Sonntag, 29. November 2015

Die größte Geburtstagsparty meldet sich weltweit an!

Bei Gerlachs in Berlin-Tegel
Heute haben wir zum 1.Advent die erste Kerze auf dem Adventskranz angezündet. Ich musste schmunzeln, da ein Countdown zu einem großen Ereignis doch eigentlich rückwärts gezählt wird. Vier, drei, zwei, eiiiins, Weihnachten!!!!

Oder wollen wir die Geburtstagsfeier, die weltweit am größten gefeiert wird, die Geburt von Jesus Christus, Gott selbst kommt als Mensch auf die Erde, mit steigender Helligkeit anfeiern? Erster Advent, Zweiter, Dritter, Vierter! Vier Kerzen und dann der helle Weihnachtsbaum.


Berliner Ku-damm 2015


Ich hoffe für uns, die Menschheit, dass wir nicht ein Ding an der Lampe haben? So ein Aufriss vor Weihnachten? Schaut euch mal den Ku-damm an, da brauchste fast ne Sonnenbrille, so hell ist es. So hell um uns herum und doch wollen die meisten Menschen nichts mit dem Anlass, dem Geburtstagskind zu tun haben. Woran liegt das?

Kann mir das einer schreiben?
Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin
Fotocopyright by Thomas Gerlach und Mosaik Church Berlin




Samstag, 28. November 2015

Platz im Himmel zu verschenken?

Neulich hatte ich ein Gespräch mit jemandem, der Gott für nicht existent hält. Dementsprechend spöttisch äußerte er sich zu diesem Thema. Er schloss unser Gespräch mit der saloppen Bemerkung "meinen Platz im Himmel kannst du haben". Ich erwiderte ihm nur noch "Kumpel, wie willst du mir etwas anbieten, was du garnicht hast?".

Es ist schon seltsam in dieser Welt. Es gibt eine schräge Mentalität, die behauptet, dass da kein Gott sei, aber falls doch, sind sie der Meinung, dass alle selbstverständlich in den Himmel kommen. Ich fürchte, dass Gott den Menschen ernster nimmt, als der Mensch Gott ernst nimmt. Dementsprechend abfällig äußern sie sich dann auch über Ihn.

Platz im Himmel zu verschenken?
Es gibt ein Gleichnis bei Jesus (Matthäus 25), da spricht er von zehn Jungfrauen, die auf den Bräutigam warten. Er kommt spät und sie benötigen Lampen. Fünf von ihnen haben Öl für die Lampen, fünf nicht. Am Ende kommen die mit Öl in den Hochzeitssaal. Den restlichen fünf sagt er " ich kenne euch nicht" und bleiben draußen. Das unheimliche an diesem Gleichnis ist, dass Jesus hier nicht von der Menschheit ansich spricht, sondern von den Christen, der Kirche, also Leuten, die sich zu Jesus zugehörig meinen.

Zunächst hat mich diese Geschichte erschreckt. Jedoch ein Blick in die Kirchengeschichte genügt, um zu wissen, dass es hier einfach nur um Gerechtigkeit geht. Wieviel Verbrechen wurden und werden im Namen Gottes begangen. Gott ist kein Popanz und wird jeden zur Rechenschaft ziehen, der Seinen Namen missbraucht, für seine selbstsüchtigen Zwecke verwendet. Also, wenn Gott selbst die richten wird, die sich auf Ihn berufen, wieviel mehr erst die, die Ihn in dümmlicher Arroganz verspotten. "Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten". Wir sollten lernen Ihn so ernst zu nehmen, wie Er uns nimmt, dann würden wir Ihn auch so lieben, wie Er uns liebt. Schließlich hat Er sich in Jesus an uns zu Tode geliebt.


Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.com

fotocopyright: fotolia.com | #86123529 | Urheber: Maren Winter

Donnerstag, 26. November 2015

Wiedersehen macht Freude

Vergangenen Sonntag bin ich endlich wieder nach Berlin gekommen und konnte erneut GottinBerlin unterstützen. Dabei hat sich in der vergangenen Zeit viel getan und die Tage jetzt rauschen an mir vorbei. 

