Montag, 29. Dezember 2014

Vorsätze für 2015

Das Jahr neigt sich seinem Ende zu und wieder sind die Zeitungen voll mit guten Vorsätzen für das neue Jahr. Gern erteilt man anderen dabei Ratschläge, was sie ändern sollten, z. B. Merkel und Gabriel, den Gut- und Wutbürgern.
Ein guter Vorsatz für 2015
In einer repräsentativen Umfrage hat das Institut Forsa die Deutschen befragt, was sie sich für 2015 vornehmen. Hier die Top Ten ihrer guten Vorsätze:
1.) Stress vermeiden oder abbauen (60 Prozent)
2.) Mehr Zeit für Familie & Freunde (55 Prozent)
3.) Mehr bewegen, Sport machen (55 Prozent)
4.) Mehr Zeit für sich selbst nehmen (48 Prozent)
5.) Gesünder ernähren (48 Prozent)
6.) Abnehmen (34 Prozent)
7.) Sparsamer leben (28 Prozent)
8.) Weniger fernsehen (15 Prozent)
9.) Weniger Handy, Computer, Internet nutzen (15 Prozent)
10.) Weniger Alkohol trinken (12 Prozent)
Etwas Entscheidendes fehlt mir bei diesen guten Vorsätzen: Die Beziehung zu Gott zu vertiefen oder in der Nächstenliebe zu wachsen, das scheint vielen Menschen in unserem Land nicht mehr wichtig zu sein. 
Vor einem Jahr fragte ich hier im Blog„Habt ihr gute Vorsätze für 2014? Ich kaum noch. Im 64. Lebensjahr sind es ohnehin immer dieselben Vorsätze, die man sich vom vorigen Jahr in Erinnerung ruft, um dann festzustellen, dass man nach kurzer Zeit doch wieder in die alten Gewohnheiten zurückgefallen ist.“
Dennoch habe ich mir für dieses Jahr wieder etwas vorgenommen:
1. Die Beziehung zu Gott zu vertiefen, um in der Liebe zu wachsen.
2. Das Jahr mit einem leeren Glas zu starten (wie in der obenstehenden Grafik vorgeschlagen wird), um mich am Jahresende daran zu erinnern, was für gute Dinge Gott im vergangenen Jahr getan hat. 
Was nimmst du dir für 2015 vor? Wie vertiefst du deine Freundschaft mit Gott?
Gerhard Lenz (für Gott in Berlin)

Sonntag, 28. Dezember 2014

Komisch

Komisch, dass 50 Euro nach so viel aussehen, wenn man sie der Kirche spendet, aber so wenig sind, wenn man damit einkaufen will.
Komisch, wie lange es dauert, Gott für eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten mit Freunden vergehen.
Die meisten menschen sorgen nicht für die Ewigkeit vor.
Die meisten Menschen sorgen
nicht für die Ewigkeit vor.
Komisch, wie lange ein paar Stunden in der Kirche sind und wie kurz sie sind, wenn man ein Video schaut.
Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir unserem Freund immer etwas zu erzählen haben.
Komisch, wie spannend es ist, wenn es im Fußball in die Nachspielzeit geht und wie wir auf die Uhr schauen, wenn der Gottesdienst länger dauert als sonst.
Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel der Bibel zu lesen, aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen.
Komisch, wie sich die Leute auf einem Konzert oder bei einem Spiel um die vordersten Plätze bemühen und sich um einen der hintersten Plätze in der Kirche drängeln.
Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen, ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern können.
Komisch, wie schwer es für Leute ist, die Gute Nachricht weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neuesten Klatsch und Tratsch zu verbreiten.
Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.
Komisch, wie sich Witze im Internet verbreiten, aber wenn man anfängt, Nachrichten, die Gott verherrlichen, zu versenden, denken die Leute zweimal nach, ob sie die weiterschicken.
Komisch - oder? Lachst du? Denkst du nach?
Verbreite die Gute Nachricht und gib Gott die Ehre!
Komisch, wie viele auf deiner Adressliste die Mail nicht erhalten, weil du dir nicht sicher bist, dass sie an irgendetwas glauben?
Komisch? Traurig.
Trau dich!
(Autor: unbekannt)

