Donnerstag, 31. Dezember 2015

Durch den Kakao gezogen oder in Sekt baden?

Ich lernte Sie in München kennen, als ich dort für ein halbes Jahr einen Beratungsvertrag bei der SIEMENS AG im MOBILE-Bereich hatte. 

Durch den Kakao gezogen oder in Sekt  baden?
Bei allem, was Sie tat, war Sie sehr strebsam und erfolgreich. Sie erzählte mir, das bei der letzten Beauftragung so viel Geld übrig blieb, dass ein spezieller Service beauftragt wurde, ihre Badewanne mit Sekt zu füllen, in dem Sie sich dann reinlegte.

Ich habe andere Menschen kennen gelernt, die "durch den Kakao gezogen wurden". Wir kennen den Ausdruck, der dann zum tragen kommt, wenn jemand veralbert, verspottet oder auch betrogen wurde.
Auch wen wir über Missgeschicke oft lachen müssen, so wissen wir doch genau, dass die Betroffenheit am Schluss unsere eigene ist. Es könnte auch uns passieren.

Beides, passiv durch den Kakao oder aktiv in der Sektwanne, beides unterliegt dem Wandel. Darum wird alles Geschehen vom nächsten Geschehen überholt. Alles ist vergänglich! Ist das so?

Das neue Jahr 2016 wird auch wieder vorbeigehen. So sicher, wie das Amen in der Kirche! Weißt Du, ab wann die Jahreszahlen gezählt wurden? 2015 n.Chr.! Seit Beginn dieser Zeitrechnung ist wirklich was Neues entstanden. Der lebendige Gott ist vor ca. 2015 Jahren Mensch geworden und hat uns seit dem in Jesus Christus gesagt: "Du Mensch, ich habe Dich lieb!" 

Jesus sagt Dir auch für das neue Jahr 2016 zu: " Ich bin da und werde auch bei Dir sein. Ich will Dich und Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Das wird nie vergehen."

Lasst uns das neue Jahr mit etwas Sekt anstoßen. Doch verlange mehr vom Leben. So wie Du in eine Wanne Sekt eintauchen kannst, so tauche auch in die Wirklichkeit Gottes ein. Wie das geht? Gott wartet auf deinen nächsten Schritt, deinen Neuanfang.
Du willst anonym erst Mal ein paar Fragen los werden? Gerne. Schreib unseren eMail-Partnern. Ganz anonym und persönlich. 

Prosit auf das neue Jahr 2016!



Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin

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Montag, 28. Dezember 2015

Gott und sein Meerschwein

Gott und sein Meerschwein
Eine Hamburger Familie erzählte mir eine wahre Geschichte: sie hatten ein Meerschwein. Das war jedoch krank und hatte ein Geschwür am Rücken. Sie gingen zum Tierarzt, der das Geschwür herausschnitt. Er gab ihnen Salbe mit, die sie auf die Wunde auftragen sollten, damit alles gut verheilt.

Nun sind Meerschweine keine besonders klugen Tiere und es leckte sich wieder und wieder die Salbe ab, sodass die Wunde nicht heilen konnte. Alles Fesseln und Knebeln half nicht. Das Meerschwein konnte sich immer wieder befreien und die Wunde ablecken. Irgendwann versammelte sich die Familie ratlos um den Meerschweinkäfig und wusste nicht mehr, was sie noch tun sollten. Da sagte der Sohn, der damals so um die 5 Jahre war: eigentlich müsste jetzt jemand von uns ein Meerschweinchen werden, um ihm zu sagen, dass es die Salbe nicht ablecken soll.

Mich erinnert diese Geschichte an Weihnachten. Nicht an den ganzen Trubel, den jetzt viele von uns gerade wieder hinter sich gebracht haben. Sondern an den Sinn der Weihnacht, da Gott Mensch wurde, um uns das Menschsein vorzuleben, wie Gott es sich gedacht hat. Dieser Fünfjährige hatte an diesem Meerschwein verstanden, wie Gott sich uns begreiflich machen kann. Indem Er einer von uns geworden ist. Kindermund tut Wahrheit kund heißt es im Volksmund. Mögen wir doch wieder diese kindliche Haltung gewinnen, um in der Lage zu sein so von Gott beschenkt zu werden, wie sich nur Kinder beschenken lassen können.


Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz , für GottinBerlin.com
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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Erbarmen - die Weihnachtsgeschichte- auch für Berlin

Erbarmen - die Weihnachtsgeschichte- auch für Berlin
Heilig Abend 2015. Wieder ist auch in Berlin Weihnachten.

Hertha hat sich schon das Weihnachtsgeschenk selbst gepackt; 3. Bundesliga-Platz. 

Für moslemische Flüchtlinge, die dieses Jahr neu in Berlin angekommen sind, ist es sicher beeindruckend, wie die "Berliner Christen" einen Religionstag/ Weihnachten feiern. 

Das Evangelium hat seinen Anfang in Weihnachten. Hier hat vor ca. 2000 Jahren Gottes eigener Rettungsakt/ sein Erbarmen für uns Menschen begonnen. Und wer von Rettung spricht, der spricht auch davon, das etwas verloren gegangen ist.

Entdecken wir in Berlin das Verlorene? Wo und wie ist denn der Mensch verloren, dass er gerettet werden muss? Antwort:
Der Mensch und somit auch der Berliner, hat seinen Gott verloren und wurde gott-los. Dabei hat der Mensch auch seine Mitte verloren und wurde deshalb unmenschlich. Ist das aktuell so in Berlin?

Ich möchte bei all der vielen Weihnachtsbeleuchtung, bei all den vielen Christvespern, bei all den vielen Geschenken es über den Dächern Berlin laut rufen: "Gott sehnt sich nach dem Menschen, nach Dir! Er will Heil schenken" Deshalb feiern wir Weihnachten.

Es ist nur ein Versuch, die Geschichte der Geburt Jesu auch mal in der heutigen Zeit darzustellen. Deshalb auch wieder in diesem Jahr der Film Maria & Josef - Die Berliner Weihnachtsgeschichte .

Solltest Du dich heute auf diesen Jesus einlassen, dann wäre Weihnachten 2015 für Dich ein wichtiger Schritt in ein neues Leben. Dieses neue Leben ist Gottes Weihnachtsgeschenk ganz persönlich an Dich.  

Das Team von GottinBerlin wünscht allen Lesern eine frohe Weihnachten.


Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin


Dienstag, 22. Dezember 2015

Immer noch kein "Friede auf Erden und allen Menschen ein Wohlgefallen".