Mein Fazit: Wiedersehen macht definitiv Freude!


Vergangenen Sonntag sind Lisa und ich seit über einem Jahr wieder nach Berlin gekommen und haben unser Lager wie immer in Berlin-Mitte bei der Christuskirche aufgeschlagen.
Am Montagmorgen gab es dann das große Wiedersehen mit Thomas in den Büroräumen in Moabit. Händeschütteln, Bussi rechts, Bussi links und los geht’s.

Der neue Flyer
Der neue Flyer
Thomas hat sich eigentlich kaum verändert. Er ist immer noch der lustige, zielstrebige Visionär mit der lockeren Zunge. Lediglich die Anzahl seiner grauen Haare hat sich vermehrt.
Das wirkt sich allerdings nicht auf seine Motivation und Geschwindigkeit aus. Nicht lange und Lisa und ich bekamen einen tiefen, umfangreichen Einblick über den aktuellen Stand von GottinBerlin und die Entwicklung, seit unserem letzten Besuch. (Einen guter Eindruck darüber bekommst du im aktuellen Flyer - bestelle ihn als PDF)
Neue, zahlreiche Arbeitsgruppen, Projekte, Schwierigkeiten und Herausforderungen, sowie Menschen haben den Verein in den letzten Wochen und Monaten begleitet und geprägt. 
Die vergangene Zeit hat viele notwendige Veränderungsanstöße hervorgebracht.
Mein Eindruck ist, dass es mehr sind, als in den Jahren zuvor. 


Mich freut es riesig zu sehen, wie Gott den Verein trägt und formt, wie ER neue Möglichkeiten und Perspektiven aufzeigt, die es zu ergreifen gilt, wie ER dem Verein immer mehr zutraut.

Teamwork im Büro
Teamwork im Büro

Für mich strukturiert sich GottinBerlin teilweise neu, professionalisiert und erweitert sich - ist ganz einfach in Bewegung. Ich bin in freudiger Erwartung, gespannt und ermutigt, weil ich Gottes Wirken darin sehe. Gleichzeitig hab ich wahnsinnigen Respekt vor der kommenden Zeit, den Plänen und Ideen, sowie deren Umsetzung.

Mein Gebet ist, dass Gott hier weiter wirken kann, die nötigen personellen und materiellen Ressourcen freisetzt, Einheit unter allen Helfern, Unterstützern und Beteiligten von GottinBerlin bewahrt und herstellt. Ich bete, dass Gott Herzen brennen lässt für seine Sache und die richtigen Schritte vorbereitet, damit sie bedacht gegangen werden können - zu seiner Zeit.
Ich bete für Mut neue Wege zu gehen, kühn und im Vertrauen auf unseren großen Gott und Vater, mit einem Herzen, das sich erlaubt Fehler zu machen.

Ich bin dankbar für GottinBerlin, dankbar für den Vorstand, für Thomas, für die Räumlichkeiten, für Menschen, die ihre Freizeit, ihr Geld und ihre Gebete in dieses Projekt – in Gottes Reich – investieren. 
Und wofür? Um Gottes unendliche, bedingungslose Liebe denen nah zu bringen, die ihn noch nicht kennen und brauchen - durch das Internet.

Ich bin dankbar ein kleiner Teil davon zu sein.                                 Anna G.

Samstag, 21. November 2015

Gedanken zum Ewigkeitssonntag - über das Leben in der Ewigkeit.

