Sonntag, 5. Juni 2016

Taub für das Leid der orientalischen Christen

Sabatina James im Gespräch mit Michael Hinz
Sabatina James musste ein Pseudonym als Namen wählen und ist in einem Opferschutzprogramm, weil sie seit ihrer Bekehrung vom Islam zum Christentum nicht nur von ihrer Familie mit dem Tode bedroht wird, sondern auch von Islamisten in Deutschland. Michael Hinz vom Fernsehkanal Phoenix sprach am 27. Mai 2016 mit ihr:
Sabatina war nach Deutschland geflüchtet, um ihre Menschenrechte als Frau wahrzunehmen, muss aber inzwischen feststellen, dass sie hier auch nicht mehr sicher ist, weil „unsere Regierung auch die Täter willkommen heißt“. Die Menschen, die sie bedrohen, dürften weiterhin hierbleiben, so klagt sie. Ihnen geschehe nichts. Wenn wir Islamisten nicht ausweisen, riskieren wir die Menschenrechte und die Demokratie. Inzwischen sei auch die freie Meinungsäußerung über den Islam in Deutschland nicht mehr gewährleistet.
Mit ihrem Verein „Sabatina e.V.“ hilft sie Frauen, die vor der Zwangsheirat flüchten oder wegen ihres Übertritts zum Christentum bedroht werden, und christlichen Flüchtlingen, die in Asylheimen von muslimischen Asylbewerbern angegriffen werden. In ihrem Heimatland Pakistan werden 80 % aller Frauen Opfer islamischer Gewalt und 60 Millionen Kinder würden laut UNICEF-Angaben zwangsverheiratet. Alle 5 Minuten werde ein Christ wegen seines Glaubens getötet, die meisten davon in islamischen Ländern. 
Der christliche Glaube in Europa sei jedoch am Zerfallen, vielen Menschen hier sei nichts mehr heilig und das verhindere auch die Integration von Flüchtlingen. In unserer Gesellschaft herrsche ein großes geistiges Vakuum. 
Gehört der Islam zu Deutschland?
Die Debatte, ob der Islam zu Deutschland gehöre, halte sie für unsinnig, denn dann würde auch die Scharia zu Deutschland gehören. Zu Deutschland würden aber die Muslime gehören, die demokratisch seien und unser Grundgesetz anerkennen. Undemokratische, rassistische Muslime sollten aber ihrer Meinung nach in die Herkunftsländer zurückgeschickt werden. Integration könne nur mit Menschen gelingen, die integriert werden wollen: „Wer Frauen betatscht, Schwule klatscht, Juden bepöbelt und Christen angreift, ist kein schutzbedürftiges Opfer, sondern ein islamistischer Täter, der dort hingeschickt gehört, wo er das gelernt hat.“
Muslime dürften hier öffentlich „Juden ins Gas“ schreien oder Videos über Steinigungen veröffentlichen, ohne dass ihnen etwas geschehe. Sie habe sich schon oft die Frage gestellt, warum der antidemokratische Islamismus nicht konsequent bekämpft werde. Vielleicht, weil Erdogan, Katar, Saudi-Arabien und die Emirate unsere Geschäftspartner seien und die Wirtschaftsinteressen vor dem demokratischen Willen der Bevölkerung stünden. Sie verstehe nicht, warum Islamisten in Deutschland bleiben dürften, die Gewalt predigen und ausüben. Ihnen passiere gar nichts. Sie habe keine Illusionen mehr, weil sie den Opfern zuhöre und für sie das Sprachrohr sei.
Islamisten unter Flüchtlingen?
Mit den Flüchtlingen kämen selbstverständlich auch Islamisten in unser Land und wir würden damit eine rassistische und frauenfeindliche Ideologie importieren. Sie habe das Gefühl, die Willkommenskultur gelte nur denen, die sich lautstark Gehör verschafften, während die wirklichen Opfer oft abgelehnt würden. Anträge von christlichen Flüchtlingen aus islamischen Ländern würden systematisch abgelehnt, weil „kein Bezug zu Deutschland“ bestünde. Sie frage sich da, welchen Bezug zu Deutschland dann die anderen Flüchtlinge hätten. 
Die Kirchen sind taub für das Leid der Christen
Sabatina macht auch den Kirchen und Bischöfen in unserem Land Vorwürfe: Sie hätten bis heute nichts unternommen für ihre Glaubensbrüder, die in den Asylheimen angegriffen worden sind. Manche Bischöfe und Kardinäle seien der Versuchung des Opportunismus erlegen. Es sei ihnen wichtiger, den Leuten nach dem Mund zu reden als ihre Schäfchen zu beschützen und in den Asylheimen zu besuchen. Es sei eine große Verzweiflung bei den Christen in den Asylheimen anzutreffen, weil sie glaubten, der Westen sei komplett taub für ihr Leid. Sie würden vernichtet vom Islamischen Staat, das orientalische Christentum sei am Aussterben und es krähe kein Hahn danach. Sogar ihre eigenen Glaubensbrüder lassen sie im Stich: „Ich bin katholisch aus ganzem Herzen, aber das hat mehr mit der Lehre der Kirche zu tun als mit den politischen Meinungen unserer Bischöfe und dem Papst.“

Gerhard Lenz

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