Immer noch kein "Friede auf Erden und allen Menschen ein Wohlgefallen".
Den in der Bibel angekündigten Frieden auf Erden werde ich wohl in meinem Leben nicht mehr erleben.  Auch meine Enkel, 6 und 8 Jahre, nicht mehr. Es gibt zwar hin und wieder friedliche Revolutionen, wie den Fall der Mauer 1989, doch die meisten anderen sog. Friedensdemonstrationen sind voller Hass und Zorn. Hass auf Andersdenkende, Ausländer, gegen Rechts, Links, gegen Staat und Parteien, gegen Autos und Häuser. Es scheint beinahe unmöglich, sich für den Frieden einzusetzen, ohne selbst dem Unfrieden zu verfallen. Ziele werden immer mehr bevorzugt mit Gewalt durchgesetzt.
Menschlich gesehen will jeder nur das Beste für sich, seine Anhänger, sein Land. Abkommen und Verträge sind oft nicht mal das Papier wert auf dem sie geschrieben wurden. Ein alttestamentliches Prophetenwort hat mich ins Nachdenken gebracht:
"Wer nichts von Gott wissen will, findet keinen Frieden, sondern stürzt sich ins Unglück."  Je mehr Gott in einer Gesellschaft in die Ferne rückt, desto friedloser wird sie und Angst breitet sich aus. Die Folge: Der Hass wächst. Wir stehen wohl erst am Anfang dieser unheilvollen Entwicklung.
Wer also nur auf sein Wohlergehen und den Vorteil seiner Anhanger bedacht ist, muss kämpfen. Der friedlose Mensch hat hauptsächlich sich selbst im Focus. Er kann sich nicht genug für die Schwachen, Entrechteten und Bedürftigen einsetzen. Die Folge: Kriege, Unterdrückung und  Ausbeutung wohin man blickt.

Alle paar Jahrzehnte werden aber auch Menschen hervorgebracht, denen man zutrauen könnte, eine bessere, gerechtere und friedlichere Welt zu bauen. Aber im Nachhinein kommt es immer zu gewaltigen Enttäuschungen.  Diese ehemals gefeierten Revolutionäre, denken wir an Mao, Che, Adolf, Pol Pot, waren eben auch nur Menschen, die sich maßlos bereicherten, oft grausam regierten und andere in den Tod schickten. Ich habe selten radikale Revolutionäre erlebt, die selbst mit gutem Beispiel vorangingen. Mit Gehirnwäsche und Hasspredigten wurden immer wieder Menschen motiviert, für den Helden zu sterben, für die Sache zu kämpfen  -   oft mit dem Versprechen, vorzeitig ins Paradies zu kommen.
Nur die Verführer selbst hielten sich im Hintergrund. Meist brauchen sie eben immer nur reichlich nützliche Idioten. Bei Jesus war das anders. Er hat nicht seinen Nachfolgern einen Sprenggürtel angelegt. Nein, er hat sich selbst geopfert. Er hat nicht manipuliert. Das ist radikal und vorbildlich gelebte Überzeugung. Er ist der Sache an die Wurzel gegangen. Radix= Wurzel. Er ist dem Übel der menschlichen, verdorbenen Natur zuleibe gerückt.
Er wusste,  kein Mensch ist gut, oder trägt einen guten Kern in sich. Sogar sich selbst hat er nicht als gut bezeichnet. Alles Ungute muss in den Tod. Da ist er selbst vorangegangenen.  Ein neuer Mensch muss her, nicht ein runderneuerter. Wir müssen den neuen aus Gott geborenen Menschen anziehen, damit wir endlich den Weg zum Frieden finden. Dann fragen die kriegerischen Parteien auf der Welt nicht mehr: "Wer hat recht?" Sie befragen also nicht nur ihren eigenen begrenzten Verstand. Sondern sie fragen "Was ist recht?"
Sie befragen in der Stille eine höhere Instanz, statt nur Sklave der eigenen  Gehirnwindungen zu sein.
Geht es aber weiter wie bisher, hat der Prophet recht wenn er sagt:
"Wer nichts von Gott wissen will, findet keinen Frieden." Die Folge wird Schaden für uns alle sein.

Werner Zimmermann für GottInBerlin.de
Foto-Copyright: fotolia.com | #97876288 | Urheber: Sergey Nivens

Sonntag, 20. Dezember 2015

Kein Schnee bringt Erwachen

Kein Schnee bringt Erwachen
Wie gut, dass es momentan nicht schneit und die Temperaturen heute am 4. Advent auf einen Höhenflug ansteigen. Der DWD spricht von einem besonderen Ereignis.

Oft habe ich jetzt folgendes gehört: "Nichts ist wie früher; wo ist der Winter?", oder "Bei diesen Temperaturen bekommt man weder Lust auf´n Glühwein noch auf Weihnachten selbst".

Ja, es ist anders geworden, als dass wir es uns erhofft oder erträumt haben. Die Bilder der weihnachtlichen Werbung passen nicht zu der aktuellen Wettersituation. Jetzt waren es im Dezember 14 Grad in Berlin.

Welch eine Chance aufzuwachen. Wir werden von unserem ach so romantischen Weihnachten enttäuscht und werden eventuell wach für das, was wirklich Weihnachten ist. 

Weihnachten heißt, dass Gott als Mensch die Erde betritt. Ganz klein, so wie jedes Menschenkind beginnt. 

Gott hat seine Tradition gebrochen, ER ist für uns in Jesus klein geworden, um uns Menschen mitzuteilen, wie ER sich das Leben auf der Erde gedacht hat. Jetzt sind wir dran, auch unsere verträumte Tradition zu brechen und das wahre Weihnachten zu feiern.

Du kannst Dir das nicht so richtig vorstellen? Mein Vorschlag für heute, den 4. Advent. Mache es Dir gemütlich, und höre dir mal die Geschichte von Jesus an. Auf der Homepage von GottinBerlin findest Du dazu ein Hörbuch. Versuche es in einem Rutsch anzuhören. Du wirst staunen, was es in Dir bewirkt. 

Klicke auf die Geschichte von Jesus aus der Volx-Bibel und starte durch. 

Dir dann noch einen schönen 4. Advent.


Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin
Foto-Copyright: mein Sohn, Carsten Gerlach

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Gedanken zur Geburt Jesu.




In den meisten Kirchen und Gemeinden wird gelehrt, dass die Advents – und Weihnachtszeit eine Zeit der Stille und Besinnung sein soll.

Ich frage mich manchmal, aus welchem Grunde unsere Kirchenväter, darauf so viel Wert legten und legen?

Im Lukas Evangelium wird uns berichtet, dass die Bevölkerung gezwungen wurde, auf Grund einer Volkszählung in ihre Geburtsstadt zu gehen, um sich dort registrieren zu lassen.

Wie sehr wird diese Aufforderung die Menschen in Unruhe und hektisches Treiben versetzt haben. Viele von den Bürgern mussten Vorbereitungen für eine ziemlich anstrengende Reise treffen. Sind sie an ihrem Geburtsort angekommen, war die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz die dringendste Aufgabe die erfüllt werden musste.

Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass dies alles in besinnlicher Ruhe geschah.

Warum also haben wir oft so ein schlechtes Gewissen, all unserer Vorbereitungen für das Fest an dem wir unseren Heiland auf der Erde begrüßen?

Ist es nicht viel mehr so, dass wir und fragen müssten, auf was wir uns vorbereiten?

Wollen wir nur ein Familienfest feiern, wie es uns heute meistens vermittelt wird?

Oder machen wir uns bewusst, dass Gott selbst in unser irdisches Leben eingetaucht ist.

Ist es da nicht legitim aufgeregt zu sein und sich zu mühen, damit das Fest gelingt?

Aber wie kann ich Jesus meine ganze innige Ergriffenheit zum Ausdruck bringen?

Doch nur, in dem ich mich frage, was erwartet oder wünscht sich Jesus von mir? In der Weihnachtsgeschichte wird auch berichtet, wie die Eltern mit dem Jesu Kindes aus dem Land fliehen mussten, weil der amtierende König aus Eifersucht, dem Kind nach dem Leben trachtete.

So ist Jesus auch in die Welt der Flüchtlinge eingetaucht. Ist heimatlos geworden. Musste mit seinen Eltern in der Fremde seine ersten Lebensjahre verbringen.