Nach dem Tod meines Mannes haben mich viele Gedanken bewegt, wie ich ein Wiedersehen mit ihm in der Ewigkeit erleben werde.
Hauptsächlich hatte ich damit zu tun, wie ich mit dem „Unausgesprochenem“ fertig werden sollte.
Durch den Besuch eines Seminars zum Thema: „Gott als Vater und als Richter“, habe ich erkannt, dass Gott nicht wie die irdischen Richter, den Menschen richten wird, um dann ein Urteil zu sprechen. Sondern, dass ER zwischen zwei Menschen Ungeklärtes, zurechtbringen wird.
Das hat mir unheimlich Ruhe geschenkt. Ich wusste, alles was noch nicht zwischen meinem Mann und mir ausgesprochen war, wird mit Gottes Hilfe in Ordnung und zurechtgebracht werden.

Doch dann kamen aber wieder Zweifel darüber in mir auf, wie dass denn nun wirklich geschehen sollte.
Unser irdischer Körper wird verwesen mit allem was dazu gehört. Also auch das Gehirn, in dem doch alle Gedanken und alles was uns ausgemacht gespeichert war.

Doch in der Bibel wird uns zu gesagt, Gott  kennt uns und wir werden einmal vor IHM stehen.
Im 2. Korinther 4,10 steht: „denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.“

Ich hatte so viel Fragen und habe das Alles nicht zusammen gebracht.
Habe Stunden lang darüber nachgedacht, wie dass geschehen soll, wenn alles was wir hier auf Erden sind, doch verwesen wird.
Und doch wusste ich, ich werde meinem Mann in der Ewigkeit begegnen, denn er hatte mir Wochen vor seinem Heimgang immer wieder versichert, dass wir auf ewig mit einander verbunden sein werden.
Ich habe meinen Herrn angefleht, dass ER mir doch eine für mich verständliche Antwort schenken möge.
Was soll ich sagen! Mein Vater im Himmel ist einzigartig. ER hat mir eine Antwort geschenkt, mit der ich wunderbar leben kann.
Ich bin so fasziniert  davon, dass ich sie euch einfach erzählen will.
Vielleicht plagen jemanden anderen auch solche Gedanken und Gottes Antwort für mich, hilft ihm auch weiter.

Ich saß an meinem PC und habe einen wichtigen Bericht geschrieben.
Als Sicherheit, dass der Bericht nicht verloren geht, falls der Computer abstürzt, habe ich den Bericht auf eine externe Festplatte gespeichert.
Da schenkte mir mein Herr den Gedanken, dass ER genauso jeden Menschen auf eine „externe Festplatte“ gespeichert hat.
So wie mein Bericht, mit jedem Punkt und Komma, identisch mit meinen eben geschriebenen ist,
so werden wir also auch identisch einmal vor unserem Vater im Himmel stehen können.

Diese Erkenntnis ist für mich ein wunderbares Geschenk meines Herrn.
Wie sehr nimmt ER uns mit all unseren Fragen und Problemen ernst,
wenn wir uns vertrauensvoll an IHN wenden.

Ich freue mich auf ein Leben in der Ewigkeit, weil ich mich von meinem himmlischen Vater geliebt weiß.

Lucie Reichert, Berlin-Tempelhof, für „Gott in Berlin“

Foto-Copyright: fotolia.com | #88746080 | Urheber: Jürgen Fälchle

Donnerstag, 19. November 2015

Wir glauben, dass Toleranz in Liebe gründet!


GottinBerlin hatte sich vor kurzem an einem Wettbewerb beteiligt; EKBO-Hahn. EKBO-Hahn 2015 – Ein Preis für gelungene Öffentlichkeitsarbeit auf kirchlicher Ebene.

Bis zum 12. Oktober 2015 konnten sich Gemeinden, Einrichtungen oder Einzelpersonen für den EKBO-Hahn 2015 bewerben. Seit 2007 lobt die Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz gemeinsam mit dem Wichern-Verlag und Radio Paradiso diesen Preis aus. Mit dem EKBO-Hahn werden gelungene Projekte prämiert, die eine Außenwirkung haben, besonders Kirchenferne ansprechen und zum Nachmachen anregen.

Leider hat GottinBerlin keinen Preis erhalten. Trotzdem freue ich mich für den Sieger, jedoch besonders für den Drittplatzierten.

