Dienstag, 30. August 2016

Die Leidensfrage; jetzt auch als Webinar

Die Leidensfrage; jetzt auch als Webinar.
Eine Familie hatte zwei Töchter. Eine hatte einen tödlichen Unfall. Die Eltern, beide Christen, brachen zusammen. Sie verstanden Gott nicht mehr. Wie kann Er das zulassen? Der Mann kündigte Gott die Freundschaft, wollte mit Ihm und der Kirchengemeinde nichts mehr zu tun haben. Er zog sich zurück und verbitterte. Die Frau warf sich mit ihrer Trauer Gott an den Hals. Sie ließ sich von Glaubensgeschwistern tragen und trösten. Sie bekam von Gott keine Antwort nach dem Warum? Aber sie erfuhr Seinen Trost, fand ins Leben zurück, war für ihre zweite Tochter da. Sie fand Frieden.

Als Hiob seine Kinder, seine Knechte, Herden, Ernte und Immobilien verlor, hatte er keine Antwort auf das Warum. Drei Freunde besuchten ihn und, das wird gern überlesen, saßen sieben Tage schweigend bei ihm. Keiner sagte ein Wort, denn sie sahen seinen Schmerz. Erst als sie anfingen, darüber zu diskutieren, wo die Ursache für die Katastrophe lag, wer daran Schuld hat, kommt es zum unbarmherzigen Streit. Aus den Mitleidenden wurden Analytiker. Sowas geht nach hinten los.

Wir können das Leid nicht erklären. Schon gar nicht dem, dem die Seele vor Schmerz
zerreißt. Jeder Erkärungsversuch würde das Leiden nur billig machen. Das Fragezeichen bleibt, Gott erklärt sich nicht. Aber Er lässt uns mit unserem Schmerz nicht allein. Er ist der mitleidende Gott, so wir Ihn lassen. Denn in Jesus hat Er alle Traurigkeit und allen Schmerz dieser Welt durchlebt. Und Er hat versprochen, dass alles Leiden sein Ende finden und Er alle Tränen abwischen wird. So auch wir. Wir können leidende Menschen nur mitleidend und tröstend begleiten. Nicht ob wir in diesem Leben (auch) leiden müssen stellt sich, sondern ob und wie wir damit umgehen. Aus positiv durchstandenen Leidenskrisen können, manchmal geheimnisvoll, großartige neue Lebensinhalte hervorgehen.

Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.de
Foto-Copyright: fotolia.com | #104042178 | ChenPG

Hier nun zu dem Webinar-Angebot zu dem Thema: 

Gott und das Leid. Warum lässt ein liebender Gott Leid zu?

Das Thema "Gott und das Leid" ist ein Dauerbrenner und eine oft gestellte Frage: "Wie kann das Gott zulassen?"
Pfarrer und Buchautor Alexander Garth wird darüber ein einstündiges Webinar halten. 

Seien auch Sie am 11.09.2016, ab 20:00 Uhr dabei. Zur Anmeldung klicken Sie sich bitte in diesen Link hinein, füllen die drei Felder aus und senden es ab; dazu den Button "Anmelden" anklicken.

Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung per E-Mail.

Sie haben dazu noch Fragen oder möchten eine genauere Anleitung von uns bekommen? 
Bitte senden Sie mir, Projektleiter Thomas Gerlach, dazu eine E-Mail.

Thomas Gerlach

Mobil: 0172-3079544

Mittwoch, 17. August 2016

Werden fremde Herren die Deutschen als Sklaven behandeln?

Werden fremde Herren die Deutschen als Sklaven behandeln?
Es kommt die Zeit des Erwachens in Deutschland. Aber dazu wird es dann mal wieder zu spät sein. Den Menschen wird es dann langsam dämmern, dass die Weisheit Gottes weiser war, als menschliche Weisheit, Vermessenheit, Intelligenz, Vernunft und Arroganz.  Menschen werden dann erkennen, dass alles, aber auch wirklich alles, was Gott vorausgesagt hat, eingetroffen ist.
Dann werden wir erkennen, dass Gottes Wort nicht nur Privatsache ist, sondern auch Anleitung für Gesellschaft,  Rechtswesen und Politik, usw.

Wir hätten uns halt doch mal früher nach Gottes Wort  richten sollen.    In 5. Mose 28, 43-44 lesen wir zum Beispiel folgendes wörtlich in der GUTEN NACHRICHT BIBEL nachzulesen:

"Die Fremden, die bei Euch leben, werden ihren Besitz vergrößern und immer mehr Einfluss gewinnen, während es mit euch immer mehr bergab geht. Ihr könnt ihnen nichts mehr leihen, sondern werdet von ihnen borgen müssen, und schließlich werden sie die Herren sein und ihr die Slaven."

Wetten, das auch diese Voraussage zutrifft?

Das zeigt uns, sobald ein Volk seinen Gott verlässt, bekommt es Probleme.  Dann werden halt auch mal so nebenbei fremde Völker zu uns geschickt, die uns ausplündern dürfen (2. Könige 17, 20) oder Familien werden nicht mehr mit Kindern gesegnet ( Psalm 128,2). Gott sorgt dafür, dass die besten Anreize zum mehr Kinder kriegen nicht mehr fruchten. Nicht Paare entscheiden über die Zahl ihrer Kinder,  Gott entscheidet. Wann geht das in unseren Kopf?

Bei allen Betrachtungen gesellschaftlicher oder politischer Probleme wird die geistliche Dimension konsequent ausgeblendet. Die gesamte Gesellschaft wird für die Wahrheit immun gemacht. Die Plätze,  an denen Gott angebetet werden könnte, verschwinden. Kreuze werden abgehängt, den Fremden gegenüber müssen wir doch neutral sein. Kirchen werden verkauft, werden in Supermärkte, Galerien oder Moscheen umgewandelt. "So wahr mir Gott helfe", wird in immer mehr Bundesländern aus der Verfassung gestrichen usw.