So will ich mich in diesem Jahr den Flüchtlingen die in meiner Umgebung leben zu wenden. Das müssen gar nicht unbedingt materieller Sachwerte sein. Nein ich glaube, dass mir in jedem Flüchtling Jesus begegnen kann.

Jede Liebe und Wertschätzung, die ich einem Flüchtling schenke, ist Liebe und Wertschätzung, die ich Jesu entgegen bringe.

Ich glaube fest daran, dass Jesus sich über meine Aktivitäten, die ich jetzt vor dem Fest begehe freut, weil ER weiß, dass ich ihm meine Liebe dadurch zeigen möchte. Besinnliche Stunden kann ich genießen, wenn die Arbeit getan ist.

Es gibt so viele heimatlose Flüchtlinge, die Liebe, Kleidung und Nahrung benötigen. Jeder sollte mit anpacken! Welch eine Freude würden wir Jesus damit bereiten.
Ich glaube ER würde sich zu Hause fühlen.
Geschrieben von Lucie Reichert, Berlin-Tempelhof, für „Gott in Berlin“.

foto-copyright: fotolia.com | #22952130 | Urheber: zatletic

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Lieferprobleme

So werden die Christen 140 Jahren  n. Chr. beschrieben.

Wir kommen von der christlichen Tradition her. Tradition heißt soviel wie hinüber geben. Etwas als wahr erkanntes und erlebtes wird an Mitmenschen und die nächstfolgende Generation hinüber gegeben. Diese wiederum müssen für sich erkennen und erleben, dass diese Tradition sich bei ihnen so auswirkt, wie bei denen, die es ihnen übergeben haben. Was haben uns die ersten Christen aus ihrem Erleben heraus über- liefert? Etwas, das so ungeheuerlich ist, dass man das entweder als den größten Schwachsinn der Weltgeschichte abtun muss. Oder aber, falls das wahr ist, sich mit Leib und Seele dem größten Wunder anvertrauen darf, dass die Welt je erfahren durfte.

Es heißt, dass der Ursprung des Universums, allen Daseins, dass die Ewigkeit in Raum und Zeit getreten ist. Wenn Ewigkeit in die Zeit tritt, muss sie zeitliche Gestalt annehmen, sonst könnten wir sie nicht erkennen. Diese Gestalt ist das Kind in der Krippe, Gott, der sich entschieden hat das Menschsein zu durchleben und zu durchleiden. Diese Gestalt der Ewigkeit wird an ein Kreuz geschlagen und stirbt alles Unrecht, alle Bosheit der Menschheit stellvertretend für diese schuldig gewordene Menschheit. Der gerechte Gott versöhnt sich mit dem ungerechten Menschen. Diese Gestalt der Ewigkeit überwindet den Tod, steht von den Toten auf und verspricht Tag und Nacht bei uns zu sein, bis in Seine Ewigkeit hinein. Er ist der Ursprung und das Ziel alles Lebens. Er gibt dem Kosmos, der Welt, Deinem und meinem Leben Sinn, Wert und Ausrichtung, die in Ihn einmündet. Dies tradiert sich nun seit 2000 Jahren und in jeder Generation erkennen und erleben Menschen, dass die Überlieferung vom gekreuzigten und auferstandenen Jesus wahr, Wahrheit ist, dass Er da ist. Die Auswirkung daraus beschreibt Aristides von Athen an seinen Kaiser Pius, 140 n. Chr..

Mehr kann kein Mensch behaupten. Aber weniger als das kann das Christentum nicht behaupten. Wahrheit behauptet sich nicht in der Theorie, sie behauptet sich in der Begegnung. Ob also Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, wie die Christen bezeugen, kann nur der erfahren, der bereit ist diesem Jesus im Hier und Heute zu begegnen. Er selbst sagt, dass Er vor der Tür des Herzens steht und anklopft. Einfach mal aufmachen.


Du hast Fragen dazu? Schreibe sie uns.
Thomas Nachtigall , Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.com

Samstag, 5. Dezember 2015

"Ich warte nicht auf das Christkind"!

"Ich warte nicht auf das Christkind"!
Es war einmal eine Familie, die schmückte Heiligabend vormittags den Baum. Es klingelte, der Pastor kam. Geschlossen begrüßte die Familie ihn. Nur die Jüngste, etwa drei Jahre, blieb zurück. Nun lag im Schrank neben dem Weihnachtsschmuck der Osterschmuck. Als die Familie mit dem Pastor ins Wohnzimmer zurückkehrte, hingen neben den farbigen Kugeln auch bunte Ostereier am Baum. Der Familie war das leicht peinlich. Jedoch der Pastor antwortete "wohl wahr, wer nicht bis Ostern durchgedrungen ist, hat Weihnachten nicht verstanden".

Advent heißt Ankunft. Wer kommt da eigentlich? Es heißt ja mancherorts heute noch in der Vorweihnachtszeit "wir warten auf das Christkind". Nun, man mag es in der kulturellen Feierlichkeit vor der Bescherung Kindern gegenüber so formulieren. Aber sachlich ist es falsch. Das Jesuskind kam vor 2000 Jahren. Es kommt nicht wieder. Denn das Kind, das da in der Heiligen Nacht geboren wurde, ist später an ein Kreuz genagelt worden. Das Geheimnis dieses Kindes, das später hingerichtet wird liegt darin, dass da Gott selbst in Jesus den Tod der Menschheit gestorben ist. Durch Ihn kann ich leben - mit Ihm. Denn als der Auferstandene ist Er mit mir, bei mir, bis ans Ende der Welt.

Ich warte nicht auf das Jesuskind. Ich warte auf Jesus als dem Christus. Den, der die Weltgeschichte beenden und alle Menschen gerecht richten wird. Der, der alle Tränen abwischen und dafür sorgen wird, das kein Leid und kein Geschrei mehr sein wird. Ich warte auf Jesus, den Friedefürst, d.h. den, der der Frieden in Person ist. Woher ich das weiß? Weil Er nicht nur vor 2000 Jahren, sondern in mir, in meinem Herzen geboren wurde. Nur die, in deren Herzen Christus zur Welt kommt, haben Anteil an Ihm, Seine ewige Gemeinschaft.

Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.com


 Foto-Copyright: fotolia.com | #91472644 | Urheber: olly


Donnerstag, 3. Dezember 2015

Das Statussymbol

Das Statussymbol.
Wetten --- auch Sie haben ein Statussymbol. Manche kaufen sich bewusst einen Trabi, um zu zeigen, dass sie kein Statussymbol brauchen, dass sie frei sind,   unabhängig vom Mainstream. Oft jedoch haben sie nur nicht das nötige Kleingeld dazu, um sich einen Ferrari zu kaufen.
Meine Kinder wollen auch  "dazugehören", haben aber auch noch nicht genügend Taschengeld. Die Eltern sollen was dazu geben, damit sie sich die Turnschuhe mit den weißen Schrägstreifen kaufen können. Mutter meint immer: Kind, die für 14,90 Euro von Wool... tun es doch auch. Die tuns eben nicht. Warum eigentlich. Kinder suchen auch nach Anerkennung in ihrer Gruppe, auch wenn ganz wenig Geld zur Verfügung ist.
Sie tapezieren die Wände ihrer Bude voll Fotos von Madonna oder von Hertha BSC oder von Arijen Robben. Später, wenn sie es sich leisten können,  kaufen sie sich vielleicht eine Rolex, einen Lexus, super Designer-Möbel und Klamotten, oder gar eine Yacht.