Die jugendlichen Drittplatzierten aus dem Kirchenkreis Oderland-Spree überzeugten mit einem Musikvideo; schaut es Euch an:"Alright Brandenburg"

Zitat der Jury: "Ihr Lied „Alright Brandenburg“ verleiht dem grauen und tristen Bild, das viele von Brandenburg haben, bunte Farbe." 

Bunte Farbe, nur bunte Farbe? Das ist zu wenig, diese Begründung wird dem Song nicht gerecht!

Im Song hört man: "Mit Gott an unserer Seite - wir bereuen es kein Stück" oder "Wir glauben, dass Toleranz in Liebe gründet!" Was haben die Jugendlichen erlebt, um so was fröhlich zu singen?

Wie ist das mit diesem Gott und diesem Jesus? Neugierig? Frag weiter, frag Berliner Christen, was sie mit Gott erlebt haben. Nutze dazu den fill-out von GottinBerlin.

Wir melden uns - versprochen!
Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin

Dienstag, 17. November 2015

Berliner Kirchen langweilig?

Berliner Kirchen langweilig?
In meinen Gesprächen mit Menschen über den Christlichen Glauben mache ich eine sich ständig wiederholende Erfahrung: die Leute mögen die Institution Kirche nicht (mehr). Maximal ihr soziales Engagement wird noch wertgeschätzt. Das Problem dabei ist, dass in dieser Ablehnung der Glaube an Jesus Christus in eins gesetzt wird mit dieser Institution. Das ist irgendwie verständlich, denn die Kirche soll ja repräsentativ sein für diesen wunderbaren Herren.

Manche Vorwürfe lassen sich entkräften. Andere, wie der Vorwurf, dass sie sich nicht wirklich für den Menschen in seiner Not interessiert, wird mit so vielen Beispielen belegt, dass man hier (auch) zustimmen muss. Ich selbst, der ich die Kirche nicht ablehne, habe doch seit etlichen Jahren meine Probleme mit ihr. Sie ist teilweise zu einer weltfremden Subkultur verkommen, in der Machtgerangel, Rechthaberei, miserabler Umgang mit Mitarbeitern und Ignoranz des hilflosen Einzelnen oft die Tagesordnung sind. Die nicht abbrechende Austrittswelle ist nur zu verständlich.

Leider geht darüber die eigentliche Angelegenheit, weswegen es die Kirche überhaupt gibt, verloren. Der Anruf Gottes an den Menschen, dass Er für ihn da ist, mit ihm Gemeinschaft sucht und sich in Jesus an der Bosheit dieser Welt zu Tode geliebt hat. Christen sollen genau dafür Boten sein, den Menschen eine Liebe zu verkünden, die es in dieser Welt nicht gibt, ja die über alle menschliche Vernunft erhoben ist.
Ein guter Lehrer wird seinen Schülern den Lehrstoff interessant vermitteln und sie für das jeweilige Thema begeistern. Bei einem schlechten Lehrer geschieht genau das Gegenteil. Die Schüler werden gelangweilt bis widerwillig.
So ist es auch bei den Christen. Wer hier einfach nur Recht und Macht haben will, stößt die Menschen von sich. Der Inhalt der Christlichen Wahrheit wird gar nicht erst wahr genommen. Dazu kommt eine oft derartig kitschige und oberflächliche Kultur, die von so manchen christlichen Kreisen ausgeht, dass selbst ich als Christ mich angewidert abwende.
Das ist in etwa so, als bestünde Musik nur aus den Wildecker Herzbuben, Dieter Bohlen oder Helene Fischer. Wenn Musik nicht auch mehr wäre, Bach, Miles Davis oder Queen, ich würde Musik ablehnen müssen.

