in der Martin-Luther-Gedächtniskirche, Rathaus- Ecke Kaiserstraße, 12105 Berlin von die größte Erlebnisausstellung Deutschlands zur Entstehung der Bibel und eine in Europa einmalige Dokumen­tation über die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer. Bisher sahen über 500.000 begeisterte Besucher in vielen Städten Europas diese spektakuläre Informationsschau. Die Ausstellung entstand auf Initiative des Publizisten und Qumranexperten Alexander Schick (Westerland/Sylt) zum Jahr mit der Bibel 1992. Ein Katalog zur Ausstellung ist erhältlich. Im Internet unter www.bibelausstellung.de findet man einen virtuellen Ausstellungsführer.

Europaweit bekannt wurde A. Schick mit seinem Sachbuch „Das wahre Sakrileg“ (Knaur-Verlag). Es ist das erfolgreichste deutsche Sachbuch zum Weltbestseller „Sakrileg“ (Da Vinci Code) von Dan Brown und stand wochenlang in den deutschen Bestsellerlisten.

Dienstag, 19. August 2014

Umzug und Einzug

Jetzt geht es los – der Sommer ist noch im Land - baden, abends mit Freunden im Freien sitzen und chillen, die langen Abende noch genießen.

Umzug und Einzug; iSt
Umzug und Einzug
So wie der Sommer weiterzieht, so ziehe auch ich weiter: Ich ziehe in Berlin in einen anderen Stadtteil. Ich freue mich auf die neue Wohnung, die Umgebung, alles schöner und besser. Allerdings: Umzüge sind lästig und teuer, gut, wenn man alles hinter sich hat und endlich die neue Bleibe sein Zuhause nennen kann.

Auch ein Volk kam an, vor ca. 3,5 tausend Jahren, sie zogen über den Jordan in das verheißene Land – das 40 Jahre währende Umherziehen als Nomaden (und das noch in einer Wüstengegend) hatte ein Ende. Zuvor lebten bzw. vegetierten sie in einem fremden Land – die letzten Jahrzehnte sogar als Sklaven. Ihre Vorfahren hatten ihre einst erworbene Heimat wegen einer landesweiten Hungersnot verlassen, in das sie nun wieder - nach über 400 Jahrhunderten - zurückkehrten.
Sie kamen an mit ihrem ganzen Gepäck und einige auch mit Altlasten. Aber Ankommen allein reicht nicht. Vieles, was in der Wüstenzeit (oder auch im alten Land der Sklaverei) notwendig war zum Leben bzw. Überleben, hatte jetzt keine Bedeutung mehr. Für die neue Bleibe stellt sich die Frage: Was brauche ich eigentlich noch und was muss ich aussortieren – und was neu erwerben?

Ein neues Land, eine neue Wohnung, eine neue Aufgabe, ein neuer Lebensabschnitt: Überall gilt das gleiche Fragen. Was muss weg, was ist Teil meines alten Lebens, das jetzt hinter mir liegt und abgeschlossen ist. Manches Loslassen fällt schwer: Es sind liebgewordene Gegenstände und Gewohnheiten, manchmal auch Charaktermerkmale und Haltungen. Selbst beim Volk Israel schien der Rückfall bzw. das Bleiben in der Sklavenmentalität, die im Grunde verhasst und lästig war, vielen vertrauter und sicherer zu sein als die neue Freiheit eines Landesbewohners und Grundeigentümers. Denn dazu bedarf es auch einer neuen Wesenseigenschaft: die des Rechtes und der Pflicht zur Verteidigung der Freiheit und des Eigentums – und das bedeutet manchmal auch Kampf.

Paulus beobachtete immer wieder bei Christen diese falsche Haltung, deshab warnte er: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen“ (Gal. 5, 1). Er bezog sich auch auf eine alte Einstellung und Lebensweise, die uns daran hindert, das Neue, Bessere an- bzw. einzunehmen, nämlich die Freiheit in Christus.

Sommerzeit ist auch Zeit zum Aufräumen, Ausmisten und Loslassen, um neu zu starten in den Herbst – mit seinen neuen Aufgaben und Herausforderungen. Kraft zu tanken aus der Quelle des Lebens und sich dessen bewusst zu werden, dass Gott geschenkte Freiheit nicht nur Genuss ist, sondern auch Pflicht und Verantwortung, manchmal auch Kampf.