Aber auch in der höheren Preiskategorie  müssen sich die Menschen voneinander abheben. Da gibt es Yachten von 10 oder 30 Metern Länge. Es gibt Leute , die dermaßen reich sind, dass die Yachthersteller nicht wissen, was sie noch alles in das schwimmende 7- Sterne- Hotel einbauen sollen. Aber auch auf solche Menschen blicken wieder andere nur gelangweilt herab. Sie besitzen ihr Super-Statussymbol, ein eigenes Flugzeug.
Geplant sind jetzt sogar Flüge ins Weltall.

Menschen, die sichtbar ein Symbol benötigen, das Reichtum signalisiert, wünschen sich im tiefsten Innern, dass sie als Mensch Anerkennung finden. Ein etwas bösartiger Spruch lautet: "Wer nichts in sich hat, hat es um sich." Das kann der volle Schuhschrank oder Kleiderschrank der Dame des Hauses sein, deren Mann ihr zu wenig Aufmerksamkeit schenkt. Das große Haus mit Schwimmbad soll die zu klein geratene Statur des Unternehmers  kompensieren ----  Es gibt aber auch Menschen, die erhalten Anerkennung allein aus ihrer Leistung. Braucht z. B. ein Papst eine Rolex? Brauche ein Günther Grass einen Designer -Schreibtisch? Nicht nur viele herausragende Persönlichkeiten brauchen keinen sichtbaren Status, auch viele einfache Menschen, in sich gefestigte Persönlichkeiten, verzichten freiwillig auf Symbole, auch wenn sie das Geld dazu hätten. Diese Menschen haben ihren Weg gefunden, sind frei von Manipulationen, haben eine gesunde Lebensauffassung.  --

Ich habe mich ein wenig mit den geheimen Verführern, den Werbestrategen, beschäftigt und erinnere mich noch gut an die LORD EXTRA Werbung in den Zeitschriften, als Zigarettenwerbung noch erlaubt war. Auf einer ganzen Seite wurde eine junge Frau in den Armen eines Mannes gezeigt, beide natürlich LORD rauchend und im Hintergrund war eine weiße Yacht zu sehen  -  alles eingebettet in blaues Meer und blauen Himmel. Rot leuchtete das Logo von LORD auf der Zigarettenpackung. Die Werbung zeigte, dass in perfekter Weise die 3 tiefsten Wünsche aller Menschen angesprochen wurden:  Die DREI G.
Geld  -  Genuss  -  Geltung.
Als LORD Genießer soll ich Reichtum, Genuss und Anerkennung (beim anderen Geschlecht) zum Ausdruck bringen. Ich möchte gern zu denen da oben gehören. Die perfekte unterschwellige Manipulation.
Wann ist ein Mensch wirklich frei von Werbemanagern, die uns wie versklavte Vasallen halten? Wie kann ich das meinen Kindern erklären?

Als Christ habe ich jedenfalls meine Anerkennung bei Gott. Er manipuliert mich nicht. Hätte ich die Anerkennung nicht bei Gott, müsste ich sie bei den Menschen suchen. Das kostet Zeit, Kraft und vor allem Geld. Ohne Anerkennung kann aber ein Mensch schwer leben. Welch eine Versklavung durch Menschen auf der einen Seite und welch eine Freiheit in Gott auf der anderen Seite. Das erinnert mich an den größten Weisheitslehrer aller Zeiten, der von sich es nicht nur sagte, sondern der es auch ist: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben   -    die Wahrheit wird Euch frei machen". Jesus Christus erinnert uns mal wieder daran, was es heißt in Weisheit und Freiheit zu leben.

Ich habe übrigens mein Statussymbol oft bei mir. Eine Bibel in Leder gebunden mit Goldschnitt.
Na ja. So ein Buch stellt doch nun wirklich etwas dar.


Werner Zimmermann für Gottinberlin.com
foto-copyright: fotolia.com |  #82601455 | Urheber: lculig

Sonntag, 29. November 2015

Die größte Geburtstagsparty meldet sich weltweit an!

Bei Gerlachs in Berlin-Tegel
Heute haben wir zum 1.Advent die erste Kerze auf dem Adventskranz angezündet. Ich musste schmunzeln, da ein Countdown zu einem großen Ereignis doch eigentlich rückwärts gezählt wird. Vier, drei, zwei, eiiiins, Weihnachten!!!!

Oder wollen wir die Geburtstagsfeier, die weltweit am größten gefeiert wird, die Geburt von Jesus Christus, Gott selbst kommt als Mensch auf die Erde, mit steigender Helligkeit anfeiern? Erster Advent, Zweiter, Dritter, Vierter! Vier Kerzen und dann der helle Weihnachtsbaum.


Berliner Ku-damm 2015


Ich hoffe für uns, die Menschheit, dass wir nicht ein Ding an der Lampe haben? So ein Aufriss vor Weihnachten? Schaut euch mal den Ku-damm an, da brauchste fast ne Sonnenbrille, so hell ist es. So hell um uns herum und doch wollen die meisten Menschen nichts mit dem Anlass, dem Geburtstagskind zu tun haben. Woran liegt das?

Kann mir das einer schreiben?
Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin
Fotocopyright by Thomas Gerlach und Mosaik Church Berlin




Samstag, 28. November 2015

Platz im Himmel zu verschenken?

Neulich hatte ich ein Gespräch mit jemandem, der Gott für nicht existent hält. Dementsprechend spöttisch äußerte er sich zu diesem Thema. Er schloss unser Gespräch mit der saloppen Bemerkung "meinen Platz im Himmel kannst du haben". Ich erwiderte ihm nur noch "Kumpel, wie willst du mir etwas anbieten, was du garnicht hast?".

Es ist schon seltsam in dieser Welt. Es gibt eine schräge Mentalität, die behauptet, dass da kein Gott sei, aber falls doch, sind sie der Meinung, dass alle selbstverständlich in den Himmel kommen. Ich fürchte, dass Gott den Menschen ernster nimmt, als der Mensch Gott ernst nimmt. Dementsprechend abfällig äußern sie sich dann auch über Ihn.

Platz im Himmel zu verschenken?
Es gibt ein Gleichnis bei Jesus (Matthäus 25), da spricht er von zehn Jungfrauen, die auf den Bräutigam warten. Er kommt spät und sie benötigen Lampen. Fünf von ihnen haben Öl für die Lampen, fünf nicht. Am Ende kommen die mit Öl in den Hochzeitssaal. Den restlichen fünf sagt er " ich kenne euch nicht" und bleiben draußen. Das unheimliche an diesem Gleichnis ist, dass Jesus hier nicht von der Menschheit ansich spricht, sondern von den Christen, der Kirche, also Leuten, die sich zu Jesus zugehörig meinen.

Zunächst hat mich diese Geschichte erschreckt. Jedoch ein Blick in die Kirchengeschichte genügt, um zu wissen, dass es hier einfach nur um Gerechtigkeit geht. Wieviel Verbrechen wurden und werden im Namen Gottes begangen. Gott ist kein Popanz und wird jeden zur Rechenschaft ziehen, der Seinen Namen missbraucht, für seine selbstsüchtigen Zwecke verwendet. Also, wenn Gott selbst die richten wird, die sich auf Ihn berufen, wieviel mehr erst die, die Ihn in dümmlicher Arroganz verspotten. "Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten". Wir sollten lernen Ihn so ernst zu nehmen, wie Er uns nimmt, dann würden wir Ihn auch so lieben, wie Er uns liebt. Schließlich hat Er sich in Jesus an uns zu Tode geliebt.


Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.com

fotocopyright: fotolia.com | #86123529 | Urheber: Maren Winter

Donnerstag, 26. November 2015

Wiedersehen macht Freude

Vergangenen Sonntag bin ich endlich wieder nach Berlin gekommen und konnte erneut GottinBerlin unterstützen. Dabei hat sich in der vergangenen Zeit viel getan und die Tage jetzt rauschen an mir vorbei. 

Mein Fazit: Wiedersehen macht definitiv Freude!


Vergangenen Sonntag sind Lisa und ich seit über einem Jahr wieder nach Berlin gekommen und haben unser Lager wie immer in Berlin-Mitte bei der Christuskirche aufgeschlagen.
Am Montagmorgen gab es dann das große Wiedersehen mit Thomas in den Büroräumen in Moabit. Händeschütteln, Bussi rechts, Bussi links und los geht’s.

Der neue Flyer
Der neue Flyer
Thomas hat sich eigentlich kaum verändert. Er ist immer noch der lustige, zielstrebige Visionär mit der lockeren Zunge. Lediglich die Anzahl seiner grauen Haare hat sich vermehrt.
Das wirkt sich allerdings nicht auf seine Motivation und Geschwindigkeit aus. Nicht lange und Lisa und ich bekamen einen tiefen, umfangreichen Einblick über den aktuellen Stand von GottinBerlin und die Entwicklung, seit unserem letzten Besuch. (Einen guter Eindruck darüber bekommst du im aktuellen Flyer - bestelle ihn als PDF)
Neue, zahlreiche Arbeitsgruppen, Projekte, Schwierigkeiten und Herausforderungen, sowie Menschen haben den Verein in den letzten Wochen und Monaten begleitet und geprägt. 
Die vergangene Zeit hat viele notwendige Veränderungsanstöße hervorgebracht.
Mein Eindruck ist, dass es mehr sind, als in den Jahren zuvor. 


Mich freut es riesig zu sehen, wie Gott den Verein trägt und formt, wie ER neue Möglichkeiten und Perspektiven aufzeigt, die es zu ergreifen gilt, wie ER dem Verein immer mehr zutraut.

Teamwork im Büro
Teamwork im Büro

Für mich strukturiert sich GottinBerlin teilweise neu, professionalisiert und erweitert sich - ist ganz einfach in Bewegung. Ich bin in freudiger Erwartung, gespannt und ermutigt, weil ich Gottes Wirken darin sehe. Gleichzeitig hab ich wahnsinnigen Respekt vor der kommenden Zeit, den Plänen und Ideen, sowie deren Umsetzung.

Mein Gebet ist, dass Gott hier weiter wirken kann, die nötigen personellen und materiellen Ressourcen freisetzt, Einheit unter allen Helfern, Unterstützern und Beteiligten von GottinBerlin bewahrt und herstellt. Ich bete, dass Gott Herzen brennen lässt für seine Sache und die richtigen Schritte vorbereitet, damit sie bedacht gegangen werden können - zu seiner Zeit.
Ich bete für Mut neue Wege zu gehen, kühn und im Vertrauen auf unseren großen Gott und Vater, mit einem Herzen, das sich erlaubt Fehler zu machen.

Ich bin dankbar für GottinBerlin, dankbar für den Vorstand, für Thomas, für die Räumlichkeiten, für Menschen, die ihre Freizeit, ihr Geld und ihre Gebete in dieses Projekt – in Gottes Reich – investieren. 
Und wofür? Um Gottes unendliche, bedingungslose Liebe denen nah zu bringen, die ihn noch nicht kennen und brauchen - durch das Internet.

Ich bin dankbar ein kleiner Teil davon zu sein.                                 Anna G.

Samstag, 21. November 2015

Gedanken zum Ewigkeitssonntag - über das Leben in der Ewigkeit.

Nach dem Tod meines Mannes haben mich viele Gedanken bewegt, wie ich ein Wiedersehen mit ihm in der Ewigkeit erleben werde.
Hauptsächlich hatte ich damit zu tun, wie ich mit dem „Unausgesprochenem“ fertig werden sollte.
Durch den Besuch eines Seminars zum Thema: „Gott als Vater und als Richter“, habe ich erkannt, dass Gott nicht wie die irdischen Richter, den Menschen richten wird, um dann ein Urteil zu sprechen. Sondern, dass ER zwischen zwei Menschen Ungeklärtes, zurechtbringen wird.
Das hat mir unheimlich Ruhe geschenkt. Ich wusste, alles was noch nicht zwischen meinem Mann und mir ausgesprochen war, wird mit Gottes Hilfe in Ordnung und zurechtgebracht werden.

Doch dann kamen aber wieder Zweifel darüber in mir auf, wie dass denn nun wirklich geschehen sollte.
Unser irdischer Körper wird verwesen mit allem was dazu gehört. Also auch das Gehirn, in dem doch alle Gedanken und alles was uns ausgemacht gespeichert war.

Doch in der Bibel wird uns zu gesagt, Gott  kennt uns und wir werden einmal vor IHM stehen.
Im 2. Korinther 4,10 steht: „denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.“

Ich hatte so viel Fragen und habe das Alles nicht zusammen gebracht.
Habe Stunden lang darüber nachgedacht, wie dass geschehen soll, wenn alles was wir hier auf Erden sind, doch verwesen wird.
Und doch wusste ich, ich werde meinem Mann in der Ewigkeit begegnen, denn er hatte mir Wochen vor seinem Heimgang immer wieder versichert, dass wir auf ewig mit einander verbunden sein werden.
Ich habe meinen Herrn angefleht, dass ER mir doch eine für mich verständliche Antwort schenken möge.
Was soll ich sagen! Mein Vater im Himmel ist einzigartig. ER hat mir eine Antwort geschenkt, mit der ich wunderbar leben kann.
Ich bin so fasziniert  davon, dass ich sie euch einfach erzählen will.
Vielleicht plagen jemanden anderen auch solche Gedanken und Gottes Antwort für mich, hilft ihm auch weiter.

Ich saß an meinem PC und habe einen wichtigen Bericht geschrieben.
Als Sicherheit, dass der Bericht nicht verloren geht, falls der Computer abstürzt, habe ich den Bericht auf eine externe Festplatte gespeichert.
Da schenkte mir mein Herr den Gedanken, dass ER genauso jeden Menschen auf eine „externe Festplatte“ gespeichert hat.
So wie mein Bericht, mit jedem Punkt und Komma, identisch mit meinen eben geschriebenen ist,
so werden wir also auch identisch einmal vor unserem Vater im Himmel stehen können.

Diese Erkenntnis ist für mich ein wunderbares Geschenk meines Herrn.
Wie sehr nimmt ER uns mit all unseren Fragen und Problemen ernst,
wenn wir uns vertrauensvoll an IHN wenden.

Ich freue mich auf ein Leben in der Ewigkeit, weil ich mich von meinem himmlischen Vater geliebt weiß.

Lucie Reichert, Berlin-Tempelhof, für „Gott in Berlin“

Foto-Copyright: fotolia.com | #88746080 | Urheber: Jürgen Fälchle

Donnerstag, 19. November 2015

Wir glauben, dass Toleranz in Liebe gründet!