Dienstag, 23. Dezember 2014

Wir trauern um Udo Jürgens

Nie werde ich vergessen, wie ich einige Wochen vor unserem 30. Hochzeitstag im Internet suchte, um meiner Frau mit einem ganz besonderen Geschenk für die vielen Jahre zu danken, die sie es schon mit mir ausgehalten hatte. „Wenn Udo nach Berlin käme, das wäre der Hammer“, dachte ich, aber es war sehr unwahrscheinlich, dass er ausgerechnet an einem Montag ein Konzert in Berlin geben würde. Ich traute meinen Augen nicht: Er trat tatsächlich am 23.10. 2006 in Berlin auf und es gab sogar noch einige Karten.
15.11.2014: Udo Jürgens letztes Konzert in Berlin
Seit dieser Zeit waren wir jedes Mal dabei, wenn er hier wieder ein neues Konzert gab, konnte man doch bei einem über 70-jährigen Künstler nicht wissen, wie lange er das noch machen kann. Seine Lieder hatten uns seit mehr als 50 Jahren durch unser Leben begleitet, hatten uns Freude, Hoffnung und Lebensmut vermittelt („Immer wieder geht die Sonne auf, denn Dunkelheit für immer gibt es nicht...“). Udo war fast schon so etwas wie ein Familienmitglied bei uns geworden.
Udo Jürgens Bademantelzugabe 15.11.2014 O2-World, Berlin
Seine legendäre Bademantelzugabe
Umso größer war der Schock, als am vergangenen Sonntag plötzlich die Eilmeldung auf meinem iPad angezeigt wurde: „Udo Jürgens an Herzversagen gestorben.“ Ich konnte es kaum glauben, hatten wir doch den 80-jährigen Sänger noch im November drei Stunden live bei seinem begeisternden Konzert in der O2-World erlebt. Mit stehenden Ovationen feierten ihn die Berliner und er trug jedes Lied mit einer Hingabe und Leidenschaft vor, als ob er es zum ersten (oder zum letzten) Mal sänge. Er wirkte dabei so jung und frisch, als sei er in den letzten Jahren gar nicht gealtert.
Am 21.12.2014 hat Udo Jürgens die Bühne des Lebens für immer verlassen
Am 21.12.2014 hat Udo Jürgens
die Bühne des Lebens für immer verlassen
„Mitten im Leben“, lautete der Titel seines letzten Albums und seiner letzten Tournee und doch war er schon vom Tod umfangen. Ausgerechnet in dem Ort „Gottlieben“ wurde er von seinem Schöpfer heimgerufen, an den er vielleicht nicht geglaubt hat, der ihn aber trotzdem liebt.
2001 hat Udo auf die Frage nach seinem Glauben geantwortet: „Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt, der die Erde beschützt. Nehmen Sie den aktuellen Fall der ermordeten Ulrike: Wenn es einen barmherzigen Gott gibt, dann lässt er ein Kind nicht so sterben. Der Beschützer existiert nicht. Wir müssen selbst auf uns aufpassen und auf unsere Kinder. Es gibt auch keine wirkliche Gerechtigkeit.“
Da bin ich anderer Meinung als Udo. Auch wenn in unserer Welt schreckliche Dinge geschehen, will Gott uns durch alle Schwierigkeiten hindurchführen und wird alles einmal – auch unser Scheitern, unser Versagen, unsere Sündhaftigkeit - zu einem guten Ende führen. Deshalb hat er uns den Erlöser Jesus geschenkt, dessen Geburt wir in diesen Tagen feiern.
Ja, auch Udo war nicht frei von Schuld. Seine Frauengeschichten füllten die Klatschspalten der Boulevardblätter. Und wer ohne Sünde ist – wie offenbar einige christliche Internetseiten - mag den ersten Stein auf ihn werfen. Doch in den letzten Jahren wurde er lebensweiser und demütiger. Er schaute sich nicht einmal die Show zu seinem 80. Geburtstag im Fernsehen an, um nicht die „Bodenhaftung“ zu verlieren, denn er sei doch immer noch voller Fehler, bekannte er. Oder wie er es in einem seiner Lieder ausdrückte: 
„Nichts, gar nichts darf im Leben selbstverständlich scheinen, es wird uns frei geschenkt, ich nehm's in Demut an und bin nur dann mit mir und aller Welt im Reinen, wenn ich auch ander'n davon weitergeben kann.“
Er hat uns viel mit seiner Musik gegeben und auch uns Christen oft an unseren Auftrag erinnert („Bring’ Licht ins Dunkel“) oder den Spiegel vorgehalten, wie in der Symphonie „Die Krone der Schöpfung“. Er wird deshalb von unserem Gott der Liebe Barmherzigkeit erfahren – davon bin ich überzeugt. Von einem seiner weniger bekannten Songs dokumentiere ich hier den Text, der zu meinen Lieblingsliedern von Udo gehört.
Gerhard Lenz (für Gott in Berlin
IST DAS NICHTS? (Udo Jürgens, 1979)
Du bist jung und du sagst, es gibt nichts, was dich hält.
Da wär' nichts, was sich lohnen könnt', in deiner Welt.
Und du sagst, du siehst wirklich in nichts einen Sinn.
Und dann wirfst du alles hin...

