Donnerstag, 31. Dezember 2015

Durch den Kakao gezogen oder in Sekt baden?

Ich lernte Sie in München kennen, als ich dort für ein halbes Jahr einen Beratungsvertrag bei der SIEMENS AG im MOBILE-Bereich hatte. 

Durch den Kakao gezogen oder in Sekt  baden?
Bei allem, was Sie tat, war Sie sehr strebsam und erfolgreich. Sie erzählte mir, das bei der letzten Beauftragung so viel Geld übrig blieb, dass ein spezieller Service beauftragt wurde, ihre Badewanne mit Sekt zu füllen, in dem Sie sich dann reinlegte.

Ich habe andere Menschen kennen gelernt, die "durch den Kakao gezogen wurden". Wir kennen den Ausdruck, der dann zum tragen kommt, wenn jemand veralbert, verspottet oder auch betrogen wurde.
Auch wen wir über Missgeschicke oft lachen müssen, so wissen wir doch genau, dass die Betroffenheit am Schluss unsere eigene ist. Es könnte auch uns passieren.

Beides, passiv durch den Kakao oder aktiv in der Sektwanne, beides unterliegt dem Wandel. Darum wird alles Geschehen vom nächsten Geschehen überholt. Alles ist vergänglich! Ist das so?

Das neue Jahr 2016 wird auch wieder vorbeigehen. So sicher, wie das Amen in der Kirche! Weißt Du, ab wann die Jahreszahlen gezählt wurden? 2015 n.Chr.! Seit Beginn dieser Zeitrechnung ist wirklich was Neues entstanden. Der lebendige Gott ist vor ca. 2015 Jahren Mensch geworden und hat uns seit dem in Jesus Christus gesagt: "Du Mensch, ich habe Dich lieb!" 

Jesus sagt Dir auch für das neue Jahr 2016 zu: " Ich bin da und werde auch bei Dir sein. Ich will Dich und Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Das wird nie vergehen."

Lasst uns das neue Jahr mit etwas Sekt anstoßen. Doch verlange mehr vom Leben. So wie Du in eine Wanne Sekt eintauchen kannst, so tauche auch in die Wirklichkeit Gottes ein. Wie das geht? Gott wartet auf deinen nächsten Schritt, deinen Neuanfang.
Du willst anonym erst Mal ein paar Fragen los werden? Gerne. Schreib unseren eMail-Partnern. Ganz anonym und persönlich. 

Prosit auf das neue Jahr 2016!



Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin

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Montag, 28. Dezember 2015

Gott und sein Meerschwein

Gott und sein Meerschwein
Eine Hamburger Familie erzählte mir eine wahre Geschichte: sie hatten ein Meerschwein. Das war jedoch krank und hatte ein Geschwür am Rücken. Sie gingen zum Tierarzt, der das Geschwür herausschnitt. Er gab ihnen Salbe mit, die sie auf die Wunde auftragen sollten, damit alles gut verheilt.

Nun sind Meerschweine keine besonders klugen Tiere und es leckte sich wieder und wieder die Salbe ab, sodass die Wunde nicht heilen konnte. Alles Fesseln und Knebeln half nicht. Das Meerschwein konnte sich immer wieder befreien und die Wunde ablecken. Irgendwann versammelte sich die Familie ratlos um den Meerschweinkäfig und wusste nicht mehr, was sie noch tun sollten. Da sagte der Sohn, der damals so um die 5 Jahre war: eigentlich müsste jetzt jemand von uns ein Meerschweinchen werden, um ihm zu sagen, dass es die Salbe nicht ablecken soll.

Mich erinnert diese Geschichte an Weihnachten. Nicht an den ganzen Trubel, den jetzt viele von uns gerade wieder hinter sich gebracht haben. Sondern an den Sinn der Weihnacht, da Gott Mensch wurde, um uns das Menschsein vorzuleben, wie Gott es sich gedacht hat. Dieser Fünfjährige hatte an diesem Meerschwein verstanden, wie Gott sich uns begreiflich machen kann. Indem Er einer von uns geworden ist. Kindermund tut Wahrheit kund heißt es im Volksmund. Mögen wir doch wieder diese kindliche Haltung gewinnen, um in der Lage zu sein so von Gott beschenkt zu werden, wie sich nur Kinder beschenken lassen können.


Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz , für GottinBerlin.com
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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Erbarmen - die Weihnachtsgeschichte- auch für Berlin

Erbarmen - die Weihnachtsgeschichte- auch für Berlin
Heilig Abend 2015. Wieder ist auch in Berlin Weihnachten.

Hertha hat sich schon das Weihnachtsgeschenk selbst gepackt; 3. Bundesliga-Platz. 

Für moslemische Flüchtlinge, die dieses Jahr neu in Berlin angekommen sind, ist es sicher beeindruckend, wie die "Berliner Christen" einen Religionstag/ Weihnachten feiern. 

Das Evangelium hat seinen Anfang in Weihnachten. Hier hat vor ca. 2000 Jahren Gottes eigener Rettungsakt/ sein Erbarmen für uns Menschen begonnen. Und wer von Rettung spricht, der spricht auch davon, das etwas verloren gegangen ist.

Entdecken wir in Berlin das Verlorene? Wo und wie ist denn der Mensch verloren, dass er gerettet werden muss? Antwort:
Der Mensch und somit auch der Berliner, hat seinen Gott verloren und wurde gott-los. Dabei hat der Mensch auch seine Mitte verloren und wurde deshalb unmenschlich. Ist das aktuell so in Berlin?

Ich möchte bei all der vielen Weihnachtsbeleuchtung, bei all den vielen Christvespern, bei all den vielen Geschenken es über den Dächern Berlin laut rufen: "Gott sehnt sich nach dem Menschen, nach Dir! Er will Heil schenken" Deshalb feiern wir Weihnachten.

Es ist nur ein Versuch, die Geschichte der Geburt Jesu auch mal in der heutigen Zeit darzustellen. Deshalb auch wieder in diesem Jahr der Film Maria & Josef - Die Berliner Weihnachtsgeschichte .

Solltest Du dich heute auf diesen Jesus einlassen, dann wäre Weihnachten 2015 für Dich ein wichtiger Schritt in ein neues Leben. Dieses neue Leben ist Gottes Weihnachtsgeschenk ganz persönlich an Dich.  

Das Team von GottinBerlin wünscht allen Lesern eine frohe Weihnachten.


Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin


Dienstag, 22. Dezember 2015

Immer noch kein "Friede auf Erden und allen Menschen ein Wohlgefallen".

Immer noch kein "Friede auf Erden und allen Menschen ein Wohlgefallen".
Den in der Bibel angekündigten Frieden auf Erden werde ich wohl in meinem Leben nicht mehr erleben.  Auch meine Enkel, 6 und 8 Jahre, nicht mehr. Es gibt zwar hin und wieder friedliche Revolutionen, wie den Fall der Mauer 1989, doch die meisten anderen sog. Friedensdemonstrationen sind voller Hass und Zorn. Hass auf Andersdenkende, Ausländer, gegen Rechts, Links, gegen Staat und Parteien, gegen Autos und Häuser. Es scheint beinahe unmöglich, sich für den Frieden einzusetzen, ohne selbst dem Unfrieden zu verfallen. Ziele werden immer mehr bevorzugt mit Gewalt durchgesetzt.
Menschlich gesehen will jeder nur das Beste für sich, seine Anhänger, sein Land. Abkommen und Verträge sind oft nicht mal das Papier wert auf dem sie geschrieben wurden. Ein alttestamentliches Prophetenwort hat mich ins Nachdenken gebracht:
"Wer nichts von Gott wissen will, findet keinen Frieden, sondern stürzt sich ins Unglück."  Je mehr Gott in einer Gesellschaft in die Ferne rückt, desto friedloser wird sie und Angst breitet sich aus. Die Folge: Der Hass wächst. Wir stehen wohl erst am Anfang dieser unheilvollen Entwicklung.
Wer also nur auf sein Wohlergehen und den Vorteil seiner Anhanger bedacht ist, muss kämpfen. Der friedlose Mensch hat hauptsächlich sich selbst im Focus. Er kann sich nicht genug für die Schwachen, Entrechteten und Bedürftigen einsetzen. Die Folge: Kriege, Unterdrückung und  Ausbeutung wohin man blickt.