GottinBerlin hatte sich vor kurzem an einem Wettbewerb beteiligt; EKBO-Hahn. EKBO-Hahn 2015 – Ein Preis für gelungene Öffentlichkeitsarbeit auf kirchlicher Ebene.

Bis zum 12. Oktober 2015 konnten sich Gemeinden, Einrichtungen oder Einzelpersonen für den EKBO-Hahn 2015 bewerben. Seit 2007 lobt die Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz gemeinsam mit dem Wichern-Verlag und Radio Paradiso diesen Preis aus. Mit dem EKBO-Hahn werden gelungene Projekte prämiert, die eine Außenwirkung haben, besonders Kirchenferne ansprechen und zum Nachmachen anregen.

Leider hat GottinBerlin keinen Preis erhalten. Trotzdem freue ich mich für den Sieger, jedoch besonders für den Drittplatzierten.

Die jugendlichen Drittplatzierten aus dem Kirchenkreis Oderland-Spree überzeugten mit einem Musikvideo; schaut es Euch an:"Alright Brandenburg"

Zitat der Jury: "Ihr Lied „Alright Brandenburg“ verleiht dem grauen und tristen Bild, das viele von Brandenburg haben, bunte Farbe." 

Bunte Farbe, nur bunte Farbe? Das ist zu wenig, diese Begründung wird dem Song nicht gerecht!

Im Song hört man: "Mit Gott an unserer Seite - wir bereuen es kein Stück" oder "Wir glauben, dass Toleranz in Liebe gründet!" Was haben die Jugendlichen erlebt, um so was fröhlich zu singen?

Wie ist das mit diesem Gott und diesem Jesus? Neugierig? Frag weiter, frag Berliner Christen, was sie mit Gott erlebt haben. Nutze dazu den fill-out von GottinBerlin.

Wir melden uns - versprochen!
Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin

Dienstag, 17. November 2015

Berliner Kirchen langweilig?

Berliner Kirchen langweilig?
In meinen Gesprächen mit Menschen über den Christlichen Glauben mache ich eine sich ständig wiederholende Erfahrung: die Leute mögen die Institution Kirche nicht (mehr). Maximal ihr soziales Engagement wird noch wertgeschätzt. Das Problem dabei ist, dass in dieser Ablehnung der Glaube an Jesus Christus in eins gesetzt wird mit dieser Institution. Das ist irgendwie verständlich, denn die Kirche soll ja repräsentativ sein für diesen wunderbaren Herren.

Manche Vorwürfe lassen sich entkräften. Andere, wie der Vorwurf, dass sie sich nicht wirklich für den Menschen in seiner Not interessiert, wird mit so vielen Beispielen belegt, dass man hier (auch) zustimmen muss. Ich selbst, der ich die Kirche nicht ablehne, habe doch seit etlichen Jahren meine Probleme mit ihr. Sie ist teilweise zu einer weltfremden Subkultur verkommen, in der Machtgerangel, Rechthaberei, miserabler Umgang mit Mitarbeitern und Ignoranz des hilflosen Einzelnen oft die Tagesordnung sind. Die nicht abbrechende Austrittswelle ist nur zu verständlich.

Leider geht darüber die eigentliche Angelegenheit, weswegen es die Kirche überhaupt gibt, verloren. Der Anruf Gottes an den Menschen, dass Er für ihn da ist, mit ihm Gemeinschaft sucht und sich in Jesus an der Bosheit dieser Welt zu Tode geliebt hat. Christen sollen genau dafür Boten sein, den Menschen eine Liebe zu verkünden, die es in dieser Welt nicht gibt, ja die über alle menschliche Vernunft erhoben ist.
Ein guter Lehrer wird seinen Schülern den Lehrstoff interessant vermitteln und sie für das jeweilige Thema begeistern. Bei einem schlechten Lehrer geschieht genau das Gegenteil. Die Schüler werden gelangweilt bis widerwillig.
So ist es auch bei den Christen. Wer hier einfach nur Recht und Macht haben will, stößt die Menschen von sich. Der Inhalt der Christlichen Wahrheit wird gar nicht erst wahr genommen. Dazu kommt eine oft derartig kitschige und oberflächliche Kultur, die von so manchen christlichen Kreisen ausgeht, dass selbst ich als Christ mich angewidert abwende.
Das ist in etwa so, als bestünde Musik nur aus den Wildecker Herzbuben, Dieter Bohlen oder Helene Fischer. Wenn Musik nicht auch mehr wäre, Bach, Miles Davis oder Queen, ich würde Musik ablehnen müssen.

Aber diesen Eindruck erweckt die heutige christliche Selbstdarstellung. Ich will unter euch nichts wissen, als Jesus den Gekreuzigten, schrieb Paulus den Korinthern. Dieses Geheimnis vom Kreuz, dieser liebenden Selbsthingabe Gottes und Seine für uns befreiende, lebenschenkende Auferstehung muss den Menschen wieder ins Herz gepredigt werden. Hier, und nur hier erreicht Gott Seinen Menschen, kann Seine Liebe ausgießen, Menschenleben heilen. Gott wirkt heute nicht weniger als damals, nur durch wen kann Er es heute noch tun?

Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.com

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Samstag, 14. November 2015

13.November 2015, Paris, ich trauere um dich!

Paris, ich trauere um dich!
Paris, was haben sie dich gestern verletzt. Mitten im Leben, mitten im Alltag, in der Fröhlichkeit bekommst Du einen Kopfschuss. Wer gönnt dir das Leben nicht? Wer hat das Leben nicht verstanden und hat eine vernichtende Ideologie aufgebaut und umgesetzt? Paris, ich trauere mit Dir mit.

Ich habe Wut und Trauer in mir. Wer nicht? Ich erkenne, das weder Wille, noch Verstand ausreicht, Frieden unter uns Menschen zu halten. 
In dieser Dramatik ist es dran, sich für Alternativen zu öffnen. Warum und welche?

Vorab will ich von meiner Sorge schreiben. Ich habe das gestrige Geschehen schon in Berlin befürchtet. Extremisten schießen wild in der O2, im Stadion, in der Alten Försterei, in Kindergärten und auf unseren Straßen herum. Hunderte sterben. Eine Wahnvorstellung von mir? Nein, schaut nach Paris!! Die Regierung ist anschließend überfordert und eine Selbstjustiz gegenüber einer bestimmten Menschengruppe entsteht und diese wehrt sich. Welch ein großes Elend entsteht durch uns alle?!

Ich möchte uns demaskieren. Ich will damit sagen, dass wir alle verloren und verlogen sind. Die einen sind so schlimm, ich und Du sind anders schlimm.

Weil wir mal wieder seit gestern erkannt haben, wie wir Menschen sind und werden können, bitte ich darum, aus dieser nahen Dramatik zu erkennen, nach einer Alternative zu fragen, nach Jesus Christus. 
Weißt Du, was Jesus Christus zu Paris zu sagen hat? Wenn nein, dann erkundige dich, damit Du wenigstens weißt, was Du bei einer Ablehnung ablehnst.  

Wie sieht deine Ideologie aus, um den Fluch zu brechen, das wir Menschen uns Menschen ausgeliefert sind? 
Was sagen dazu Berliner Christen? Setze Dich mit einem Berliner E-Mailpartner (Christ) in Verbindung. Es muss und kann sich was ändern!


Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für  GottinBerlin


Bis zum Untergang

Kennen wir die alten Volksweisheiten:
"Ehrlich währt am längsten". 
oder
"Nichts ist so fein gesponnen, es kommt  ans Licht der Sonnen."

In letzter Zeit durchziehen Skandale unser Land. Da hört man dann Kommentare wie: "Von denen hätte ich das nie gedacht, dass die auch korrupt sind"   Dieter Höness war für mich der vorläufige Höhepunkt, dann aber kam der ach so seriöse ADAC in die Schlagzeilen, dann der VW Skandal, jetzt der DFB mit Herrn Niersbach und Kaiser Franz, seit neuestem mal wieder die katholische Kirche nach dem verschwenderischen Tebarz van Elst, jetzt der Vatikan mit seinen undurchsichtigen Finanzen.  Doping im Sport, wohin man nur blickt usw., usw..

Bis zum Untergang

Menschliche Gier ist der Auslöser all der kriminellen Handlungen, immer und überall auf Kosten der Armen. 

Hinzu kommt die Lüge, die Vertuschung, obwohl man wissen müsste, dass doch Schritt für Schritt, dank hartnäckiger Presse, alles ans Licht kommt.
Bei jedem korrupten Verhalten wird einem anderen Menschen etwas vorenthalten, weggenommen. Schritt für Schritt versinkt ein ganzes Volk im Korruptionssumpf.


Die Statistik zeigt: Die ärmsten Völker der Welt leiden unter der höchsten Korruption. Werden wir auch irgendwann mal zu den Ärmsten gehören wollen? Wenn niemand mehr sich auf niemanden mehr verlassen kann, werden wir ein anderes Volk. Dann werden alle mitmachen, weil es ums nackte Überleben gehen wird. Jeder gegen jeden. 

Als ein guter Freund von mir vor dreißig Jahren nach Indien fuhr, um den Sohn Gandhis zu besuchen, wurde er auf dem Bahnhof von Delhi von kleinen Backschisch-Bettlern regelrecht überfallen.  Die armen Kinder. Wenn es mal nur um diese gegangen wäre. Hinter den dicken Säulen des Bahnhofs warteten die eigentlichen Drahtzieher, Erwachsene, denen die Kinder ihr Geld abliefern mussten. Den Kindern und Ihren Familien ließ man nur so viel, dass sie gerade mal überleben konnten und nicht verhungerten   -  denn sie wurden ja am nächsten Tag wieder gebraucht.  Das ist Ausbeutung von Millionen Kinder in einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, um die Gier einiger Weniger zu befriedigen. In vielen anderen Ländern ist es ähnlich. Doch wann ist Gier zufrieden? Paul Getty der verstorbene amerikanische Multimilliardär wurde am Ende seines Lebens in einem Interview gefragt, ob er denn mit dem Erreichten, mit den Milliarden auf seinem Konto, zufrieden sei, antwortete er sinngemäß: "Ein wenig mehr Geld hätte ich schon gebrauchen können." 

Ich denke, dass die derzeitigen Skandale in unserem Land nur die Spitze des Eisbergs sind. Lassen wir uns in den nächsten Jahren überraschen. 

Jetzt, liebe Leserin, lieber Leser, erwarten Sie einen frommen Schluss von mir. Zusammenhänge dazu sollten Sie im Römerbrief, in den ersten Kapiteln nachlesen.
Ich lese folgendes heraus: Wenn wir als Volk unserem Gott den Rücken kehren, ihm nicht mehr danken, ihm nicht mehr die Ehre geben und nicht entsprechend danach leben, lässt er uns leben, wie wir gerade leben. Er gibt uns auf,  er gibt unseren Verstand dahin, unsere Gedanken werden umnachtet. Er sorgt dafür, dass wir die Weisheit unseres Lebens nicht mehr finden. Zu deutsch: Unsere menschliche Klugheit kann uns nicht mehr retten. Wir werden immer so weiter machen müssen, immer korrupter werden müssen, immer mehr einer gegen den anderen kämpfen müssen  ---  bis zum Untergang. 
Jetzt hoffen Sie wohl, dass Gott nicht recht hat.
Werner Zimmermann für GottinBerlin.com

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Mittwoch, 11. November 2015

Vom Wert und Unwert des Menschen.

Kurz nach dem Mauerfall ging ein Bekannter, der in der DDR aufwuchs, an einen türkischen Gemüsestand. Der türkische Verkäufer sagte ihm: "so, jetzt seid ihr die Türken". Vor kurzem war ich auf einer Hochzeit und eine Frau lästerte abscheulich über Hartz IV Empfänger ab. Wie sich herausstellte, hatte sie ein kleines mittelständisches Unternehmen, dem der Ruin drohte. Sie lästerte also über Menschen, von denen sie Angst hatte, bald dazu zu gehören.

Vom Wert und Unwert des Menschen.
Warum eigentlich brauchen Menschen Menschen, auf die sie herab sehen können? Ich denke, das hat was mit Selbstwertgefühl zu tun. "Haste was, biste was" lautet ja der alte Volksspruch. Der Mensch will wahrgenommen, wertgeschätzt werden. Das geschieht in einer Leistungsgesellschaft eben über sichtbaren Erfolg. Denn wer, abgesehen von meinem gesellschaftlichen Status, gibt mir denn Wert. Und wer diesen Erfolg nicht vorzuweisen hat, hat allgemein ein geringes Selbstwertgefühl. Also sucht er sich Menschen, auf die er herab schauen kann, um sich besser zu fühlen. Das findet in der Firmenhierarchie statt, wo der Abteilungsleiter auf den Arbeiter und der Arbeiter auf den Leiharbeiter herabblickt. Der Leiharbeiter sieht auf den Arbeitslosen herab und der wiederum auf den Migranten. Mir erzählte jemand, wie er beobachtete, dass Prominente bei einem Event sämtliche Zeitungen durch blätterten und sie dann gefrustet beiseite legten, weil nichts über sie drin stand.

Derartige Verhaltensweisen finde ich peinlich. Wie armselig müssen die Menschen sein, die auf solch primitive Weise versuchen, sich noch irgendwie gut zu fühlen. Mein Selbstwert besteht nicht in Erfolgen und erbrachter Leistung. Da habe ich auch schon genug in den Sand gesetzt und weiß auch, wie zerbrechlich der Mensch ist. Das Gott mich Sein Kind nennt, darin besteht mein Wert. Wenn ich die höchste Majestät des Universums Vater nenne darf und Sie mir antwortet, dass ich Ihr liebstes Kind bin, wer oder was sollte mich da noch angreifen. 
Und Jesus, der Sohn, die Selbstoffenbarung Gottes sagt ja, das der, den Er frei macht wirklich frei ist. Frei von den Verurteilungen anderer Menschen, auch frei von Selbstverurteilungen. Der Christ muss niemand etwas beweisen, er darf fröhlich und erhobenen Hauptes seine Lebensstraße ziehen, muss sich nicht vergleichen und kann allen anderen das Leben und deren Erfolge gönnen. Welch eine Freiheit in Liebe!

Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz, für GottinBerlin.com
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Freitag, 6. November 2015

Erst die Diagnose, dann die Therapie.

Wir Menschen haben einen tiefen Schaden. Oder?
Es gibt ein altes Sprichwort unter Medizinern: "Vor die Therapie hat der liebe Gott die Diagnose gestellt." Wer also Therapeutika vertreiben möchte, tut gut daran, rechtzeitig für die entsprechenden Diagnosen zu sorgen. Die Anwendung der Therapeutika ergibt sich dann fast wie von selbst.
Erst die Diagnose, dann die Therapie.