Ist das nichts, dass du suchst, dass du zweifelst und fragst?
Ist das nichts, dass du traurig warst und wieder lachst?
Ist das nichts, dass du sagen kannst: "Ich esse mich satt.".
Während irgendwo jemand kein Reiskorn mehr hat.

Ist das nichts, dass du helfen kannst, wenn du nur willst?
Ist das nichts, dass du Sehnsucht nach irgendwas fühlst,
Dass du lebst, wo die Freiheit ein Wort nicht nur ist.
Ist das nichts? Ist das nichts? Ist das wirklich nichts?
Hör' mir zu, meinst du nicht, du es wär' endlich Zeit,
Für ein wenig Dankbarkeit?

Du verkriechst dich und sagst, du siehst nirgends' ein Ziel.
Schau dich um auf der Welt, auf dich wartet so viel.
Es gibt Menschen, die würden gern tauschen mit dir.
Es liegt sehr viel auch an dir.

Ist das nichts, dass du weißt, wo du schläfst heute Nacht?
Ist das nichts, wenn ich sag': „Ich hab' an dich gedacht.“?
Ist das nichts, wenn du ahnst, dass es irgendwen gibt,
An den du zwar nicht glaubst und der trotzdem dich liebt?
Ist das nichts, dieser Sonnenstrahl auf deiner Haut?
Ist das nichts, dass ein Mensch dir verzeiht und vertraut?

Ja, du lebst, wo die Freiheit ein Wort nicht nur ist.
Ist das nichts? Ist das nichts? Ist das wirklich nichts?
Hör' mir zu, meinst du nicht, du es wär' endlich Zeit,
Für ein wenig Dankbarkeit?

Wenn du den Gott kennenlernen möchtest, der dich liebt und dir seine Liebe schenken möchte, schaue dich auf unserer neuen Webseite um: www.GottinBerlin.de!


Die Symphonie "Krone der Schöpfung" hat Udo Jürgens einmal als eines seiner besten Werke bezeichnet.

Montag, 8. Dezember 2014

Berliner Geschenke an Flüchtlinge in der Stadt!