Alle paar Jahrzehnte werden aber auch Menschen hervorgebracht, denen man zutrauen könnte, eine bessere, gerechtere und friedlichere Welt zu bauen. Aber im Nachhinein kommt es immer zu gewaltigen Enttäuschungen.  Diese ehemals gefeierten Revolutionäre, denken wir an Mao, Che, Adolf, Pol Pot, waren eben auch nur Menschen, die sich maßlos bereicherten, oft grausam regierten und andere in den Tod schickten. Ich habe selten radikale Revolutionäre erlebt, die selbst mit gutem Beispiel vorangingen. Mit Gehirnwäsche und Hasspredigten wurden immer wieder Menschen motiviert, für den Helden zu sterben, für die Sache zu kämpfen  -   oft mit dem Versprechen, vorzeitig ins Paradies zu kommen.
Nur die Verführer selbst hielten sich im Hintergrund. Meist brauchen sie eben immer nur reichlich nützliche Idioten. Bei Jesus war das anders. Er hat nicht seinen Nachfolgern einen Sprenggürtel angelegt. Nein, er hat sich selbst geopfert. Er hat nicht manipuliert. Das ist radikal und vorbildlich gelebte Überzeugung. Er ist der Sache an die Wurzel gegangen. Radix= Wurzel. Er ist dem Übel der menschlichen, verdorbenen Natur zuleibe gerückt.
Er wusste,  kein Mensch ist gut, oder trägt einen guten Kern in sich. Sogar sich selbst hat er nicht als gut bezeichnet. Alles Ungute muss in den Tod. Da ist er selbst vorangegangenen.  Ein neuer Mensch muss her, nicht ein runderneuerter. Wir müssen den neuen aus Gott geborenen Menschen anziehen, damit wir endlich den Weg zum Frieden finden. Dann fragen die kriegerischen Parteien auf der Welt nicht mehr: "Wer hat recht?" Sie befragen also nicht nur ihren eigenen begrenzten Verstand. Sondern sie fragen "Was ist recht?"
Sie befragen in der Stille eine höhere Instanz, statt nur Sklave der eigenen  Gehirnwindungen zu sein.
Geht es aber weiter wie bisher, hat der Prophet recht wenn er sagt:
"Wer nichts von Gott wissen will, findet keinen Frieden." Die Folge wird Schaden für uns alle sein.

Werner Zimmermann für GottInBerlin.de
Foto-Copyright: fotolia.com | #97876288 | Urheber: Sergey Nivens

Sonntag, 20. Dezember 2015

Kein Schnee bringt Erwachen

Kein Schnee bringt Erwachen
Wie gut, dass es momentan nicht schneit und die Temperaturen heute am 4. Advent auf einen Höhenflug ansteigen. Der DWD spricht von einem besonderen Ereignis.

Oft habe ich jetzt folgendes gehört: "Nichts ist wie früher; wo ist der Winter?", oder "Bei diesen Temperaturen bekommt man weder Lust auf´n Glühwein noch auf Weihnachten selbst".

Ja, es ist anders geworden, als dass wir es uns erhofft oder erträumt haben. Die Bilder der weihnachtlichen Werbung passen nicht zu der aktuellen Wettersituation. Jetzt waren es im Dezember 14 Grad in Berlin.

Welch eine Chance aufzuwachen. Wir werden von unserem ach so romantischen Weihnachten enttäuscht und werden eventuell wach für das, was wirklich Weihnachten ist. 

Weihnachten heißt, dass Gott als Mensch die Erde betritt. Ganz klein, so wie jedes Menschenkind beginnt. 

Gott hat seine Tradition gebrochen, ER ist für uns in Jesus klein geworden, um uns Menschen mitzuteilen, wie ER sich das Leben auf der Erde gedacht hat. Jetzt sind wir dran, auch unsere verträumte Tradition zu brechen und das wahre Weihnachten zu feiern.

Du kannst Dir das nicht so richtig vorstellen? Mein Vorschlag für heute, den 4. Advent. Mache es Dir gemütlich, und höre dir mal die Geschichte von Jesus an. Auf der Homepage von GottinBerlin findest Du dazu ein Hörbuch. Versuche es in einem Rutsch anzuhören. Du wirst staunen, was es in Dir bewirkt. 

Klicke auf die Geschichte von Jesus aus der Volx-Bibel und starte durch. 

Dir dann noch einen schönen 4. Advent.


Thomas Gerlach, Berlin-Tegel, für GottinBerlin
Foto-Copyright: mein Sohn, Carsten Gerlach

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Gedanken zur Geburt Jesu.




In den meisten Kirchen und Gemeinden wird gelehrt, dass die Advents – und Weihnachtszeit eine Zeit der Stille und Besinnung sein soll.

Ich frage mich manchmal, aus welchem Grunde unsere Kirchenväter, darauf so viel Wert legten und legen?

