Montag, 11. Mai 2015

Vom toten Holz zum lebendigen Baum



Ein Vater pflanzt mit seinem kleinen Sohn einen Baum. Sie nehmen das Bäumchen, Muttererde, den Spaten, sonnengewärmtes Wasser und graben im Garten eine Grube.

Der Vater fragt seinen Sohn: „Was geschieht, wenn wir in das Erdloch ein Stück Holz legen?“

„Es vermodert“, antwortet der Junge.

„Aber was passiert, wenn wir den Baum in die Erde pflanzen?“, fragt der Vater weiter.

Der Junge: „Er wächst!“ „Ja“, sagte der Vater, „aber es ist doch beides Holz und die gleiche Erde. Das eine vermodert, das andere Holz wächst auf, wo liegt da der Unterschied?“

Der Junge überlegt und sagt dann: „Das Bäumchen lebt, darum wächst es!“

(Von Axel Kühner)

Als ich diesen Text gelesen habe, kam mir der Gedanke, dass es mit dem Glauben an Jesus Christus vergleichbar ist. Nur,  wenn mein Glaube in dem lebendigem Wort Gottes fest verwurzelt ist, bleibt er lebendig und kann so wachsen. Wird groß und stark.

Das bedeutet für mich, ich beschäftige mich an jedem neuen Tag mit SEINEM Wort und lebe in der Gewissheit, dass Jesus mich immer begleitet, mich nie alleine lässt. Ohne diese innige Beziehung zu meinen Herrn, verkümmern die Wurzel meines Glaubens. Das hat zur Folge, mein Glaube wird kraftlos und wenn ich nicht wachsam bin, „vermodert" er.

Mein Gebet und mein inniger Wunsch ist, dass auch du, der du das liest, einen lebendigen Glauben, fest verwurzelt in Jesus Christus, hast und bewahrst.
geschrieben für GottinBerlin.de von Lucie

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