Aber diesen Eindruck erweckt die heutige christliche Selbstdarstellung. Ich will unter euch nichts wissen, als Jesus den Gekreuzigten, schrieb Paulus den Korinthern. Dieses Geheimnis vom Kreuz, dieser liebenden Selbsthingabe Gottes und Seine für uns befreiende, lebenschenkende Auferstehung muss den Menschen wieder ins Herz gepredigt werden. Hier, und nur hier erreicht Gott Seinen Menschen, kann Seine Liebe ausgießen, Menschenleben heilen. Gott wirkt heute nicht weniger als damals, nur durch wen kann Er es heute noch tun?

Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.com

Fotocopyright: fotolia.com |  #85869736 | Urheber: Focus Pocus LTD

Samstag, 14. November 2015

13.November 2015, Paris, ich trauere um dich!

Paris, ich trauere um dich!
Paris, was haben sie dich gestern verletzt. Mitten im Leben, mitten im Alltag, in der Fröhlichkeit bekommst Du einen Kopfschuss. Wer gönnt dir das Leben nicht? Wer hat das Leben nicht verstanden und hat eine vernichtende Ideologie aufgebaut und umgesetzt? Paris, ich trauere mit Dir mit.

Ich habe Wut und Trauer in mir. Wer nicht? Ich erkenne, das weder Wille, noch Verstand ausreicht, Frieden unter uns Menschen zu halten. 
In dieser Dramatik ist es dran, sich für Alternativen zu öffnen. Warum und welche?

Vorab will ich von meiner Sorge schreiben. Ich habe das gestrige Geschehen schon in Berlin befürchtet. Extremisten schießen wild in der O2, im Stadion, in der Alten Försterei, in Kindergärten und auf unseren Straßen herum. Hunderte sterben. Eine Wahnvorstellung von mir? Nein, schaut nach Paris!! Die Regierung ist anschließend überfordert und eine Selbstjustiz gegenüber einer bestimmten Menschengruppe entsteht und diese wehrt sich. Welch ein großes Elend entsteht durch uns alle?!

Ich möchte uns demaskieren. Ich will damit sagen, dass wir alle verloren und verlogen sind. Die einen sind so schlimm, ich und Du sind anders schlimm.

Weil wir mal wieder seit gestern erkannt haben, wie wir Menschen sind und werden können, bitte ich darum, aus dieser nahen Dramatik zu erkennen, nach einer Alternative zu fragen, nach Jesus Christus. 
Weißt Du, was Jesus Christus zu Paris zu sagen hat? Wenn nein, dann erkundige dich, damit Du wenigstens weißt, was Du bei einer Ablehnung ablehnst.  

Wie sieht deine Ideologie aus, um den Fluch zu brechen, das wir Menschen uns Menschen ausgeliefert sind? 
Was sagen dazu Berliner Christen? Setze Dich mit einem Berliner E-Mailpartner (Christ) in Verbindung. Es muss und kann sich was ändern!


Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für  GottinBerlin


Bis zum Untergang

Kennen wir die alten Volksweisheiten:
"Ehrlich währt am längsten". 
oder
"Nichts ist so fein gesponnen, es kommt  ans Licht der Sonnen."

In letzter Zeit durchziehen Skandale unser Land. Da hört man dann Kommentare wie: "Von denen hätte ich das nie gedacht, dass die auch korrupt sind"   Dieter Höness war für mich der vorläufige Höhepunkt, dann aber kam der ach so seriöse ADAC in die Schlagzeilen, dann der VW Skandal, jetzt der DFB mit Herrn Niersbach und Kaiser Franz, seit neuestem mal wieder die katholische Kirche nach dem verschwenderischen Tebarz van Elst, jetzt der Vatikan mit seinen undurchsichtigen Finanzen.  Doping im Sport, wohin man nur blickt usw., usw..

Bis zum Untergang

Menschliche Gier ist der Auslöser all der kriminellen Handlungen, immer und überall auf Kosten der Armen. 

Hinzu kommt die Lüge, die Vertuschung, obwohl man wissen müsste, dass doch Schritt für Schritt, dank hartnäckiger Presse, alles ans Licht kommt.
Bei jedem korrupten Verhalten wird einem anderen Menschen etwas vorenthalten, weggenommen. Schritt für Schritt versinkt ein ganzes Volk im Korruptionssumpf.