Jutta Lörler für GottinBerlin.com

Sonntag, 17. August 2014

"Kein Hass im Namen Gottes!"

Mehr als 800 deutsche und orientalische Christen haben heute in der Berliner St.-Hedwigs-Kathedrale für die verfolgten Christen und Minderheiten im Irak und in Syrien gebetet. Eingeladen hatten die Chaldäisch-Katholische Kirche, die Syrisch-Orthodoxe Kirche und die Apostolische Kirche des Ostens zusammen mit dem kath. Erzbistum Berlin.


Gebet und Solidarität für die Christen im Irak und Syrien
Der Gottesdienst wurde von dem kath. Weihbischof Matthias Heinrich gehalten. „Wo religiöse Minderheiten verfolgt werden, ist unser Gebet und unsere Solidarität nötig. Das gilt besonders für unsere verfolgten Schwestern und Brüder im Glauben, aber auch für Yeziden oder die gemäßigten Sunniten und Schiiten", so Weihbischof Heinrich. „Verfolgung und gar Tötung aufgrund einer Religionszugehörigkeit dürfen wir nicht einfach so hinnehmen.“
Schon Papst Franziskus hatte auf die verzweifelte Lage im Irak und Syrien hingewiesen: „Kinder, die an Durst und Hunger während der Flucht sterben; Frauen, die verschleppt werden; massakrierte Menschen; Gewalt jeder Art; Zerstörung des religiösen, geschichtlichen und kulturellen Erbes“. All dies „beleidigt Gott und die Menschheit schwer. Man verbreitet keinen Hass im Namen Gottes! Man führt keinen Krieg im Namen Gottes!“
Der Weihbischof verlas auch ein Grußwort von Kardinal Woelki, dem künftigen Kölner Erzbischof, der das Wüten der ISIS-Milizen als „grausam und menschenverachtend“ bezeichnete: „Glaube an Gott und Hass passen nicht zusammen. Der Glaube an Gott soll den Hass überwinden. Wo Gott wirkt, geschieht Frieden und Versöhnung.“
Die ganze Christenheit nehme Anteil am Schicksal der orientalischen Christen und müssten dies noch intensiver tun. Das erste sei das Gebet für die Opfer und Leidenden, doch zum Gebet müsse auch konkrete Hilfe kommen. Die deutsche Regierung forderte er auf, ihr „Eintreten für Menschenrechte, Religionsfreiheit und den Schutz von Minderheiten im Irak und Syrien zu intensivieren“.
Die Kirchen setzten sich für eine Aufnahme christlicher Iraker und Syrer in Deutschland ein. „Gleichermaßen möchten wir dazu beitragen, orientalischen Christen die Rückkehr in die angestammte Heimat und das Weiterleben dort zu ermöglichen und zu sichern“, so Woelki.
Nach dem Gottesdienst, in dem das Vaterunser in aramäisch (der Sprache Jesu) gebetet wurde, zogen mehrere tausend Menschen in einem Demonstrationszug zum Brandenburger Tor. Dort wies der koptische Bischof Damian darauf hin, dass die syrische Kirche eine der ältesten Kirchen der Erde sei, die heute noch die Sprache Jesu (aramäisch) spreche, doch „die Schweigsamkeit der westlichen Welt“ mache ihn regelrecht krank. Er könne nicht verstehen, wie man schweigen könne, wenn diese Kirche auf „die grausamste Art und Weise zerstört“ werde. Deshalb wende er sich an die Politiker Europas und der USA, alles Mögliche zum Schutz der Christen zu tun.
Die Christen hätten in diesen Ländern eine friedliche, konstruktive Mittelschicht gebildet, hieß es in einem Flugblatt der aramäisch sprechenden Gemeinden in Berlin: „Eine De-Christianisierung des Nahen und Mittleren Ostens und die Vertreibung und Vernichtung der Minderheiten aus diesen Regionen wird eine beispiellose weitere Destabilisierung und Radikalisierung der dortigen Gesellschaften zur Folge haben. Dies ist nicht nur eine Katastrophe für alle diese Minderheiten, sondern auch für die ganze freie Welt.“

Weitere Stimmen und Links zu dieser Aktion: Der Tagesspiegel hat berichtet, die "Berliner Abendschau" einen hervorragenden Bericht gesendet und Clemens Kurz einen kritischen Rückblick geschrieben im Blog des "Gebetskreises verfolgte Kirche".
Gerhard Lenz (für Gott in Berlin)
Die "Schweigsamkeit der westlichen Welt" mache ihn krank, erklärte Bischof Damian.