Letzten Freitag; Kirk Smith im Boulevard Steglitz
Ich hatte das Gospel-Konzert schon in den vorherigen Blogs angekündigt; Kirk Smith, ein Kandidat von "The voice of germany 2014" singt im Boulevard-Steglitz/ Schlossstraße.
Angela und ich  waren mit zwei Freunden da. Wir haben unsere Tüten mit den Wintersachen für Flüchtlinge in Berlin an den vorgesehenen Platz abgestellt und der Musik gelauscht.
"Danke Kirk, das hast Du zusammen mit
deinem Keyboarder richtig gut gemacht."
Besonders die anwesenden Kinder wurden von Kirk mit in seinen Auftritt hineingenommen und zweimal sogar auf die Bühne geholt. Alleine diese glücklichen Kinderaugen waren es wert, diese Veranstaltung gehabt zu haben.
Nun waren Berliner aufgerufen, nicht nur Hörer zu sein, sondern auch Kleidungsgeschenke für Flüchtlinge in Berlin mitzubringen und zu spenden. Im Verhältnis zu den Zuhörern hat das an Spenden auch gut geklappt. Ein Dank an die Berliner.
Berliner Geschenke an Flüchtlinge in der Stadt!
Außer den neuen, hohen Damen-Winterstiefeln waren unsere Spenden gebrauchte Kleidung. Kleidung, die ich persönlich aus meinen Schrankfächern entnommen habe; sie wurden nicht mehr von mir gebraucht. Diese Kleidung hatte ich übrig. Soviel Gebrauchtes hatte ich für die Flüchtlinge übrig.
Ich empfinde zu den Flüchtlingen eine Entfernung, eine Distanz, die dazu führt, dass meine Handlung zu ihnen auch nur distanziert umgesetzt wird. Wie anders wäre es doch, wenn
  1. die Flüchtlinge in meiner Nachbarschaft leben würden.
  2. einer dieser mit mir zusammen arbeiten würde und ich bekäme immer Infos aus erster Hand.
  3. unsere Söhne Kontakte zu diesen hätte.
  4. ich in eine dieser Flüchtlingsunterkünfte gehen würde, um mir ein Bild zu verschaffen.
  5. ich mich mit den Flüchtlings-Gegnern zusammensetzen würde, um auch deren Beweggründe zu erfahren.
  6. ich eine Kampagne starten würde, mit Buttons, usw, damit die Flüchtlinge bemerken können: "Jemand oder viele sind für uns!"
  7. ich mich einsetzen würde, unmittelbar in der Nähe der Flüchtlingsunterbringungsstätte eine Kirche in Leichtbauweise aufzubauen, um an jeden Morgen und an jeden Abend eine mutmachende Andacht zu halten und tagsüber für die Menschen da zu sein und ihnen zuzuhören und ihnen zu erklären, wie das Zusammenleben mit uns Berlinern gelingen kann.
  8. ich mir von Psychologen und Sozialhelfern und vom Senat erzählen lasse, wo die Probleme liegen, damit ich zielgenau Hilfe ansetzen kann.
  9. die "BZ" oder der TAGESSPIEGEL oder die BERLINER MORGENPOST sich jeden Tag einen von den Flüchtlingen herausnimmt und sein Leben uns bekannt macht.
  10. das Wörtchen wenn nicht wär.  
So groß, wie die Distanz der Spendertüten zu den Angeboten im Schaufenster ist, so ist die Distanz zwischen mir und den fremden, hilfsbedürftigen Menschen.
Ich bin dankbar, dass der Stallbesitzer damals die Notsituation von Maria und Josef erkannt hatte und auch handelte. Kennst Du schon die "Berliner Weihnachtsgeschichte" als Film in der heutigen Zeit?

Thomas Gerlach für GottinBerlin.com 

Samstag, 6. Dezember 2014

Bald ist Nik'lausabend da ...

Bald ist Nik´laus da ...; Quelle: de.academic.de
Bald ist Nik´laus da ...
Nikolaus war eine historische Person der Welt- und frühen Kirchengeschichte. Er war Bischof von Myra in der heutigen Türkei. Der Ort heißt heute Demre. Seine Grabstelle ist in einer Kirche in Bari (Süditalien).
 

Nikolaus hat als Bischof am Konzil von Nizäa teilgenommen. Bei dieser „Leiterkonferenz“ ging es unter anderem um das Glaubensbekenntnis der Christen, wie es bisweilen feierlich im Gottesdienst gesprochen wird, also das formale Kurzbekenntnis zu den primären Glaubensinhalten. Auf dieser Konferenz soll er Arius, seinem theologischen Gegner, eine Ohrfeige gegeben haben, weil dieser die Gottgleichheit Jesu mit dem Vater bestritt.
 

Ich habe zum Nikolaus übrigens eine besondere Beziehung, weil ich einen weiteren Namen habe …. und weil ich Freunde haben, die so heißen ...
 

Um seine Person ranken sich viele Geschichten. Legenden sagt man dazu. Viele meinen: Legenden sind Märchen, sie entbehren der objektiven Wahrheit oder Beweisbarkeit.

Mit solch einer Einengung von Wahrheit kommt man aber nicht weit. Wahrheit hat etwas mit der Treue der Person zu tun, mit Wahrhaftigkeit, nicht mit Beweisbarkeit, mathematischer Richtigkeit usw.

