Montag, 23. Mai 2016

Die angetriebenen Kinder.

Die angetriebenen Kinder.
Wir alle haben unsere Antreiber. Da sind die ganz natürlichen Triebe wie Hunger, Sexualität und Aggression. Wichtige Triebe. Dann die gesellschaftlichen und persönlichen Antreiber wie Pflicht, Stolz, Moral usw. Irgendjemand, irgendetwas treibt uns aus irgend einem Grund an, treibt uns irgendwo hin. Der antriebslose Mensch ist ein kranker Mensch. Denn Leben ist Bewegung. Positiv, wie in der Versorgung der Kinder oder auch negativ. Alkoholiker sprechen von "Saufdruck". Sie werden dazu angetrieben, sich voll laufen zu lassen.

Vor kurzem feierten wir Pfingsten. Das heißt, Gott nimmt in Seinem Geist, welcher der Geist Jesu ist, in uns Wohnung - so wir es zulassen. Von diesem Geist sagt der Apostel Paulus, dass Er uns versichert, dass wir Gottes liebste Kinder sind. Diese Liebe und Güte, die Er uns schenkt, will sich an uns und durch uns verwirklichen. Der Geist wirkt, was wir sind: Gottes Kind. So kann Paulus sagen " wen der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder". Wenn Er die treibende Kraft in uns ist, wird alles, was uns sonst noch antreibt zu Ihm in Beziehung gesetzt, Ihm untergeordnet (?). Darin geschieht Heilung. Er, der Geist des Lebens, will das Leben in uns entfalten. So, wie eine Blume erblühen soll. Wenn sich diese Liebe, wie sich sich ganz konkret in Jesus gezeigt hat, im Menschen durchsetzt, müssen alle Ankläger, negativen Triebkräfte den Rückzug antreten.

Einer Frau, die durch klein machende Botschaften aus Kindheits- und Jugendtagen mit furchtbaren Selbstzweifeln in Form von Gefühlen und Gedankenbildern zu kämpfen hat, wusste ich nur eins zu sagen: Du musst dich entscheiden, wem du glaubst, wem du recht gibst. Entweder den "Stimmen" in dir, die dir sagen, du seist klein, hässlich, dumm und wertlos oder deinem Schöpfer, der dir sagt " Du bist mein liebstes, Kind, wunderbar gemacht und wenn du mich an dir zulässt, gibt es kein Problem, mit dem ich nicht klar komme." Sie hat sich für die zweite Möglichkeit entschieden. Nun will sie sich auf den Weg machen, um ein paar unerwünschte Antreiber in die Flucht zu schlagen. Wenn du dich ebenfalls auf den Weg machen willst, melde dich bei uns. Wir gehen gern ein Stück mit.


Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.com
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