Auf der Suche nach echter Liebe

17. August 2014; Quelle: baptisten-sangershausen.deWenn Dir der Ehering verloren geht, wirst Du ihn suchen. Bis Du ihn findest. Weil er Dir so viel Wert ist. Ungeachtet des Materialwertes … Nein, dieser Ring ist ein Zeichen Deiner ehelichen Treue und Liebe und Verbundenheit.
In der Bibel gibt es die Geschichte von dem verlorenen Geldstück. Kannst Du nachlesen bei Lukas im 15. Kapitel. Die Drachme – so hieß die Währung – ist, sagen die Bibelausleger – Teil der Aussteuer, die wohl 10 Drachmen betrug. Und die Braut braucht das Geld für die Hochzeit und den Schmuck. Klar, dass eine riesige Freude da ist, wenn sie das Geldstück wiederfindet und sogar die Nachbarinnen informiert und sie zur Mitfreude einlädt.
Nun gut. Für Jesus, der dieses Gleichnis erzählt, bin ich kein Geldstück. Bin ich viel mehr wert als ein Geldstück. Er sieht, wenn ich verloren gehe, und er sucht mich. Er steigt mir nach, wo immer ich bin, um mich zu sich zu ziehen. Und dann ist sein Freude unglaublich groß, heißt es im Evangelium.
Und ich kann mich auch freuen, dass es jemanden gibt, der sich, wenn bei mir nichts mehr geht, zu mir beugt, und mich aufhebt aus dem Staub, mich reinigt, anstrahlt und liebhat. Sich von Jesus finden lassen – das ist Umkehr, oder wie es hier in der Bibel heißt: Buße.
Ich möchte nicht ohne Jesus leben müssen.
Welche Frau, die zehn Drachmen hat, zündet nicht, wenn sie eine Drachme verliert, eine Lampe an und kehrt das Haus und sucht sorgfältig, bis sie sie findet? Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und spricht: Freut euch mit mir! Denn ich habe die Drachme gefunden, die ich verloren hatte. So, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Bibel, Lukas-Evangelium, Kapitel 15, Verse 8-10
Thomas Bruhnke für GottinBerlin.com

Samstag, 16. August 2014

Der helle Wahnsinn: 100-Meilen-Lauf!