Im Lukas Evangelium wird uns berichtet, dass die Bevölkerung gezwungen wurde, auf Grund einer Volkszählung in ihre Geburtsstadt zu gehen, um sich dort registrieren zu lassen.

Wie sehr wird diese Aufforderung die Menschen in Unruhe und hektisches Treiben versetzt haben. Viele von den Bürgern mussten Vorbereitungen für eine ziemlich anstrengende Reise treffen. Sind sie an ihrem Geburtsort angekommen, war die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz die dringendste Aufgabe die erfüllt werden musste.

Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass dies alles in besinnlicher Ruhe geschah.

Warum also haben wir oft so ein schlechtes Gewissen, all unserer Vorbereitungen für das Fest an dem wir unseren Heiland auf der Erde begrüßen?

Ist es nicht viel mehr so, dass wir und fragen müssten, auf was wir uns vorbereiten?

Wollen wir nur ein Familienfest feiern, wie es uns heute meistens vermittelt wird?

Oder machen wir uns bewusst, dass Gott selbst in unser irdisches Leben eingetaucht ist.

Ist es da nicht legitim aufgeregt zu sein und sich zu mühen, damit das Fest gelingt?

Aber wie kann ich Jesus meine ganze innige Ergriffenheit zum Ausdruck bringen?

Doch nur, in dem ich mich frage, was erwartet oder wünscht sich Jesus von mir? In der Weihnachtsgeschichte wird auch berichtet, wie die Eltern mit dem Jesu Kindes aus dem Land fliehen mussten, weil der amtierende König aus Eifersucht, dem Kind nach dem Leben trachtete.

So ist Jesus auch in die Welt der Flüchtlinge eingetaucht. Ist heimatlos geworden. Musste mit seinen Eltern in der Fremde seine ersten Lebensjahre verbringen.

So will ich mich in diesem Jahr den Flüchtlingen die in meiner Umgebung leben zu wenden. Das müssen gar nicht unbedingt materieller Sachwerte sein. Nein ich glaube, dass mir in jedem Flüchtling Jesus begegnen kann.

Jede Liebe und Wertschätzung, die ich einem Flüchtling schenke, ist Liebe und Wertschätzung, die ich Jesu entgegen bringe.

Ich glaube fest daran, dass Jesus sich über meine Aktivitäten, die ich jetzt vor dem Fest begehe freut, weil ER weiß, dass ich ihm meine Liebe dadurch zeigen möchte. Besinnliche Stunden kann ich genießen, wenn die Arbeit getan ist.

Es gibt so viele heimatlose Flüchtlinge, die Liebe, Kleidung und Nahrung benötigen. Jeder sollte mit anpacken! Welch eine Freude würden wir Jesus damit bereiten.
Ich glaube ER würde sich zu Hause fühlen.
Geschrieben von Lucie Reichert, Berlin-Tempelhof, für „Gott in Berlin“.

foto-copyright: fotolia.com | #22952130 | Urheber: zatletic

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Lieferprobleme

So werden die Christen 140 Jahren  n. Chr. beschrieben.

Wir kommen von der christlichen Tradition her. Tradition heißt soviel wie hinüber geben. Etwas als wahr erkanntes und erlebtes wird an Mitmenschen und die nächstfolgende Generation hinüber gegeben. Diese wiederum müssen für sich erkennen und erleben, dass diese Tradition sich bei ihnen so auswirkt, wie bei denen, die es ihnen übergeben haben. Was haben uns die ersten Christen aus ihrem Erleben heraus über- liefert? Etwas, das so ungeheuerlich ist, dass man das entweder als den größten Schwachsinn der Weltgeschichte abtun muss. Oder aber, falls das wahr ist, sich mit Leib und Seele dem größten Wunder anvertrauen darf, dass die Welt je erfahren durfte.