Die Statistik zeigt: Die ärmsten Völker der Welt leiden unter der höchsten Korruption. Werden wir auch irgendwann mal zu den Ärmsten gehören wollen? Wenn niemand mehr sich auf niemanden mehr verlassen kann, werden wir ein anderes Volk. Dann werden alle mitmachen, weil es ums nackte Überleben gehen wird. Jeder gegen jeden. 

Als ein guter Freund von mir vor dreißig Jahren nach Indien fuhr, um den Sohn Gandhis zu besuchen, wurde er auf dem Bahnhof von Delhi von kleinen Backschisch-Bettlern regelrecht überfallen.  Die armen Kinder. Wenn es mal nur um diese gegangen wäre. Hinter den dicken Säulen des Bahnhofs warteten die eigentlichen Drahtzieher, Erwachsene, denen die Kinder ihr Geld abliefern mussten. Den Kindern und Ihren Familien ließ man nur so viel, dass sie gerade mal überleben konnten und nicht verhungerten   -  denn sie wurden ja am nächsten Tag wieder gebraucht.  Das ist Ausbeutung von Millionen Kinder in einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, um die Gier einiger Weniger zu befriedigen. In vielen anderen Ländern ist es ähnlich. Doch wann ist Gier zufrieden? Paul Getty der verstorbene amerikanische Multimilliardär wurde am Ende seines Lebens in einem Interview gefragt, ob er denn mit dem Erreichten, mit den Milliarden auf seinem Konto, zufrieden sei, antwortete er sinngemäß: "Ein wenig mehr Geld hätte ich schon gebrauchen können." 

Ich denke, dass die derzeitigen Skandale in unserem Land nur die Spitze des Eisbergs sind. Lassen wir uns in den nächsten Jahren überraschen. 

Jetzt, liebe Leserin, lieber Leser, erwarten Sie einen frommen Schluss von mir. Zusammenhänge dazu sollten Sie im Römerbrief, in den ersten Kapiteln nachlesen.
Ich lese folgendes heraus: Wenn wir als Volk unserem Gott den Rücken kehren, ihm nicht mehr danken, ihm nicht mehr die Ehre geben und nicht entsprechend danach leben, lässt er uns leben, wie wir gerade leben. Er gibt uns auf,  er gibt unseren Verstand dahin, unsere Gedanken werden umnachtet. Er sorgt dafür, dass wir die Weisheit unseres Lebens nicht mehr finden. Zu deutsch: Unsere menschliche Klugheit kann uns nicht mehr retten. Wir werden immer so weiter machen müssen, immer korrupter werden müssen, immer mehr einer gegen den anderen kämpfen müssen  ---  bis zum Untergang. 
Jetzt hoffen Sie wohl, dass Gott nicht recht hat.
Werner Zimmermann für GottinBerlin.com

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Mittwoch, 11. November 2015

Vom Wert und Unwert des Menschen.

Kurz nach dem Mauerfall ging ein Bekannter, der in der DDR aufwuchs, an einen türkischen Gemüsestand. Der türkische Verkäufer sagte ihm: "so, jetzt seid ihr die Türken". Vor kurzem war ich auf einer Hochzeit und eine Frau lästerte abscheulich über Hartz IV Empfänger ab. Wie sich herausstellte, hatte sie ein kleines mittelständisches Unternehmen, dem der Ruin drohte. Sie lästerte also über Menschen, von denen sie Angst hatte, bald dazu zu gehören.