Heute traute ich auf meiner morgendlichen Laufrunde meinen Augen nicht: Auf dem Berliner Mauerweg kamen mir viel mehr Läufer als sonst entgegen. Schien ein Volkslauf zu sein. Allerdings waren die meisten langsamer als ich im Training unterwegs. Ich versuchte zu entziffern, was über ihren Startnummern stand. Eine „100“ konnte ich erkennen. Ob die 100 km laufen? Das wäre ja Irrsinn! Doch einige von ihnen trugen ein Laufshirt mit der Aufschrift „Niemand hat die Absicht, 100 Meilen zu laufen!“
Hier wurde Peter Fechter ermordet (Zimmerstr.)
Der Spruch erinnerte mich an den damaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht, der im Juni 1961 Journalisten angelogen hatte: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“ Und dann wurde sie am 13. August 1961 doch errichtet. Zum Glück ist das schon 53 Jahre her und die Mauer ist wie ein böser Spuk verschwunden.
Moment mal! 100 Meilen? Heißt das, die wollen mehr als 160 km laufen? Ich fragte einen der begleitenden Radfahrer, der gerade kurz gestoppt hatte. Er bestätigte die lange Distanz dieses Ultramarathonlaufes. Mit jedem Läufer, der mir entgegenkam, wuchs mein Respekt und ich grüßte sie mit einem Lächeln und einem erhobenen Daumen. Und das Wunder geschah: Durch diese Geste hellten sich ihre zum Teil angestrengt wirkenden Gesichter auf und sie lächelten zurück! Schon lange haben mich nicht mehr so viele Männer und Frauen angelächelt wie an diesem Morgen auf dem Mauerweg! Das beflügelte mich ebenfalls und so wurden aus meinen geplanten 10 km insgesamt 15,3 km. :-)
Während ich weiterlief, kam mir ein Vers aus der Laudes (dem Stundengebet der kath. Kirche) von heute in den Sinn: Wir Christen sollen als Lichter in dieser Welt leuchten (Philemon 2, 14/15). Nicht nur predigen und schon gar nicht die Menschen mit moralinsauren Vorschriften bombardieren, sondern uns von Christus lieben lassen und seine Liebe weiterschenken. Eigentlich ganz einfach und doch manchmal so schwer!
Doch zurück zum 100-Meilen-Lauf: Auch wenn ich nie an solch einer langen Distanz teilnehmen werde (höchstens auf dem Rad :-)), gefallen mir diese Volksläufe. Sie sind für mich wie ein Abbild unseres Lebens. Es kommt nicht darauf an, als erster ins Ziel zu kommen, sondern überhaupt das Ziel zu erreichen und seinen inneren Schweinehund dabei zu besiegen.
Was ist das Ziel unseres Lebens? Uns etwas leisten zu können, eine gute Altersvorsorge zu haben, gesund zu bleiben? Alles erstrebenswert, aber zu wenig. Schon morgen können all diese Ziele durch ein unvorhergesehenes Ereignis zunichte sein. Mein Ziel ist in der Bibel beschrieben: „Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen“ (Philipperbrief 3:14 HFA).
So ein Lauf kann ganz schön anstrengend sein und wir geraten oft in Gefahr, das Ziel aus den Augen zu verlieren oder aufgeben zu wollen. Wir Christen auf unserem Lebenslauf auch. Deshalb sollten wir uns immer wieder untereinander ermutigen und stützen. Das machen die Sportler auch.
Wenn du Ermutigung brauchst oder überhaupt nicht mehr weiter weißt, kannst du dich an unser E-Mail-Team wenden. Sie stehen dir (auch vertraulich) zur Seite.
Gerhard Lenz (für Gott in Berlin)
100-Meilen-Lauf: Jedes Jahr am Wochenende nach dem 13. August auf dem Berliner Mauerweg.

Freitag, 15. August 2014

Meine größten Fehler im Business

Fehler gehören zum Leben. Fehler öffentlich  zuzugeben, bedarf einer besonderen Kraft. 

Wilfried Franz, erfolgreicher Berliner Geschäftsmann und Gründer der SpieleMax AG, bekennt seine Fehler im Business. Am Schluss des Clips berichtet Wilfried Franz von einer These, die er in seinem Leben zugelassen hat und dadurch zu dem Glauben an Gott gekommen ist. Was der Glaube an Gott ihm gebracht hat? Seht es euch an!

















Zitat von Konfuzius: "Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten".
Wer will nicht das Beste aus seinem Leben machen? Du sicher auch! 

"Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance", sagte mal Winston Churchill.

Wilfried Franz hat Fehler genannt, die Du nun nicht auch noch machen musst. Und wenn es einen Gott gibt, dann haben wir die Chance, IHN zu fragen, was ER mit unserem Leben vorhat. Willst Du es wissen?


Gerne begleitet Dich einer unserer Berliner E-Mailpartner bei deinen Überlegungen und Fragen. 



Thomas Gerlach für GottinBerlin.com

Donnerstag, 14. August 2014

Ein Baby ist angekommen

Nööö! Heute mal bitte nichts zu Krieg und Terror, Bankenkrise und Staatsschulden. Und all dem, was so aufs Gemüt schlägt.

Ein Baby ist angekommen; iSt
Ein Baby ist abgekommen
Im Bekanntenkreis ist wieder ein Baby angekommen, im Dezember wird eines bei den Kindern von Freunden erwartet und Ende August werden mein Mann und ich zum dritten Mal Großeltern. Es „kindert“ also um uns herum. Und jedes Mal ist es für mich wieder eine ganz große Freude, vor allem wenn ich dieses winzige Wesen betrachten und in die Arme nehmen darf. Faszinierend, wie vollkommen diese Miniaturausgabe eines Menschen ist, alles ist angelegt, die Fingernägel, die Wimpern, der Saugreflex. Immer und immer wieder stehe ich staunend davor und bin angerührt von der Schönheit neuen Lebens, in der die Größe Gottes so einzigartig zum Ausdruck kommt. Habe ich als Großmutter einen verklärten Blick?