Es heißt, dass der Ursprung des Universums, allen Daseins, dass die Ewigkeit in Raum und Zeit getreten ist. Wenn Ewigkeit in die Zeit tritt, muss sie zeitliche Gestalt annehmen, sonst könnten wir sie nicht erkennen. Diese Gestalt ist das Kind in der Krippe, Gott, der sich entschieden hat das Menschsein zu durchleben und zu durchleiden. Diese Gestalt der Ewigkeit wird an ein Kreuz geschlagen und stirbt alles Unrecht, alle Bosheit der Menschheit stellvertretend für diese schuldig gewordene Menschheit. Der gerechte Gott versöhnt sich mit dem ungerechten Menschen. Diese Gestalt der Ewigkeit überwindet den Tod, steht von den Toten auf und verspricht Tag und Nacht bei uns zu sein, bis in Seine Ewigkeit hinein. Er ist der Ursprung und das Ziel alles Lebens. Er gibt dem Kosmos, der Welt, Deinem und meinem Leben Sinn, Wert und Ausrichtung, die in Ihn einmündet. Dies tradiert sich nun seit 2000 Jahren und in jeder Generation erkennen und erleben Menschen, dass die Überlieferung vom gekreuzigten und auferstandenen Jesus wahr, Wahrheit ist, dass Er da ist. Die Auswirkung daraus beschreibt Aristides von Athen an seinen Kaiser Pius, 140 n. Chr..

Mehr kann kein Mensch behaupten. Aber weniger als das kann das Christentum nicht behaupten. Wahrheit behauptet sich nicht in der Theorie, sie behauptet sich in der Begegnung. Ob also Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, wie die Christen bezeugen, kann nur der erfahren, der bereit ist diesem Jesus im Hier und Heute zu begegnen. Er selbst sagt, dass Er vor der Tür des Herzens steht und anklopft. Einfach mal aufmachen.


Du hast Fragen dazu? Schreibe sie uns.
Thomas Nachtigall , Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.com

Samstag, 5. Dezember 2015

"Ich warte nicht auf das Christkind"!

"Ich warte nicht auf das Christkind"!
Es war einmal eine Familie, die schmückte Heiligabend vormittags den Baum. Es klingelte, der Pastor kam. Geschlossen begrüßte die Familie ihn. Nur die Jüngste, etwa drei Jahre, blieb zurück. Nun lag im Schrank neben dem Weihnachtsschmuck der Osterschmuck. Als die Familie mit dem Pastor ins Wohnzimmer zurückkehrte, hingen neben den farbigen Kugeln auch bunte Ostereier am Baum. Der Familie war das leicht peinlich. Jedoch der Pastor antwortete "wohl wahr, wer nicht bis Ostern durchgedrungen ist, hat Weihnachten nicht verstanden".

Advent heißt Ankunft. Wer kommt da eigentlich? Es heißt ja mancherorts heute noch in der Vorweihnachtszeit "wir warten auf das Christkind". Nun, man mag es in der kulturellen Feierlichkeit vor der Bescherung Kindern gegenüber so formulieren. Aber sachlich ist es falsch. Das Jesuskind kam vor 2000 Jahren. Es kommt nicht wieder. Denn das Kind, das da in der Heiligen Nacht geboren wurde, ist später an ein Kreuz genagelt worden. Das Geheimnis dieses Kindes, das später hingerichtet wird liegt darin, dass da Gott selbst in Jesus den Tod der Menschheit gestorben ist. Durch Ihn kann ich leben - mit Ihm. Denn als der Auferstandene ist Er mit mir, bei mir, bis ans Ende der Welt.

Ich warte nicht auf das Jesuskind. Ich warte auf Jesus als dem Christus. Den, der die Weltgeschichte beenden und alle Menschen gerecht richten wird. Der, der alle Tränen abwischen und dafür sorgen wird, das kein Leid und kein Geschrei mehr sein wird. Ich warte auf Jesus, den Friedefürst, d.h. den, der der Frieden in Person ist. Woher ich das weiß? Weil Er nicht nur vor 2000 Jahren, sondern in mir, in meinem Herzen geboren wurde. Nur die, in deren Herzen Christus zur Welt kommt, haben Anteil an Ihm, Seine ewige Gemeinschaft.

Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.com


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Donnerstag, 3. Dezember 2015

Das Statussymbol

Das Statussymbol.
Wetten --- auch Sie haben ein Statussymbol. Manche kaufen sich bewusst einen Trabi, um zu zeigen, dass sie kein Statussymbol brauchen, dass sie frei sind,   unabhängig vom Mainstream. Oft jedoch haben sie nur nicht das nötige Kleingeld dazu, um sich einen Ferrari zu kaufen.
Meine Kinder wollen auch  "dazugehören", haben aber auch noch nicht genügend Taschengeld. Die Eltern sollen was dazu geben, damit sie sich die Turnschuhe mit den weißen Schrägstreifen kaufen können. Mutter meint immer: Kind, die für 14,90 Euro von Wool... tun es doch auch. Die tuns eben nicht. Warum eigentlich. Kinder suchen auch nach Anerkennung in ihrer Gruppe, auch wenn ganz wenig Geld zur Verfügung ist.
Sie tapezieren die Wände ihrer Bude voll Fotos von Madonna oder von Hertha BSC oder von Arijen Robben. Später, wenn sie es sich leisten können,  kaufen sie sich vielleicht eine Rolex, einen Lexus, super Designer-Möbel und Klamotten, oder gar eine Yacht.