Vom Wert und Unwert des Menschen.
Warum eigentlich brauchen Menschen Menschen, auf die sie herab sehen können? Ich denke, das hat was mit Selbstwertgefühl zu tun. "Haste was, biste was" lautet ja der alte Volksspruch. Der Mensch will wahrgenommen, wertgeschätzt werden. Das geschieht in einer Leistungsgesellschaft eben über sichtbaren Erfolg. Denn wer, abgesehen von meinem gesellschaftlichen Status, gibt mir denn Wert. Und wer diesen Erfolg nicht vorzuweisen hat, hat allgemein ein geringes Selbstwertgefühl. Also sucht er sich Menschen, auf die er herab schauen kann, um sich besser zu fühlen. Das findet in der Firmenhierarchie statt, wo der Abteilungsleiter auf den Arbeiter und der Arbeiter auf den Leiharbeiter herabblickt. Der Leiharbeiter sieht auf den Arbeitslosen herab und der wiederum auf den Migranten. Mir erzählte jemand, wie er beobachtete, dass Prominente bei einem Event sämtliche Zeitungen durch blätterten und sie dann gefrustet beiseite legten, weil nichts über sie drin stand.

Derartige Verhaltensweisen finde ich peinlich. Wie armselig müssen die Menschen sein, die auf solch primitive Weise versuchen, sich noch irgendwie gut zu fühlen. Mein Selbstwert besteht nicht in Erfolgen und erbrachter Leistung. Da habe ich auch schon genug in den Sand gesetzt und weiß auch, wie zerbrechlich der Mensch ist. Das Gott mich Sein Kind nennt, darin besteht mein Wert. Wenn ich die höchste Majestät des Universums Vater nenne darf und Sie mir antwortet, dass ich Ihr liebstes Kind bin, wer oder was sollte mich da noch angreifen. 
Und Jesus, der Sohn, die Selbstoffenbarung Gottes sagt ja, das der, den Er frei macht wirklich frei ist. Frei von den Verurteilungen anderer Menschen, auch frei von Selbstverurteilungen. Der Christ muss niemand etwas beweisen, er darf fröhlich und erhobenen Hauptes seine Lebensstraße ziehen, muss sich nicht vergleichen und kann allen anderen das Leben und deren Erfolge gönnen. Welch eine Freiheit in Liebe!

Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz, für GottinBerlin.com
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Freitag, 6. November 2015

Erst die Diagnose, dann die Therapie.

Wir Menschen haben einen tiefen Schaden. Oder?
Es gibt ein altes Sprichwort unter Medizinern: "Vor die Therapie hat der liebe Gott die Diagnose gestellt." Wer also Therapeutika vertreiben möchte, tut gut daran, rechtzeitig für die entsprechenden Diagnosen zu sorgen. Die Anwendung der Therapeutika ergibt sich dann fast wie von selbst.
Erst die Diagnose, dann die Therapie.

Wie ist das mit uns Menschen? Wenn er meint, mit der Hilfe seiner Vernunft und seiner Bildung das Wesen der Welt zu begreifen und ihr eine neue Prägung aufzudrücken, so muss er damit scheitern; z.B. der Kommunismus. Wer im Schulfach Geschichte aufgepasst hat, erkennt und weiß das! Das ist fast ein Fluch und kann zur Hölle werden.

Warum können wir Menschen uns nicht endlich nur zum Positiven ändern? Muss doch zu machen sein!? Wo bleibt die Kraft der Vernunft, des positiven Denkens und des Altruismus, diese Uneigennützigkeit, diese Selbstlosigkeit durch Rücksicht auf andere gekennzeichnete Denk- und Handlungsweise. Damit sollte doch eine durchgehend gute Welt zu schaffen sein, in der die Liebe herrscht. 

Es geht nicht, weil wir eine falsche Sicht/ Diagnose unseres Schadens haben und somit kann die Sicht auf Besserung und Therapie auch nicht richtig sein!
Falsche Diagnose zieht zwingend eine falsche Therapie nach sich. 


Und was ist nun der Schaden, die Diagnose? Ich will es Dir nicht sagen, sondern lass es Dir von dem erklären, der sich dieser Frage angenommen hat; Jesus Christus. Er hat darauf geantwortet. 

Du bist überrascht, verärgert, weißt nicht, wie Du damit umgehen sollst? Schreib es einem unserer Berliner Email-Partner.


Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin.de

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