Ich erinnere mich noch ziemlich gut an eine Begegnung mit mehreren Chemiestudenten (selber Studentin des Bauingenieurwesens), bei der wir uns heftig stritten über das „Wunder“, nach neun Monaten Schwangerschaft die Geburt eines Kindes zu erleben. „Wunder!? - alles Quatsch“, meinten die angehenden Chemiker, „die Zeugung sei nichts als eine Aneinanderreihung von Aminosäuren, ein biochemischer Prozess eben“. Na toll! Die Jungs waren sich einig und ich stand da mit meinem Wunder-Glauben.
Erst viel später entdeckte ich in der Bibel, im Psalm 139, dass auch König David über Gottes Wirken staunte:

„Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Es war dir mein Gebein nicht verborgen, als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.“

Damit geht David über meinen „Wunder-Glauben“ noch einen Schritt weiter. Er erkennt, dass Gott nicht „nur“ der Schöpfergott ist, sondern der Allwissende, der uns schon kennt, bevor wir auf die Welt kommen und weiß, wie unser Leben verlaufen wird, ob wir nach Ihm fragen, uns von Ihm berühren lassen und uns Ihm anvertrauen.

Danke, Gott! Dass Du uns wunderbar gemacht hast und wir die Freiheit von Dir geschenkt bekommen haben, uns zu entscheiden, ob wir zu Dir gehören wollen! Wenn wir zu Dir JA sagen, freust Du Dich über Dein „neues Baby“!

Angelika Pohl für Gott in Berlin.com

Dienstag, 12. August 2014

Wer´s glaubt, wird selig

Gestern, endlich im Fernsehn (20:15 Uhr): Wer´s glaubt wird selig.

"Naja", sagte meine Frau Angela nach dem Film, "nicht so der Brüller". Und ich freute mich nach dem gestrigen Film, dass ich kein Geld für den Kinogang ausgegeben hatte. Trotzdem, stellenweise lustig.

Was mich fasziniert, waren die Plakate, die damals auf den Film hinwiesen. Die Worte "Glauben" und "Selig" wurden offen an die Litfaßsäule geklebt; ohne Geld aus den Kirchen- und Gemeindekassen.

Die Interviewte sagte in Berlin-Moabit: "Ich habe den Glauben an Gott verloren!"


Wie viele Berliner Kinder hatten den Glauben an dem lebendigen Gott durch die guten Kindergottesdienste, durch das Vorleben der Eltern und Freunde geschenkt bekommen? Jetzt ist der Glaube nach Jahren einfach weg? Was ist passiert? 

An wen denkst Du gerade, den Du wieder kontaktieren willst, um nachzufragen: 
"Sag mal, was ist aus deinem Glauben geworden?"

Viele Menschen sehnen sich nach diesem Glauben und wären froh, dazu angesprochen zu werden. Wem willst Du jetzt diesen Blog weiterleiten oder zuschicken, damit ihr von alten Zeiten reden könnt?  
Thomas Gerlach für GottinBerlin.com

Donnerstag, 7. August 2014

Endlich als Taschenbuch !


Der bekannte Psychiater, Theologe und Autor hat nach seinen beiden Büchern„ Gott“ und „ Irre-wir behandeln die Falschen“ wiederum einen Bestseller gelandet.

In welchen Bereichen des Lebens uns Künstliches (absichtlich gefälscht- oder nicht ?)auf Schritt und Tritt begegnet und uns prägt und verändert, wird hier leicht lesbar und nachvollziehbar beschrieben.

Sei es bei seichter Unterhaltung, Werbung, Sex und Crime, Politik, die Welt der Finanzen
oder gar den Kirchen - er hält mit seiner Kritik nicht zurück und erlaubt sich das ein ums andere Mal pointierte Bemerkungen.

Positiv: Starker Bezug zu dem Film „Die Truman-Show“. Hier bringt Lütz immer wieder passende Parallelen.

Negativ: Verhaltene Kritk an der Institution der röm-kath. Kirche. Eher wohlwollende Haltung mit einer Prise rheinischer Süffisanz. Rührt m. E. daher, dass der Autor meint, das grundlegende Veränderungen in der Zukunft möglich seien.

Alles in allem ein lesenswertes Buch, mit nicht allzuviel Tiefgang- aber als Einstieg zum Thema Sinnfrage / Sinnkrise durchaus geeignet.

Der Preis: ungefähr ein Kinoticket.

Harald Schieffers, coeo.de für GottinBerlin.com