Bei einer Legende geht es allerdings noch um etwas ganz anderes: Das Wort „Legende“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie: „das zu Lesende“, d.h. sie muss gelesen werden, um zu verstehen. Ein Landkarte hat zum Beispiel eine Legende, damit man die Farben und Linien auf der Karte verstehen kann und weiß, dass damit Höhen oder Tiefen gekennzeichnet sind, Städte oder Dörfer, Straßen oder Eisenbahnlinien erkennbar werden.

Die Legenden um den Nikolaus sind also eher eine Art „Lesehilfe“, um die Wahrhaftigkeit im Leben dieses Menschen tiefer zu verstehen, aus dessen Leben man ja „an Fakten“ nur wenig weiß.

Eine der Legenden sei hier erzählt:

Ein völlig verarmter Vater will seine drei Töchter zu Prostituierten machen, weil er sie mangels angemessener Aussteuer nicht standesgemäß verheiraten kann. Nikolaus ist zu jener Zeit noch nicht Bischof in Myra. Er war durch ein Erbe mit einem größeren Vermögen ausgestattet worden. Als er von der Not der Familie erfährt, wirft er in drei aufeinander folgenden Nächten je einen große Goldkugel durch das Fenster des Zimmers der drei Töchter. In der dritten Nacht entdeckt ihn der Vater... Aus dieser Legende entspringt die häufige Darstellung des Nikolaus mit drei goldenen Kugeln oder Äpfeln.

In vielen der Legenden spielen, wie hier in der gerade erzählten, KINDER eine große Rolle. Daher rührt sicher der am 6.12. üblich gewordene Brauch, „den Hl. Nikolaus zu den Kindern kommen zu lassen“ und ihnen kleine Geschenke zu machen. 
In Holland ist es sogar so, dass der Geschenketag der Nikolaustag ist, der Weihnachtstag bleibt der Freude über die Geburt Jesu vorbehalten. Vor allem im Mittelalter gab es eine starke Orientierung am vorbildhaften Leben des Nikolaus: In jener Zeit wurden sehr viele Kirchen gebaut, denen man den Namen „Nicolai“ gab.

Der 6. Dezember ist der Todestag des Nikolaus. In der christlichen Tradition lässt man sich meist am Todestag - als dem himmlischen Geburtstag - „vorbildhafter“ Menschen daran erinnern, dass Christus uns solches Leben ermöglichen will ! Wenn wir über Heiligung bei John Wesley oder in der Kirche des Nazareners sprechen, dann hat das auch etwas damit zu tun: sich von Gott erfüllen zu lassen, dass man mit Paulus sagen kann: „Die Liebe Christi dränget uns“ (2 Kor 3).


Donnerstag, 4. Dezember 2014

Geld oder Leben!


Befreit vom Zwang, gute Geschäfte zu machen
Geld oder Leben!, Photo by Fotolia_72994209_XS.jpg
Geld oder Leben!
Wir haben eine kleine Firma, die national und international tätig ist, um eigene und Fremdprodukte zu vermarkten. Wir, das sind zwei Freunde, die sich schon aus dem Jugendkreis einer Kirchen-Gemeinde kennen und nun seit fast 20 Jahren eine eigene Firma gemeinsam verwalten. Vor ursprünglich zwei Mitarbeitern beim Start 1995 haben wir uns zu einem Unternehmen mit heute ca. 40 Mitarbeitern entwickelt.

Lange dachten wir, wir müssten Geschäft und Freizeit, Berufsleben und Gemeinde, Glaube und Wirklichkeit im Wirtschaftsleben auseinander halten.
Heute erleben wir, dass genau das Gegenteil richtig und gut ist. Wir erleben, dass das Wort Gottes mit all seinen Hinweisen, wie ein (Geschäfts-)Leben gut gelingen kann, besser als jeder teuer bezahlte Unternehmensberater ist.

In der Bibel, z.B. Matthäus Evangelium Kapitel 6, ist eine Auflistung von vielen kleinen Weisheiten konzentriert. Der für mich als Geschäftsmann wirklich befreiende Satz steht in Vers 33: "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird Euch alles andere zufallen".