Aber auch in der höheren Preiskategorie  müssen sich die Menschen voneinander abheben. Da gibt es Yachten von 10 oder 30 Metern Länge. Es gibt Leute , die dermaßen reich sind, dass die Yachthersteller nicht wissen, was sie noch alles in das schwimmende 7- Sterne- Hotel einbauen sollen. Aber auch auf solche Menschen blicken wieder andere nur gelangweilt herab. Sie besitzen ihr Super-Statussymbol, ein eigenes Flugzeug.
Geplant sind jetzt sogar Flüge ins Weltall.

Menschen, die sichtbar ein Symbol benötigen, das Reichtum signalisiert, wünschen sich im tiefsten Innern, dass sie als Mensch Anerkennung finden. Ein etwas bösartiger Spruch lautet: "Wer nichts in sich hat, hat es um sich." Das kann der volle Schuhschrank oder Kleiderschrank der Dame des Hauses sein, deren Mann ihr zu wenig Aufmerksamkeit schenkt. Das große Haus mit Schwimmbad soll die zu klein geratene Statur des Unternehmers  kompensieren ----  Es gibt aber auch Menschen, die erhalten Anerkennung allein aus ihrer Leistung. Braucht z. B. ein Papst eine Rolex? Brauche ein Günther Grass einen Designer -Schreibtisch? Nicht nur viele herausragende Persönlichkeiten brauchen keinen sichtbaren Status, auch viele einfache Menschen, in sich gefestigte Persönlichkeiten, verzichten freiwillig auf Symbole, auch wenn sie das Geld dazu hätten. Diese Menschen haben ihren Weg gefunden, sind frei von Manipulationen, haben eine gesunde Lebensauffassung.  --

Ich habe mich ein wenig mit den geheimen Verführern, den Werbestrategen, beschäftigt und erinnere mich noch gut an die LORD EXTRA Werbung in den Zeitschriften, als Zigarettenwerbung noch erlaubt war. Auf einer ganzen Seite wurde eine junge Frau in den Armen eines Mannes gezeigt, beide natürlich LORD rauchend und im Hintergrund war eine weiße Yacht zu sehen  -  alles eingebettet in blaues Meer und blauen Himmel. Rot leuchtete das Logo von LORD auf der Zigarettenpackung. Die Werbung zeigte, dass in perfekter Weise die 3 tiefsten Wünsche aller Menschen angesprochen wurden:  Die DREI G.
Geld  -  Genuss  -  Geltung.
Als LORD Genießer soll ich Reichtum, Genuss und Anerkennung (beim anderen Geschlecht) zum Ausdruck bringen. Ich möchte gern zu denen da oben gehören. Die perfekte unterschwellige Manipulation.
Wann ist ein Mensch wirklich frei von Werbemanagern, die uns wie versklavte Vasallen halten? Wie kann ich das meinen Kindern erklären?

Als Christ habe ich jedenfalls meine Anerkennung bei Gott. Er manipuliert mich nicht. Hätte ich die Anerkennung nicht bei Gott, müsste ich sie bei den Menschen suchen. Das kostet Zeit, Kraft und vor allem Geld. Ohne Anerkennung kann aber ein Mensch schwer leben. Welch eine Versklavung durch Menschen auf der einen Seite und welch eine Freiheit in Gott auf der anderen Seite. Das erinnert mich an den größten Weisheitslehrer aller Zeiten, der von sich es nicht nur sagte, sondern der es auch ist: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben   -    die Wahrheit wird Euch frei machen". Jesus Christus erinnert uns mal wieder daran, was es heißt in Weisheit und Freiheit zu leben.

Ich habe übrigens mein Statussymbol oft bei mir. Eine Bibel in Leder gebunden mit Goldschnitt.
Na ja. So ein Buch stellt doch nun wirklich etwas dar.


Werner Zimmermann für Gottinberlin.com
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