Wetten, dass uns das alles eines Tages unendlich leid tun wird?

Die Kirchen waren nach dem 2. Weltkrieg voll. Das kommt wieder. Denn dann suchen wir wieder Gott, aber er wird sich nicht mehr finden lassen, weil er uns längst aufgegeben, ja dahingegeben hat. Vor jeder Kirchentür steht dann ein Imam, der uns morgens um vier freundlich begrüßen und zum Gebetsteppich leiten wird.

Wie sieht es heute schon ganz praktisch aus?

Habe vor kurzem eine Bekannte in einem großen Berliner Krankenhaus besucht. Sie erzählt mir folgende Geschichte:

Zum Abendessen wird für die gehfähigen Patienten ein Buffet aufgebaut. Ihre Bettnachbarin ausländischer Herkunft macht sich mit ihr auf den Weg zum Essen. Plötzlich kommen fünf Besucher meiner Bettnachbarin. Sie fragen nur GELD? oder KOSTENLOS?. Das Buffet ist für Patienten natürlich kostenlos. Das ist ja prima denken sich die fünf Besucher und schlagen sich die Teller voll und nehmen an den Tischen Platz. Keine zwanzig Minuten später kommen weitere sieben Personen mit zwei Kindern aus der Verwandtschaft meiner Bettnachbarin und    ----    werden ebenfalls von ihr zum Essen eingeladen.
Vorsichtig wage ich mal anzufragen, ob denn die Nahrung nicht ausschließlich für Patienten gedacht sei, bekam ich zur Antwort: Meine Verwandten kommen jeden Tag zum kostenlosen Abendessen hierher. und:  "Außerdem gehe mich das gar nichts an", brubbelte ein "Onkel" dazwischen und sagte er: "gehöre dies alles in einem Jahrzehnt sowieso ihnen". Was heißt "dies alles"? Das Essen oder die ganze Klinik?

Diese Vorfälle seien normal, meint die Stationsschwester resigniert.

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, wir sind schon mehr durch Fremde unterwandert als uns lieb ist. Fast unmerklich hat dieser Dammbruch eingesetzt.
Das sollte doch jeden zum Nachdenken, Umdenken und Handeln bringen. Der oft so bescholtene Seehofer kommt ins Nachdenken. Vielleicht dämmert es ihm, dass man ohne Gott aufs falsche Pferd gesetzt hat?

Oben haben wir gelesen,  dass es mit uns bergab geht, wenn wir nicht Buße tun und zu unserem Gott zurück finden. Die Ausplünderung ist schon in vollem Gange. Nicht nur das Abendessen in der Berliner Klinik. Denken wir an die immensen Ausgaben für die Fremden im Land,  an die zusätzliche Ausbildung für Integrationsmaßnahmen. Denken wir an die gigantischen Ausgaben für mehr Polizei, um die Sicherheit zu gewähren. Trotzdem wird unser Leben von Tag zu Tag unsicherer.
Wie kommt das eigentlich? Da vielen die Weisheit des Lebens abhanden gekommen ist, leben wir halt nach folgendem Motto:
Nur weiter so, wir werden das schon schaffen.
Wezi für gottinberlin.com
Foto-Copyright: fotolia.com | #53978683 | beermedia.de

Mittwoch, 3. August 2016

Beerdigung

Beerdigung
Beerdigungen sind eine ehrliche Sache, wie ich finde. Morgen bin ich auf einer und werde das erleben, was ich so häufig bei diesem Anlass wahr nehme. Jeder, der die Friedhofskapelle betritt und den Sarg oder die Urne sieht, wird sich dessen bewusst, dass es irgendwann mal seine Beerdigung sein wird. Der Mensch morgen war über achtzig, was den Anlass in Ordnung sein lässt. Traurig sind Beerdigungen, bei denen man den Eindruck hat, der/die Verstorbene ist vor der Zeit gegangen.

Das, was wir sonst gern verdrängen, steht hier in ganzer Klarheit vor Augen: jeder von uns muss einmal sterben. Diese Endgültigkeit ist hier deutlich, wie sonst kaum etwas. Für alles, was ich ihm/ihr noch sagen wollte, jeder Konflikt, der noch hätte ausgeräumt werden müssen, dafür ist es nun zu spät. Wenn der Apostel Paulus einmal schreibt, dass wir die Sonne nicht über unserem Zorn untergehen lassen sollen, meint er genau das. Wer weiß, ob es ein Morgen mit dem anderen Menschen geben wird? Falls nicht, bleibt alles Unerledigte unerledigt zurück.

Wem wolltest du noch sagen, dass du ihn/sie liebst? Wen musst du noch um Vergebung bitten oder selbst vergeben? Für Versöhnung und Liebesbekundungen gibt es kein zu früh. Wohl aber ein zu spät. Und niemand von uns weiß, wann dieses zu spät eintreten wird. Hier gilt wirklich der Satz, dass man jeden Tag leben sollte, als wenn es der letzte ist.

Was mich für morgen tröstet ist, dass ich diesen Menschen als Christen beerdigen darf. Wie unterschiedlich ist doch der Abschied am Grab, wenn man sagen muss: von der Erde bist du genommen. Zu Erde sollst du werden. Erde zu Erde. Asche zu Asche. Staub zu Staub. Oder aber wenn ich sagen darf: es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Dass Gott ein Gott des Lebens ist, über dieses Leben hinaus. Wohl dem, der diese tröstende Gewissheit hat. Hast du ihn, diesen Trost Gottes?


Thomas Nachtigall, Berlin-Lankwitz für GottinBerlin.de

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