So ein Unsinn mag man meinen, wenn man ein guter und verantwortungsvoller Geschäftsmann ist. Ich muss mich doch zuerst um mein Geschäft kümmern, damit ich genug Geld verdiene, um all meine Mitarbeiter, meinen Einkauf und meinen Dienstwagen bezahlen zu können. Wir waren vor kurzem auf unserer wichtigsten Messe. Wie immer war zu wenig Zeit, die Messe sorgfältig vorzubereiten. Am Morgen vor dem Messestart haben wir uns trotzdem die Zeit genommen zusammen zu beten und das nicht dafür, dass wir möglichst viel Geld dort verdienen, sondern dafür, dass wir gute Begegnungen mit unseren Kunden, mit eventuellen Mitbewerbern und alten Freunden, die wir auf der Messe immer wieder sehen, haben können.

Und genau das ist geschehen: Wir hatten eine tolle Messe mit Gesprächen, die noch nie so intensiv, aber auch noch nie so persönlich tiefgehend und berührend waren. Es ging natürlich auch um geschäftliche Dinge, aber vielmehr um das, was uns ganz persönlich bewegt. Und die Möglichkeiten, die sich aus den Gesprächen ergeben, waren noch nie so aussichtsreich. Da war das, was dieser Vers aus Matth. 6,33 ausdrückt: Wenn wir unser Getriebensein vom Geld verdienen loslassen, wenn wir das Wichtigste, nicht das Geld, sondern die gute Beziehung zu einem liebenden Gott, auch so bewerten, wenn wir also zuerst nach dem fragen, was Gott will, dann kommt der Rest von allein. Wir sollen uns nicht darum sorgen, wie wir noch reicher werden, nicht einmal darum, was wir am nächsten Tag zu essen haben.

Was hilft uns Geld und Besitz in einer echten Lebenskrise?  Wie viel wichtiger ist es, dass wir gut schlafen, dass unser Familienleben gelingt, dass unsere Kinder noch mit uns zu tun haben wollen, dass wir für unsere Freunde da sein können und uns noch über kleine Dinge freuen können.

Ich kann nur sagen, dass die Bibel mit Ihren vielen Geboten nicht einschränkt, sondern wirklich befreit. Der Glaube an einen liebenden Vater, der uns gern und kostenlos berät, der uns immer gut ist, der wirklich möchte, dass unser Leben gelingt, hat meinen Blick auch auf unsere Firma und die Menschen, denen ich in und um unsere Firma begegne, verändert. Vor allem erlebe ich, dass ich bei Gott meine Last der Probleme aus dem Geschäftsleben abgeben kann und sie in den besten Händen dort weiß.

Schau doch einmal, was Dir auf dieser Seite www.gottinberlin.com noch alles zu entdecken ist und lass Dich doch auch gern von dem, was Dich bedrückt befreien.

Eckart Rogge, Faromed GmbH, Dezember 2014 

Dienstag, 2. Dezember 2014

Jetzt sind Sie ein barmherziger Samariter!

Jetzt sind Sie ein barmherziger Samariter! Pressefoto by Boulevard Berlin
Jetzt sind Sie ein barmherziger Samariter!
Ich kann es mir kaum vorstellen, dass in Berlin Migranten, Flüchtlinge und finanziell schwach Gestellte erfrieren. In dieser kalten Zeit gibt es doch genügend Angebote und Möglichkeiten, sich in temperierten Räumlichkeiten aufzuhalten. Oder?

Geht es wirklich nur ums Erfrieren? Nein. Mir geht es um die Würde dieser genannten Menschen in Berlin. Jede Frau, jeder Mann, jedes Kind möchte in seiner Lebensumgebung nicht negativ oder fremd wegen seiner Kleidung auffallen. Das ist entwürdigend.

Deshalb hat das Unternehmen Ing.Art Medien in Kooperation mit dem Boulevard Berlin  eine Gospelkonzertreihe organisiert.
Der Eintritt ist frei, aber jeder sei ermutigt, Winterkleidung für Flüchtlinge zu spenden. Diese wird sortiert und an Flüchtlingsheime in/um Berlin weiter gegeben. 
Mit jedem Kleidungsstück schenken Sie auch ein Stück Würde.

Veranstaltungsort: Boulevard Berlin-Steglitz (U-Bhf. Schloßstr.)
Uhrzeit: Jeweils von 18:00 – 20:00 Uhr

Interpreten:
05.12. mit Kirk Smith; bekannt durch The Voice of Germany 2014



Bitte diese Veranstaltungen an Ihre Freundinnen/Freunde mitteilen!

Thomas Gerlach für GottinBerlin.com