Wie ist das mit uns Menschen? Wenn er meint, mit der Hilfe seiner Vernunft und seiner Bildung das Wesen der Welt zu begreifen und ihr eine neue Prägung aufzudrücken, so muss er damit scheitern; z.B. der Kommunismus. Wer im Schulfach Geschichte aufgepasst hat, erkennt und weiß das! Das ist fast ein Fluch und kann zur Hölle werden.

Warum können wir Menschen uns nicht endlich nur zum Positiven ändern? Muss doch zu machen sein!? Wo bleibt die Kraft der Vernunft, des positiven Denkens und des Altruismus, diese Uneigennützigkeit, diese Selbstlosigkeit durch Rücksicht auf andere gekennzeichnete Denk- und Handlungsweise. Damit sollte doch eine durchgehend gute Welt zu schaffen sein, in der die Liebe herrscht. 

Es geht nicht, weil wir eine falsche Sicht/ Diagnose unseres Schadens haben und somit kann die Sicht auf Besserung und Therapie auch nicht richtig sein!
Falsche Diagnose zieht zwingend eine falsche Therapie nach sich. 


Und was ist nun der Schaden, die Diagnose? Ich will es Dir nicht sagen, sondern lass es Dir von dem erklären, der sich dieser Frage angenommen hat; Jesus Christus. Er hat darauf geantwortet. 

Du bist überrascht, verärgert, weißt nicht, wie Du damit umgehen sollst? Schreib es einem unserer Berliner Email-Partner.


Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin.de

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Samstag, 31. Oktober 2015

Wahrheit ist nicht Buch, sondern Person

In Anbetracht zunehmenden Fundamentalismus im religiösen Bereich, auch im Christlichen, hier eine Klarstellung: der Christ glaubt nicht an ein Buch, er glaubt einer Person.

Wahrheit ist nicht Buch, sondern Person.
Ein Kennzeichen des Fundamentalismus ist das starre Denksystem. Soll heißen, das was als Wahrheit proklamiert wird, ist unverrückbar in Stein bzw. ein Buch gemeißelt. Der muslimische Fundamentalist hat den Koran in seiner Buchstäblichkeit zum Gesetz. Der jüdische Fundamentalist nimmt die Thora (5 Bücher Mose) als unveränderbare Wahrheit für sein Leben. Der christliche Fundamentalist hat die Bibel insgesamt als ewige Wahrheit. Kein Buchstabe darf verändert oder für nicht göttlich erklärt werden. Fundamentalismus ist eine erschreckend einfache Angelegenheit. Sie erspart dem Menschen das eigene Denken. Die Verantwortung ist ausgelagert. Nicht ich bin verantwortlich für mein Denken, somit auch Handeln, sondern ein Buch. Wenn das jeweilige Buch die abgeschlossene, insich unangreifbare ewige Wahrheit Gottes ist, dann trägt das Buch die Verantwortung, nicht der Mensch. Diese Faulheit zum eigenständigen Denken und Feigheit zu eigener Verantwortung macht den Fundamentalismus in jeglicher Gestalt so billig, aber eben dadurch reizvoll. Ich muss nur denken und tun, was in dem jeweiligen Buch steht und schon habe ich die Wahrheit zum Besitz und Gott hat mich lieb. Wie dämlich muss man sein, um Gott zu so einem Popanz zu mache.

Der Christ glaubt nicht an die Bibel. Er lebt mit dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus, der sich ihm im Heiligen Geist offenbart. Die Bibel legt Zeugnis davon ab, dass Gott sich in Jesus offenbart, mitgeteilt hat. Dieses Zeugnis glaubt der Christ und insofern ist ihm die Bibel Heilige Schrift, durch die ihm Gott sich mitteilt. Aber sie ist es als Träger einer Botschaft, sie ist nicht die Botschaft selbst. Denn das Wort wurde Fleisch, nicht Buch. Das Geheimnis von Weihnachten ist, dass Gott in Jesus einer von uns wurde. Christsein heißt in einer personalen Liebesbeziehung zu diesem Jesus leben. Von Ihm her betrachtet er das Leben, die Bibel, die ganze Welt. Und an diesem Jesus als die Selbstoffenbarung Gottes misst er das Leben, die Bibel und die ganze Welt. Was sich in meinem Leben nicht mit dem Wesen der Liebe Jesu deckt, muss sich ändern. Was sich in dieser Welt nicht mit dem Wesen der Liebe Jesu deckt, muss sich ändern. Was sich in der Bibel nicht mit dem Wesen der Liebe Jesu deckt, hat keine Autorität von Gott her. Alles, was wir von Gott wissen können, ist in Christus verborgen. Er eröffnet uns die Liebe Gottes zu uns.

Kurz, die Wahrheit ist kein Buch, sie ist eine Person. Damit ist sie lebendige Wahrheit. Lebendige Wahrheit verhält sich lebendig, eröffnet ständig neue Möglichkeiten, macht sich erlebbar. Er ist alle Tage bei uns, bis ans Ende der Weltzeit. Und Sein Geist, der sich mit unserem Geist verbindet, bezeugt uns dies - durch die Bibel, aber auch gegen die Bibel. Das Christentum ist eine Geistreligion, keine Buchreligion. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 

Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.com
Foto-Copyright: Fotolia.com | #82689270 | Urheber: Olesia Bilkei

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Bildung vs Frömmigkeit

Am Montag fuhr ich an der Reformationskirche in Berlin-Moabit vorbei und entdeckte die Tafel um Luthers Hals. Aufschrift: "31.10. ist Reformationstag". Als ich fotografierte, fragten mich einige Passanten, warum ich das den tue?

Bildung vs Frömmigkeit
"Brauche ich für morgen für einen Gebets- und Newsletter und für einen Weblog!"
"Hääääääh! Für was?"
"Gegenfrage, was wiest ihr von dem Reformator Martin Luther?"
-Schweigen! -

Ihr Lieben, das ist für mich immer wieder die Bestätigung, dass wir ein Bildungsproblem haben. Viele wissen noch nicht mal, was sie ablehnen, wenn sie auf Glaubensfragen ablehnend reagieren. Wir überfordern Menschen, wenn sie sich auf unsere Fragen äußern sollen.
Das ist doch keine Frömmigkeitsfrage, zu wissen, was in der Bibel steht, sondern eine Bildungsfrage.
Luther hat es uns vorgemacht. Er hat die Kommunikation als sehr wichtig erachtet und darum gerungen, verstanden zu werden.

Eine unserer neuen Arbeitsgruppen bei GottinBerlin nennt sich: "Die Sprachfähigkeit der Christen für ihrem Glauben fördern."
Wir wollen den Weg gehen, die richtige Ansprache zu finden und wollen uns dabei auch nicht oberflächlich geben. Wir wollen aus Liebe zu unseren Mitmenschen in Berlin verstehbar werden. Dazu sollen Seminare/ Webinare angeboten werden. Wer macht mit?

Und Du, der bisher nur Bahnhof verstanden hat, wenn Du mit Christen gesprochen hast, melde dich bitte und sage uns, was wir besser machen können.

Thomas Gerlach, Berlin-Tegel für GottinBerlin
Foto-Copyright: Thomas Gerlach